Erstmals getestet: »cross 7005 EX« mit Alfine 11-Gang Nabenschaltung

13. April 2011  |

»Ein ganz scharfer Feger«, resümiert der Testredakteur in der Trekkingbike 3/2011.

Im Großen und Ganzen handelt es sich bei dem Testrad um den Ausstattungsvorschlag »7« (Download, Pdf, 2MB), den wir für den Test ein wenig »aufgemotzt« haben. Schließlich sitzt die Testredaktion in München und der Redakteur meinte bei der Testeinladung sinngemäß, »Ihr habt freie Hand, macht uns einfach etwas Schönes«. Und offensichtlich haben wir ins Schwarze getroffen. Weitere Details zu den Besonderheiten des Testrads reichen wir nach, sobald wir unser Rad zum Fotografieren zurück haben.

Kommentare

  1. Guntram am 14. April 2011:

    Gepäckträger weglassen, kann man u.U. ja noch verkraften. Aber fehlende Lichtanlage???? Was soll das denn? Mit dem Rad darf auf öffentlichen Wegen gar nicht gefahren werden!
    “Unser „Vorschlag VK-7“ changiert zwischen modern und retroorientiert, zwischen modisch und stylish. Aber mit jeder Menge Potenzial an purer
    Funktionalität.”
    Ehrlich gesagt, das ist doch nur dummes Geschwätz. Sorry.

  2. Markus am 14. April 2011:

    @Guntram: Nimm doch mal deinen Fuss von der Spassbremse.

    Es ist Frühling, die Sonne lacht bald wieder und was gäbe es schöneres, als mit so einem Rad durch Stadt, Wald und Flur zu radeln.

  3. Guntram am 14. April 2011:

    Probleme relativieren bringt uns auch nicht weiter; die Kiste ist so nicht straßenzugelassen. Das gilt für alle Jahreszeiten.

  4. Joschi aus Stuttgart am 14. April 2011:

    Guntram, im Test-Labor ist erstmal (fast) alles erlaubt.

  5. ben am 14. April 2011:

    Hallo Herr Stiener,

    Also ich weis nicht ob ich das eben richtig verstanden habe, aber wenn ich richtig sehen unterscheidet sich das Testrad doch in
    -Felgen
    -Reifen
    -Sattel
    -Lenkergriffe
    -Kurbelgarnitur vom Vk 7.

    Insbesondere die Laufradkombi als auch die angepasste Übersetzung können sich deutlich auf das Fahrverhalten auswirken;-)
    Warum ich allerdings für ein flottes Spaßgerät ohne Lichtanlage und Gepäckträger einen doch recht schweren Rahmen verbaue ist für mich nicht verständlich, und als reines Sportgerät gibt es sicher flottere Kandidaten.

    Ansonsten sicher ein sehr schönes Rad, nur kann ich nicht ganz verstehen für welche Zielgruppe das Rad gedacht ist und auf was es getestet wurde. Denn die Pure Funktionalität muss ich suchen.

    Achja, solche Räder, wo die Bremse am Schutzblech schleift solltet Ihr besser nicht zu Tests bringen. Das wäre schade um Euren Ruf.

  6. Stefan Stiener von Velotraum am 14. April 2011:

    @ Guntram und Ben,

    wir haben uns beim Testrad, in voller Kenntnis diverser funktionaler Schwächen, gegen unsere bewährten Standards und für den bunten Hund entschieden. Schließlich war das Test-Thema mehr »Fahrrad-Fingerübungen zur Alfine 11-Gang« und nicht «Ganzjahres- und Alltagsräder«.

    Und so sollte man das Testrad auch sehen. Ein doch eher augenzwinkernder Vorschlag für ein leichtes und sowohl optisch wie fahrdynamisch flottes Rad. Die erwähnte »pure Funktionalität«, findet sich natürlich weniger in der konkreten Ausstattung des Testrads, sondern im einmaligen Potential, das in jedem Fahrrad/Rahmen des Velotraum-Konzepts schlummert.

    Und dafür ist das Testrad ja auch ein schönes Beispiel, denn mit ein paar anderen Ausstattungsdetails wird aus dem bunten Hund ein seriöses Alltags- oder Tourenrad. Bei einem Kundenrad würden wir solche Experimente natürlich nur dann machen, wenn der Kunden die kurz- und langfristigen Nachteile wirklich erfassen könnte.

  7. RadRolli am 14. April 2011:

    Bitte keine Rechtfertigungen, Herr Stiener, wir sind hier in Deutschland, und da muss alles seine Ordnung haben, so, und deshalb darf hier auch nicht ohne Lichtanlage gefahren werden (Gruß an alle Moutainbiker, Rennradler und die Velotraum-Speedster-Fraktion: ihr sein Alle böse, jawohl!); und es ist natürlich auch total wichtig, genau aufzulisten, in welchen Details das Rad vom Ausstattungsvorschlag “7” abweicht (obwohl ja schon im Einführungstext steht, dass es sich nur “Im Großen und Ganzen” um diesen Ausstattungsvorschlag handelt.)
    Ich bin unbedingt für die freie Meinungsäußerung, aber wenn ich in letzter Zeit so quer durch die Diskussionen lese, dann habe ich den Eindruck, dass die Lust am Nörgeln und Erbsenzählen immer mehr zunimmt, hoffentlich irrre ich mich da.
    Ich kann mit dem vorgestellten “Bunten Hund” gut leben. Es muss doch nicht alles einen Sinn und eine Norm haben, gerade in unserem Hobby, dadurch unterscheiden wir uns doch auch von denen, die jeden Meter in der Blechkarosse zurücklegen.

  8. Björn, PB am 15. April 2011:

    RadRolli, ich glaube, Du liegst richtig mit der Empfindung einer zunehmenden Nörgelei hier in den Kommentaren. (Stoße ich auf so einen Rumnöl-Text, gehe ich rüber in die Kundengalerie, das ist dann inspirierender.) Umso wichtiger scheint mir, dass Leute wie Du versuchen, dem ein wenig ausbalancierend entgegen zu wirken. Markus (#2) sprach ja bereits ein gutes Wort in diesem Zusammenhang: Bitte runter von der Spaßbremse! Ich finde, diese Aufforderung ist hier sehr treffend.

    Übrigens, hier gleich rechts in der Liste mit den Lesetipps ist ein Artikel verlinkt, der aufzeigt, wie böse und ungesetzlich Radfahrer in Mexiko sind: Radwegebau als ziviler Ungehorsam.

    ;-)

  9. Guntram am 15. April 2011:

    Da hilft alles nix! Und das hat mit Nörgeln auch nichts zu tun. Dass ein Rad für die Straße ohne Lichtanlage “sehr gut” getestet wird, wirft kein gutes Licht auf die Tester usw.. Genau genommen müsste das Testergebnis “sehr mangelhaft” entstanden sein (auch wenn das Rad an Sonsten gut ist). Wenn man nun dieses Rad aber in “Eigenarbeit” mit einer adäquaten Lichtanlage versieht (SON, Edelux und BUM-Diodenrücklicht…zum Bleistift), dann kostet diese Kiste gleich mal 350 € mehr; das darf auch wahrgenommen werden. Mir erscheint dieses Produkt irgendwie seelenlos; so ein paar Komponenten von der Stange zusammengeklatscht. Da hilft der gute Rahmen auch nicht weiter. Das ist nicht das, was ich von VT wirklich erwarte.

  10. peter maierhofer am 15. April 2011:

    Geiles Gerät!! Passt alles !! Verbotene Früchte sind ab und zu sehr gut!!

  11. Tom aus dem schönen Kraichgau am 15. April 2011:

    Das Rad ist ein echter Hingucker. Die Farben sind super. Als alter Rohloff-Ritter wäre bei mir natürlich eine solche verbaut.
    Und die Lichtanlage: illegal ? legal? sch….egal!!
    In diesem Sinne Ride on in den schönen Frühling.

    Grüße aus dem Kraichgau.
    Tom

  12. Karl Heinz am 15. April 2011:

    tja, da schliesse ich mich doch den Kommentaren 10 + 11 an, weiter so liebe Veloträumer.

  13. ben am 15. April 2011:

    @8,10,11,12
    Ich habe nix gegen diesen “bunten Hund” einzuwenden, ich frage mich nur welche Qualitäten des Velotraumkonzepts hiermit wiedergegeben werden sollten. Klar der Rahmen mit EX ist eine echte Granate, da kann ich die Bewertung der Tester nur unterschreiben. Aber Preis/Leistung und Ausstattung? Was ist hier getestet worden, dass 5von 6 Punkten entspricht? Ist doch keine Ausstattung wie Tubus oder Lichtanlage vorhanden…..

    Aber gut, wenn es in dem Test darum ging ein sinnloses Poserrad zu bauen, dann ist es wirklich gelungen;) Und dafür zählt auch die Preis Leistung;) denn man könnte den schönen VT Rahmen viel sinniger aufbauen, soviel steht denke ich fest.

  14. Albert am 16. April 2011:

    @Guntram, ben
    Ich glaube bei Velotraum kann jeder genau das Rad zusammenstellen, das genau ihm gefällt und seine Vorstellungen zu 100’% verwirklicht.
    Aber muss alles immer zu 100% funktional sein und zu 150% den sich dauernd ändernden Regeln angepasst sein? Seit neuester Gesetzesregel mache ich das Rad mit einer Batteriebeleuchtung StVO tauglich, vor einem Jahr, war das nur bei Sportgeräten möglich.

    Ich finde den Vorschlag gewagt, aber gut und schön ist was gefällt und da ist halt jeder anders!
    Ich freue mich jetzt auf meinen nächsten Ausritt mit meinem Velotraum ähnlich VK8 und natürlich ganz streng nach der StVO ausgestattet und mit Gepäckträger, damit ich hin und wieder jemand auf dem Träger mitnehmen kann ;-))
    Schöne Osterferien!

  15. Frank am 17. April 2011:

    Super schönes Design…weiter so!

  16. Adrian aus Köln am 17. April 2011:

    Cool, frech, erfrischend! Leider aber ziemlich unpraktisch und mit € 2,1 Mille aberwitzig teuer: das ebenfalls getestete – voll ausgestattete – Rose Activa Proo II ist dagegen ja schon fast geschenkt.
    Frage: warum kriegt VT das mit den Schutzblechen schon wieder mal nicht so ganz richtig hin? So sollte eigentlich kein Rad rausgehen – schon gar nicht zu einem Vergleichstest!

  17. Ludger Deutskens am 18. April 2011:

    Hallo, sind wir doch mal ehrlich. Diese Rose Räder, alles schön und gut, aber das Design – krass gesagt, “ Fahrräder wie aus der Dorfschmiede von nebenan “ ….-. Der Vergleich zu VT hinkt wirklich, man muß sich schon entscheiden, was man haben will…. Und wer keinen Spaß versteht und kein Feeling für schöne Dinge hat, sollte die Tastatur in diesem Faden ohnehin in Ruhe lassen. Es muß im Leben nicht alles einen Sinn haben, es darf auch gefallen und Spaß machen. Ich hoffe, dass VT diesen Weg weiter verfolgt….

    Grüße vom Niederrhein LudgerD

  18. Martin Emmerich am 18. April 2011:

    @Guntram:

    Klar, Testergebnis mangelhaft, wie vor ein paar Jahrzehnten bei der “Stiftung Warentest” die Hollandräder von Raleigh und Sturmey-Archer. Dafür gut für den Quelle-Murks, den es nur in einer Standardgröße gibt, ein Rad aus besserem Wasserrohr, weil es eine Markierung am Sattel hat, wie weit man ihn rausziehen darf…

  19. Tsts! am 18. April 2011:

    Ich möchte doch noch mal ganz explizit auf die erste Zeile des Trekkingbike-Fazits hinweisen:

    »Etwas sinnfrei für ein Velotraum«, warnt Stefan Stiener selbst, heißt es da.

    Ist denn damit wirklich nicht ausreichend klar ausgedrückt, worum es sich bei diesem Rad-Entwurf handelt?

  20. Adrian aus Köln am 18. April 2011:

    @ LudgerD vom Niederrhein
    Die Einstufung der Rose-Räder zeugt m. E. von wenig technischem Sachverstand, der Hinweis auf vermeintlicherweise fehlenden Sinn für Spass und “kein Feeling für schöne Dinge” von sehr “selektivem” Lesen und die Einstellung gegenüber abweichenden Meinungen von äusserst wenig Toleranz. Das sollte hoffentlich eine Ausnahme in diesem Forum sein und auch bleiben.
    Natürlich handelt es sich hier um ein “Spaß-Rad”! Aber wenn hier nur absolut unkritische “Lobhudeleien” wiedergegeben werden sollen/dürfen, melde ich mich gern freiwillig ab!

  21. Henning am 18. April 2011:

    Spaß gehört zum Leben und auch ein Radhersteller kann das natürlich bedienen.
    Basis sollte aber eine gute Funktion sein, wenn man das erfüllt hat, kann man sich dem Spaß zuwenden.
    Meine Hauptkritik an Velotraum ist das mangelhafte Ausfallende, das bei der Kombination von Scheibenbremse und Gepäckträger erhebliche Probleme bereiten kann. Viele Kunden haben wegen der Scheibenbremse zentimeterdicken Abstand zwischen Gepäckträger und Ausfallende und bei mir verdeckt eine Gepäckträgerstrebe zusätzlich die Schraube zum Wechseln der Bremsbacken.
    Dabei ist die Lösung absolut simpel und wird von immer mehr Herstellern umgesetzt: Scheibenbremsaufnahem gehört ins Dreieck zwischen Sattelstrebe und Kettenstrebe.
    Das man da mehr oder weniger offen sagt: “wir haben nicht viele Kunden die Scheibenbremsen fahren” ist doch ein Armutszeugnis. Statt sich immer mehr dem Firlefanz zuzuwenden wäre hier eine Überarbeitung sinnvoller, denn prinzipiell eignen sich die Räder hervorragend für ein robustes Reiserad.

  22. Stefan Stiener von Velotraum am 19. April 2011:

    @ Henning,

    aus unserer Sicht sprechen folgende Gründe gegen die Positionierung der Scheibenbremse zwischen Sitz- und Kettenstreben:

    1. Die Platzverhältnisse sind dort sehr beengt und viele Scheibenbremszangen oder größere Scheiben können nicht montiert oder nur sehr schwer justiert werden.

    2. Bei einem Modellwechsel (der Scheibenbremse) läuft man Gefahr, dass plötzlich die Bremszange eines bewährten Modells nicht mehr passt.

    3. Scheibenbremsen werden generell für Mountainbikes konzipiert und beim MTB sitzt die Scheibenbremse nahezu ausschließlich auf der Sitzstrebe (wie bei Velotraum). Das bedeutet, dass zum Beispiel auch die Leitungsabgänge für diese Montageposition optimiert sind.

    4. Die Problematik Scheibenbremse und Gepäckträger ist, je nach Gepäckträger- und Scheibenbremsmodell, in der Tat vorhanden. Allerdings ist das Aufbiegen des Trägers und die Befestigung mit Distanzhülsen (5 bis 10 mm und nicht zentimeterdick!) völlig unproblematisch und auch von Gepäckträger-Herstellern wie Tubus abgesegnet. Natürlich ist es etwas umständlich, wenn zum Bremsbelagwechsel der Gepäckträger gelöst werden muss. Stark relativiert wird dieser Aufwand durch den wesentliche geringeren Bremsbelagverschleiß bei Scheibenbremsen.

    5. Neue Gepäckträgermodelle, wie der neue Tubus Cargo, haben in Zukunft die notwendigen Distanzen ins Design integriert, so dass auch dieser Punkt gelöst ist.

    Ich denke, durch diese Argumente wird nachvollziehbar, dass wir uns nicht einer vermeintlich besseren Lösung verschließen. Beim Abwägen der Vor- und Nachteile beider Montage-Positionen sind wir »einfach« zu einem anderen Ergebnis gekommen.

  23. Pan Tau am 23. Mai 2011:

    Eine wirklich inspirierende Fahrmaschine – als Zweit- oder Drittrad sicherlich sehr schön!

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