Velotraum FINDER

Radfahren ist schön, nur nicht auf allen Wegen… — Nicht jedes Reiseziel und jede Region verfügt über gute Radwege bzw. wenig befahrene Nebenstraßen. Wer, aus welchen Gründen auch immer, dem motorisierten Verkehr aus dem Weg gehen möchte, muss häufig auf holprige Pisten oder anderweitige Restflächen (können auch identisch mit einem Radweg sein…) ausweichen.

Dieses Dilemma kann einen in der Agglomeration unserer Wohlstandmetropolen genauso ereilen, wie in der Toskana oder in der Mongolei. Allerdings ist es selbst in den fahrradfeindlichsten sowie exotischen Regionen meist so, dass sich Schlagloch-, Schotter- und Wellblechpisten mit guten Asphaltstrecken abwechseln.

Dagegen gilt für die dicht besiedelten Regionen Mitteleuropas mitunter, dass da, wo eine asphaltierte Straße hinführt, es vorbei ist, mit etwas Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit. Die kleinen und großen Abenteuer und Entdeckungen fangen unter Umständen da an, wo der Asphalt immer mal wieder endet.
Kurzum, der breit gefächerte »Mischbetrieb« ist für nicht wenige Regionen sowie Einsatzbereiche die Regel und ein dafür geeignetes Fahrrad sollte nach Möglichkeit den Spagat zwischen schwerem Geläuf und Asphalt leisten. Also echte Offroad-Eigenschaften und hohe Effizienz (Leichtlauf) vereinen.

Mit den klassischen Reifenformaten ist dieser Spagat jedoch nicht zu schaffen. Während es den Reifengrößen 55-559 bzw. 50-584 an Komfort und Traktion auf grobem Untergrund fehlt (insbesondere in der Verbindung mit Gepäck), ist das Fatbike auf Asphalt oder guten Forst- und Landwirtschaftswegen nicht effizient genug bzw. unterfordert. Ähnliches gilt für alle Reifenformate und Profile, die aus dem Downhill-Bereich stammen.

27,5-plus: Offroad und Effizienz

Die Lösung ist nun, mit einer Reifengröße, welche zwischen dem Mountainbike und dem Fatbike liegt, diesen Spagat zu meistern. Herausgekommen ist ein Reifenformat mit zirka 60 bis 70 Millimeter Breite. Ein guter Wurf und weit mehr als eine den Absatz steigernde Marketingmaßnahme. Mit diesem, sogenannten Plus-Format kommt man dem Ziel, Omniterra-Eigenschaften, Alltags- und Tourentauglichkeit sowie Effizienz (Gewicht, Rollwiderstand) unter einen Hut zu bringen, schon verblüffend nah.
Zumindest wenn man die richtige Laufradgröße dafür wählt. – Die Plus-Reifen gibt es für die Laufradgrößen »27,5« und »29«. Sinnvoll sind allerdings lediglich die Größe 27,5 bzw. 26-Zoll (da die Mountainbike-Branche 26-Zoll abgeschafft hat, gibt es das Plusformat nicht für 26-Zoll).
Plus-Reifen müssen dabei zwingend mit breiten Felgen kombiniert werden. Erst die Kombination aus großem Felgenhornabstand und breitem Reifen ermöglicht es, den Luftdruck auf 0,8 Bar zu reduzieren, ohne das Wegknicken der Reifen in Kurven oder im Wiegetritt. Die wichtigsten Eigenschaften und Merkmale von 27,5-plus:

Finder

Mit dem Modell »Finder« haben wir ein Fahrrad entwickelt, welches voll und ganz auf alltagstaugliche 27,5-plus-Reifen abgestimmt ist und dennoch über die so typischen Velotraum-Merkmale verfügt, wie Vielseitigkeit, Kompaktheit, Belastbarkeit und umfassende Anpassbarkeit an persönliche Wünsche und Anforderungen.

Salopp formuliert, kombinieren wir die 20-jährige Produktreife des Velotraum-Konzept’ mit dem erweiterten Horizont durch das Fat-Tourenbike Pilger.

Herausgekommen ist ein Fahrrad-Konzept, dessen Alltags-, Reise- und Offroad-Eigenschaften deutlich über die Möglichkeiten eines üblichen Moutainbikes hinaus gehen. Basis für den Finder ist der »FD-100« Rahmen und die dazu passende Gabel, die sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen:

Einsatzbereiche und Zielgruppen

Der Finder ist ein Generalist für Unternehmungen jenseits des Asphalts, also ideal, wenn unbefestigte und grobe Strecken im Alltag, in der Freizeit und auf Reisen dominieren. Für wen dieses Konzept interessant sein könnte, wollen wir hier kurz skizzieren:

Preise und Verfügbarkeit

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