E-Power und Muskelkraft: BionX

15. März 2009  |

Kein Thema wird in der Fahrradbranche gerade so heiß diskutiert wie der Elektroantrieb.

Bitte beachten Sie auch den Artikel »Elektro-Velotraum« vom 15. März 2010.

Die Bedeutung für Velotraum schätzen wir im Moment noch nicht all zu hoch ein. Abseits stehen bringt aber keine Erkenntnisse. Und so traf es sich ganz gut, dass eine Velotraum-Kundin ihr Rad auf einen Elektroantrieb umbauen lassen wollte.

Der Bionx-Nabenmotor

Als Nachrüstsystem bietet sich natürlich der kanadische Bionx-Motor an, der in unterschiedlichen Leistungsklassen angeboten wird. Hier zum Einsatz kam ein PL250, mit 250 Watt Leistung und der für Deutschland notwendigen Abregelung ab Tempo 25 km/h.

Der Einbau des Nabenmotors, die Anbringung der Steuerkonsole und des Bremshebelsensors sind völlig unproblematisch und machen einen durchdachten Eindruck. Dass es im Moment keine deutsche Bedienungsanleitung gibt und auch sonst die technische Dokumentation sehr spärlich und handgestrickt ausfällt, sollte sich möglichst bald ändern und passt nicht zum hohen Preis von 1.590 Euro.
Nachtrag 17.03: Wir haben die deutschsprachige Bedienungsanleitung »gefunden«, die dem Nutzer genügend Einblicke in die Möglichkeiten des 1590-Euro-Bionx-Systems gibt.

Fahreindrücke

Mit großer Spannung machte sich dann die ganze Mannschaft nacheinander ans Probefahren. Unsere Eindrücke:

  1. die Motorkaft ist deutlich spürbar und nach kürzester Eingewöhnungszeit hat man die Sache im Griff. Je nach Topografie und gewünschter Unterstützung wählt man die Leistungsstufen 1 bis 4 am Bedienungsboard. Man muss kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass meistens die Stufe 4 gewählt wird.
  2. in bestimmten Lastbereichen ist der Motor hör- und spürbar, allerdings haben wir das nicht als störend empfunden.
  3. sehr lässig lassen sich auch bei leichten Steigungen oder Gegenwind 25 km/h erreichen, dann regelt die Elektronik ab. Anfangs irritiert das etwas, aber auch daran gewöhnt man sich schnell.
  4. bis 5% Steigung sind ebenfalls vergleichweise locker 15 bis 20 km/h möglich, wichtig scheint jedoch eine höhere Trittfrequenz, damit der Motor in einem günstigen Wirkungsgrad-Bereich arbeiten kann.
  5. in die Knie ging unser Testrad bei 12% Steigung und einem Fahrergewicht von 100 Kilogramm. Da musste richtig kräftig in die Pedale getreten werden.
  6. apropos Berg. Wenn man versuchsweise den Motor am Berg ausschaltet, geht nicht mehr viel, man bleibt quasi stehen. Sprich, man sollte tunlichst darauf achten, immer einen gut gefüllten Akku zu haben, wenn man im hügeligen Terrain unterwegs ist. Denn ohne Motorunterstützung ist nach unserem Empfinden nur auf ebener Strecke ein passables Vorwärtskommen möglich.
  7. beim Bremsen wird der Antrieb zuverlässig abgeschaltet. Es empfehlen sich unbedingt gute Bremsen (z.B. HS 33) aufgrund der generell höheren Geschwindigkeiten
  8. das Fahrgefühl des Rades bleibt, von der Motorunterstützung einmal abgesehen, völlig unverändert. Und selbst die für heutige Velotraum-Maßstäbe mittelprächtige Steifigkeit des alten TD-Rahmens reicht völlig aus und lässt auch bei 60 km/h bergab – trotz des drei Kilogramm schweren Akkus auf dem Gepäckträger – kein unsicheres Gefühl aufkommen.
  9. das Schaltverhalten der Schraubkranz-Kassette ist bescheiden und bewegt sich auf dem Niveau von 19…, aber man benötigt die Schaltung viel, viel seltener.
  10. systembedingtes Manko ist eventuell die Beschränkung auf die Kettenschaltung, dafür sind Fahrradgewichte von unter 17,0 Kilogramm möglich.
  11. der Akku (Ni-Mn 24V 10Ah) war nach 15 Test-Kilometern, mit vielen für unsere Region typischen Steigungen, zu drei Vierteln leer. Allerdings erreicht der Akku erst nach mehreren Ladezyklen seine maximale Kapazität.

Gewinn und Verlust

Ganz ohne Zweifel, ein Rad mit Elektroantrieb macht Spaß und kann begeistern. Der Zugewinn an Kraft bedeutet aber auch Verluste. Denn eigentlich steigen die meisten Menschen aufs Rad, um etwas für sich und die Physis zu tun, um sich zu spüren. Stärke und Schwäche, Ausdauer und Müdigkeit, unterschiedliche Geschwindigkeiten sowie Erfüllung und Befriedigung durch die Fortbewegung aus eigener Kraft. Das alles wird vom Motor stark nivelliert. Sprich, das Gefühl für die eigene Leistung, für den eigenen Körper, geht verloren. Zudem nimmt die technische Abhängigkeit zu, nicht nur wegen des Stroms aus der Steckdose.

Man kann das Ganze aber auch von der anderen Seite sehen: mehr Potential, mehr Freiheit, mehr Tempo und weniger Anstrengung durch die Kraft aus dem Akku. Schließlich ziehen wir auch nicht mehr täglich los, um ein Schnitzel zu jagen…

Vorläufiges Fazit

Die Entscheidung für ein Fahrrad mit elektrischem Zusatzantrieb wird sicherlich immer aus ganz unterschiedlichen und sehr persönlichen Gründen gefällt werden müssen. Das hier vorgestellte Bionx-System macht auf uns einen sehr guten Eindruck und ist hervorragend für die Nachrüstung und auch für neue Räder geeignet. Durch die hohe Rahmensteifigkeit sind Velotraum-Rahmen geradezu prädestiniert für den Einbau. Zudem fügt sich das Bionx-System vergleichsweise dezent ins Erscheinungsbild des Fahrrads ein.

Der additive Charakter des Bionx-Systems bringt zwar ein paar improvisiert wirkende Elemente mit sich, wie zum Beispiel den Bremshebel-Sensor oder den externen und nicht in den Rahmen intergrierten Akku (bei einem Diamantrahmen befindet sich der Akku im Rahmendreieck), ist aber unwahrscheinlich flexibel und vielseitig auf die Kundenwünsche anzupassen. Ideal also für ein Baukastensystem und individualisierte Fahrräder.

Auf die Frage, ob man, einmal an die Unterstützung des Motors gewöhnt, je wieder mit Spaß »normal« Radfahren kann, ist schwer zu beantworten und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. In der Tendenz sind wir der Meinung, dass man sich wohl für eine Fahrrad-Welt entscheiden wird.

Und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass die momentanen Zwitterwesen, bestehend aus Fahrrad und E-Mobil zu einer neuen Fahrzeuggattung verschmelzen. Denn spätestens, wenn die Akkutechnlogie noch einen Schritt weiter ist, wird sich der jetzt schon erkennbare Trend zu immer mehr Leistung fortsetzen und den kleinen Leistungsbeitrag des Menschen bald überflüssig machen. Am Ende der Entwicklung steht dann vielleicht eine neue Art von zweirädrigen E-Fahrzeugen, mit Verkleidung, Vollfederung, größerem Stauraum, aber mit großer Wahrscheinlichkeit ohne Pedale.

Vielleicht überwindet ja die Menschheit der nahen Zukunft die Bequemlichkeitsmaximierung und sieht in der Kombination aus Elektro- und Manpower ein adäquates Mobilitätskonzept, und vielleicht entdeckt der Eine oder Andere sogar dadurch das effizienteste aller Fortbewegungsmittel neu: das mit purer Menschenkraft betriebene Fahrrad ;-)

So oder so, die intensive Auseinandersetzung mit dem elektrischen Zusatzantrieb wird bei Velotraum weiter gehen und wir werden zu gegebener Zeit erneut darüber berichten.

Kommentare

  1. Christoph am 16. März 2009:

    Hallo Stefan,

    wenn die Abregelung auf 25 km/h fiele, würde sich das Konzept aber auch dem sportlichen Radler erschließen. Dann erreichbares Tempo 40 könnte bei mir z.B. den Unterschied zwischen »nach dem Kinder Wegbringen noch pünktlich in die Arbeit kommen« oder nicht machen. Bei anderen wär’s die schiere Länge der Strecke. Andererseits könnte an manchen Tagen der geringere Schweißfluss bei ungesteigertem Tempo in direkt nach der Ankunft stattfindenden Sitzungen von Kollegen durchaus positiv aufgenommen werden.

    Wenn man dann noch bedenkt, dass der z.B. in Fitnesstudios verfolgte Kult des perfekten Körpers oft auf die Zeitknappheit des urbanen Vielarbeiters trifft, könnte man sich bei passender Vermarktung die von dir beschriebenen wetterresistenten E-Mobile auch mit Pedale vorstellen.

    Beste Grüße aus Berlin,

    Christoph

  2. Björn aus Paderborn am 16. März 2009:

    Stimmt, für viele Leute wird das »Schweiß-Argument« für den Weg zur Arbeit wichtig sein/werden. Das spricht womöglich für einen dauerhaften Elektrofahrrad-Trend. Und die Untrainierten, die in einer buckligen Gegend leben, werden die elektrifizierten Räder auch für sich entdecken. Schließlich erweitert sich der Aktionsradius rund um den Wohnort enorm. Für die Sportiven sind 40 Kilometer nicht viel, für meine Mutter aber z. B. sehr wohl.
    Also ich glaube, der E-Trend bleibt bestehen und wird über die nächsten Jahre an Bedeutung gewinnen.

  3. H. am 16. März 2009:

    Die Abregelung bei 25 km/h kann man meines Wissens umgehen, indem man dem System sagt, dass es in einem 20-Zoll-Laufrad montiert ist.
    Aber das macht natürlich keiner, denn es ist ja illegal ;-)

  4. Markus am 17. März 2009:

    Was ich als problematisch einstufe, ist die Sicherung eines solch teuren und beim ersten Blick schnell als teuer einzuschätzenden Fahrrads mittels herkömmlichen Schlössern etc.
    Gibt es eine Möglichkeit, den E-Antrieb blockieren zu lassen oder über einen Zugangscode zu sichern?

  5. Ulli am 17. März 2009:

    Ich fahre zwar kein Velotraum mit BionX-Antrieb, sondern ein Faltrad mit dem 250HT, also dem Nachrüstsatz für knapp 1900€. Einige Erfahrungen kann ich teilen, andere nicht. Vor allem beim Bremsen mache ich komplett andere Erfahrungen. Beim BionX-Antrieb kann man die elektronische Motorbremswirkung einstellen. Über den Hinterradbremshebel betätigt man dann die Motorbremse – die Energie wird dabei dem Akku wieder zugeführt – und kann damit selbst steilste Steigungen ohne Zuhilfenahme der Felgenkneifer kontrolliert herunterkommen.
    Außerdem hat mein Motor so viel Power, dass ich selbst steilste Berge ohne Anstrengung hochfliege.
    In der Ebene fahre ich eh nur in der niedrigsten Unterstützerstufe. Manchmal fahre ich auch mit Stufe -1 und trainiere damit Bergfahren ohne dass ein Berg vorhanden wäre. Der Akku wird auch dabei geladen. Insgesamt ein toller Antrieb, der aber erst entdeckt werden will.

  6. E. Lektro aus St. Rom am 17. März 2009:

    Was war denn der Beweggrund für die Kundin? Und was hat sie bislang für Erfahrungen gemacht?

  7. Ph. am 17. März 2009:

    @Markus:
    The console also includes an alarm system with a 4-digit PIN (personal identification number). When the alarm system is activated, two wheel turns are enough to set it off. From that moment, the motor goes into generative mode 4 and the alarm sounds.

  8. Stefan Stiener von Velotraum am 17. März 2009:

    @ Christoph und Björn,
    ich stimme Euch in allem zu, bis auf »weniger schwitzen« und »pünktlich zur Arbeit zu kommen«. Ich glaube eher, dass man den Geschwindigkeitszuwachs und somit Zeitgewinn nicht nutzen wird, um alles etwas entspannter zu machen, sondern um einfach noch was ins Zeitfenster zu packen. Also so wäre das zumindest bei mir ;-)

    Aber vielleicht schreiben noch mehr Leser mit echter Langzeiterfahrung wie es bei Ihnen ist.

    @ Ulli,
    Interessante Erfahrungen, die uns noch neugieriger auf das von Dir angesprochene Potential von BionX machen. Die unterschiedliche Erfahrung an steilen Steigungen mag am Systemgewicht, in jedem Fall im höheren Drehmoment des 250 HT liegen

    @ E. Lektro,
    dazu können wir im Moment nichts sagen, aber wenn sich die Gelegenheit ergibt und die Kundin einverstanden ist, werden wir über ihre Beweggründe und Erfahrungen sicherlich berichten .

  9. Leertaste am 17. März 2009:

    Ich denke einmal für alte und fußkranke Menschen, die sich trotz Erkrankung mit dem Fahrrad an der frischen Luft bewegen möchten ist das eine sehr gute Alternative. Gerade Menschen mit Gebrechen, die sonst auf ein Auto angewiesen sind ermöglicht so ein Elektrofahrrad eine höhere Mobilität und gibt ihnen die Chance möglicherweise auf ein teures Auto zu verzichten.

    Einigermaßen fitte Menschen werden wohl eher ein flinkes Rennrad vorziehen und erreichen auch ohne elektrischen Hilfsantrieb einen Schnitt in der Nähe von 40. Schwitzen gehört zum Menschen dazu, sowie der Kopf zwischen die Ohren gehört. Hier ist einfach gesellschaftliches Umdenken und Selbstbewußtsein gefragt. Bei beruflichen Terminen habe ich immer ein frisches T-Shirt und Sweatshirt zum Wechseln dabei, sowie ein Handtuch. Ausserdem ist es nicht der Schweiß, der unangenehm riecht, sondern Hautbakterien. Jemand der aufgrund Bewegung frischen Schweiß abgesondert hat und sich mit einem Handtuch abtrocknet riecht wesentlich frischer als ein Autofahrer an dem alter festgetrockneter Schweiß samt zersetzender Bakterien haftet. Besonders der Streßschweiß von Autofahrern, die unter Zeitdruck im Ampelstau standen riecht besonders unangenehm. Ein frisch abgetrockneter Radfahrer, der vielleicht noch ein Deotuch angewendet und trockene Sachen angezogen hat duftet dagegen wie Flieder :-)

  10. H. am 18. März 2009:

    Ich stimme Leertaste zu, aber mein oertlicher Fahrradhaendler meint, er hat zwei typische Kaeufer fuer Fahrraeder mit Elektromotor:
    1) alte, fusskranke, unsportliche, … also Leute, die ohne Unterstuetzung nicht radfahren koennen.
    2) Leute, die auf dem Weg zur Arbeit nicht schwitzen wollen

  11. Ulli am 19. März 2009:

    Wenn ich Leertaste richtig verstanden habe, soll ich demnächst bei dienstlichen Terminen auf der Straße ein frisch gebügeltes Hemd aus meiner Aktentasche ziehen, mich mit einem Handtuch abtrocknen, Hemd anziehen, Schlips binden, Sacko an und das alles 20-mal am Tag. ?????

    Vielleicht fehlt da doch die Fantasie sich außer gebrechlichen Menschen noch andere Zielgruppen vorzustellen.

    Dass ich lieber mit einem erwachsenen Rad ohne E-Unterstützung peadliere, bleibt dabei unbestritten.

  12. E. Lektro am 27. März 2009:

    Wartet mal ab, bis die Siebzehnjährigen das elektrische Fahrrad für sich entdeckt haben werden. Kleiner Vorgeschmack:
    Video 1
    Video 2
    Elektro-Freerider

  13. Leertaste am 4. April 2009:

    Na hoffentlich sind da ein paar Wandersleut unterwegs, die mal so kräftig mit ihren Spazierstöcken zuschlagen. Solche Downhillfahrer waren ja schon immer »sportlich« und lassen sich mit Pickups und Skilifts den Berg hochfahren. Dann scheuchen sie tagsüber das Wild aus seinen Unterständen und zerstören die ohnehin schon schwache Humusschicht an Hängen.
    Schon jetzt haben mancherorts die Förster alle Hände voll zu tun, um die Schäden von solchen Downhillfahrern und Freeridern zu beheben, wenn sie mit Axt, Hacke und Spaten anrücken um im Wald ihre illegalen Parkours zu errichten.
    Wenn das um sich greift, bleibt die Natur nicht einmal in entlegenen Winkeln mehr ungestört.

    20 dienstliche Termine am Tag? Wo gibt es denn sowas? Da blieben ja bei einem 10-stündigen Arbeitstag gerade mal 30 Minuten pro Termin wenn man die Anfahrten nicht mitrechnet. Was kann man in so einer kurzen Zeit denn machen? Ich persönlich war mal Versicherungsmakler und hatte am Tag ca. 4-5 Termine in einem Umkreis von 60-80 km, aber ich habe erkannt, dass ein Beruf, der so sehr vom Autofahren abhängt kein Beruf sondern eine Krankheit ist. Ich habe mein Auto verkauft und einen anderen Job gesucht. Heute lebe ich autofrei. Ich bin viel fitter als früher und spare überdies eine ganze Menge Geld.

  14. Claus Harten Weikersheim am 5. April 2009:

    Ihre Seite ist wirklich besonders kunden- und nutzenorientiert
    herzlich CLAUS HARTEN

  15. Stefan am 19. April 2009:

    Habe das bionx System (PL250 HT) im Dezember 2007 in der Schweiz gekauft. Ist zwar teuer, entspricht aber in 95% der Eigenschaften dem, was ich selbst in ein solches System hineinkonstruiert hätte. Top Unterstützung am Berg. ausgeschaltet und ohne Akku , wie ein Fahrrad mit ein bischen Mehrgewicht, schnell demontier – montierbar und auch noch, aus meiner Sicht, mit ansprechendem Design.
    Was kann man mit einem solchen Gerät tun: Morgends entspannt und unverschwitzt wie nach einem Spaziergang im Geschäft ankommen, auch aus Stuttgart heraus mit 200 zu überwindenden Höhenmetern, abends nach Lust und Laune (Sport ja, Sport nein) Antrieb an oder abschalten.
    Bin und bleibe Fan von diesem Antrieb!

  16. Josef Schuppisser am 2. Juni 2009:

    schuppi8604
    Habe in meinem Stevens M8 Bike den Bionx 500HS eingebaut.
    Nach ca. 500Km kann ich nun sagen:
    – Super Unterstützung in allen Bereichen, also in der Ebene und am nicht zu steilen Berg.
    – Bei Steigungen über 12% und Länge über 1Km wird die Unterstützung abnehmend. Grund wird sein, dass bei Geschwindigkeiten unter 7Km/h das Motordrehmoment schlecht wird und dadurch die Temperatur-Ueberwachung anspricht.
    – Magnetschalter habe ich nicht montiert. Mache die Rekuperation mit der Eingabe -1 bis -4.
    – Motorgeräusche sind vorhanden, aber tolerierbar.

    Im Gesamten kann ich sagen, ein sehr gutes universelles System, das mit vielen Einstellmöglichkeiten an eigene Bedürfnisse angepasst werden kann. Die diversen Einstellcodes findet man bei Google unter Code Bionx.
    Bin ebenfalls Bionx-Fan geworden.

  17. Allmer Johann am 14. März 2010:

    Hallo. Gibst seit 2.6.2009 keine Kommentare mehr? Ich habe genau um diese Zeit eine 250Ht 37 V erworben. Ich muß sagen, ich fahre vorwiegend Berg und ohne diesen Superantrieb würde ich nicht mehr hochkommen. Zwar regelt der Antrieb nach ca. 2 km merklich zurück, (Motor wird warm), aber was solls, bin für die gleiche Strecke nochmal so schnell wie ohne E-Antrieb. Leider ist nach einer Kontrolle meines Bikes die Achse auf einer Seite nach unten!!!!!! gebogen. Da noch Garantie wurde er eingeschickt. Bin neugierig was herauskommt. Das einzige was von meiner Seite zu bemängeln wäre ist eine Kühlung für den Motor. Motorgeräusche habe ich noch nicht vernommen! Grüße aus Österreich.

  18. Bernd Niehoff am 15. März 2010:

    @E.Lectro: das geht an die grenze zum motocross…fehlen nur motorlärm und benzingestank :-/

  19. Hans am 15. März 2010:

    Für diese Art der Fortbewegung habe ich eine viel lustigere und liebenswertere Alternative im Schuppen stehen, die unterwegs ggf. sogar schnell aufgetankt werden kann: NSU Quickly!

  20. Björn, PB am 15. März 2010:

    Hans, komm, dann geben wir den Jungspunden unter den Velotraum-Kommentarlesern wenigstens einen Verweis zu üppigem Quickly-Bildmaterial. ;-)

  21. Hans am 16. März 2010:

    Sehr gut, Björn. Aber: Hast du etwa auch so ein geniales “Geschoss”?

  22. Bernd Niehoff am 17. März 2010:

    Blasphemie! Mir und anderen (?) ökomäßig angehauchten Besuchern der Seite blauqualmende Stinkerchen als liebenswerte Alternative zu präsentieren 8-{
    … bei mir käme selbst der Strom fürs E-Bike natürlich nicht aus der Steckdose, sondern vom Ökostromanbieter ;-)

  23. Bernd Krüger am 10. Juni 2010:

    Ich lege mir gerade ein BIONX 250HT zum Nachrüsten zu. Regelt leider bei 25 kmh ab . Gibt es schon Könner, die die Abregelung von 2010- Modellen knacken können ???

  24. Josef Schuppisser am 5. Juli 2010:

    Habe ein Stevens Hardtail und ein Specialized Fully. Beide mit Bionx 250HT ausgerüstet. Gehen wirklich ab wie Raketen. Auch am Berg kaum zu übertreffen und auch die Reichweite ist super.

    Die 25kmh ist zu knacken, allerdings nicht mit allen neuen CAN-Konsolen.
    Einstellen 3773->mit A einstellen HIGH SPEED 1->CHRONO drücken->
    mit A km/h-Wert aufwärts,mit G abwärts eingeben->mit MODE beenden.
    Weitere Codes unter Bionx Code bei Google abrufen.

  25. Josef Schuppisser am 5. Juli 2010:

    Bergfahrten mit dem Bionx 250HT(CAN) sind ein Vergnügen wenn die Handhabung des Systems stimmt. Auf Stufe 1 beginnen und dann wenn nötig vorallem vorne runterschalten und dann hinten variieren. Mit Stufe 2 kommt man so fast jeden Berg hoch. Es bleiben ja immer noch Stufe 3 und 4 für müde Beine. Mit dieser Handhabung fahre ich die Pässe in der Schweiz problemlos.

    Fahren in grossen Gängen in der Ebene ist ok, am Berg klappt das nicht, der Motor wird heiss und nimmt die Leistung zurück.

  26. stefan uehlein am 7. August 2010:

    wer kennt den neuen bion x code modell 2011 …bitte antworten…möchte e-bike kaufen …code soll nicht zu knacken sein…!!!

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