Glossar zu den Wahlmöglichkeiten
Alphabetisch geordnet finden Sie hier die wählbaren Komponenten des Velotraum-Baukastensystems beschrieben. Wir beschränken uns auf die wichtigsten Informationen. Dem persönlichen Beratungsgespräch bleibt es vorbehalten, alle detaillierten Fragen zu beantworten und weiter gehenden Wünsche zu erfüllen.
Letzte Aktualisierung: 30.01.2013.
Ausstattungsvorschläge
Basisrad meint –
Fahrrad pur, ohne Alltagsausstattung (Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger und Parkstütze). Das Basisrad ist die Grundlage und Ausgangsplattform für die individuelle Abstimmung mit den bis zu 100 Wahlmöglichkeiten. Noch ein Hinweis: Das Basisrad ohne Lichtanlage entspricht nicht der StVZO und ist daher nur eingeschränkt im Straßenverkehr zugelassen.
Beleuchtung | Nabendynamos
Shimano 3N30 –
eine solide aber etwas schwere (755 Gr.) Basis-Lichtmaschine von Shimano. Durch die weniger aufwändige Lager-Abdichtung und den höheren Leerlaufwiderstand (Rollwiderstand bei ausgeschalteter Lichtanlage) empfehlen wir diesen Nabendynamo nicht für Ganzjahres- und Vielfahrer. Farbe: Silber, 32 Loch, für Felgenbremse.
Shimano 3N80 –
Nabendynamo auf XT-Niveau, überzeugt mit geringem Leerlaufwiderstand, guter Abdichtung und geringem Gewicht (485 Gr.). Ein Nabendynamo, der auch hohen Ansprüchen gerecht wird. Ideal für Fahrer, die sich einen hochwertigen und dabei leichten Dynamo wünschen. Farbe: Silber, 32 Loch, für Felgenbremse.
Shimano 3N72 –
Scheibenbremsen-Ausführung des »3N80«. Farbe: Silber, 32 Loch, für Scheibenbremse (CL).
Shimano T-780/785 (XT) –
Nabendynamo in feiner »XT« Qualität und Ausführung. Ein Nabendynamo für sehr hohe Anforderungen und Ansprüche. Gute Abdichtung, geringes Gewicht (495 Gr.) und bewährte Shimano XT-Technik. Farbe: Schwarz, 32 Loch, für Felgen oder Scheibenbremse (CL).
SON 28 –
ein Klasse für sich. Der Nabendynamo aus Tübingen ist unerreicht hinsichtlich Leistung, Langlebigkeit, Zuver- lässigkeit und Leichtlauf. Details wie Edelstahlachse, Druckausgleichsystem und überragender Verarbeitung sind den höheren Preis in jedem Fall wert. Durch seine höhere Stromleistung (im Vergleich zum SONdelux) ist der SON 28 die ideale Lichtmaschine um externe Geräte, wie Smartphones oder GPS-Geräte, zu laden. Farben: Silber, Rot Schwarz, 32 Loch, Felgen oder Scheibenbremse (6L), Gewicht 430 Gramm.
Tipp: Den SON 28 gibt es auch in steckerloser (SL) Ausführung, passend zur Velotraum Direktkontakt-Gabel (DK).
SONdelux –
der kleine Bruder des SON 28, der bei Velotraum ausschließlich im Speedster-Konzept zum Einsatz kommt. Der Nabendynamo SONdelux wiegt 50 Gramm weniger und ist optisch fast nicht mehr von einer normalen Vorderradnabe zu unterscheiden. Das geringere Gewicht wird mit einer geringeren Stromleistung erkauft, die für die aktuelle LED-Scheinwerfertechnik jedoch völlig ausreichend ist. Konkurrenzlos ist zudem der geringe Leerlaufwiderstand von nur knapp einem Watt. Farben: Silber, Schwarz, Rot.
Schnellspanner für SON 28 –
hochwertiger Shimano Schnellspanner statt der serienmäßigen M5-Spannachse.
Beleuchtung | Scheinwerfer
B+M Lyt –
preiswerter aber qualitativ hervorragender LED-Scheinwerfer. Ideal, wenn die Beleuchtung nur selten eingesetzt und keine besonders hohe Ausleuchtung benötigt wird. Lichtausbeute 25 Lux, mit Standlicht und Ein/Ausschaltautomatik. Link zum Hersteller.
B+M IQ Fly –
hervorragender LED-Scheinwerfer mit homogener und breiter Fahrbahnausleuchtung auch im Nahbereich. Lichtausbeute 40 Lux, mit Standlicht und Ein/Ausschaltautomatik. Link zum Hersteller.
B+M IQ Cyo T/RT –
sehr heller und innovativer LED-Scheinwerfer in klassischer Scheinwerferoptik, mit speziellen Tagfahrlicht-LEDs. Lichtausbeute 60 (T) bzw. 40 Lux (RT). Mit Standlicht und Ein-/Ausschaltautomatik. Link zum Hersteller.
B+M IQ Luxos U –
die neue Scheinwerfer-Dimension mit einer Fülle von neuen und sinnvollen Eigenschaften: verbesserte Ausleuchtung, Kontroll-LED fürs Rücklicht, Lichtbooster und Lademöglichkeit für USB-Geräte. Link zum Hersteller, Velotraum-Bericht.
B+M IQ Luxos B –
hinsichtlich Lichtfeldgröße, Helligkeit und Ausleuchtung identisch zum Luxos U, jedoch ohne Lenkerschalter und USB-Ladefunktion. Link zum Hersteller.
SONdelux –
einer der besten und schönsten LED-Scheinwerfer auf dem Markt und idealer Partner für den SON 28-Nabendynamo, ebenfalls vom Tübinger Hersteller Schmidt. Der wunderschöne und unauffällige Edelux ermöglicht ein Fahrradlicht von bisher nicht gekannter Helligkeit und Gleichmäßigkeit (bis zu 80 Lux). Natürlich mit Standlicht und Sensortechnik. Farben: Silber, Rot, Schwarz.
Beleuchtung | Rücklichter
Toplight Flat S Permanent –
Rücklicht mit Batterie. Das Rücklicht B+M Flat S permanent ist nicht am Nabendynamo angeschlossen, sondern batteriebetrieben (80 Stunden Betriebsdauer mit zwei Mignon-Batterien). Es ist also nicht mit dem Nabendynamo mittels Kabel verbunden. Drei Gründe sprechen aus unserer langjährigen Erfahrung heraus für diese Lösung:
- Es entfällt das aufwändige Lichtkabel zum Rücklicht.
- Geringere Anfälligkeit der gesamten Lichtanlage und wesentlich einfachere und schnellere Fehlerdiagnose bei defekter Lichtanlage.
- Das Rücklicht funktioniert auch dann noch, wenn Nabendynamo oder Scheinwerfer einmal ausfallen sollten – Stichwort Elektronik.
Allerdings entspricht diese alltags- und praxistaugliche Anlage nicht der StVZO.
Toplight Line Permanent –
Batterierücklicht mit der neusten »LineTEC-Technologie«. Link zum Hersteller.
Toplight Line Plus, verkabelt –
STVZO-konformes Rücklichts mit sehr aufwändiger Verkabelung. Unser selbst konfektioniertes Lichtkabel ist besonders dick und belastbar und ist identisch mit den bewährten SON-Lichtkabeln. Dabei wird das extra dicke und stabile Kabel mittels Schrumpfschlauch an der Bremsleitung entlang bis zum Schutzblech geführt. In einem im Schutzblech eingeklipsten Kabelkanal, wird das Lichtkabel dann vollends bis zum Rücklicht geführt. Die Vorteile dieser Lösung: nahezu unsichtbar, Kabel ist jederzeit zugänglich und die Lösung ist jederzeit reversibel. Link zum Hersteller.
Toplight Line Mini Plus, verkabelt –
sehr kleines und unscheinbares Rücklicht. Link zum Hersteller.
Bremsen
Magura HS11 –
sehr, sehr bewährte hydraulische Felgenbremse aus dem schwäbischen Bad Urach. Keine Felgenbremse ist wartungsärmer, servicefreundlicher und trotz ihrer sehr hohen Bremsleistungen besser zu dosieren als die hydraulische Felgenbremse von Magura. Wahlweise mit 2- oder 4-Finger Bremshebeln. Die Beschränkung auf die HS11 hat übrigens einen einfachen Grund, denn die Moedelle HS11 und HS33 sind inzwischen baugleich. Wahlweise mit 2- oder 4-Finger Bremshebeln.
Magura Firm-Tech-Bremse –
warum wir diese Bremse nicht verwenden:
- gleiche Technik wie die Modelle HS11 und HS33, dito gleiche Bremsleistung. Vermeintliche Unterschiede in der Bremsleistung sind ausschließlich den Reibungspartnern Felge und Bremsbeläge zuzuschreiben.
- die Firm-Tech-Bremse ist 180 Gramm leichter, hat aber auch einen weicheren Druckpunkt, da die Bremse keinen Brakebooster vorsieht.
- ein Rahmen für Firm-Tech-Bremsen ist nur mit dieser und keiner anderen Bremse kombinierbar. Es gibt also keine Wahlmöglichkeit bei der Bremse, auch nicht bei »Notfällen«!
- Firm-Tech-Bremsen benötigen eine extrem genaue Positionierung der Montagesockel, da die Bremskörper nicht justiert werden können. Da selbst der beste Rahmenbauer dies in der Serie nicht zu 100% umsetzten kann, müssen Fahrräder mit Firm-Tech-Bremsen mit speziellen Felgen – mit besonders hohen Bremsflanken – kombiniert werden. Eine weitere starke Einschränkung, man denke nur an eine Reparatur auf Reisen.
Fazit: Unterm Strich kann die Firm-Tech.Bremse ein sehr gute Bremse für ein hochwertiges Rad »von der Stange« sein. Für ein auf Vielfalt und Individualität ausgelegtes Fahrrad-Konzept überwiegen jedoch die Nachteile und Einschränkungen den unbestreitbaren Gewichtsvorteil.
Magura RTC-Konverter –
mit HS11 fürs VK-4 und den Rennlenker. Der Magura-Konverter »RTC« ermöglicht die Kombination von STI-Brems-/Schalthebeln und der hydraulischen Felgenbremse HS-11.
Deore LX V-Brake –
formschöne und sehr wertige mechanische »V-Brake«-Felgenbremse vom Marktführer Shimano mit hervorragendem Preis/Leistungsverhältnis. Mehr oder eine bessere V-Brake ist nicht notwendig, denn die Hebelverhältnisse und somit der Anpressdruck und die Bremsleistung sind bei allen Herstellern und Modellen ähnlich. Ein feines Detail sind die Cartridge-Bremsschuhe, die ein einfaches und schnelles Austauschen der Bremsgummis erlauben.
In der Bremsleistung gibt es übrigens keinen Unterschied zu XT V-Brakes, da beide Bremskörper die identischen Hebelverhältnisse haben. Den saftigen XT-Aufpreis kann man sich also sparen.
Magura MT-4 –
wenn Scheibenbremse, dann richtig. Die »MT-4« verfügt über alle Merkmale und Vorteile der neusten Scheibenbremsgeneration bei Magura und vereint gewaltige Bremsleistung, gutes Design und geringes Gewicht. Mit einer großen 203er Bremsscheibe (203 mm Durchmesser) am Vorderrad verdaut die Bremse problemlos auch die enorme Hitze, die bei Bremsmanövern von schweren Fahrern mit Gepäck entstehen (über 100 kg Gewicht). Wie alle Scheibenbremsen will auch die »MT-4« mit Umsicht behandelt werden. Also bitte nicht das Fahrrad auf den Kopf stellen (beim Transport, Putzen, Platten flicken…), die Bremsscheibe im Fahrradständer verbiegen oder gar mit Kettenöl verkleckern. Gelegentliche Brems- und Schleifgeräusche sind unvermeidbar, die bekommt man »gratis« zur Scheibenbremse dazu und das will bei einem schwäbischen Unternehmen etwas heißen ;-)
Shimano LX T675 Scheibenbremse –
optisch und haptisch sehr wertige Scheibenbremse. Die »LX« bietet eine sehr gute Griffweiteneinstellung und hervorragend in der Hand liegende 4-Fingerbremshebel. Kurzum, die Habtik steht der exquisiten Bremsleistung in nichts nach. Ein weiteres Plus ist das einfache und nachhaltige Befüllungs- und Entlüftungssystem. Die Gefahr, dass eine im System umher wandernde Luftblase die Bremse lahm legt, ist daher extrem gering.
Shimano BR-R515 Scheibenbremse –
stark verbesserte mechanische Scheibenbremse, die sich sehr gut mit STI-Brems/Schalthebeln kombinieren lässt.
Scheibenbremskonverter »Eddy« –
mit diesem »Übersetzer«, der Seilzug-Kraft in Hydraulik-Kraft verwandelt, können Shimano-Rennrad-STI-Schalthebel und hydraulische von Magura Scheibenbremsen miteinander kombiniert werden. Lieferbar ab Juni 2011, ausführliche Informationen zu Eddy finden sie hier.
Rennlenker + Tektro + Rohloff –
für den Auststattungsvorschlag »VK-9«. Bei der Verwendung des Rennlenkers befestigen wir den Rohloff-Drehhebel am Lenkerende. Verwendete Bremshebel: Tektro passend für V-Brake.
Rennlenker + BL-R600 + Eddy/MT4 |
für den Auststattungsvorschlag »VK-10«. Kombiniert Rennlenker, hydraulische Scheibenbremse Magura MT-4 und Konverter Eddy mit Shimano-Bremshebel BL-R600. Der Rohloff-Drehhebel wird am Lenkerende montiert.
Rennlenker, BL-R600, BR-R515 –
für den Auststattungsvorschlag »VK-10«. Kombiniert Rennlenker, mechanische Scheibenbremse Shimano BR-R515 mit Shimano-Bremshebel BL-R600. Der Rohloff-Drehhebel wird am Lenkerende montiert.
Cockpit, Vorbau, Lenker, Lenkergriffe
So nennen wir die funktionale und ergonomische Einheit aus Lenker, Griffen, Hörnchen und Vorbau, deren Zusammenspiel von großer Bedeutung für das Wohlbefinden auf dem Fahrrad ist.
Hintergrundartikel zum Thema Cockpit.
Vorbau, Charisma 20° –
steiler Vorbau für mehr Lenkerhöhe, bringt vier Zentimeter mehr Höhe als ein üblicher 6-Grad-Vorbau. Klemmmaß 25,4. Passende Lenker: x-tas-y mit 6 oder 12 Grad.
Ritchey WCS 17° –
eine Rarität und technischer Leckerbissen. Ein FlipFlop Vorbau mit 17 Grad-Winkel in überragender WCS-Qualität und in 5 Längen. Speziell für Velotraum mit einfarbiger und reduzierter Beschriftung gefertigt. Farbe Schwarz.
Lenker, Ritchey, MTN, 10° –
intelligent gemachter Lenker mit 10° Anwinkelung, ohne Verkürzung der Sitzlänge. Minimale Lenkerbreite: 60 cm.
Ritchey »Classic« –
optisch perfekt aufeinander abgestimmte Vorbauten und Lenker (MTB und Rennlenker) mit klassischer, silber-polierter Oberfläche. Dazu passend gibt es auch eine Sattelstütze.
Ergon GC3 –
unser Favorit hinsichtlich Funktion und Komfort. Die bewährte Ergon-Griff-Technik mit integriertem, vollwertigen Lenkerhörnchen, das 2 bis 3 zusätzliche Griffpositionen bietet. Der GC3 hat sich inzwischen in der Praxis gut bewährt und der große Zugewinn an Funktionalität lässt die etwas wuchtige Optik verschmerzen.
Ergon GP4/GP5 –
die mit großem Abstand beste intergrierte Lösung für Lenkergriffe und Lenkerhörnchen. Griff und Hörnchen verschmelzen hier zu einer perfekten ergonomischen Einheit, die zwei bis drei zusätzliche Griffpositionen bietet. Beim »GP4« ist das Hörnchen etwas kürzer und dadurch optisch weniger wuchtig. Der »GP5« bietet dafür die meisten Griff- und Hand-Ablege-Positionen. Herstellerlink:
GP4, GP5.
Ergon GP1 BioKork –
Kork-Variante des bewährten GP1-Griffs, dem Urvater aller »Flügelgriffe«. Herstellerlink: GP1 BioKork
Fi’zi:k Lenkerband –
hergestellt aus Mikrofasern, haltbar und atmungsaktiv. Dünner (härter) und etwas griffiger als das Ritchey-Lenkerband, auch bei Nässe. Farben: Brown, Gry, Honey.
Brooks Lenkerband –
für den Rennlenker in honey oder braun, aus richtigem Leder, vom englischen Traditionalisten Brooks. Wie die Sättel aus gleichem Haus wunderschön aber mit »gesunder« Härte.
Gabeln
Velotraum A-425 –
Aluminium-Gabel. Nicht jedermann (geschweige denn Frau) wiegt 100 Kilogramm oder bepackt sein Rad mit 40 Kilogramm Gepäck. Sprich, die Reserven der Velotraum-Standard-Gabel aus CrMo-Stahl werden nicht benötigt. Die »A-425« ist eine leichte, aber dennoch sichere und zuverlässige Aluminiumgabel, bei der Schaftrohr und Gabelscheiden aus Alu bestehen. Die Geometrie der formschönen und perfekt verarbeiteten Alu-Gabel ist identisch zur CrMo-Gabel. Infoblatt Velotraum-Gabeln.
Velotraum C-425 –
Stahlgabel für höchste Belastungen. Wahlweise in Felgen- oder Scheibenbremsausführung. Die C-425 hat erfolgreich die härtesten Testanforderungen beim EFBe-Prüfinstitut bestanden und ist sogar uneingeschränkt fürs Tandem geeignet. Genau das Richtige für schwere Fahrer mit Gepäck oder dem Einsatz von Scheibenbremsen mit 203 mm Scheibenbremsdurchmesser. Gewichtslimit 200 Kilogramm. Gewicht 1.350 Gr, Gabelschaft 330/350 Millimeter.
Gabeln mit Direktkontakt –
alle Velotraum-Gabeln gibt es auch mit der innovativen Direkt-Kontakt-Ausführung. Ein spezielles Ausfallende ermöglicht es das Lichtkabel unsichtbar in den Gabelscheiden zu verlegen. Noch eleganter und steckerlos wird es in Kombination mit einem SON-Nabendynamo. Hier kann sogar auf den friemeligen Stecker verzichtet werden, da der Strom direkt über die Nabenachse und das Ausfallende übertragen wird.
Magura TS-6 –
eine ganz hervorragende und sehr solide Luft-Federgabel aus Bad Urach, die für einen sehr breiten Einsatzbereich geeignet ist. Die hohe Steifigkeit und Stabilität der »TS-6« werden sowohl Reiseradler als auch etwas schwerere Fahrer sehr schätzen. Nur den ganz schweren »Brocken« setzt das Systemgewicht von maximal 120 Kilogramm Grenzen. Sportliche Fahrer und Leichtbau-Liebhaber werden zudem schätzen, dass trotz dieser hohen Reserven das Gewicht nur bei 1.680 Gramm liegt. Die Abstimmung der Gabel erfolgt über den Luftdruck. Die dazu notwendige Pumpe gehört nicht zum Lieferumfang. Federweg 80 Millimeter, für Scheiben- und Felgenbremsen geeignet, Farbe Schwarz, Gabelschaftlänge 350 Millimeter.
Federgabelpumpe –
Spezialpumpe zum Befüllen der Federgabel-Luftkammer. Sinnvolles Zubehör für die Einstellung und Abstimmung der Magura-Federgabeln.
Gepäckträger
Racktime Standit –
hervorragender Systemgepäckträger aus Aluminium. Sicherlich nicht so schön und belastbar wie die Tubus-Modelle, aber für viele Anwendungsbereiche völlig ausreichend. Für den Standit gibt es Zubehör wie Federklappe, Körbe und Taschen. Farbe: Schwarz, Silber.
Tubus Vega Velotraum-Edition –
speziell nach unseren Vorstellungen und Anforderungen lassen wir bei Tubus eine besonders »passende« Variante des »Vegas« fertigen, der hinsichtlich Gepäckschwerpunkt und Befestigung dem Standardmodell überlegen ist. Vielseitiger und belastbarer als der »Fly« und leichter und formschöner als der »Cargo«, können sicherlich 90% aller denkbaren Einsatzbereiche mit dem Vega abdeckt werden. Bis 25 Kilogramm belastbar. Weiter Informationen. Farbe: Schwarz.
Tubus Cargo Evo –
der »Cargo« ist der stabilste unter den Tubus-Hinterradträgern. Wie alle Tubus-Träger aus 10 Millimeter starken Stahlrohren gebogen und gelötet. Dadurch ist der Träger unverwüstlich und dennoch leicht. Dank seines gelungenen Designs finden moderne Packtaschen einen perfekten Halt. Der Cargo ist zwar bis 40 Kilogramm belastbar, allerdings verschlechtern sich mit so viel Gewicht nur auf dem Hinterrad die Fahreigenschaften extrem (selbst bei einem Velotraum-Rad). Unsere Empfehlung: maximal 25 Kilogramm. Gewicht 740 Gramm, schwarz. Weiter Informationen.
Tubus Locc –
auf die Frage, »wohin mit dem sicheren aber klobigen Bügelschloss«, kann der Locc eventuell die richtige Antwort sein. In einer zusätzlichen Halterung findet das Schloss nun einen Platz, ohne das die Funktion des Gepäckträgers beeinträchtigt wird. Der Preis hierfür ist allerdings sein horrendes Gewicht von 1.150 Gramm (ohne Schloss) und eine sehr wuchtige Optik, Farbe: Schwarz.
Tubus Logo Evo –
beim Logo lassen sich die Packtaschen etwas tiefer einhängen, bzw. weiter nach hinten verschieben. Ersteres senkt den Schwerpunkt, Zweiteres hält auch die Fersen bei Schuhgröße 50 von den Packtaschen fern. Gewicht 810 Gramm, Schwarz. Gewicht 780 Gramm, Farbe: Schwarz.
Tubus Fly –
seit Jahren unser Liebling für leichte Alltags-und Tourenräder. Der 380 Gramm leichte Fly ist ein wunderschöner Minimal-Gepäckträger, wir empfehlen ihn ausschließlich für kleine Packtaschen (wie z.b. die Ortlieb Frontroller). Bis 15 Kilogramm belastbar, Farbe: Schwarz..
Tubus Airy –
spartanischer und formschöner Titanträger mit nur 280 Gramm Gewicht. Die minimalistische Gepäckträgerskulptur ist ebenfalls eher nur für kleine Packtaschen geeignet. Bis 15 Kilogramm belastbar.
Tubus Tara –
schlicht der beste Frontträger (Lowrider) am Markt. Der Tara ist sehr steif, leicht und wie alle Tubusträger aus Stahlrohren. Belastbar bis 15 Kilogramm. Farbe: Schwarz.
Artmann Faiv Hoogar –
Lowrider für die Federgabel und speziell abgestimmt auf Magura-Federgabeln. Beim Hoogar können die Packtaschen sehr tief – günstiger Schwerpunkt – und gefedert angebracht werden. Dabei verbessert das zusätzliche Gewicht der Packtaschen (gefederte Massen) die Funktion der Federgabel. Durch diese beiden Merkmale fährt sich der Faiv Hoogar so gut wie kein anderer Gepäckträger für Federgabeln. Diese einmalige, in Kleinstserie hergestellte Qualität hat aber einen stolzen Preis.
Gepäckträger in Wunschfarbe –
die Gepäckträgermodelle »Cargo«, »Vega«, »Fly« und »Tara« können ebenfalls in 200 verschiedenen Farben bzw. in Rahmenfarbe beschichtet werden.
Kurbelgarnitur
Sugino XD –
für Nabenschaltung. Unsere hervorragende, kaltgeschmiedete Premium-Kurbel aus Japan in verschiedenen Kettenblattgrößen und Längen. 165, 170 und 175 mm, Kettenblätter 42 oder 44 Zähne. Kettenschutzring aus Aluminium.
SKF BAS 600 Innenlager –
ein Innenlager wie aus dem Lehrbuch. Das »SKF BAS600« entspricht durch seine kompromisslos auf Wertig- und Haltbarkeit zielenden Eigenschaften genau den Anforderungen von Viel- und Ganzjahresfahrern: verstärkte Edelstahlwelle, Präzisionsrollen- und Kugellager und eine wirksame Abdichtung des Aluminium-Gehäuses. Ein echter Leckerbissen, nur noch sehr begrenzt lieferbar.
Shimano-XT –
für höchste Ansprüche, XT-Kurbelgarnitur in unterschiedlichen Kurbellängen und mit verschiedenen Kettenblatt-Abstufungen.
Riemenantrieb
Gates Carbon Drive CenterTrack –
ob der amerikanische Hightech-Riemen aus Carbonfasern das Zeug hat die ölige Kette zumindest bei Nabenschaltungs-Räder zu ersetzen, steht im Moment sicherlich noch etwas in den Sternen. Aber auch nach der Abwägung aller Vor- und Nachteile ist der Riemenantrieb eine faszinierende Technik, die, richtig und umsichtig eingesetzt, dem einen oder anderen zum Traum-Rad verhelfen wird. Weitere Informationen finden Sie hier.
Naben, Speichen, Felgen
Pinion HR-Nabe P1.18 –
mit dieser Nabe lässt sich sowohl die Funktion wie die Stabilität verbessern. Da wäre die feinere Verzahnung des Freilaufs, die einen schnelleren Kraftschluss bewirkt und der breite Flanschabstand für mehr Laufradstabilität. Das Auge kommt natürlich auch nicht zu kurz, die P1.18 ist eine optische Augenweide und wird, ein paar Kilometer von unserem Firmensitz entfernt, bei »Acros« in Renningen hergestellt.
XT-Naben –
wahlweise in 32 oder 36 Loch, je nach Einsatzbereich und Belastung.
Acros RD 54-Naben –
sehr, sehr leichte und feine Naben aus der unmittelbaren Nachbarschaft fürs Speedster. Die Naben der Renninger Firma Acros sind fast 300 Gramm leichter als ein ein XT-Nabensatz und eine echte, wenn auch kostspielige Augenweide für das besondere Rad.
Schwarze Speichen –
optischer Feinschliff für das eine oder andere Rad, die Speichen in mattschwarz statt silber. Wie alle von Velotraum verwendeten Speichen eine Doppeldickendspeiche mit 2,0 Millimeter Durchmesser am Gewinde und Speichenbogen und 1,8 Millimeter in der Speichenmitte (DD-Speiche).
Alu Nippel –
die schwarzen Alu-Nippel sind nicht nur 20 Gramm pro Laufrad leichter, sie sind nach Aussagen des belgischen Herstellers »Sapim« auch belastbarer, als klassische Messing-Nippel.
Exal MX 19 –
unsere Standardfelge, die schon eine ganze Menge wegstecken kann. Die in Belgien gefertigte Hohlkammer-Felge wiegt 560 Gramm, ist einfach geöst und hat CNC-bearbeitete Bremsflanken. Es können Reifen von 30 bis 57 Millimter Breite auf der Felge montiert werden. Empfohlenes Systemgewicht bis 130 Kilogramm. Farbe Schwarz, 32 und 36 Loch.
Exal SP 19 –
vom gleichen Hersteller wie unsere Standardfelge »MX19« stammt diese besonders stabile Felge. Die doppelt geöste Speichenaufnahme und ein etwas größerer Querschnitt machen die Felge sehr belastbar. Empfohlenes Systemgewicht bis 160 Kilogramm. Farbe Schwarz, 32 und 36 Loch, Gewicht 660 Gramm.
DT-Swiss XR425 –
Leichtbaufelge fürs Speedster. Die verschweißten Felgenstöße und die aufwändige Verarbeitung machen sie gemessen am geringen Gewicht sehr belastbar, aber nicht so haltbar wie z.B. unsere Standardfelge Exal MX19, die aber auch 560 Gramm wiegt. Für das besonders leichte Fahrrad eine echte Versuchung. Systemgewicht bis maximal 100 Kilogramm, Gewicht 410 Gramm, nur in 32 Loch.
DT-Swiss X5.1/500 Disc –
robuste Scheibenbremsfelge bis zu einem Systemgewicht von 130 Kilogramm. Verschweißter Felgenstoß, Farbe Schwarz, 32 und 36 Loch, Gewicht 500 Gramm.
Rigida Andra 30 –
unsere Felge für höchste Belastungen, ganz speziell für Rohloff-räder. Denn bei extrem belasteten Rohloff-Laufrädern gab es in der Vergangenheit immer wieder Nippelbrüche (nicht optimale Nippel-Speichen-Linie) oder Knackgeräusche. Bei der »Andra 30« werden nun die Bohrungen – im speziell verstärkten Felgenboden – im Speichenwinkel gebohrt und zudem wird auf Ösen verzichtet. Ersteres verhindert die Nippelbrüche, zweites vermeidet Setz- und Knackgeräusche. Daher ist die 660 Gramm schwere Felge auch Standard in Velotraum-Tandems und generell eine warme Empfehlung für Räder mit hohem Systemgewicht bis 180 kg. 32 und 36 Loch, Farbe: Schwarz.
Rigida Andra 210 –
Scheibenbremsfelge mit richtungsgebohrten Speichenlöchern für Rohloffnaben. Gewicht 580 Graamm, 32 Loch, Systemgewicht 140 kg, Farbe: Schwarz.
Rigida E-Track –
sehr hochwertige und präzise Premiumfelge mit klassisch-elegantem Kastenprofil. Wahlweise richtungsgebohrt für Rohloffnaben (ID), oder einfach geöst (SE). Gewicht 520/540 Gramm, 32 Loch, Farbe: Schwarz.
Rigida Big Bull –
extrabreite und extrem stabile Felge für alles.Speziell bei Reifenbreiten von 50 bis 55 Millimeterdurchmesser und einem Luftdruck unter drei Bar, bleibt das Fahrgefühl in den Kurven stabiler. Breite 30 mm, Gewicht 690 Gramm, 32 L, schwarz, bis 180 Kilogramm Systemgewicht
Gingko Disc –
extrabreite und dabei leichte Scheibenbremsfelge. Speziell bei Reifenbreiten von 50 bis 55 Millimterdurchmesser und einem Luftdruck unter drei Bar, bleibt das Fahrgefühl in den Kurven stabiler. Breite 30 mm, Gewicht 430 Gramm, 32 L, schwarz, bis 120 Kliogramm Systemgewicht.
Ketten- und Nabenschaltungsoptionen
Shimano XT –
für hohe Anforderungen und intensive Nutzung sind die besonders dauerhaften XT-Komponenten eine lohnende Wahl. Kugelgelagerter Schalthebel, nochmals bessere Gelenkabdichtung und ein hoher Anteil an Schmiedeteilen rechtfertigen den deutlich höheren Preis. Sinnvoll ist es jedoch nur, die gesamte Funktionseinheit, also Schaltwerk, Umwerfer und Schalthebel zu verwenden.
Lenkerendschalthebel 3×9 –
so lange Vorrat reicht: die unkaputtbaren Lenkerendschalthebel mit passenden Shimano LX- oder XT-Komponenten und Tektro-Bremshebeln für V-Brakes.
XT-Kassette, XT-Kette –
etwas leichter, etwas haltbarer, noch eine Nuance schaltfreudiger – Kette und Kassette aus der XT-Gruppe.
Shimano Alfine 11 Gang –
Shimanos Getriebe-Naben-Flagschiff. Der Entfaltungsbereich steigt im Vergleich zur 8G-Alfine von 310 auf 410 Prozent. Ein nicht zu unterschätzendes Potential für die Vielseitigkeit des Fahrrads. Optional in Schwarz oder Silber.
Speedhub farbig –
wer seine Entscheidung für die Rohloff-Nabe entweder etwas tarnen oder betonen möchte, kann zur schwarz oder rot eloxierten Variante der Speedhub greifen. Die polizeigrüne Variante bleibt leider den Gesetzeshütern der Rohloff-Stadt Kassel vorbehalten ;-)
Externe Schaltbox –
trotz aller Robustheit und Zuverlässigkeit hat die Speedhub eine Achillesferse: die Steuerseile. Diese nur 0,9 Millimeter dünnen Stahlseile sind hohen Belastungen ausgesetzt, denn sie übertragen die Schaltbefehle in die Nabe (ab den zur Trennung der Schaltzüge notwendigen Bajonettverschlüssen). Aufgrund der hohen Belastung empfiehlt Rohloff einen vorbeugenden Tausch alle 6.000 bis 8.000 Kilometer.
Wir haben zwar inzwischen auch schon Fahrer die über 50.000 km mit den ersten Steuerseilen zurückgelegt haben, allerdings lassen sich solche Erfahrungen nicht verallgemeinern. Der Tausch der Steuerseile ist keine große und schon gar keine kostspielige Angelegenheit und mit dem Steuerseil-Reparatur-Kit auch von Laien machbar.
Für Zuverlässigkeitsanhänger und Weltreisende ist die »externe Schaltbox« die alternative Lösung. Hier laufen die 1,2 Millimeter starken und unverwüstlichen Standardschaltzüge vom Schalthebel bis zur »Schaltbox«. In der Box wird der Schaltbefehl dann mittels einer Schaltkulisse umgelenkt. Rohloff empfiehlt hierfür alle 10.000 bis 12.000 Kilometer den Tausch des Schaltkabels. Auch der Laufradausbau geht etwas einfacher. Allerdings gehen das Gewicht, der Preis und die benötigte Handkraft zum Schalten nach oben. Mehrgewicht 100 Gramm.
Ritzelrechner –
eine wunderbar anschauliche und gut zu bedienende Anwendung für das persönlich optimale »Getriebe«: der Ritzelrechner#.
Pedale
S.P.D. – Shimano Pedaling-Dynamics – eine tolle Shimano-Erfindung. Ähnlich einer Skibindung ermöglicht das »SPD«-System einen schnellen und sicheren Ein- und Ausstieg und vor allem eine feste Verbindung zum Pedal. Diese feste, aber leicht lösbare Verbindung zwischen Schuh und Pedal ist unverzichtbare Voraussetzung für effizientes Rad fahren – Stichwort »Runder Tritt«. Die dafür notwendigen Radschuhe unterscheiden sich äußerlich und im Gehkomfort kaum von anderen Freizeitschuhen, steigern aber den Fahrspaß und die Effizienz
erheblich.
Shimano PD-M324-Pedal –
das »324« ist ein sehr praxis- und alltagstaugliches, so genanntes Kombipedal. Auf einer Seite entspricht das Pedal einem herkömmlichen Pedal und kann mit normalen Schuhen gefahren werden, während sich auf der anderen Seite der Bindungsmechanismus befindet. Somit lässt sich das Pedal auch gut mit normalen Schuhen (Kurzstrecken, Stadtfahrten). Gewicht 528 Gramm.
Shimano PD-A530-Pedal –
leichtere Alternative zum »324«. Das »A530« ist immerhin 150 Gramm leichter und hat den weniger schmutzanfälligen Klickmechanismus. Allerdings lassen sich die von der StVZO geforderten Pedalreflektoren nicht dauerhaft anbringen und die »Normalseite« ist nicht ganz so griffig wie beim Modell 324. Gewicht 383 Gramm.
Shimano PD-M540 –
»reines« Systempedal. Es befinden sich also auf beiden Seiten ein Klickmechanismus. Das ideale Pedal, wenn zum Radfahren immer auch entsprechende Radschuhe benutzt werden. Gewicht 352 Gramm.
Shimano PD-T780-Pedal –
endlich mal ein Kombipedal zu Ende gedacht: vollwertige Normal-Schuh-Seite, integrierte Pedal-
reflektoren, erstklassige Lagerung und Verarbeitung – einfach Extraklasse. Gewicht 392 Gramm.
Shimano PD-MX80 –
sehr großes aber dennoch flaches Bärentatzen-Pedal in Shimano-Spitzenqualität. Spikes – in der Länge verstellbar – geben optimalen Halt und können bei Bedarf ersetzt werden.
Ergon PC-2 –
mit einem völlig neuen Pedal PC-2 beweist Ergon, der für seine besonders ergonomischen Fahrrad-Komponenten bekannte Hersteller, einmal mehr viel Mut. Die großen, biomechanisch optimierten Kontaktflächen in zwei unterschiedlichen Größen für normales Schuhwerk sind zur Zeit einzigartig. Der Pedalkörper wird übrigens von Magura gefertigt und für die Reflektoren zeichnet Busch & Müller verantwortlich. Größen: S und L. Herstellerinfo: PC-2.
Rahmenfarbe/Lieferzeiten/Lackstift
Rahmenfarbe + Lieferzeiten –
Die Fahrradfarbe kann einfach viel mehr sein, als ein notwendiger Korrosionsschutz. Der Umgang mit Farbe kann ein Lebensgefühl transportieren und dem Wunsch- und Traumrad den letzten entscheidenden Schliff geben. Über 200 Farben der RAL-Farbpalette stehen bei Velotraum zur Auswahl und können mit über 40 verschiedenen Dekorfarben für den Velotraum-Schriftzug kombiniert werden. Alle Farben sind zudem in glänzender oder matter Oberfläche möglich. Und das alles ohne Aufpreis.
Apropos Aufpreis, auch den Wunsch, ein Fahrrad oder einen Rahmen ohne Velotraum-Schriftzug können wir nun ohne Mehrpreis erfüllen. Allerdings wird die Diebstahlgefährdung ohne Velotraum-Schriftzug nicht kleiner, denn der Name Velotraum steht für Exklusivität und Individualität, die es für Diebe sehr schwer macht, die Ware wieder an den Mann zu bringen. Und ohne Velotraum-Logo ist so ein Rad ja auch irgendwie nackig ;-)
Der »Preis« für diese Individualität sind die etwas längeren Lieferzeiten von 6 bis 8 Wochen, da wir schon dem Beschichter eine Bearbeitungszeit von 3 bis 4 Wochen einräumen müssen.
- Link: Wie kommt die Wunschfarbe auf den Rahmen
- Link: Fotodatenbank – hier können Sie in unserer Bilddatenbank (nur Velotraum-Konzept) nach Ausstattungsvorschlägen, Rahmenmodellen, Rahmengrößen und natürlich Farben suchen und selektieren.
Reparaturlack/Lackstift –
es ist sehr wichtig und unbedingt empfehlenswert, dass auch kleinere Beschädigungen an der Beschichtung ausgebessert werden. Nicht nur aus kosmetischen Gründen, denn aus kleinen Lackschäden können mit der Zeit größere Korrosionschäden werden. Da Lackstifte nur begrenzt haltbar sind, empfehlen wir, erst bei Bedarf sich den passenden Reparaturlack zu besorgen. Einfach und komfortabel geht dies über Lackstift24. Hier gibt es es nahezu alle RAL-Farben in glänzend oder matt. Alle Lacke sind auf Acrylbasis und greifen die Pulverbeschichtung nicht an.
Rahmen
Eine genaue und ausführliche Beschreibung der verschiedenen Velotraum-Rahmen finden Sie unter »Modelle« oder unter Kernprodukt Rahmen.
Rahmen »Disc only« –
Rahmen ohne Cantilever-Bremssockel . Für Alle, die bei der Verwendung von Scheibenbremsen keine »überflüssigen« Anlötteile am Rahmen mögen, entfernen wir sehr sorgfältig die angeschweißten Felgenbremsensockel.
Lenkkopf- und Rahmensteifigkeit –
die Rahmensteifigkeit ist für Velotraum eines der wichtigsten Kriterien bei der Rahmenentwicklung. Deshalb geben wir uns hier nicht mit Ahnungen und Vermutungen zufrieden, sondern lassen diese Werte für alle Rahmen beim Prüfinstitut Zedler ermitteln.
Speziell die Lenkkopfsteifigkeit ist dabei von besonderer Bedeutung: »Die Steifigkeit eines Rahmens im Lenkkopf ist entscheidend für den Fahreindruck und die Sicherheitsreserve eines Rades in schwierigen Fahrsituationen. Die beim Prüfinstitut Zedler ermittelte Lenkkopfsteifigkeit zeigt an, wie spurtreu sich ein Rad verhält, wenn es durch Gepäck, Fahrbahneinflüsse, Windböen oder den vor Kälte zitternden Fahrer angeregt wird. Hohe Messwerte bedeuten hohe Sicherheit gegen ungewolltes Aufschaukeln (Lenkerflattern) und vermitteln Präzision – vor allem bei hohem Tempo.« (Quelle Dirk Zedler)
Reifen von Schwalbe
Die unterschiedlichen Reifenarten und -ausführungen sind ein wesentlicher Aspekt für die Nutzungsvielfalt unserer Räder. Weitere Hintergrundinformationen zu dem Komplex Fahrradbereifung finden Sie unter Velotraum-Konzept oder unter 26 versus 28 Zoll. Zu den Gewichtsangaben. Alle angegebenen Gewicht sind von uns ermittelt worden. Es ist allerdings (leider) völlig normal, dass die Reifengewichte um bis zu 10 Prozent variieren können.
Kojak 32 mm faltbar –
ein 330 Gramm leichter Slick (nur bei Speedster). Rennradartiger Leichtlauf, aber nur bedingt für Nebenwege geeignet. Breite 33 mm, Gewicht 290 Gramm. [nur Speedster]
Kojak 50 mm faltbar –
für Kenner und Könner. Ein wunderbar leichter Slick mit großem Volumen und sensationell geringem Gewicht. Rennradartiger Leichtlauf, auch für Nebenwege geeignet. Ausreichend guter Pannenschutz. Gewicht 450 Gramm.
Marathon Racer HD 42/47 mm faltbar –
alltagstauglicher »Sportreifen« und einer der erklärten Lieblinge der Velotraum-Crew. Der Racer verbindet geringes Gewicht, superben Leichtlauf und sehr gute Pannensicherheit. Gewicht 370/500 Gr.
Marathon Racer 47 mm –
aus guten Gründen unser Standardreifen: großes Volumen, geringer Rollwiderstand und Gewicht und hohe Pannensicherheit – was will man mehr. Breite zirka 40 mm, Gewicht 570 Gramm. Herstellerinfo.
Marathon 47 mm –
der robuste und langlebige Klassiker von Schwalbe in überarbeiteter Ausführung mit neuem Profil und weniger Rollwiderstand. Breite 41 mm, Gewicht 940 Gramm.
Marathon Plus 47 mm –
unplattbar. Ein dickes, hochflexibles Kautschukkissen schluckt Nägel, Scherben, Split… Damit ist Schwalbe dem Ideal vom absolut pannensicheren Reifen einen großen Schritt näher gekommen. Gewicht 1.010 Gramm.
Marathon Supreme 50 mm faltbar –
High Tech-Reifen für (fast) alles andere. Mit dem Supreme ist es Schwalbe gelungen, unvereinbares miteinander zu vereinen: Geringes Gewicht, geringer Rollwiderstand und erstklassige Pannensicherheit und Haltbarkeit. Ein kleines Reifenwunder- und Alleskönner. Gewicht 570 Gramm.
Marathon Mondial 50/55 mm faltbar –
der Fernreise- und Weltenradler-Reifen. Leichtes Stollenprofil mit gut rollende Mittelzone. Den Mondial gibt es als etwas einfacheren Drahtreifen und als High End-Faltreifen, der alle technischen Highlights der momentanen Reifentechnologie in sich vereint. Als Schutzblech empfehlen wir unabhängid zu diesem Reifen die 65 Millimeter breiten Velotraum-Schutzbleche. Breite 45 mm, Gewicht 710/910 Gramm.
Big Apple 50/55 mm –
ein hervorragender Generalist. Der Big Apple hat den Trend zum komfortablen und leicht laufenden Ballonreifen eingeleitet. Der Komfortzuwachs durch die »dicken« Reifen ist deutlich spürbar und reicht für viele Einsatzbereiche völlig aus, auch wenn ein sogenannter »Ballon-Reifen« nie den Federungskomfort einer guten Federgabel erreicht. Gewicht 690/750 Gr.
Big Ben 50/55 mm –
quasi ein Big Apple fürs Gröbere. Etwas mehr Profiltiefe und breiter auseinander stehende Profilblöcke verbessern den Halt auf Kies, Schotter oder gar Schnee. Gewicht 700/760 Gramm.
Sammy Slick 54 mm faltbar –
den Spagat zwischen leichtem Lauf auf Asphalt und guten Offroad-Eigenschaften schafft der Diamant-Slick Sammy Slick. Die Kombination aus feinem Diamant-Profil (der legendäre Corratec-Diamant-Slick lässt grüßen) auf der Lauffläche, kräftigen Profilblöcken auf der Seite, das große Volumen und das geringe Gewicht sind eine Art von Traumpaarung für sportive Fahrer, die mit ihrem Rad auf allen möglichen und unmöglichen Strecken unterwegs sind. Gewicht 480 Gramm
Smart Sam 54 mm faltbar –
Nomen est Omen, der Smart Sam ist ein guter Universalreifen für Fahrer die überwiegend auf nicht asphaltierten Forst- und Landwirtschaftswegen unterwegs sind. Eine intelligente Stollenanordnung sowie eine nicht zu große Profiltiefe machen den Smart Sam dennoch asphalttauglich. Gewicht 550 Gramm.
Schwalbe SV14A –
kleine Ursache, große Wirkung! – Der Leichtschlauch sind der Variante »extralight« spart nicht nur 80 bis 100 Gramm Gewicht gegenüber einem sehr guten Standard-Schlauch von Schwalbe, er reduziert auch den Rollwiderstand am hoch belasteten Hinterrad um bis zu vier Watt! Gewicht 100 Gramm.
Sattelstützen
Ritchey Classic –
Ritchey-Sattelstützen gehören seit Jahren zu den besten, bewährtesten und sichersten Modellen, ein Grund, warum die nicht ganz »günstigen« Stützen Standard in allen Velotraum-Rädern sind. Die Classic-Ausführung ist eine wunderschöne, silber- poliert Variante in grandioser Verarbeitungsqualität. Dazu passend bieten wir Vorbauten und Lenker vom gleichen Hersteller. Gewicht 270 Gramm.
Cane Creek Thudbuster ST/LT –
In jeder Hinsicht Maßstäbe setzende Federstütze, die bei der Probefahrt immer wieder für einen positiven Aha-Effekt bei unseren Kunden sorgt. Grund für die superbe Funktion der Thudbuster ist das reibungsarme Parallelogramm-Prinzip. Daher kennt die Stütze kein Losbrechmoment und spricht sehr fein an. Die eigentliche Federbewegung erfolgt in der Wirkungslinie des Stoßes, was sich ebenfalls sehr positiv auf die Federungseigenschaften auswirkt. Sensible Fahrer und Fahrer mit höherer Trittfrequenz werden zudem schätzen, dass sich der Abstand zum Pedal beim Einfedern nicht verändert. Die Lagerbuchsen des Parallelogramms sind sehr belast- und haltbar, wir haben sogar Stützen, die 50.000 Kilometer Weltreise überstanden haben. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich die wuchtige Optik und Ganzjahresfahrer müssen eventuell im Winter (ab minus 5 Grad) die als Federelemente dienenden Elastomere tauschen, da deren Härte temperaturabhängig ist. Federweg ST/LT: 35 bzw 75 Millimeter. Gewicht ST /LT: 447 bzw. 594 Gramm. Tipp: Für Touren- und Alltagsfahrer empfehlen wir ganz klar die »Long Travel« (LT) Ausführung. Die Short Travel (ST) ist mehr ein feiner Kantenbrecher für sportive Fahrer.
Sättel
Zunächst ein Offenbarungseid: wir können Sie bei der Sattelwahl leider nicht wirksam beraten, da die Passform von so vielen unsichtbaren und nicht messbaren Faktoren abhängt, dass einzig die »Versuch-und Irrtum-Methode« bleibt. Am liebsten wäre es uns daher, jeder Kunde würde einen Sattel mitbringen, auf dem er gut sitzt… Das ist leider und aus nahe liegenden Gründen selten der Fall, daher bieten wir eine kleine, aber recht bewährte Auswahl von Sätteln mit empirisch ermittelter, hoher Trefferquote an…
Selle Royal Freccia –
universeller Touren- und Sportsattel mit einer sehr gelungenen, da häufig passenden Schalenform und ansprechendem Design. Erhältlich in Damen- und Herrenausführung.
Fi:zik Rondine –
für den sportlichen Fahrer. Mit dem Rondine Sport-Sattel haben wir nicht nur eine sehr ansehnliche und wertige Sitzbank gefunden. Die etwas breitere Schalenform sowie die hochwertige Gelpolsterung sind eine von uns schon lange gesuchte Kombination aus Sportlichkeit und Komfort. Farben: Schwarz und Braun-olive.
Fi:zik Aliante Delta –
schlanker aber vergleichsweise komfortabler Rennsattel. Farben: Schwarz und Braun-Schwarz.
SQ-Lab 603 –
aus dem großen Programm des Herstellers »SQ-Lab« das Modell mit der bei uns höchsten »Trefferquote«.
Brooks Flyer aged –
gefederter aber sportiver Brooks-Sattel. Der Flyer aged hat eine speziell behandelte Lederdecke, die den – gelegentlich schmerzhaften – Einfahrprozess verkürzen soll.
Brooks B17 Special –
für Liebhaber klassischer Kernledersättel, die Spezialausführung (mit großen Nieten) in »Honey« oder »Schwarz«. Eine Augenweide.
Steuersatz/Spacer/Speedlifter
Carlo –
verlängert das Steuerrohr auf elegante und stabile Weise um 3 Zentimeter. Immer dann empfehlenswert, wenn die Lenkerhöhe deutlich über der Sattelhöhe gewünscht wird. Weitere Informationen finden Sie hier.
Acros AH34 (AH06) –
sehr hochwertiger und schön verarbeiteter Steuersatz mit Edelstahlkugellagern. Weitere Besonderheit, die vielen, schönen Eloxal-Farben: Schwarz, Rot, Gold, Grün, Silber und Titan.
Velotraum-Spacer –
statt vieler einzelner Spacerringe (meist 1 Zentimeter hoch) verwenden wir je nach Lenkerhöhe »passende« Spacerringe mit 3, 5 und 7 Zentimeter Höhe, die speziell für unsere Anforderungen gefertigt werden.
Speedlifter T10 –
den vielen Vorteilen von modernen A-Head Gabel-Vorbau-Systemen – leichter, stabiler, sicherer, flexibler – stehen zwei gravierende Nachteile entgegen. Der Lenker lässt sich nicht mehr in der Höhe verstellen und teilweise nur sehr schwer über Sattelniveau positionieren. Der Speedlifter Classic, ein 350 Gramm leichter Verstellmechanismus, schafft hier bewährte (DIN plus getestete) Abhilfe. Nach dem Öffnen eines Schnellspannhebels kann der Lenker stufenlos, bis zu 10 Zentimeter, in der Höhe verstellt werden. Trotz der vom Hersteller verbürgten Sicherheit würden wir den Speedlifter nur gemäßigten Fahrern empfehlen, die nicht oder selten in den Wiegetritt gehen, also den Lenker nicht zu stark belasten.
Speedlifter T6 –
Speedlifter für Gabeln mit Aluminiumschaft, Verstellbereich 6 Zentimeter.
Bitte beachten! Bei den Rahmengrößen XXS bis M lässt sich der Speedlifter aufgrund der Steuerrohrlängen unter 160 Millimeter nicht (sinnvoll) verwenden.
Schutzbleche, Zubehör
Velotraum-Schutzbleche –
obwohl das Schutzblech eine Art notwendiges Übel ist – ohne sieht jedes Rad einfach besser aus – scheuen wir keinen Aufwand und lassen beim sauerländischen Hersteller SKS speziell für Velotraum-Räder passende Schutzbleche fertigen. Die schwarzen Kunststoff-Bleche gibt es in den Breiten 45, 53 und 65 Millimeter. Alle Velotraum-Schutzbleche sind speziell am Vorderrad etwas länger als der Standard und haben am Vorderradblech eine verbesserte Befestigung (Ringöse) für die Gabel. Das Hinterradblech wird ohne Streben an den Rahmenstegen sowie am Gepäckträger befestígt.
Hebie Viper –
bewährtes Steckschutzblech, allerdings nicht bei Federgabel oder Tubus Fly-Gepäckträger geeignet.
Hebie Parkstütze 661 –
direkt mit dem Ausfallende verschraubte Hinterbauständer. Elegant, funktional und stabil.
Zweite Parkstütze für Tubus Tara –
schwer beladene Fahrräder stehen selbst auf einem guten Hinterbauständer nur bedingt sicher. Abhilfe schafft – sofern ein Tubus-Lowrider montiert ist – ein zusätzlicher Ständer, der am Lowrider montiert wird. Damit steht der Packesel nun deutlich solider.
Pitlock, Naben- und Sattelstützensicherung –
unauffällige und sehr effiziente »Lösung« zum Sichern der Laufräder (Pitlock Set 3) bzw. zusätzlich der Sattelstütze (Pitlock Set 2). Die Nabenschnellspanner und die Sattelklemmschraube werden durch spezielle Edelstahlspannachsen samt Mutter ersetzt, die nur mit einer passenden Nuss geöffnet werden können. Damit sind die wertvollen Laufräder – man denke nur an ein Vorderrad mit SON-Nabendynamo und an ein Hinterrad mit Rohloff-Nabe – wirksam gesichert. Einziger Nachteil des Pitlock-Systems: Ohne passende Nuss lassen sich die Laufräder nicht ausbauen (Plattfuß unterwegs) und das Fixieren der Laufräder im Rahmen ist nicht so einfach und komfortabel wie mit Schnellspannern.
Hebie Chainglider –
mit dieser Kettenabdeckung wird das Nabenschaltungsrad ein ganzes Stück wartungsärmer und alltagstauglicher. Selbst Schlaghosen bleiben frei von Kettenschmiere, da die Kette komplett abgedeckt ist. Der Chaingilder erhebt dabei nicht den Anspruch einer Kettenkapselung, die zwar – rein theoretisch – wirklich wartungsfrei ist, aber viele andere Nachteile mit sich bringt (umständliche Montage und Laufradausbau, hoher Preis und im Kleingedruckten der Hinweis: »bitte ölen sie die Kette bei feuchter Witterung alle 100 Kilometer« …). Der Chaingilder ist selbsttragend, das bedeutet er »schwimmt« auf der Kette, es werden daher keine unschönen und hinderlichen Befestigungen am Rahmen benötigt. Inzwischen gibt es den Chainglider in mehreren Größen für Rohloff und Shimano-Nabenschaltungen, so dass auch individuelle Vorstellungen hinsichtlich dem Übersetzungsbereich verwirklicht werden können.
















