Glossar zu den Wahlmöglichkeiten

Alphabetisch geordnet finden Sie hier die wählbaren Komponenten des Velotraum-Baukastensystems beschrieben. Wir beschränken uns auf die wichtigsten Informationen. Dem persönlichen Beratungsgespräch bleibt es vorbehalten, alle detaillierten Fragen zu beantworten und weiter gehenden Wünsche zu erfüllen.
Hier gibt’s den gesamten Inhalt des Glossars als Pdf zum Herunterladen.

Letzte Aktualisierung 16.06.2010.

Ausstattungsvorschläge

Basisrad meint –

Fahrrad pur, ohne Alltagsausstattung (Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger und Parkstütze). Diese Räder entsprechen nicht der StVZO und sind nur eingeschränkt im Straßenverkehr zugelassen.

Komplettrad meint –

Fahrrad mit Alltagsausstattung (das Fahrrad ist mit Lichtanlage, Schutzblechen, Gepäckträger und Parkstütze ausgestattet).

Beleuchtung

Standard Lichtanlage –

Fahrradlichtanlagen haben in den letzten Jahren eine phänomenale Entwicklung durchlaufen. Die von uns eingebauten Anlagen sind dank Nabendynamo, hochwertiger Scheinwerfer und Rücklichter so zuverlässig, hell und bedienungsfreundlich wie noch nie.

In einem Punkt unterscheiden wir uns jedoch von den Mitbewerbern: Das Rücklicht B+M Flat permanent ist nicht am Nabendynamo angeschlossen, sondern batteriebetrieben (80 Stunden Betriebsdauer mit zwei Mignon-Batterien). Es ist also nicht mit dem Nabendynamo mittels Kabel verbunden. Drei Gründe sprechen für diese Lösung:

  1. Es entfällt das defektanfällige Lichtkabel zum Rücklicht. Da wir keine Löcher (Schwachpunkte) für das Rücklichtkabel im Rahmen vorsehen, müsste das Kabel an den Brems- und Schaltzügen entlang verlegt werden und wäre so nicht sicher vor Beschädigungen geschützt.
  2. Geringere Defektanfälligkeit der gesamten Lichtanlage bzw. wesentlich einfachere und schnellere Fehlerdiagnose bei defekter Lichtanlage.
  3. Wenn der Nabendynamo einen Defekt hat, hat man weiterhin ein Rücklicht.

Allerdings entspricht diese alltags- und praxistaugliche Anlage nicht der praxisfernen StVZO-Vorschrift.

Shimano 3N30 mit B+M-Fly-SP –

die solide Basis-Lichtmaschine in den Vorschlägen 1, 6 und 8. Durch die weniger aufwändige Lager-Abdichtung und den etwas höheren Leerlaufwiderstand (Rollwiderstand bei ausgeschalteter Lichtanlage) ist dieser Nabendynamo nicht für Ganzjahres- und Vielfahrer sinnvoll. Der Halogenscheinwerfer »Fly Senso Plus« schaltet sich selbsttätig bei Dunkelheit ein und verfügt über ein Standlicht.

Shimano 3N80 mit B+M-Fly-IQ-SP –

die erste Optimierungsstufe. Das Nabendynamo-Spitzenmodell von Shimano überzeugt mit geringem Leerlaufwiderstand, guter Abdichtung und geringem Gewicht. Der B+M-Scheinwerfer mit LED-Technik leuchtet die Fahrbahn zirka dreimal heller aus als herkömmliche Halogenscheinwerfer. Eine Lichtanlage, die auch hohen Ansprüchen gerecht wird. Ideal für Fahrer, die sich eine hochwertige und dabei leichte Lichtanlage wünschen.

SON 28 mit Edelux –

eine Premiumlichtanlage ohne Wenn und Aber. Maximale Zuverlässigkeit und Haltbarkeit sind garantiert – auch bei Ganzjahreseinsatz und hohen Kilometerleistungen. Der getriebelose Nabendynamo SON 28 begeistert mit durchdachten Details wie Edelstahlachse, Druckausgleichsystem und überragender Verarbeitung und ist den höheren Preis in jedem Fall wert.

Der adäquate Scheinwerfer dazu ist der Edelux, ebenfalls vom Tübinger Hersteller Schmidt. Der wunderschöne und unauffällige LED-Scheinwerfer ermöglicht ein Fahrradlicht von bisher nicht vorstellbarer Helligkeit und Gleichmäßigkeit. Natürlich mit Standlicht und Sensortechnik.

SONdelux mit Edelux –

Leichtbau für schnelle Fahrer. Der Nabendynamo SONdelux wiegt 200 Gramm weniger als sein großer Bruder und ist optisch fast nicht von einer normalen Vorderradnabe zu unterscheiden. Das geringere Gewicht wird jedoch mit einer geringeren Stromleistung erkauft. Erst ab 25 km/h erreicht der SONdelux die Leistung des SON 28. Konkurrenzlos auf dem Markt ist der geringe Leerlaufwiderstand von nur einem Watt.
Anmerkung zur Laufradstabilität. In Verbindung mit der 26-Zoll-Laufradgröße ist die Stabilität des Vorderrades trotz des geringeren Flanschabstands des »SONdelux« über alle Zweifel erhaben.

SON-Nabendynamo in Schwarz –

für die farbliche Feinabstimmung, SON-Nabendynamos in schwarz eloxiert, statt silber glänzend.

SON-Nabendynamo Disc –

SON-Nabendynamos für Scheibenbremse.

SONdelux Direktkontakt –

in Verbindung mit einer modifizierten Velotraum-Alugabel »A-425« ist es möglich, sowohl auf die Anschlussstecker an der Nabe, als auch auf das außen laufende Lichtkabel zu verzichten. Diese Sonderanfertigung kann jedoch die Lieferzeit um 1 bis 2 Wochen verlängern.

B+M Cyo IQ-Scheinwerfer –

Alternative zum Fly IQ (heller aber kein Reflektor) bzw. SON-Edelux-Scheinwerfer. (vergleichbare Helligkeit und Ausstattung, aber mit einfacherem Kunststoff-Gehäuse). Mit Standlicht und Sensortechnik – einmal als Sport-Ausführung mit 60 Lux oder Nahfeld-Aus­leucht­ung mit 40 Lux Helligkeit und Frontreflektor.
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Toplight Line Plus –

wir sind zwar von den Vorzügen des nicht verkabelten Rücklichts überzeugt, haben aber auch Verständnis für Kunden, die ein StVZO-konformes Fahrrad mit verkabeltem “Rücklicht” (mit Standlicht) wünschen. Unser selbst konfektioniertes Lichtkabel ist besonders dick und belastbar und ist identisch mit den bewährten SON-Lichtkabeln.

Bremsen

Magura HS33 –

sehr, sehr bewährte hydraulische Felgenbremse aus dem schwäbischen Bad Urach. Keine Felgenbremse ist wartungsärmer, servicefreundlicher und trotz ihrer sehr hohen Bremsleistungen besser zu dosieren als das Spitzenmodell »HS33« von Magura. Zur Zeit immer noch die beste Felgenbremse – Punktum. Von ihrer kleinen, von uns nicht angebotenen Schwester »HS11«, unterscheidet sie sich durch einen 20% höheren Anpressdruck (gleichzusetzen mit mehr Bremsleistung), Aluminium-Bremshebel sowie einer Einstellschraube, um den Bremsbelagverschleiß durch Nachstellen auszugleichen. Wahlweise mit 2- oder 4-Finger Bremshebeln.

Deore LX V-Brake –

formschöne und wertige mechanische »V-Brake«-Felgenbremse vom Marktführer Shimano. Mehr oder eine bessere V-Brake ist nicht notwendig, denn die Hebelverhältnisse und somit der Anpressdruck und die Bremsleistung sind bei allen Herstellern und Modellen ähnlich. Ein feines Detail sind die Cartridge-Bremsschuhe, die ein einfaches und schnelles Austauschen der Bremsgummis erlauben.

In der Bremsleistung gibt es übrigens keinen Unterschied zu XT V-Brakes, da beide Bremskörper die identischen Hebelverhältnisse haben. Den saftigen XT-Aufpreis kann man sich also sparen.

Shimano 510 Disc* –

mechanische Scheibenbremse für den Rennlenker und die Shimano STI-Schalt-und-Bremshebel. Für Ganzjahresfahrer, die auf ihre STI-Schalthebel nicht verzichten wollen, eine überlegenswerte Alternative zur V-Brake. Unbedingt zu beachten, Rahmen und Gabel benötigen Scheibenbremsaufnahmen.

Magura Louise* –

wenn Scheibenbremse, dann richtig. Die »Louise« ist Maguras Scheibenbremsen-Flaggschiff und vereint gewaltige Bremsleistung, gutes Design und geringes Gewicht. Mit einer großen 203er Bremsscheibe (203 mm Durchmesser) am Vorderrad verdaut die Bremse problemlos auch die enorme Hitze, die bei Bremsmanövern von schweren Fahrern mit Gepäck entstehen (über 100 kg Gewicht). Wie alle Scheibenbremsen will auch die »Louise« mit Umsicht behandelt werden. Also bitte nicht das Fahrrad auf den Kopf stellen, die Bremsscheibe im Fahrradständer verbiegen oder gar mit Kettenöl verkleckern. Gelegentliche Brems- und Schleifgeräusche sind unvermeidbar, die bekommt man »gratis« zur Scheibenbremse dazu und das will bei einem schwäbischen Unternehmen etwas heißen ;-)

Shimano XT 775A Scheibenbremse* –

die sehr aufwändige und kostspielige Shimano XT-Scheibenbremse bietet nochmals eine Steigerung zur Magura Louise – allerdings nicht in der Bremsleistung. Die »XT« bietet mehr habtische Qualitäten, die Bremshebel liegen traumhaft in der Hand und die Bremse lässt sich butterweich bedienen. Einstellbare Druckpunkt sowie die progressive arbeitende »Servo Wave«-Technologie sind weitere Besonderheiten. Ein weiteres Plus ist das einfache und nachhaltige Befüllungs- und Entlüftungssystem. Die Gefahr, dass eine im System umher wandernde Luftblase die Bremse lahm legt ist daher extrem gering.

*Naben in der Verbindung mit Scheibenbremsen –

bei den Ausstattungsvorschlägen 2 bis 5 werden in der Verbindung mit Scheibenbremsen immer XT-Disc-Naben verwendet.

Cockpit, Steuersatz

So nennen wir die funktionale und ergonomische Einheit aus Lenker, Griffen, Hörnchen und Vorbau, deren Zusammenspiel von großer Bedeutung für das Wohlbefinden auf dem Fahrrad ist.

Ergon GP1 –

diese Lenkergriffe haben eine neue Dimension hinsichtlich Ergonomie für Fahrradlenkergriffe eröffnet und sind heute bei allen Velotraum-Rädern Standard. Die Flügelform der Ergongriffe bietet dem Handballen eine wunderbar große »Auflagefläche« und stabilisiert das Handgelenk. Die Griffe sind absolut verdrehsicher und sehr exakt zu positionieren, da sie nicht nur auf den Lenker gesteckt, sondern mittels Schrauben fixiert werden. Wir empfehlen ausschließlich die größere und besser abstützende Größe »L«, auch bei kleinen Händen.

Ergon GR2 –

weitest gehend identisch mit dem GP1, aber mit angeformten Hörnchen. Eine funktional und optisch smarte Einheit. Für große Hände sind die kurzen Hörnchen des GR2 jedoch häufig zu klein.

Ergon GC3 –

darauf haben wir und viele Velotraum-Kunden schon lange gewartet. Der bewährte Ergon-Griff mit integriertem, vollwertigen Lenkerhörnchen, das 2 bis 3 zusätzliche Griffpositionen bietet. Der GC3 hat sich inzwischen in der Praxis gut bewährt und der Zugewinn an Funktionalität lässt die etwas klobige Optik verschmerzen.

Syntace VRO System –

genial variables, stabiles und haltbares Vorbau-Klemmen-System zur Lenkerverstellung. Mit dem VRO lässt sich die Lenkerposition mit wenigen Handgriffen von gemütlich bis sportlich variieren und so das Fahrrad für unterschiedliche Einsatzbereiche optimieren (eine Erweiterung der von uns vorgenommenen Anpassung). Wir verwenden die professionelle »T-Stem«-Variante, die es in sechs verschiedenen Größen gibt. Inzwischen lassen sich auch Ortlieb-Lenkertaschen problemlos am VRO-System montieren. Farbe: Schwarz. Längen: S, M, L, 6°, 20° – Lenker Syntace 7075, bzw. Syntace Road.

Brooks Lenkerband –

für den Rennlenker in honey oder braun, aus richtigem Leder, vom englischen Traditionalisten Brooks. Wie die Sättel aus gleichem Haus wunderschön aber mit »gesunder« Härte.

Speedlifter –

den vielen Vorteilen von modernen A-Head Gabel-Vorbau-Systemen – leichter, stabiler, sicherer, flexibler – stehen zwei gravierende Nachteile entgegen. Der Lenker lässt sich nicht mehr in der Höhe verstellen und teilweise nur sehr schwer über Sattelniveau positionieren. Der Speedlifter Classic, ein 350 Gramm leichter Verstellmechanismus, schafft hier bewährte (DIN plus getestete) Abhilfe. Nach dem Öffnen eines Schnellspannhebels kann der Lenker stufenlos, bis zu 10 Zentimeter, in der Höhe verstellt werden. Trotz der vom Hersteller verbürgten Sicherheit würden wir den Speedlifter nur gemäßigten Fahrern empfehlen, die nicht oder selten in den Wiegetritt gehen, also den Lenker nicht zu stark belasten.

Bitte beachten! In Kombination mit der Velotraum-Alugabel und bei den Rahmengrößen XXS bis M lässt sich der Speedlifter nicht (sinnvoll) verwenden.

Gabeln

velotraum A-425 –

nicht jedermann (geschweige denn Frau) wiegt 100 Kilogramm oder bepackt sein Rad mit 40 Kilogramm Gepäck. Sprich, die Reserven der Velotraum-Standard-Gabel aus CrMo-Stahl werden nicht benötigt. Und den Anhängern von leichten Rädern sind die 1.350 Gramm der C-425-Gabel schon immer ein Dorn im Auge. Die A-425 ist eine leichte, aber dennoch sichere und zuverlässige Aluminiumgabel, bei der Schaftrohr und Gabelscheiden aus Alu bestehen. Die Geometrie der formschönen und perfekt verarbeiteten Alu-Gabel ist identisch zur CrMo-Gabel. Es gibt die Gabel mit und ohne Lowriderösen. Das Gewichtslimit beträgt 130 Kilogramm, für Fahrer, Fahrrad und Gepäck zusammen. Gewicht 800 Gramm, Gabelschaft 300 Millimeter.

velotraum A-425 Disc –

baugleiche Ausführung, aber ausschließlich für Scheibenbremse. Systemgewicht 120 Kilogramm, Lowriderösen sind Standard.

velotraum C-425 –

Stahlgabel für höchste Belastungen. Wahlweise in Felgen- oder Scheibenbremsausführung. Die C-425 hat erfolgreich die härtesten Testanforderungen beim EFBe-Prüfinstitut bestanden und ist sogar uneingeschränkt fürs Tandem geeignet. Genau das Richtige für schwere Fahrer mit Gepäck oder dem Einsatz von Scheibenbremsen mit 203 mm Scheibenbremsdurchmesser. Gewichtslimit 200 Kilogramm. Gewicht 1.350 Gr, Gabelschaft 330 Millimeter.

RST-Omega T4 –

eine, gemessen am Preis, hervorragende Federgabel vom taiwanesischen Hersteller RST, mit der wir seit vier Jahren gute Erfahrungen gemacht haben. Die »T4« ist eigens für velotraum spezifiziert. Wir setzen im Inneren auf robuste Stahlfedern, die die Gabel fein ansprechen lassen und auch gröbere Unebenheiten souverän schlucken. Der Federweg beträgt 90 Millimeter. Gabelschaft und Standrohre sind aus CrMo-Stahl – ein Garant für sehr hohe Sicherheitsreserven und Haltbarkeit. Für die so wichtige Anpassung lassen wir ein, mit 330 Millimeter, extra langes Schaftrohr einpressen. Farben: schwarz, silber. Gewicht 2.146 Gramm.

Magura Menja –

Eine ganz hervorragende und sehr solide Luft-Federgabel aus Bad Urach, die für einen sehr breiten Einsatzbereich geeignet ist. Die hohe Steifigkeit und Stabilität der Menja werden sowohl Reiseradler als auch etwas schwerere Fahrer sehr schätzen. Nur den ganz schweren »Brocken« setzt das Systemgewicht von maximal 120 Kilogramm Grenzen. Sportliche Fahrer und Leichtbau-Liebhaber werden zudem schätzen, dass trotz dieser hohen Reserven das Gewicht nur bei 1.680 Gramm liegt. Die Abstimmung der Gabel erfolgt über den Luftdruck. Die dazu notwendige Pumpe gehört nicht zum Lieferumfang. Federweg 85 Millimeter, für Scheiben- und Felgenbremsen geeignet, Farbe Schwarz, ohne Pumpe, Gabelschaft 350 Millimeter.

Menja mit Remote Control –

hinter diesem Anglizismus verbirgt sich ein pfiffiger, kleiner Hebel für den Lenker, der es erlaubt die Blockierfunktion der Menja-Gabel schnell und sicher vom Lenker aus zu aktivieren.

Gepäckträger

Racktime Standit –

hervorragender Systemgepäckträger aus Aluminium. Sicherlich nicht so schön und belastbar wie die Tubus-Modelle, aber für viele Anwendungsbereiche völlig ausreichend. Für den Standit gibt es Zubehör wie Federklappe, Körbe und Taschen. Farbe: Schwarz, Silber.

Tubus Cargo VE »Velotraum Edition« –

der »Cargo« ist der stabilste unter den Tubus-Hinterradträgern. Wie alle Tubus-Träger aus 10 Millimeter starken Stahlrohren gebogen und gelötet. Dadurch ist der Träger unverwüstlich und dennoch leicht. Dank seines gelungenen Designs finden moderne Packtaschen einen perfekten Halt. Die »Velotraum Edition« ist eine leicht modifizierte Serienvariante mit geringerer Höhe (= tieferer Gepäckschwerpunkt) und optimaleren Einhängepunkten für die Packtaschen. Der Cargo ist zwar bis 40 Kilogramm belastbar, allerdings verschlechtern sich mit so viel Gewicht nur auf dem Hinterrad die Fahreigenschaften extrem (auch bei einem Velotraum-Rad). Unsere Empfehlung: maximal 25 Kilogramm Zuladung hinten. Gewicht 580 Gramm, schwarz.

Tubus Locc –

auf die Frage, »wohin mit dem sicheren aber klobigen Bügelschloss«, kann der Locc eventuell die richtige Antwort sein. In einer zusätzlichen Halterung findet das Schloss nun einen Platz, ohne das die Funktion des Gepäckträgers beeinträchtigt wird. Der Preis hierfür ist allerdings sein horrendes Gewicht von 1.150 Gramm (ohne Schloss), schwarz.

Tubus Logo Expedition –

beim Logo lassen sich die Packtaschen etwas tiefer einhängen, bzw. weiter nach hinten verschieben. Ersteres senkt den Schwerpunkt, Zweiteres hält auch die Fersen bei Schuhgröße 50 von den Packtaschen fern. Gewicht 780 Gramm, Schwarz.

Tubus Fly –

seit Jahren unser Liebling für leichte Alltags-und Tourenräder. Der 380 Gramm leichte Fly ist ein wunderschöner Minimal-Gepäckträger, wir empfehlen ihn ausschließlich für kleine Packtaschen (wie z.b. die Ortlieb Frontroller). Bis 15 Kilogramm belastbar, Schwarz.

Tubus Vega Velotraum-Edition –

speziell nach unseren Vorstellungen und Anforderungen lassen wir bei Tubus eine besonders »passende« Variante des »Vegas« fertigen, der hinsichtlich Gepäckschwerpunkt und Befestigung dem Standardmodell überlegen ist. Vielseitiger und belastbarer als der »Fly« und leichter und formschöner als der »Cargo«, können sicherlich 90% aller denkbaren Einsatzbereiche mit dem Vega abdeckt werden. Bis 25 Kilogramm belastbar, Schwarz.

Tubus Airy –

spartanischer und formschöner Titanträger mit nur 280 Gramm Gewicht. Die minimalistische Gepäckträgerskulptur ist ebenfalls eher nur für kleine Packtaschen geeignet. Bis 15 Kilogramm belastbar.

Tubus Tara –

schlicht der beste Frontträger (Lowrider) am Markt. Der Tara ist sehr steif, leicht und wie alle Tubusträger aus Stahlrohren. Belastbar bis 15 Kilogramm.

Gepäckträger in Sonderfarbe –

die Gepäckträgermodelle »Cargo«, »Vega«, »Fly« und »Tara« können ebenfalls in 200 verschiedenen Farben bzw. in Rahmenfarbe beschichtet werden.

Artmann Faiv Hoogar –

Lowrider für die Federgabel und speziell abgestimmt auf Magura-Federgabeln. Beim Hoogar können die Packtaschen sehr tief – günstiger Schwerpunkt – und gefedert angebracht werden. Dabei verbessert das zusätzliche Gewicht der Packtaschen (gefederte Massen) die Funktion der Federgabel. Durch diese beiden Merkmale fährt sich der Faiv Hoogar so gut wie kein anderer Gepäckträger für Federgabeln. Diese einmalige, in Kleinstserie hergestellte Qualität hat aber einen stolzen Preis.

Kurbelgarnitur

Deore LX 661 48-36-26 Z–

LX-Kurbelgarnitur mit größeren Kettenblättern. Statt der Üblichen 44, 32 und 22 Zähne verschieben 48, 36 und 26 Zähne die Übersetzung Richtung »schnellerer« Gänge.

Sugino XD 48/34 Zähne mit SKF BAS 600 Innenlager –

optisch und funktional »schlanker« Antrieb mit nur zwei statt drei Kettenblättern. Speziell in Verbindung mit dem Ausstattungsvorschlag »4« eine echte Alternative für sportive Fahrer.

Sugino XD Rohloff mit SKF BAS 600 Innenlager –

unsere hervorragende, kaltgeschmiedete Premium-Kurbel aus Japan mit dem ebenfalls hervorragenden Innenlager aus Schweinfurt. Längen 170 und 175 mm, Kettenblätter 42 oder 44 Zähne. Kettenschutzring aus Aluminium.

SKF BAS600 –

ein Innenlager wie aus dem Lehrbuch. Das SKF BAS600 entspricht durch seine kompromisslos auf Wertig- und Haltbarkeit zielenden Eigenschaften genau den Anforderungen von Viel- und Ganzjahresfahrern: verstärkte Edelstahlwelle, Präzisionsrollen- und Kugellager und eine wirksame Abdichtung des Aluminium-Gehäuses. Ein echter Leckerbissen.

Naben, Speichen, Felgen

DT-Swiss 340 Nabe –

um diesem wunderbaren Stück Fahrradtechnik gerecht zu werden, muss man den Vergleich zu den mechanischen Uhren bemühen, für die unsere Schweizer Nachbarn zurecht so berühmt sind. Neben der makellosen Optik, dem geringen Gewicht und dem robusten Freilauf mit Stirnverzahnung, begeistert das No-Tool-Konzept. Ohne jegliches Werkzeug lässt sich die Nabe für Wartungsarbeiten zerlegen und mit minimalem Aufwand auch nach Jahren wieder in den technischen Neuzustand versetzen. Die 340 ist also nicht nur ein Stück »Edeltechnik«, sondern ohne Einschränkung alltags- und weltreisetauglich, zumal wir uns die Naben in einer Sonderausführung mit 36 Speichenlöchern fertigen lassen.

Shimano WH-M770 –

schnittige und leichte Systemlaufräder von Shimano mit nur 20 bzw. 24 Speichen. Diese technisch außergewöhnlich gut durchdachten Laufräder mit verstärkten Speichenbohrungen in der Felge und Hammerkopfspeichen sind bis zu 600 Gramm leichter als unsere Standardlaufräder und dennoch vergleichsweise robust. Sicherlich nicht für den Reiseradeinsatz geeignet, aber für flotte Sport-, Touren und Pendlerräder eine lohnende und unproblematische Option. Auch als Scheibenbremsausführung erhältlich. [Nur Speedster]

Schwarze Speichen –

optischer Feinschliff für das eine oder andere Rad, die Speichen in mattschwarz statt silber. Wie alle von Velotraum verwendeten Speichen eine Doppeldickendspeiche mit 2,0 Millimeter Durchmesser am Gewinde und Speichenbogen und 1,8 Millimeter in der Speichenmitte (DD-Speiche).

Exal MX 19 –

unsere Standardfelge, die schon eine ganze Menge wegstecken kann. Die in Belgien gefertigte Hohl­kammer-Felge wiegt 560 Gramm, ist einfach geöst und hat CNC-bearbeitete Bremsflanken. Es können Reifen von 30 bis 57 Millimter Breite auf der Felge montiert werden. Empfohlenes System­gewicht bis 130 Kilogramm. Farbe Schwarz, 32 und 36 Loch.

DT-Swiss XR 4.1/425 –

Leichtbaufelge. Die verschweißten Felgenstöße und die überragende Verarbeitung machen sie gemessen am geringen Gewicht sehr belastbar, aber nicht so haltbar wie z.B. unsere Standardfelge Mach-1 »260«, die aber auch 590 Gramm wiegt. Für das besonders leichte Fahrrad eine echte Versuchung. Systemgewicht bis 100 Kilogramm, Gewicht 410 Gramm, nur in 32 Loch.

DT-Swiss XR 4.1 Ceramik –

für Viel- und Schlechtwetterfahrer. Durch die Ceramik-Beschichtung auf den Bremsflanken widersteht die XR 4.1 den hochwirksamen und felgenfressenden V- und Hydraulikbremsen besonders lang. Im Neuzustand ist der Bremsbelagverschleiss relativ hoch da die Felge dann noch sehr rauh ist. 32 und 36 Loch.

DT-Swiss X430 Disc –

430 Gramm leichte Scheibenbrems­felge mit gestecktem Felgenstoß. Belastbar bis 100 Kilogramm Systemgewicht, Farbe Schwarz, nur 32 Loch

DT-Swiss X5.1/500 Disc –

robuste Scheibenbremsfelge bis zu einem Systemgewicht von 130 Kilogramm. Verschweißter Felgenstoß, Farbe Schwarz, 32 und 36 Loch, Gewicht 500 Gramm.

Exal SP 19 –

vom gleichen Hersteller wie unsere Standardfelge »MX19« stammt diese besonders stabile Felge. Die doppelt geöste Speichenaufnahme und ein etwas größerer Querschnitt machen die Felge sehr belastbar. Empfohlenes Systemgewicht bis 150 Kilogramm. Farbe Schwarz, 32 und 36 Loch, Gewicht 650 Gramm.

Rigida Andra 30 –

unsere Felge für höchste Belastungen, ganz speziell für Rohloffräder. Denn bei extrem belasteten Rohloff-Laufrädern gab es in der Vergangenheit immer wieder Nippelbrüche (nicht optimale Nippel-Speichen-Linie) oder Knackgeräusche. Bei der Andra 30 werden nun die Bohrungen – im speziell verstärkten Felgenboden – im Speichenwinkel gebohrt und zudem wird auf Ösen verzichtet. Ersteres verhindert die Nippelbrüche, zweites vermeidet Setz- und Knackgeräusche. Daher ist die 750 Gramm schwere Felge auch Standard in Velotraum-Tandems und generell eine warme Empfehlung für Räder mit hohem »Systemgewicht«. 32 und 36 Loch, Farbe: Schwarz.

Rigida Grizzly –

sehr formschöne, elegante und gut verarbeitete Felge, die mit 500 Gramm zudem noch ziemlich leicht ist. Empfohlenes Systemgewicht bis 140 Kilogramm. 32 und 36 Loch, Farbe: Schwarz.

Rigida Grizzly CSS

eine ultraharte Carbid-Beschichtung, ähnlich einer Keramikbeschichtung, macht diese »Grizzly« ausgesprochen widerstandsfähig gegen das Durchbremsen der Felge. Empfohlenes Systemgewicht bis 140 Kilogramm.Gewicht 520 Gramm. 32 und 36 Loch, Farbe: Schwarz.

Nabenschaltungsoptionen

Shimano Alfine –

der gelungene Versuch, die Naben­schalt­ung aus der reinen Vernunfts- und Nutzradecke herauszuholen. Die Alfine 8-Gang-Getriebenabe ist nicht nur eine Edelvariante der bewährten Inter-8-Nabe, sondern schaltet spürbar schneller und definierter. Sehr elegant und wertig: der polierte Nabenkörper.

16-Gang –

hier kombinieren wir die 8-Gang-Nabenschaltung mit der Sugino XD-Kurbel mit zwei Kettenblättern (48/36 Z ohne Kettenschutzscheibe). Die nun 16 Gänge vergrößern den Übersetzungsbereich von 310 auf 410 Prozent. Damit erweitert sich der Einsatzbereich der 8-Gang-Nabenschaltung spürbar, allerdings etwas zu Lasten der Wartungsarmut.

Speedhub farbig –

wer seine Entscheidung für die Rohloffnabe entweder etwas tarnen bzw. betonen möchte, kann zur schwarz oder rot eloxierten Variante der Speedhub greifen. Die polizeigrüne Variante bleibt leider den Gesetzeshütern der Rohloff-Stadt Kassel vorbehalten ;-)

Externe Schaltbox –

trotz aller Robustheit und Zuverlässigkeit hat die Speedhub eine Achillesferse: die Steuerseile. Diese nur 0,9 Millimeter dünnen Stahlseile sind hohen Belastungen ausgesetzt, denn sie übertragen die Schaltbefehle in die Nabe (ab den zur Trennung der Schaltzüge notwendigen Bajonettverschlüssen). Aufgrund der hohen Belastung empfiehlt Rohloff einen vorbeugenden Tausch alle 6.000 bis 8.000 Kilometer. Wir haben zwar inzwischen auch schon Fahrer die über 30.000 km mit den ersten Steuerseilen zurückgelegt haben, allerdings lassen sich solche Erfahrungen nicht verallgemeinern. Der Tausch der Steuerseile ist keine große und schon gar keine kostspielige Angelegenheit und mit dem Steuerseil-Reparatur-Kit auch von Laien machbar.

Dennoch, für Zuverlässigkeitsanhänger und Weltreisende ist die »externe Schaltbox« die alternative Lösung. Hier laufen die 1,2 Millimeter starken und unverwüstlichen Standardschaltzüge vom Schalthebel bis zur »Schaltbox«. In der Box wird der Schaltbefehl dann mittels einer Schaltkulisse umgelenkt. Rohloff empfiehlt hierfür alle 10.000 bis 12.000 Kilometer den Tausch des Schaltkabels. Auch der Laufradausbau geht etwas einfacher. Allerdings gehen das Gewicht, der Preis und die benötigte Handkraft zum Schalten nach oben. Mehrgewicht 100 Gramm.

Pedale

velotraum-Tour –

unser Qualitäts-Gummiblock-Pedal. Das »Tour« lassen wir beim Pedalspezialisten »Spinner« in Fernost produzieren und es besteht aus überlegten Zutaten. Auf dem sehr großen Pedalkörper aus Aluminium (an der Oberfläche gummiert), finden auch voluminöse Alltagsschuhe guten Halt. Die hochfeste, rostfreie CrMo-Achse und die Präzisionslagerung machen das Pedal überaus haltbar und leichtgängig. Das ideale Pedal für Alltags- und Stadtradler, die auch mal mit leichtem und feinem Schuhwerk auf dem Rad sitzen. Gewicht 560 Gramm (Standard-Pedal VP 196, 280 Gr.).

velotraum-Extrem –

der Name ist Programm. Auch Bergstiefel und Schuhgröße 50zig finden auf diesem XXL-Pedal Platz und Halt. Zehn auswechselbare Spikes pro Seite halten den Fuß auch unter widrigsten Bedingungen zuverlässig auf dem Pedal. Lagerung und Gewicht sind identisch zum »Tour«.

Shimano PD-M324-Pedal –

vielleicht eine der genialsten Erfindung: S.P.D. – Shimano Pedaling-Dynamics. Ähnlich einer Skibindung ermöglicht das »SPD«-System einen schnellen und sicheren Ein- und Ausstieg und vor allem eine feste Verbindung zum Pedal. Diese feste, aber leicht lösbare Verbindung zwischen Schuh und Pedal ist unverzichtbare Voraussetzung für effizientes Rad fahren – Stichwort »Runder Tritt«. Die dafür notwendigen Radschuhe unterscheiden sich äußerlich und im Gehkomfort kaum von anderen Freizeitschuhen, steigern aber den Fahrspaß und die Effizienz erheblich.

Das 324 ist ein sehr praxis- und alltagstaugliches, so genanntes Kombipedal. Auf einer Seite entspricht das Pedal einem herkömmlichen Pedal und kann mit normalen Schuhen gefahren werden, während sich auf der anderen Seite der Bindungsmechanismus befindet. Somit lässt sich das Pedal auch gut mit normalen Schuhen (Kurzstrecken, Stadtfahrten). Gewicht 528 Gramm.

Shimano PD-A530-Pedal –

leichtere Alternative zum »324«. Das A530 ist immerhin 150 Gramm leichter und hat den weniger schmutzanfälligen Klickmechanismus. Allerdings lassen sich die von der STVZO geforderten Pedalreflektoren nicht dauerhaft anbringen und die »Normalseite« ist nicht ganz so griffig wie beim Modell 324. Gewicht 380 Gramm.

Rahmenfarbe/Lieferzeiten

Rahmenfarbe + Lieferzeiten –

Die Fahrradfarbe kann einfach viel mehr sein, als ein notwendiger Korrosionsschutz. Der Umgang mit Farbe kann ein Lebensgefühl transportieren und dem Wunsch- und Traumrad den letzten entscheidenden Schliff geben. Über 200 Farben der RAL-Farbpalette stehen bei Velotraum zur Auswahl und können mit über 40 verschiedenen Dekorfarben für den Velotraum-Schriftzug kombiniert werden. Alle Farben sind zudem in glänzender oder matter Oberfläche möglich. Und das alles ohne Aufpreis.

Apropos Aufpreis, auch den Wunsch, ein Fahrrad oder einen Rahmen ohne Velotraum-Schriftzug können wir nun ohne Mehrpreis erfüllen. Allerdings wird die Diebstahlgefährdung ohne Velotraum-Schriftzug nicht kleiner, denn der Name Velotraum steht für Exklusivität und Individualität, die es für Diebe sehr schwer macht, die Ware wieder an den Mann zu bringen. Und ohne Velotraum-Logo ist so ein Rad ja auch irgendwie nackig ;-)

Der »Preis« für diese Individualität sind die etwas längeren Lieferzeiten von 6 bis 8 Wochen, da wir schon dem Beschichter eine Bearbeitungszeit von 3 bis 4 Wochen einräumen müssen.

Schneller ist die Farbe Schwarz, die beim gleichen Beschichter in Stuttgart-Fellbach aufgebracht wird. Hier sind wir bemüht permanent alle Rahmenmodelle und -größen am Lager zu führen. Dadurch verkürzt sich die Lieferzeit auf 2 bis 4 Wochen.

Link: Wie kommt die Wunschfarbe auf den Rahmen

Rahmen

Rahmen –

eine genaue und ausführliche Beschreibung der verschiedenen Velotraum-Rahmen finden Sie unter »Modelle« oder unter Kernprodukt Rahmen.

Rahmen »Disc only« –

entfernen der Cantilever-Brems­sockel für Leute, die bei der Verwendung von Scheiben­bremsen keine »überflüssigen« Anlötteile am Rahmen mögen.

Lenkkopf- und Rahmensteifigkeit –

Die Rahmensteifigkeit ist für Velotraum eines der wichtigsten Kriterien bei der Rahmenentwicklung. Deshalb geben wir uns hier nicht mit Ahnungen und Vermutungen zufrieden, sondern lassen diese Werte für alle Rahmen beim Prüfinstitut Zedler ermitteln. Speziell die Lenkkopfsteifigkeit ist dabei von besonderer Bedeutung: »Die Steifigkeit eines Rahmens im Lenkkopf ist entscheidend für den Fahreindruck und die Sicherheitsreserve eines Rades in schwierigen Fahrsituationen. Die beim Prüfinstitut Zedler ermittelte Lenkkopfsteifigkeit zeigt an, wie spurtreu sich ein Rad verhält, wenn es durch Gepäck, Fahrbahneinflüsse, Windböen oder den vor Kälte zitternden Fahrer angeregt wird. Hohe Messwerte bedeuten hohe Sicherheit gegen ungewolltes Aufschaukeln (Lenkerflattern) und vermitteln Präzision – vor allem bei hohem Tempo.« (Quelle Dirk Zedler)

Reifen

Die unterschiedlichen Reifenarten und -ausführungen sind ein wesentlicher Aspekt für die Nutzungsvielfalt unserer Räder. Weitere Hintergrundinformationen zu dem Komplex Fahrradbereifung finden Sie unter Velotraum-Konzept oder unter 26 versus 28 Zoll

Schwalbe Kojak –

ein 330 Gramm leichter Slick. Rennradartiger Leichtlauf, aber nur bedingt für Nebenwege geeignet. Breite 33 mm, Gewicht 290 Gramm. [nur Speedster]

Marathon Racer –

Alltagstauglicher Sportler und der Liebling der Velotraum-Crew. Der Racer verbindet geringes Gewicht, superben Leichtlauf und akzeptable Pannensicherheit. Breite zirka 35 mm, Gewicht 440 Gramm.

Schwalbe Marathon –

der robuste und langlebige Klassiker von Schwalbe in überarbeiteter Ausführung mit neuem Profil und weniger Rollwiderstand. Breite 41 mm, Gewicht 740 Gramm.

Schwalbe Marathon Plus –

unplattbar. Ein dickes, hochflexibles Kautschukkissen schluckt Nägel, Scherben, Split… Damit ist Schwalbe dem Ideal vom absolut pannensicheren Reifen einen großen Schritt näher gekommen. Der »Plus« glänzt zudem mit relativ niedrigem Rollwiderstand. Breite 40 mm, Gewicht 1.000 Gramm.

Schwalbe Marathon Extreme –

High End-Reifen fürs Grobe. Der 2009 neu auf den Markt gebrachte Extreme begeistert durch hohe Pannensicherheit, Haltbarkeit, geringes Gewicht und vergleichsweise geringen Rollwiderstand. Das kräftige Reifenprofil des faltbaren Reifens gibt auch Halt auf Naturstrecken oder im Schneematsch. Gewicht 590 Gramm für den 50 Millimeter-Reifen..

Schwalbe Marathon Supreme –

High End-Reifen für (fast) alles andere. Mit dem Supreme ist es Schwalbe gelungen, unvereinbares miteinander zu vereinen: Geringes Gewicht, geringer Rollwiderstand und erstklassige Pannensicherheit und Haltbarkeit. Ein echtes Reifenwunder- und Meisterwerk. Gewicht 500 Gramm für den 42 Milimeter-Reifen, 590 Gramm für den 50-Millimeter breiten Reifen.

Schwalbe Marathon Dureme –

High End-Reifen für den gemischten Ganzjahreseinsatz. Der Dureme ist der ideale Reifen, wenn regelmäßig Splitt-, Kies-, und Schotterwege befahren werden, aber dennoch der Reifen auf Asphalt leicht und ruhig rollen. Gewicht 590 Gramm für den 50-Millimeter breiten Reifen.

Schwalbe Marathon Cross –

gemäßigter Stollenreifen für fast alle Gelegenheiten. Der knapp 600 Gramm leichter Marathon Cross passt zudem noch – als einziger Stollenreifen – unter die 53 Millimeter breiten Standard-Schutzbleche. Breite 45 mm, Gewicht 590 Gramm.

Schwalbe Big Apple –

unser Standardreifen und hervorragender Generalist. Der Big Apple hat den Trend zum komfortablen und leicht laufenden Ballonreifen eingeleitet. Der Komfortzuwachs durch die »dicken« Reifen ist deutlich spürbar und reicht für viele Einsatzbereiche völlig aus. Den Federungskomfort einer guten Federgabel erreicht natürlich auch kein Big Apple-Reifen. Auch nicht der so stark propagierte 60 Millimeter-Big Apple, den wir nicht empfehlen möchten (der Reifen ist bei sehr niedrigem Luftdruck komfortabel aber schwammig, bzw. bei etwas höherem Luftdruck kaum komfortabler wie die 50 Millimeter-Variante). Gewicht 750 Gramm für den 2,0 Zoll-Reifen, 850 Gramm für den 2,25 Zoll-Reifen.

Schwalbe Big Apple Liteskin (faltbar) –

Big Apple als Faltreifen. Gut 100 Gramm leichter als der Standard-Big Apple und spürbar leichterer und geschmeidigerer Lauf. Gewicht 650.

Schwalbe Sammy Slick –

Den Spagat zwischen leichtem Lauf auf Asphalt und guten Offroad-Eigenschaften schafft der Diamant-Slick Sammy Slick. Die Kombination aus feinem Diamant-Profil (der legendäre Corratec-Diamant-Slick lässt grüßen) auf der Lauffläche, kräftigen Profilblöcken auf der Seite, das große Volumen (2,1 Zoll) und das geringe Gewicht sind eine Art von Traumkombination für sportive Fahrer, die mit ihrem Rad auf allen möglichen und unmöglichen Strecken unterwegs sind. Inwieweit der Leichtbau mit einer höheren Pannenanfälligkeit erkauft werden muss, wird dann die Praxis zeigen. Da der Reifen bereits bei uns im Hause ist, werden wir darüber sicherlich noch berichten. Gewicht 500 Gramm

Schwalbe Smart Sam –

Nomen est Omen, der Smart Sam ist ein guter Universalreifen für Fahrer die überwiegend auf nicht asphaltierten Forst- und Landwirtschaftswegen unterwegs sind. Eine intelligente Stollenanordnung sowie eine nicht zu große Profiltiefe machen den Smart Sam dennoch asphalttauglich. Gewicht 550 Gramm in der 2,1 Zoll-Breite.

Schwalbe SV14A –

Leichtschlauch von Schwalbe in der Variante »extralight«. Immerhin 100 Gramm leichter als der Standardschlauch SV13 und somit die preiswerteste und effizienteste Methode Gewicht und den Rollwiderstand um immerhin 4 Watt zu reduzieren.

Sattelstützen, gefedert

Cane Creek Thudbuster ST/LT –

Maßstäbe setzende Federstütze, die bei der Probefahrt immer wieder für eine positive Überraschung sorgt. Grund für die superbe Funktion der Thudbuster ist das reibungsarme Parallelogramm-Prinzip. Daher kennt die Stütze kein Losbrechmoment und spricht sehr fein an. Die eigentliche Federbewegung erfolgt in der Wirkungslinie des Stoßes, was sich ebenfalls sehr positiv auf die Federungseigenschaften auswirkt. Sensible Fahrer und Fahrer mit höherer Trittfrequenz werden zudem schätzen, dass sich der Abstand zum Pedal beim Einfedern nicht verändert. Die Lagerbuchsen des Parallelogramms sind im Verschleißfall austauschbar und rechtfertigen die hohe Investition für diese Stütze. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich die wuchtige Optik und Ganzjahresfahrer müssen eventuell im Winter (ab minus 5 Grad) die als Federelemente dienenden Elastomere tauschen, da deren Härte temperaturabhängig ist.
Für Touren- und Alltagsfahrer empfehlen wir ganz klar die »Long Travel« (LT) Ausführung. Die Short Travel (ST) ist mehr ein feiner Kantenbrecher für sportive Fahrer.

Federweg ST/LT: 35 bzw 75 Millimeter. Gewicht ST /LT: 447 bzw. 594 Gramm

Sättel

Am liebsten wäre es uns, jeder Kunde würde einen Sattel mitbringen auf dem er gut sitzt. Denn Fahrradsättel widersetzen sich leider allen Beratungskünsten. Deshalb bieten wir nur eine kleine, aber recht bewährte Auswahl mit empirisch ermittelter, hoher Trefferquote an …

Selle Royal Freccia –

universeller Touren- und Sportsattel mit einer sehr gelungenen, da häufig passenden Schalenform und ansprechendem Design. Erhältlich in Damen- und Herrenausführung.

Fi:zik Rondine –

für den sportlichen Fahrer. Mit dem Rondine Sport-Sattel haben wir nicht nur eine sehr ansehnliche und wertige Sitzbank gefunden. Die etwas breitere Schalenform sowie die hochwertige Gelpolsterung sind eine von uns schon lange gesuchte Kombination aus Sportlichkeit und Komfort.

Fi:zik Aliante Delta –

schlanker aber vergleichsweise komfortabler Rennradsattel.

Brooks Flyer aged –

gefederter aber sportiver Brooks-Sattel. Der Flyer aged hat eine speziell behandelte Lederdecke, die den – gelegentlich schmerzhaften – Einfahrprozess verkürzen soll.

Brooks B17 Special –

für Liebhaber klassischer Kernledersättel, die Spezialausführung (mit großen Nieten) in »Honey« oder »Schwarz«. Eine Augenweide.

XT + Rennlenkervarianten

XT-Upgrade –

die Komponenten der XT-Gruppe sind seit Jahren ein Synonym für höchsten Bedienungskomfort, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit unter nahezu allen Bedingungen. Aber nicht alle Komponenten unterliegen den gleichen Beanspruchungen. D.h., die teuren XT-Parts sind nicht überall notwendig. So umfasst das Upgrade, budgetschonend, nur die am stärksten belasteten Teile, wie Naben, Schalthebel, Umwerfer und Schaltwerk.

XT-komplett –

für Liebhaber sortenreiner Fahrräder. Alle Komponenten, außer den Bremskörpern, Bremshebeln und Pedalen tragen das »XT«- Logo.

Rennlenker + Lenkerendschaltgriffe –

für Freunde des Rennlenkers, die eine einfache, funktionale und robuste Technik schätzen. Der speziell für die V-Brake konstruierte Rennlenker-Bremshebel »Tektro RL520« ergibt mit der Deore LX-V-Brake eine sehr gute Bremsanlage. Dazu passen die quasi unzerstörbaren Dura Ace-Lenkerendschalthebel. Ein Lösung ideal für Globetrotter und Ganzjahresfahrer.

Rennlenker + Rohloff-Schaltgriff –

eigentlich eine faszinierende Kombination. Doch leider gibt es bis dato keinen passenden Rohloff-Griff für den Rennlenker, sondern nur »Kompromisse« mit mehr oder weniger vielen Nachteilen.
Unsere Kompromisslösung platziert den Drehgriff am Lenkerende, mittels eines eingeklebten Adapterstück. Somit bleiben Ergonomie und Stabilität des bewährten Ritchey-Rennlenkers komplett erhalten und man hat freie Auswahl beim Vorbau. Die Bremsanlage: Rennlenker-Bremshebel »Tektro RL520« und Deore LX-V-Brakes.

Rennlenker + Shimano STI 4500 –

ein echtes Rennrad-Cockpit. Die 9-fach STI Brems-/Schalthebel (STI steht für: Shimano Total Integration) überzeugen durch perfekte Ergonomie sowie Bedienungskomfort. Gebremst wird mittels V-Brakes. Das ist eine Besonderheit, denn eigentlich sind die STI-Rennbremshebel und die V-Brake nicht kombinierbar. Der »Travel Agent«, eine Exzenterrolle, löst aber auch dieses Problem und erspart Ihnen und uns die friemeligen und schwachbrüstigen Cantileverbremsen. Eine weitere Bremsoption, ideal für Ganzjahresfahrer, ist die mechanische Scheibenbremse Shimano 510.

Zubehör

Zweite Parkstütze für Tubus Tara –

schwer beladene Fahrräder stehen selbst auf einem guten Hinterbauständer nur bedingt sicher. Abhilfe schafft – sofern ein Tubus-Lowrider montiert ist – ein zusätzlicher Ständer, der am Lowrider montiert wird. Damit steht der Packesel nun deutlich solider.

Hebie Chainglider –

mit dieser Kettenabdeckung wird das Nabenschaltungsrad ein ganzes Stück wartungsärmer und alltagstauglicher. Selbst Schlaghosen bleiben frei von Kettenschmiere, da die Kette komplett abgedeckt ist. Der Chaingilder erhebt dabei nicht den Anspruch einer Kettenkapselung, die zwar – rein theoretisch – wirklich wartungsfrei ist, aber viele andere Nachteile mit sich bringt (umständliche Montage und Laufradausbau, hoher Preis und im Kleingedruckten der Hinweis: »bitte ölen sie die Kette bei feuchter Witterung alle 100 Kilometer« …). Der Chaingilder ist selbsttragend, das bedeutet er »schwimmt« auf der Kette, es werden daher keine unschönen und hinderlichen Befestigungen am Rahmen benötigt. Inzwischen gibt es den Chainglider in mehreren Größen für Rohloff und Shimano-Nabenschaltungen, so dass auch individuelle Vorstellungen hinsichtlich dem Übersetzungsbereich verwirklicht werden können.

Pitlock, Naben- und Sattelstützensicherung –

unauffällige und sehr effiziente “Lösung” zum Sichern der Laufräder (Pitlock Set 3) bzw. zusätzlich der Sattelstütze (Pitlock Set 2). Die Nabenschnellspanner bzw. die Sattelklemmschraube wird durch spezielle Edelstahlspannachsen samt Mutter ersetzt, die nur mit einer passenden Nuss geöffnet werden können. Damit sind die wertvollen Laufräder – man denke nur an ein Vorderrad mit SON-Nabendynamo und an ein Hinterrad mit Rohloffnabe – wirksam gesichert. Einzige Nachteile des Pitlock-Systems, ohne passende Nuss lassen sich die Laufräder nicht ausbauen (Plattfuss unterwegs) und das fixieren der Laufräder im Rahmen ist nicht so einfach und komfortabel wie mit Schnellspannern.