Fahrradverkehr: Realitäten, Konzepte und Visionen

11. April 2014  |

Der ADFC hat sein »Verkehrspolitisches Programm« vorgestellt, das einmal mehr aufzeigt, welches Potential im Fahrrad steckt und welche Rahmenbedingungen es dringend benötigt.

Während sich der ADFC in seinem 10 Punkte Programm den Mühen der Ebene stellt, widmet sich die WELT etwas reißerisch, aber dennoch lesenswert und umfangreich, den Utopien.

Ganz aktuell von heute auch die Grafik aus der Stuttgarter Zeitung (Quelle Statistisches Landesamt), die dramatisch zeigt, wie die »Fortschritte« in der Verkehrssicherheit (Technik, Separierung, Notfallmedizin) am Radfahrer nahezu vorbei gegangen sind.

Kommentare

  1. Martin am 14. Mai 2014:

    Der Link zur WELT ist defekt.

    Und das “I” unter der Grafik sieht unfertig aus…

  2. Patricia Rose von Velotraum am 14. Mai 2014:

    @ Martin,
    ich habe den Link gerade geprüft und er funktioniert. Bitte nochmals probieren.
    Das unschöne “I” ist auch weg. Danke.

  3. T. Odesfall am 15. Mai 2014:

    Velotraum behauptet:
    “. . .Grafik, die dramatisch zeigt, wie die »Fortschritte« in der Verkehrssicherheit am Radfahrer nahezu vorbei gegangen sind.”

    Liebe Leut,
    das stimmt nicht, die Grafik zeigt etwas anderes:

    1991 ca. 280 Tote

    2012 ca. 150 Tote

    Rückgang der Todesfälle um ca. 130.

    Das entspricht einem Rückgang um 46,4 Prozent. Das ist sehr, sehr erfreulich, wie ich meine.

  4. P.Rozent am 15. Mai 2014:

    @ T.Odesfall,

    deshalb steht da ja wohl auch »nahezu«. Ich habe das so verstanden, dass es insbesondere um den Vergleich zum PKW geht. Der Rückgang beim PKW beträgt immerhin 600 Prozent (1200 auf 200). Das ist dann ganz grob 1:10, wenn ich mich nicht irre (Mathe war nie so mein Ding).

  5. D. Raisinenreiter am 15. Mai 2014:

    “Der Rückgang beim PKW beträgt immerhin 600 Prozent.”

    Stimmt, Mathe kann nicht deine starke Seite sein. Alltagslogik ist es auch nicht. ;-)

    “nahezu am Radfahrer vorbei gegangen”.

    Einen Rückgang der Radfahrer-Unfalltodesrate in Baden-Württemberg um 46 Prozent (fast eine Halbierung in 21 Jahren) kann man nicht mit “nahezu vorbei gegangen” interpretieren.

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