Pinion-Getriebe in der Fahrpraxis

11. Oktober 2012  |

Zweifelsohne ist das Pinion-Getriebe ein wunderbares Beispiel für deutsche Ingenieurs-Kunst und ein besonders faszinierendes Stück Fahrradtechnik.

Verständlich, dass bei all der berechtigten Begeisterung für die Leistung, die Beharrlichkeit und den Wagemut der Pinion-Macher und der Sorge einen Trend zu verpassen, das Pinion-Getriebe zum neuen Fahrradschaltungs-Superlativ stilisiert wurde.

Wohl auch zum Leidwesen der Pinion-Macher sind die Erwartungen an das P1.18-Getriebe inzwischen gewaltig ins Kraut geschossen. In Anbetracht des Preises, der sich überschlagenden Fachpresse und der Herkunft (irgendwas mit Porsche…) muss das Pinion P1.18-Getriebe alles in den Schatten stellen – sowohl die Rohloff-Nabe, als auch die besten Kettenschaltungen. Doch solch überhöhte und unrealistische Erwartungen kann selbst ein so viel versprechendes Produkt wie die Pinion-Getriebebox nicht erfüllen.

Vom Pinion-fahren

Inzwischen haben alle Veloträumer das Pinion auf ihren Alltagsstrecken und im Freizeitbereich gefahren und ein gemeinsames Fazit lautet: fühlt sich sehr bekannt und vertraut an. Wir haben es also nicht mit einer Revolution, sondern mit einer Evolution im besten Sinne zu tun.

Bedienung

Wie nicht anders zu erwarten, lässt sich auch das Pinion-Getriebe, wie alle anderen Nabenschaltungs-Getriebe, nicht oder nur etwas unwillig unter Last bzw. Teillast schalten. Eigentlich logisch, denn wie soll ein Getriebe ohne Kupplung unter Last sanft die Gänge wechseln? Sobald der Pedaldruck weg ist, schaltet das P1.18 schnell und präzise. Allenfalls die kurzen Schaltwege, immerhin müssen 18 Gangstufen auf 330 Grad Hebelweg untergebracht werden, verlangen nach mehr Eingewöhnung und in hektischen Situationen landet man anfangs schon mal einen Gang drüber oder drunter. Sobald man aber ein Gefühl für die Feinmechanik entwickelt hat, gelingen einem treffsichere Gangwechsel, auch über vier bis sechs Gangstufen hinweg. Einziges Haar in der Suppe: Als hoffnungslos verbohrte Rennlenker-Fahrer wünschen wir uns die Möglichkeit aus verschiedenen Griffpositionen (z.B. am Lenkerhörnchen) zu schalten, auch wenn dieser Wunsch sicherlich nicht besonders repräsentativ ist. Schließlich ist auch die Mehrzahl der Velotraum-Kunden mit geradem Lenker unterwegs und hat somit die Hand in der Nähe des griffigen und leichtgängigen Drehhebels.

Übersetzung, Abstufung

Das Übersetzungsspektrum mit 636 Prozent ist gewaltig und für ein so kompaktes Getriebe ebenso einmalig wie herausragend. Natürlich wird nicht jeder dieses gewaltige Spektrum benötigen (Rohloff liegt bei 520 Prozent) und ausnutzen. Für ein Fahrrad, das vielseitig genutzt und in unterschiedlichsten Terrains eingesetzt wird, ist der große Übersetzungsbereich des Pinion jedoch ein gewichtiges Pfund.

Etwas ambivalenter sind da sicherlich die feinen Schaltschritte zu sehen, die mit 11,5 Prozent (Rohloff 13,6 Prozent) abgestuft sind. Je nach Fahrertemperament und Einsatzbereich ist die Rennrad-ähnliche, feine Abstufung ein echter Genuss und ermöglicht es, dass die menschliche Verbrennungsmaschine immer im optimalen Wirkungsgrad-Bereich arbeiten kann. Bedeutet aber auch, dass mehr geschaltet werden muss. Doch so fein und gleichmäßig die Schaltstufen auch sind, nicht immer »passen« die Gangsprünge zur Fahrsituation oder zum momentanen Fahrgefühl. Die Abhilfe ist jedoch sehr simpel: einfach einen Gang überspringen. Nach zwei bis drei Ausfahrten geht einem das in Fleisch und Blut über. Sicherlich wird es auch Fahrer geben, denen die Gangsprünge generell als zu klein erscheinen. In diesem Fall bleibt ein wesentliches Potential des Piniongetriebes ungenutzt und ist vielleicht nicht die passende Lösung.

Geräusche, Gefühl, Wirkungsgrad

Auch das Pinion hat einen Getriebe-spezifischen »Sound«, der je nach eingelegter Gangstufe und Belastung unterschiedlich ausfällt. Tendenziell liegen die »lauten« Gänge bei Pinion eher in den hohen (schnellen) und weniger in den niedrigen (langsamen) Gangstufen (zumindest bei unserem Seriengetriebe). Der Chronist fand sie tendenziell leiser und weniger störend als den Rohloff-Sound, andere Veloträumer empfanden es genau umgekehrt… Also eine sehr subjektive Sache, die angesichts der vielen Vorteile eines gekapselten 18-Gang-Getriebes kaum eine Relevanz haben dürfte. Einigkeit in der Wahrnehmung herrschte dann wieder darüber, dass die Getriebeprozesse im Pedal spürbar sind. Allerdings sehr dezent und in keinster Weise störend. Vielleicht mit einer Einschränkung: Passionierte Kettenschaltungsfahrer neigen dazu, Geräusche und mechanisch spürbare Prozesse mit Wirkungsgradverlust gleich zu setzen. Ob dieser nun real stattfindet oder nur in der Vorstellung passiert, ist dabei unerheblich, man fühlt sich einfach langsamer und gegen dieses »Verlust-Trauma« ist der Verstand machtlos ;-)

Fahrverhalten, Gewicht

Ein (noch) besseres Fahrverhalten durch den tieferen und mittig angeordneten Schwerpunkt des Getriebes im Rad konnten wir nicht feststellen. Selbst die (eigentlich) hypersensiblen Popometer unserer Vielfahrer (>10.000 km Jahresleistung) konnten da keinen Unterschied zur Ketten- oder Rohloff-Schaltung feststellen. Entweder sind wir nicht sensibel genug oder Velotraum-Räder kompensieren den Unterschied (irgendwie)… Das Velotraum-Pinion fährt sich einfach sehr gut – Punktum. Objektiv messbar ist jedoch das Fahrradgewicht. Etwas über drei Kilogramm wiegt die Getriebeeinheit, sprich ein alltagstaugliches Velotraum mit Pinion-Getriebe wird 15 bis 17 Kilogramm wiegen.

Rahmendesign und Optimierungsfalle

Beim Pinion bilden Rahmen und Getriebe eine Einheit. Dieses Merkmal ist Fluch und Segen gleichermaßen. Zum Einen wird so von Anfang an eine vergleichsweise hohe Systemintegration erzielt, zum Anderen gibt es hinsichtlich der Schaltung (bei Defekt oder Nichtgefallen) keinen Änderungsspielraum mehr, daher prüfe, wer sich ewig bindet. In einer ähnlichen Situation befindet sich der Hersteller: ein höheres unternehmerisches Risiko sowie mehr Entwicklungs- und Kostenaufwand. Vor diesem Hintergrund wird vielleicht auch verständlich, dass speziell jetzt am Anfang noch nicht alle denkbaren und wünschenswerten Optionen umgesetzt werden können. Es ist einfach noch nicht abzuschätzen, wohin sich die tatsächliche Nutzung, Vorlieben und Anforderungen der Pinion-Gemeinde entwickeln werden. Erstmal abwarten und (weiter) zuschauen, wohin die Reise geht, ist für uns keine Option, dazu finden wir das Schwaben-Getriebe viel zu reizvoll und wollen die sich anbahnende Entwicklung (vielleicht wird da ja eine Erfolgsgeschichte à la Rohloff daraus) mit gestalten und Erfahrungen sammeln.

Für Velotraum bedeutet dies, dass wir in der ersten Serie zum Beispiel keine Riemenoption vorsehen werden und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die bisher gezeigte Pinion-Lösung für die Kettenführung (mittels Spanner) beibehalten. Die Alternative, die Kette mit verschiebbaren Ausfallenden zu spannen, hat für unser Dafürhalten einfach zu viele Nachteile (Gepäckträger- und Schutzblechbefestigung, Felgenbremse, Komponentenvielfalt, Handling), die wir höher gewichten, als die Vorteile der verschiebbaren Ausfallenden. Auch mit diesen vermeintlichen Zugeständnissen an die Mach- und Bezahlbarkeit wird ein Velotraum-Pinion ein ausgereiftes Fahrrad sein und unvergleichlich »reifer« und »stimmiger« sein, als unsere ersten Rohloff-Räder vor neun Jahren!

Laufrad- und Bremsen-Vielfalt

Das Velotraum-Pinion wird wie alle Velotraum-Räder wahlweise mit Felgen- oder Scheibenbremsen ausrüstbar sein. Speziell bei der Scheibenbremse hat Pinion einen kleinen Gewichts- und Preisvorteil gegenüber der Rohloff, da weder eine externe Klickbox noch eine spezielle Bremsscheibe benötigt wird. Auch die Option, das Rad mit einem zweiten Laufradsatz schnell und umfassend für einen anderen Einsatzbereich zu optimieren, gewinnt beim Pinion-Rad wieder an Charme und Bedeutung. So zum Beispiel robuste Alltagslaufräder gegen ein paar spritzige Leichtbau-Laufräder zu tauschen oder dergleichen.

Fazit

Ein wertender Vergleich zur Rohloff-Nabe oder Kettenschaltungen ist unserer Meinung nach nicht angebracht und hilft potentiellen Käufern nicht weiter. Denn, alle Schaltungssysteme haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Entscheidend sind schlicht die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse. Den absoluten Überflieger, der alle Anforderungen und Wünsche an eine Fahrradschaltung abdeckt, gibt es auch weiterhin nicht.

Wir sehen im Pinion-Getriebe eine sehr schöne Erweiterung für das Velotraum-Konzept. Der große Übersetzungsbereich, die feinere Abstufung und die höhere Laufradflexibität passen perfekt zu unserem facettenreichen Fahrradkonzept. Darüber hinaus ist das Pinion-Getriebe auch ein echtes »Liebhaber- und Verfeinerungsobjekt«, für Menschen mit einer Schwäche oder Leidenschaft für das Besondere. Abstriche bei der Funktionalität muss dabei niemand machen.

Kommentare

  1. Christian S am 11. Oktober 2012:

    Schön, dass Velotraum hilft, mehr Vielfalt in das Schaltungsangebot für die Kunden zu bringen. Als Rohloff-Fahrer schlafe ich jetzt natürlich schlechter mit dem Wissen, dass “da draußen” nun eine “bessere” Getriebeschaltung herumfährt. Besonders reizvoll finde ich die Vorstellung, verschiedene Laufradsets mit der Pinion benutzen zu können. Das ist wirklich toll und passt gut zum Velotraumkonzept.

    Vielleicht fühlt sich Bernd Rohloff jetzt endlich mal angesprochen, seine Schaltung weiter zu verfeinern, neuer Schaltgriff hin oder her, alle Rennlenkerlösungen sind total unbefriedigend oder maßlos überteuert. Einer hydraulischen oder elektrischen Ansteuerung, wie sie Shimano oder Acros anbietet, gehört doch gerade in Hinsicht auf das E-Bike die Zukunft. Oder ist die Rohloff bereits perfekt und nicht mehr verbesserbar?

  2. Werner Klein am 11. Oktober 2012:

    Das 11/34 Ritzel mit der LX 44 Kurbel erreicht immerhin auch 618 %, schaltet unter Last, ganz abgesehen von den Kosten. Aber natürlich eine herausragende Ingenieursleistung. Wird sich wieder zu einer Glaubensfrage entwickeln: Kette versus Getriebe!

  3. Stefan am 11. Oktober 2012:

    Also der Kettenspanner sieht einfach bescheiden aus, da muss es doch eine bessere Lösung geben. Andere Hersteller, wie Patria, haben doch auch verschiebbare Ausfallenden für die Pinion. Oder sind die Murks?
    Also im Ernst, Velotraum, dass kann doch für Euch nicht befriedigend sein, ihr habt doch ganz offensichtlich einen Sinn für Ästhetik, was eure Messestände mir immer wieder eindrucksvoll beweisen.

  4. ond am 11. Oktober 2012:

    Schön und sauber aufgearbeitet, ein sehr praxisnaher Erfahrungsbericht. Wunderbar. So kann man sich ein Bild machen und einer Entscheidung näher kommen. Ich möchte wetten, dass ihr die Problematik der Kettenspannung noch mal durchdenkt und eine bessere Lösung präsentiert. 3600 Euronen, hatte ich fast noch mehr erwartet (…wobei das natürlich auch ein schöner Haufen ist). Dass man bei Rohloff und Pinion unter Last nicht oder kaum schalten kann, war mir gar nicht bewusst/bekannt. Das ist für mich persönlich ein ganz wichtiger Aspekt, zähle ich mich zur sportlichen (Nutzer)Fraktion. Es gibt doch schon eine große Menge Anbieter mit Rohloff-MTB´s?! Wie geht das denn…

  5. Ralf aus Hannover am 11. Oktober 2012:

    @ond: Die Rohloffnabe kann zwar nur unter geringer Last geschaltet werden, aber blitzschnell. Bei Kettenschaltungen können die Kettenblätter unter Last auch nicht geschaltet werden, auch nur langsam, nur mit dem Schaltwerk hinten geht das einigermaßen, aber das ist dann ziemlich brutal füs Material. Für mich ist bei der Rohloff das konstant gute Schaltverhalten, sogar im Stand vor der Ampel, neben der Verschleißfestigkeit der Hauptvorteil. Bei der Kettenschaltung wird das Schaltverhalten z.B. im Winterbetieb verschleißbedingt schnell unpräzise.
    @Stefan Stiener: Eine Alternative zu Kettenspanner und verschiebbaren Ausfallenden könnte noch ein verschiebbares oder schwenkbares Piniongetriebe sein. Ob das stabil und leicht hinzubekommen ist, kann ich natürlich auch nicht sagen. Der Kettenspanner am Tretlager liegt m.E. noch eher im Schmutzbereich als am Ausfallende.

  6. Jörg Walter am 12. Oktober 2012:

    Hallo Stefan,
    mal abgesehen von optischen und finanziellen Aspekten – wäre ein Adapter machbar, der in die Pinion-Getriebe Aufnahme im Rahmen passt und nur ein (Exzenter-) Tretlager enthält, so daß ein Pinion-Rahmen auch mit einer normalen Kettenschaltung betrieben und dann später auf ein Pinion-Getriebe umgerüstet werden kann?

    Grüsse, Jörg

  7. Stefan Stiener von Velotraum am 12. Oktober 2012:

    @ Jörg – ja das würde sicherlich gehen. Allerdings würde ein relativ großes und kostspieliges CNC-Bauteil benötigt, daher sehe ich für so eine Zwischenlösung eher geringe Marktchancen. So ein Adapter wäre allenfalls eine Fahrradrettungs-Maßnahme für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein Piniongetriebe defekt geht und es keine Ersatz- oder Reparaturmöglichkeit (mehr) gibt.

    @ Ralf – die Position des Kettenspanners hinter dem Tretlager ist eindeutig weniger im Schmutzbereich (bei der Verwendung von Velotraum-Schutzblechen), als wenn er am Ausfallende positioniert wäre.

    Zum Thema Kettenspanner.
    Keine Frage auch wir finden den Kettenspanner unter dem Tretlager nicht optimal. Die momentan möglichen Alternativen allerdings auch nicht. Wir tun uns einfach schwer damit, auf einen technischen Standard von vor acht Jahren zurück zu gehen (also die angesprochene Lösung eines Mitbewerbers).

    Beim verschiebbaren Ausfallende müssen nach jedem Nachspannen oder Wechsel der Kette die Position der Bremsbeläge zur Felge (oder man ist bei der Felgenauswahl stark eingeschränkt) und das Schutzblech neu eingestellt werden. Ebenfalls ein Rückschritt: das hintere Schutzblech muss wieder mit Streben befestigt werden und kann nicht direkt am Gepäckträger montiert werden. Zudem sitzt die Gepäckträgeröse bei den meisten Lösungen zu weit vorne und zu weit oben. Auch der Spannvorgang selbst ist vergleichsweise umständlich (siehe auch Kernprodukt Rahmen). Natürlich lässt sich ein verstellbares Ausfallende mit entsprechendem Aufwand auch anders und funktional überzeugender konstruieren, allerdings ist es dann weit von der dezenten Eleganz der jetzigen Velotraum-Ausfallenden entfernt. Für reine Sporträder, bei denen weder feste Schutzbleche noch Gepäckträger montiert und ausschließlich mit Scheibenbremsen angeboten werden, sieht die Situation natürlich völlig anders aus, aber in diesem Marktsegment sehe ich wenig Chancen für ein Velotraum mit Pinion (Gewichtsfetisch, Verlust-Trauma der »Sportler«).

    Das Getriebe selbst oder den Hinterbau »verschiebbar« zu machen wäre vielleicht mit einem gewaltigen Aufwand und vielen Unwägbarkeiten für die Anwendungspraxis möglich. Die auf den ersten Blick charmante Lösung, die von MTB-Cycletech auf der Eurobike gezeigt wurde, hat in jedem Fall nicht funktioniert. Momentan denken wir – nicht zuletzt wegen Eurer Kommentare und Wünsche – noch in alle Richtungen, also schau’n wir mal ;-)

  8. Rudolf von pedal plus in Freiburg am 12. Oktober 2012:

    Vorschlag: “vorne” Pinion, hinten Rohloff. Macht rein rechnerisch 252 (!) Gänge und eine Entfaltung von… na? Wer weiß es? Für die ersten 50 richtigen Antworten gibt es eine Stunde Werkstatt putzen umsonst ;-)

  9. A. U. am 12. Oktober 2012:

    Seit langem ist bekannt, dass Freiburg eine Esoteriker-Hochburg ist. Rudolf scheint nah dran zu sein an der Szene. ;-)

  10. Rudolf aus Freiburg am 13. Oktober 2012:

    @ A.U. – ganz recht! Der Übersetzungsbereich wird geradezu kosmische Dimensionen haben. Auf zu den Velotraum-Sternen! ;-)

  11. Thomas Pagendarm Detmold Cycling Family am 14. Oktober 2012:

    Natürlich ist das Pinon ein schönes Getriebe. Aber wenn man eine Rohloff mit einem Doppelkettenblatt kombiniert z. B. 36/48 kommt man wegen den 13,6% Gangsprüngen nur auf 16 Gänge statt wie bei Pinon auf 18 Gänge mit 11,5% Gangsprüngen. Aber man toppt dadurch die 636% der Pinon auf 675% mit einer Rohloff mit Doppelkettenblatt. Das ganze kostet wesentlich weniger ist leichter und man ist nicht so festgelegt auf eine Pinon. Denn dann geht defenitiv nur Pinon. Also ich für meinen Teil werde die Rohloff nicht wechseln. Und mal ehrlich die zwei zusätzlichen Gänge wird man selten brauchen und nur in extrem Situationen. Entweder bei starken Steigungen mit Gepäck oder wenn man in der Abfahrt mal richtig Dampf machen will.

  12. Tom aus Bremen am 14. Oktober 2012:

    Die genannten Probleme mit dem verschiebbaren Ausfallende kann ich nicht nachvollziehen. Fahre seit mehreren Jahren Patrias mit genannten Ausfallende. Völlig unkompliziert. Kein Kettenspanner, kein geöffnetes Tretlager wo Feuchtigkeit eintritt. Für Schlechtwetterfahrer (Alltagsfahrer, Pendler, etc.) ist das verschiebbare Ausfallende die beste und sauberste Lösung. Pinion mit Kettenspanner ist doch zwei Schritte vor und einer zurück. Und das bei diesem Preis. Nicht wirklich verlockend. Aber es wird sicherlich seine Käufer finden, und das ist gut so.

    Allerdings ist der Preis für dieses neue Getriebe, von dem man nicht weiß, ob es sich am Markt behaupten kann, schon heftig. Wie eigentlich jedes Produkt wird man erstmal mit Kinderkrankheiten zu kämpfen haben (siehe Anfänge der Rohloff-Nabe). Es wird kaum Werkstätten geben, die sich damit auskennen, wenn man auf Tour ist. Vom Ausland ganz zu schweigen. Es wird wohl wie bei Rohloff sein. Ein paar Jahre warten bis das Getriebe ausgereift ist und die üblichen Probleme beseitigt sind.

  13. Jürgen aus Sindelfingen am 15. Oktober 2012:

    Was den Kettenspanner betrifft, wäre ich heute manchmal ganz glücklich, den an meiner Rohloff zu haben, so dass mir das (gelegentliche) spannen via Exzenter erspart bliebe – so hätte ich immer eine gespannte Kette und sooooo schlecht sieht ein Kettenspanner nun wirklich nicht aus. Wäre es nicht auch möglich nur ein Kettenrädchen das von unten gegen die Kette drückt zu montieren? Wäre nicht auch so eine Spannung der Kette gegeben? …nur so eine Idee.
    Ich war von der Probefahrt übrigens begeistert.

  14. Strampler am 15. Oktober 2012:

    Ich finde die Pinion in Kombination mit einem Extrawheel für Weltenbummler besonders reizvoll. Damit wird die Vision, dass man bei einem Radschaden einfach nur schnell die Felge tauscht, wahr. Oder was macht man, wenn bei einer Nabenschaltung die Felge hinüber ist – sagen wir mal in Usbekistan?
    Ich sehe auch den Nachteil, dass man einen eigenen Rahmen braucht nicht wirklich gravierend. Ich denke, dass man eher ein ganz neues Rad kauft, bevor man von Kettenschaltung auf Nabenschaltung wechselt. Also auch kein Unterschied zur Pinion.
    Störend ist eher, dass die Pinion nur auf 60000 km ausgelegt ist. Ist das Ding dann hinüber? Braucht es eine Wartung? Oder was?
    Hinsichtlich Kettenspanner: Das ist unsexy. Da schaut das Rad für den Laien einfach simpel aus und dann das.
    Auch wenn es technisch nicht die beste Wahl ist, fände ich eine Kardanwelle in Kombination mit einer Pinion ästhetisch reizvoll.

  15. A. U. am 16. Oktober 2012:

    Strampler, schreib Deine Fragen zu der 60.000km-Angabe und der Kardanwellen-Idee doch an support@pinion.eu und an development@pinion.eu

    Deren Antworten kannst Du ja dann hier einstellen.

  16. M. Rink am 16. Oktober 2012:

    Zum Thema “sexy Kardanwelle” fallen mir die Fendt-Fahrräder ein, die man z.T. auch immer noch kaufen kann (s. http://www.fendt-kardan-fahrrad.de/). Ich bin auch selbst einmal eines gefahren und danach war mir klar, warum dieser Antrieb eine Nischenlösung für Sammler geblieben ist: Durch die beiden Kegelradgetriebe steigt das Gewicht und außerdem sind die Reibungsverulste deutlich höher. Sportlich lässt sich so ein Rad jedenfalls nicht bewegen. Und da die Pinion sowieso kein Leichtgewicht ist, wäre so eine Lösung eher ein weiterer Nachteil. Dazu kommt noch, dass man bei einem Wellenbruch in Usbekistan sicher keinen Mechaniker findet, der einem das Radl wieder flott macht ;-).

  17. Guntram am 16. Oktober 2012:

    Die Kettenspannerlösung ist leider ganz schlecht.
    Ein geschlossener Kettenschutz ist so praktisch nicht möglich und der Wirkungsgrad freut sich auch nicht.
    Zum Wirkungsgrad gibt es keine brauchbare Aussage.
    Die Gangabstufungen, speziell in den kurzen Gängen, sind so fein, dass Schaltfaule damit ein Problem haben; Aussage aus einem Test: “… die Abstufungen sind da so fein, dass man die Übersetzungsunterschiede benachbarter Gänge beim Schalten fast gar nicht wahrnimmt….”. Dieses Problem hat die Rohloff mit ihren 13,6% ja auch schon ansatzweise.
    Die Flexibilität einer Getriebeschaltung in der HR-Nabe ist unerreichbar.
    Die Innovation an sich ist zu begrüßen.

  18. Jan am 16. Oktober 2012:

    Warum gibt es (vom Hersteller?) noch keine wirklich seriösen, aussagekräftigen und umfangreichen Aussagen zum Wirkungsgrad? Ich ahne Schlimmes.

  19. Guntram am 16. Oktober 2012:

    @ 1. Christian:
    Der Rohloff bastelt doch schon lange an einer neuen Version seiner 500/14. Nur, bei solchen Typen wie Rohloff, Pinion,….usw., die ein spezielles Perfektions-Gen in sich tragen, dauert das halt ein bisschen länger – getrost nach dem Motto: “was lange währt, wird endlich gut”.
    Dafür bekommen wir dann aber auch was Nettes!

  20. Thorsten am 16. Oktober 2012:

    @ Guntram: Das mit der neuen Rohloff kann ich nicht so Recht glauben, solange bereits eine neue Farbe des Nabe als Innovation verkauft wird. Ich nehme eher an hier wird nach der Devise “never change a running system” gehandelt und bis zum Auslauf des Patents die Kuh gemolken. Davon ist Pinion noch weit weg, aber die werden ihren Weg schon machen. Den Kettenspanner find ich persönlich nach längerem Betrachten eher erfrischend anders, und Schmutz fangen Sie doch alle…..

  21. Guntram am 16. Oktober 2012:

    Neeee, Thorsten, da liegst du falsch. Die neue Rohloff soll folgende Eigenschaften haben: Leichter, etwas größere Gangsprünge, teuerer, für Tandem nicht mehr freigegeben – aber als Sportnabe gedacht. Das werden keine Quantensprünge sein; auf diesem Gebiet ist die 500/14 aber allen anderen derartig überlegen, dass Quantensprünge gar nicht mehr möglich sind. Ich fahre seit fast 50 Jahren Rad und alle nennenswerten Nabenschaltungen sind von mir gefahren worden. In den letzten 10 Jahren habe ich mich regelrecht zum Radfahrfanatiker entwickelt, bin vor 3 Jahren von der AlFine auf die Rohloff umgestiegen und kann nur sagen: Die ist technisch weitgehend am Anschlag und so gibt sie sich auch im Radalltag als eine Schaltung, die alles hat, was man braucht – auch als Extremfahrer. Zwischenzeitlich gibt es sie auch als 36-Loch-Variante.
    Dass Vollkettenschutz nicht als besonders sexy wahrgenommen wird, ist mir klar. Wer aber auf Langlebigkeit, Servicearmut und Zuverlässigkeit Wert legt und Äußerlichkeiten dem unterordnet, kommt am geschlossenen Kettenschutz nicht vorbei. Damit wird die Lebensdauer einer Kette vervielfacht, ohne dass man diese jemals reinigen muss. Und das ist mit Kettenspanner nicht möglich.

    Hat die Pinion auch einen direkten Gang? Weiß das jemand? Bei der Rohloff ist das der 11.

  22. A. U. am 16. Oktober 2012:

    Guntram, doch, doch, es wird wohl tatsächlich ein »Quantensprung« sein bei der nächsten Rohloff, denn:

    »Physikalisch gesehen ist ein Quantensprung definiert als die kleinstmögliche Zustandsänderung, meist von einem hohen auf ein niedriges Niveau.« Vince Ebert, Physiker und Comedian

    ;-)

    Ich vermute, diese Definition gilt heute noch, auch wenn eine Million Leute die Bedeutung des Begriffs Quantensprung um 180° verdrehen.

  23. Henry K. am 17. Oktober 2012:

    Warum findet man auf der (deutschen) Pinion-Homepage außer einigen wenigen rudimentären technischen Daten und vielen wenig hilfreichen Sprüchen so viele Anglizismen? Dafür ist doch die englische Ausführung da!

  24. L. Uchsus am 17. Oktober 2012:

    Frag doch mal Deine Eltern, warum sie Dich Henry und nicht Heinrich genannt haben. Vielleicht hast Du damit auch die Antwort auf Deine Frage.

  25. Henry K. am 18. Oktober 2012:

    Henry ist hier nur ein Synoym, nicht mein richtiger Name. Tut mir leid.

  26. Jürgen aus Sindelfingen am 18. Oktober 2012:

    Hey, warum seit ihr nicht in der Natur und radelt, das Wetter ist doch viel zu schön um derartige Diskussionen zu führen. Der Wirkungsgrad meiner Schaltung kommt nur zustande, wenn ich auf auf dem Rad sitze und radel und nicht am PC. Wochenende soll super werden, also rauf aufs Rad….

  27. L. Uchsus am 18. Oktober 2012:

    Mensch »Henry«, dann ist es ja noch einfacher, die Antwort zu bekommen! Du brauchst nur Dich selber fragen, warum Du das »Synonym« Henry gewählt hast, und nicht die deutsche Entsprechung Heinrich.

  28. Steve-O am 19. Oktober 2012:

    @Henry K. und L. Uchsus:
    und jetzt bitte beide noch den Unterschied zwischen Synonym und Pseudonym nachschauen, und dann ist auch gut.
    Immerhin mal was zum Lachen hier – danke.

  29. radlimus am 23. Oktober 2012:

    Warum verwendet Velotraum nicht eine exzentrische Hinterradnabe?
    Die hat sich bei den Fixie Fahrern sehr bewährt.

  30. Stefan Stiener von Velotraum am 24. Oktober 2012:

    @Radlimus,
    danke für den Hinweis, über diese Lösung sind wir auch schon gestolpert. Allerdings ist der Verstellbereich der Naben sehr begrenzt und ob diese Naben und das Verstellprinzip dem Alltags- und Reiseeinsatz stand hält ist noch die Frage. Aber ein Versuch ist es in jedem Fall wert.

  31. Ralf aus Hannover am 24. Oktober 2012:

    @radlimus & Stefan S.
    Zugegeben, ich kannte die exzentrische Hinterradnabe von White-Industries noch nicht. Ich finde sie für diesen Einsatz nicht immer ideal. Die Lösung hat die gleichen Nachteile wie die verschieblichen Ausfallenden, eher noch größere, weil das Hinterrad beim Nachspannen auch noch in der Höhe wandert. Damit wird ein Nachjustieren der Felgenbremsen fast unvermeidlich, besonders bei den Maguras ein inakzeptables Gefummel. Ob der Verstellbereich ausreicht, ist auch noch die Frage, weil die Singlespeedbiker teilweise Ketten mit gekröpften Laschen fahren, die nur um ein Glied gekürzt werden können, statt wie üblich um zwei.
    Denkbar wäre vielleicht Felgenbremsräder mit Kettenspannern auszurüsten, Scheibenbremsräder dagegen mit den Exzenternaben, sofern die Bremsscheiben und Bremssättel die Verstellungen verkraften.

  32. Harald am 28. Oktober 2012:

    Wird es für die Pinion vielleicht auch die Option geben, vorne zumindest zwei Kettenblätter zu fahren? Vermutlich eher nicht… ich hab die Rohloff mit 17er hinten mit 3-fach 26-38-48 vorne kombiniert, damit hab ich 1000% bandbreite, und die brauche ich auch ab und zu. Ja ich weiß, läuft von der Belastung her weit außerhalb der Rohloff-Spezifikationen, aber bei Nutzung des 26er achte ich auf hohe Trittfrequenz und gleichmäßigen Tritt ohne Leistungsspitzen. Anhängerbetrieb den letzten Kilometer vor zu Hause mit dem Monatseinkauf inkl. Getränke… Hält seit 20 TKM.

  33. Hans am 29. Oktober 2012:

    Habe den VT900 (mit EX) für mein neues Rad verbaut und stelle fest, dass das EX im Tretlager 2 für mich schöne Vorteile hat gegenüber anderen Lösungen am Ausfallende:
    1. Das Rad sitzt immer ausgerichtet im Rahmen und
    2. Man kann das Rad herausnehmen und wieder einsetzen, ohne dass man an der Kettenspannung etwas verändern muss; einfach Rad raus, …bearbeiten…, wieder rein und fertig.
    Mir gefällt das sehr.

  34. Klaus aus Bayern am 23. Dezember 2012:

    Thomas Pagendarm Detmold Cycling Family am 14. Oktober 2012:
    Schrieb:
    „Aber wenn man eine Rohloff mit einem Doppelkettenblatt kombiniert z. B. 36/48 kommt man wegen den 13,6% Gangsprüngen nur auf 16 Gänge statt wie bei Pinon auf 18 Gänge mit 11,5% Gangsprüngen.“

    Wenn man 2 Kettenblätter 48/45 nähme, hätte man mit der Rohloff genau 28 Gänge, weil man die vorderen Kettenblätter als Zwischengänge einsetzen könnte. Das gleiche funktioniert mit der Kombination 48/39, dann allerdings immer um einen Gang verschoben, man müsste also, um einen „halben Gang“ zu schalten, doppelt schalten. Bei langen Strecken mit gleichmäßigen Bedingungen fahre ich gerne im Optimum und nehme Schaltungsaufwand in Kauf.

    Guntram am 16. Oktober 2012:
    Schrieb
    „Hat die Pinion auch einen direkten Gang?“
    Hab es nur mal gelesen : Nein, die Pinion arbeit in ALLEN Gängen mit 2 Kraftumleitungen. Die Rohloff soll bis zu 4 Umleitungen benötigen.
    Gefühlsmäßig würde ich sagen, die größeren Zahnräder der Pinion (im Vergleich zu kleinen Planetenrädern und auch deren 3) müssten eigentlich leichter laufen.

  35. Rohlöffelbenutzer am 25. Dezember 2012:

    Hallo Klaus und Guntram,

    die Rohloff Speedhub hat nur 3 Planetengetriebe und kann daher nicht 4 mal umleiten.

    In den Gängen 8 bis 14 sind 0 bis 2 Getriebe aktiv. Für die Gänge 1 bis 7 wird zusätzlich ein Untersetzungsgetriebe nachgeschaltet. Letztlich sind nur in den Gängen 3 und 5 drei Getriebe aktiv und ansonsten 0 bis 2. Der 11. ist der direkte Gang.

    Hier ist das sehr schön erklärt:
    http://www.rohloff.de/de/technik/speedhub/gangstufen_1_14/gang_01/index.html

    Bei der Frage nach der Anzahl der aktiven Getriebe geht es natürlich eigentlich um die Geräuschentwicklung und vor allem um den Wirkungsgrad. Bei der Geräuschentwicklung ist aber auch der Rahmen wichtig, der den Schall weiterleitet und abstrahlt, sowie das persönliche Hörempfinden. Bei der Speedhub höre ich jedenfalls deutliche Unterschiede je nach Rahmen. Am besten mal verschiedene Rahmen probefahren! Ansonsten ist der Wirkungsgrad natürlich ein besonders komplexes Thema. Hier ist es schön beschrieben:

    http://www.rohloff.de/de/technik/speedhub/wirkungsgradmessung/index.html

  36. Thomas Pagendarm Detmold Cycling Family am 26. Dezember 2012:

    Thomas Pagendarm an Klaus aus Bayern:
    Es geht bei der mir vorgeschlagenen Varante ja nicht darum möglichs viele Gänge zu produzieren, sondern mit 36/15 eine möglichst gute bergtauglichkeit mit gepäck zu erreichen. Das ist die kleinstmögliche Variante für Fahrer über 100kg. Ich selber wiege zwar nur 78kg aber wenn ich mit dem Reiserad unterwegs bin. So bringe ich es mit gepäck und Ausrüstung locker auf über 100kg, aus dem Grund kann ich nichts anderes fahren.36/15 bedeutet bei 26” eine Entfaltung von 1.41 bei der Varante 48/39 mit einem 15 Ritzel komme ich nur auf 1.52. richtig ist das ich keine Überschneidungen habe und somit 28 Gänge mit Gangsprüngen so um die 7%. aber wie gesagt es ist nicht mein Ziel möglichst viele Gänge zu bekommen.

  37. Bartenwal am 15. Februar 2013:

    @Rohlöffelbenutzer
    Vielen Dank für den Link zur Wirkungsgradmessung.

    @Stefan Stiener
    Im Moment wird das Velotraum Pinion nur mit Scheibenbremse angeboten. Falls dies so bleibt (keine Felgenbremse), kann die Scheibenbremse doch am verschiebbaren Ausfallende montiert werden und der Gepäckträger und das Schutzblech fest am Rahmen. An Eurem CrMo Rohloff Rahmen von 2002? hat das wunderbar funktioniert.

    Grüße aus Böblingen

  38. Guntram am 21. Februar 2013:

    Ich hätte zu gerne mal echte technische Informationen zur Pinion! So wie zum Bleistift Aussagen zum Wirkungsgrad. Den Rest kann ich mir selbst vorstellen. Auf der Pi-Homepage findet man außer Marketingphrasen in Sprachkauderwelsch nichts wirklich aussagekräftiges. Mein neues, selbst aufgebautes Velo (u.a.: VT-Rahmen und Rolf), auf jeden Fall, ist das geilste Rad, das man sich vorstellen kann! Gruß an alle

  39. Stefan Stiener von Velotraum am 21. Februar 2013:

    @ Guntram,

    von Pinion direkt haben wir dazu folgende Aussage erhalten:

    »Der Wirkungsgrad liegt bei ca. 96%, mal etwas drüber, mal etwas drunter. Weiter oben in Ihrem Blog wurde ja schon richtig festgestellt, dass Planetengetriebe(-naben) je nach Fabrikat bis zu 4 Getriebestufen haben, wobei mit jeder Getriebestufe Wirkungsgradverluste in Kauf genommen werden müssen.

    Unser Stirnradgetriebe hat permanent lediglich 2 Stufen, verfügt gegenüber Getriebenaben dafür allerdings nicht über den einen Gang, der 1:1 übersetzt wird, wo es zu keinem Wirkungsgradverlust im Getriebe kommt.

    Generell ist es sehr schwierig, absolute, vergleichbare Angaben zum Wirkungsgrad zu machen, da jeder Systemhersteller andere (ihm am besten passende) Rahmenbedingungen für seine Angabe zugrunde legt und der Wirkungsgrad je nach Drehmoment und Drehzahl durchaus variieren kann. Einen brancheneinheitlichen Messstandard für derartige Messungen gibt es nicht. Gerade bei Kettenschaltungen, die nicht mehr nagelneu und sauber sind, würden manche Menschen sicherlich erstaunt sein, dass der vielgepriesene „hohe“ Wirkungsgrad der Kettenschaltung in bestimmten Gangkonstellationen tatsächlich nicht mehr so hoch ist.«

  40. Guntram am 24. Februar 2013:

    Das wäre ja ein WG, mit dem man gut leben könnte, wenn es dann so wäre. Glauben wir das halt mal – vorläufig. Und auf einzelne % kommt es sowieso nicht an. Allerdings ist mir keine Planetenlösung bekannt, die 4 Stufen hätte. Rolf hat 3 (siehe oben). Wenn man den Preisunterschied zwischen Pinion und Rolf anschaut, hat der Rolf noch 1000 bis 1500 € Spielraum nach oben, gegenüber der Pinion. Wenn er diesen bei zukünftigen Weiterentwicklungen nutzt, hat er fast beliebigen Weiterentwicklungsspielraum. Bin mal gespannt, was da so alles noch kommt. Es gibt gegenwärtig übrigens einige andere Entwickler, die auch schon sehr interessante Neuentwicklungen in der Schublade liegen haben, auf diesem Niveau etwa.

  41. Zellertalerstratege am 29. März 2013:

    Prima ! Ihr habt nun alles schön technisch erklären können. Welche Schaltung soll ich nun in das neue Rad verbauen ? ( zunächst Europa Touren, später Asien geplant ! ) Über hilfreiche Tipps würde ich mich sehr freuen. Möglicherweise gäbe es dann nicht nur einen Getriebesprung, sondern auch gleich noch einen in die Luft mit dazu!

  42. Stefan Stiener von Velotraum am 30. März 2013:

    @Zellertalerstratege,
    die Tipps und individuellen Entscheidungshilfen bleiben dem persönlichen Beratungsgespräch vorbehalten. Denn erst durch die Interaktion von Kunde und Berater lassen sich die vielen und schönen Gedankenluftschlösser erden oder in noch kühnere Höhen begleiten ;-)

  43. DieErinnerung am 10. Mai 2013:

    Jungs und Mädels,

    ihr braucht zum Radeln ordentliche Beine – alles andere ist zweitrangig.
    Das war vor 100 Jahren so, ist heute so und wird in 200 Jahren immer noch so sein.
    Ich finde es echt interessant, wie man um alles eine Pseudowissenschaft mit pseudofunktionalen Entwicklungen und Kaufbedürfnissen machen kann. Und noch viel erstaunlicher: da springen richtig viele drauf an.

    Nicht vergessen: die Beine sind entscheidend und nicht der PR-Quatsch!

  44. Achim am 10. Mai 2013:

    @ DieErinnerung:

    Ja, ich brauche auch keine teure Pinion und keine Nabenschaltung; brauche auch sicher keine 10er Ritzel, kein Carbon-Quatsch und all diese “Verbesserungen”;
    aber mir macht es viel Spaß, auf einem passenden, verläßlichen, ruhig laufenden, gut bremsenden, sicheren Radel unterwegs zu sein, berg auf und berg ab, stundenlang durch jedes Gelände, zu jeder Jahreszeit; da können neben guten Beinen so ein paar “zweitrangige” Details wie eine gute Verarbeitung des Rahmens und ein gescheiter Aufbau des Rades schon hilfreich sein und den Spaß noch deutlich erhöhen.
    Wie schön, dass man mit einem velotraum so ein gutes Rad bekommt.

  45. Andi am 21. Mai 2013:

    Ich habe da mal eine Frage: warum zwei Freiläufe? Der im Getriebe müsste doch reichen?

  46. Stefan Stiener von Velotraum am 22. Mai 2013:

    @Andi,
    rein funktional gedacht stimmt das. Nur ist es sicherlich nicht sehr angenehm, wenn man z.B. mit Tempo und ohne zu treten den Berg hinab rauscht und dann die Kette permanent an der Wade vorbei saust. Würde sich wahrscheinlich ein wenig so anfühlen, als hätte man da eine Kettensäge zwischen den Beinen ;-)

  47. Andi am 24. Mai 2013:

    Stimmt das könnte sich merkwürdig “anfühlen”, daran hab ich gar nicht gedacht. Aber da muss man halt hochschalten. :P
    Hilft natürlich nicht wenn der Berg sehr steil ist bzw. das Kettenblatt klein… Ein Fixie-Laufrad würde ich im Sinne der Einfachheit wahrscheinlich dennoch bevorzugen – und das ins Leere treten reduziert sich auf einen Freilauf.
    Ich finde dieses Piniongetriebe sehr interessant, hab aber noch nie eins getestet. (Selbst Speedhub noch nicht – passt nicht in meinen Geldbeutel.)
    Was mir beim lesen auffiel: ich finde diese Drehgriffe grundsätzlich merkwürdig – aber wenn es dann noch so viele Gänge sind die durchschalten werden müssen/können und vor dem Hintergrund dass viele die Schaltabstände zu klein finden – wäre es nicht möglich eine Iterative Schaltung zu verbauen (meinetwegen auch als Drehgriff)? Und die Kirsche auf der Torte wäre dann vermutlich die Möglichkeit 2 Gänge auf einmal hoch- bzw. runterzuschalten. Gibt es sowas?

  48. Andi am 24. Mai 2013:

    Ach ich Dummerle! Die Schaltstufen macht ja das Getriebe selber. Und Schaltsprünge sind ja jetzt auch schon möglich. Nevermind… :-D

  49. dasBöseErwachen am 2. Juni 2013:

    Es gibt für diese Schaltung nur ein einziges Argument, was aber zu der Zielgruppe garnicht passen kann. – Man kann im Gelände besser über liegende Äste oder Jägerzäume hinwegspringen, wenn letzere nicht wesentlich höher als 30cm sind.
    Wer, aus der Zielgruppe der leistungsmäßig eher bescheiden Ausgestatteten, Technikbesessenen, ist in der Lage das Gangspektrum zu nutzen?
    Da wäre es sinnvoller wie bei einem Traktor drei mal sechs zu schalten.
    Also Schnecken- , Kriech- und Schnellmodus, was die Herstellung sicher vereinfachen würde.
    Jedes kg Mehrgewicht kostet den Sportler ca. 500€ aufwärts.
    Schwerpunkt weiter in der Mitte? Ja, das wäre bei einem Zweirad-Antrieb (Vorder- und Hinterrad) sicher ganz günstig, oder bei einem Zeit oder Triathlonrad. Sicher nicht auf einer Schotterpiste bergauf. Wenn man da nicht im Sattel bleibt, dreht das Rad durch und man darf schieben, also Schwerpunk hinten.
    In dieser Welt ist es wohl gar nicht so leicht die vielen Mäuse unterzubringen, die man dem einfachen Mann aus der Tasche zieht.
    Dennoch sollte ein Traum aber nicht zum Alptraum werden.
    Die Berechnug der Entfaltung in Beitrag Nr. 8 sollte als Kaufvoraussetzung gelten. Dann trifft man auch die rechte Zielgruppe.
    Der Widerverkaufswert des Rades wird von der Limited Edition abhängig sein.
    Made in Dreamland. Ich hätte vor 30 Jahren nie gedacht das die Amerikaner (mit NuWünschi mir) mal innovativer und realistischer sein könnten.

  50. Andi am 3. Juni 2013:

    Was hat denn das Gangspektrum bitte mit der Leistung des Radlers zu tun? Du findest auf jeden Fall einen Berg der steil genug ist um jeden Gang nutzen zu können.

  51. Rainer am 10. Juli 2013:

    Wer von den oben Postenden hat denn eine Pinion je gefahren?
    Ich bin seit 1000km damit am Fully unterwegs und bin von der Schaltung und dem Rad, kein VT, restlos begeistert. Zuvor bin ich Jahrzehnte Kettenschaltungen, wenige Nabenschaltungen, und zuletzt ca. 10000km mit einer Rohloff gefahren.
    Die feinen Gangsprünge sind für einen Vielfahrer wie gemacht. Einfach immer ist der richtige Gang vorhanden.
    Besonders bergauf mit Gepäck, wie zuletzt auf einerr Tou von Hamburg nach Köln, sind die kleinen Gänge seeehr nützlich. In den Wiegetritt brauche ich nur, um meine Muskeln zu entlasten, nie, um das Vorderrad am steigen zu hindern, selbst an der steilsten Rampen.
    Nicht palavern, fahren. Macht Spass, ist das Held wert und nicht zuletzt in D gefertigt.

  52. Axel Ringelschwandtner am 26. Juli 2013:

    52. Axel am 26. Juli 2013

    Bitte vergeßt alles über ein Getriebe am Fahrrad. Meine Frau und
    ich ( 61 J. und 63 J. ) fahren seit jeher Eingang Räder, und
    wir fahren damit besser als alle mit Schaltungsrädern.
    Bestetigen können Euch das alle Mitglieder vom
    ADFC Bergstraße ! Selbst die große Frankreichrundfahrt
    wurde 33 Jahre mit schaltungslosen Rädern bestritten !
    Gut, bei 12% Steigung ist bei uns Schluss. Aber die kommen
    im Alltag nur äußerst selten vor. Fast alle deutschen Großstädte
    haben max. Steigungen bis 4% ( Ausnahme: Stuttgart u. Dresden )
    Beim “Rheinradeln” Worms-Oppenheim haben wir selbst
    Pedalecs an 4% Steigung locker überholt !
    Und nocheins : Eingangnaben wurden über 100 Millionen
    mal gebaut. Es gibt nix besseres als eine 1 Gang Sachsnabe
    von 1903 bis ca. 1960 ! Alle anderen Nachbauten sind Murks.

  53. single-speed.ch am 26. Juli 2013:

    Muss ja ne coole Single-Speed-Szene sein! Helm ab! Ihr fahrt doch bestimmt starre Naben, oder habt ihr euch durch Freilauf-Komfort verweichlichen lassen?

  54. Hans am 28. Juli 2013:

    Ich fahre mit meiner Rolf im 11. Gang auch “single-speed” :-)

  55. Bernhard am 6. September 2013:

    Kann man nicht einen Kettenkasten um diesen Kettenspanner herumbauen ?
    Also, dieser Kettenspanner ist mir irgendwie unangenehm, aber wenn es erst mal keine wirklich bessere Lösung zur Zeit gibt, dann würde ich mir eine Einkapselung der Kette wünschen.

  56. Nicola am 7. September 2013:

    Der tiefere Wirkungsgrad im Gang 5 und 7 von Rohloff stört mich sehr.
    Nach Rohloff hätte es nach 1000 km zusammen mit dem Geräusch sich verbessern sollen.
    Vielleicht habe ich etwas Pech gehabt, aber nach 20000 km habe ich noch keine spürbare Verbesserung wahrgenommen.
    Ich möchte gerne mal ein Test sehen, wo den Wirkungsgrad von verschiedenen Nabenschaltungen gemessen und vergliechen wird..
    So schwierig darf auch nicht sein.
    Wenn es dauerhaft bergauf geht,bleibt die Kettenschaltung noch die beste Lösung.

  57. Ralf aus Hannover am 7. September 2013:

    Hallo Nicola,
    in der Rennrad-Zeitschrift Tour gab es so vor 12…13 Jahren mal einen Wirkungsgradtest. Ich habe den Artikel nicht mehr griffbereit, aber das Ergebnis war das gleiche wie auf der Rohloff-Internetseite: http://www.rohloff.de/de/technik/speedhub/wirkungsgrad/index.html .
    Den schlechtesten Wirkungsgrad hat die Nabe in den Gängen 3 und 5, weil dort 3 Getriebestufen im Eingriff sind. Die stärksten Geräusche macht die Nabe in Gang 7. Meine Rohloff-Nabe hat jetzt 60 bis 70000 km hinter sich und läuft inzwischen wirklich sehr leise.
    In manchen Bergängen ist der Wirkungsgrad wohl geringfügig schlechter als mit einer gut gewarteten Kettenschaltung. Das stört aber allenfalls im sportlichen Wettkampf mit anderen.
    Gruß Ralf

  58. Hans2 am 12. September 2013:

    Die Wirkungsgradunterschiede zwischen einzelnen Gängen um einige wenige Prozent nimmt man beim Fahren objektiv nicht wirklich wahr. Solche Vorstellungen/Probleme mit dem Wirkungsgrad kommen aus dem Kopf und nicht aus dem Getriebe. Man kann – 3% Wirkungsgrad (hier nur ein Beispiel) von einem zum anderen Gang nicht in den Pedalen spüren. Außerdem müssen diese beiden Gänge gar nicht unbedingt gefahren werden. Nach 4 Jahren Rohloff stelle ich fest, dass etliche der kurzen Gänge überflüssig sind – bzw. von mir praktisch nie benutzt werden. Dazu gehören: 2, 3, 4, 6, 7 und 9. Mit 1, 5, 8, 10, 11, 12, 13 und 14 kommt man überall rauf und runter. Die feinen Abstufungen in den unteren Gängen sind überflüssig, ergeben sich aber zwangsläufig aus der Konstruktion. Das Gleiche gilt für die Pinion noch verstärkt. Man muss also die Gänge 3, 5 und 7 gar nicht unbedingt fahren; man kann genauso 4, 6 und 8 nehmen … usw.. Die Gräusche in den Gängen 7 und abwärts sind bei meiner nach 4 Jahren Vielfahren auch noch da und werden auch da bleiben (konstruktionsbedingt). Mich stören die auch, aber andererseits weiß ich, dass die Schaltung trotzdem das Non-Plus-Ultra an Schaltung darstellt. Das ist Faktum und … mir reicht das. Wenn ich rückblicke, was meine Rolf schon aushalten musste, dann bin ich sehr zufrieden damit, zumal ich keine Alternative sehe.

  59. Axel Ringelschwandtner am 17. September 2013:

    Ich finde Eure Probleme fantastisch.
    In Hannover gibt es bestimmt keine Steigung über 4 % !
    Also kommt man mit einem Gang überall hin !
    Bitte probiert es aus !!!
    Ideale Entfaltung 4,85 m !
    Bei einem 28 Zoll Rad gleich 46 Z : 21 Z.
    ( Und Ihr habt nie wieder Getriebegeräuche )
    In Amsterdam fahen 95 % der Leute, 1 Gang Räder !
    Und Amsterdam ist genauso flach, wie H, MA, B,
    M, L, F, HH, HB,usw.

  60. Ralf aus Hannover am 18. September 2013:

    Hallo Axel,
    ich wohne hier in Hannover am Fuß des Lindener Berges, und der hat allemal mehr als 4% Steigung, Brückenrampen ebenso. Außerdem fahre ich nicht nur in der Stadt, sondern regelmäßig in hügeligem bis bergigem Gelände, im Urlaub auch einige Male in den Alpen.
    Die Entscheidung, ob eine Gangschaltung in der Stadt sinnvoll ist, muß jeder selbst treffen. -Da ich einen etwas längeren Arbeitsweg von 2×10km habe und auch recht viel im Winter fahre, mache ich mir das Leben mit Schaltung etwas leichter, z.B. bei Gegenwind. Viele Singlespeed-Biker machen einen auf ganz hart und fahren ohne Schutzbleche, manche sogar ohne Bremsen. Nur wenn’s mal regnet sieht man von denen kaum mehr welche und für so ein Lifestyle-Schönwetterrad zusätzlich habe ich im Keller keinen Platz.
    Ich dachte Velotraum ist ein Hersteller von Reiserädern, praktischen Alltags-Velos und multifunktionalen Sportmaschinen.
    Viel Single-Speeder preisen gern die Einfachheit ihrer Räder, fahren aber schmale und pannenanfällige Reifen. -Weniger Defekte haben die wohl kaum. Die momentan verbreiteten Dinger sind eben doch nur ein Hype ! Übrigens Getriebegeräusche habe ich auch so gut wie keine mehr und die Gänge mit den etwas schlechteren Wirkungsgraden der Rohloff kann man an längeren Anstiegen auch überspringen.
    Gruß vom Rohloff-Fan Ralf

  61. Axel Ringelschwandtner am 18. September 2013:

    Hallo Rolf,
    ich fahre ein ganz normales Tourenrad mit
    Bereifung 28 × 1,75 und Schutzblechen.
    Und mit einer Torpedo ( F & S ) Freilaufnabe mit
    Rücktritt ( 1 Gang ) , die Nabe ist Baujahr 1960.
    In der Ebene und auch an Steigungen ( = Gegenwind )
    laß ich alle Radler mit Getriebenabe hinter mir,
    ohne besondere Anstrengung !
    Der Grund ist ganz simpel : Eine Zahnradgetriebe
    hat immer Reibungsverluste ( 8 bis 20 % ).
    Je größer die Steigung um so mehr reiben
    die Zahnflanken ( auch bei Rohloff )
    Testen könntest Du das, wenn Du mal zum
    Vergleich ein Rad mit Kettenschaltung fährst,
    und die Entfaltung zwischen 4,60 m und
    4,85 m vorwählst und dann die gesamte
    Fahrstrecke nicht schaltest.
    ( Radler mit Kettenschaltung überhole ich
    seltener )
    Allerdings verurteile eine 27 Gang, genauso
    wie eine Rohloff oder Pinion.
    Die große Frankreichrundfahrt wurde 30 Jahre mit
    1 Gang gefahren, es hat funtioniert.
    Das legendere OPEL Rennrad hatte ab 1937
    zwei Gänge, durch Drehen des Hinterrades.
    Der Wirkungsgrad von Rohloff mit 98 %
    angegeben, ist unglaubwürdig.
    Ach so, eine Rohloff wiegt auch noch 2 kg mehr
    wie meine Nabe ( 900 g ), nebst Preis
    der Utopie ist.
    Übrigens 100 Millionen, unsere Vorfahren sind
    meine Sachs-Nabe gefahren !!!
    Grüße von Axel – Velo – Professor :-)

  62. Ralf aus Hannover am 18. September 2013:

    Hallo Axel-Velo-Professor,
    nur dass es ohne Schaltung geht, beweist ja nicht, dass es ohne Schaltung meistens besser ist. Ende des 19.Jahrhunderts ist ein Amerikaner mit dem Hochrad einmal um die Erde geradelt. Trotzdem fährt heute fast keiner mehr Hochrad.
    Für kurze Strecken in der Stadt ist ein Rad ohne Schaltung die bessere Wahl -keine Frage. Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht kaputt gehen. Aber ein Rad mit Gangschaltung ist eben doch viel universeller einsetzbar. Gerade der Aufwand der frühen Radler vor langen Steigungen das Hinterrad für einen Berggang zu drehen beweist die Sinnhaftigkeit einer Schaltung. Der menschliche “Beinemotor” hat eben doch eine optimale Drehzahl. Wenn Du so fit bist, dass Du mit Schaltungsfahrern mithalten kannst -super ! Aber an einem langen Alpenpass wirst auch Du mit der genannten Übersetzung absteigen müssen. Übrigens halte ich die genannten Wirkungsgrade durchaus für realistisch…
    Gruß Ralf

  63. Hans2 am 18. September 2013:

    59 und 61: Hallo Axel,
    das ist leider so nach dem Motto: Früher war alles besser…oder so ähnlich. Wenn ich oben (52) Stellung bezogen habe, heißt das doch noch lange nicht, dass ich mir über WK und so weiter beim Fahren irgendwelche Gedanken mache. So etwas durchdenkt man einmal und dann ist das abgehakt. Bin im Sommer mal zum Spass von Staufen i. Breisgau durch das Münstertal zum Schauinsland gefahren. Das möchte ich mal sehen mit ner Eingangnabe…Viel Spass… beim Fahrradschieben. Meine Rohloff wiegt mit interner Ansteuerung 1700 Gramm; tutto completto und der Preis spielt für mich keine Rolle. Sie fährt sich einfach wunderbar.

  64. Axel Ringelschwandtner am 18. September 2013:

    Hallo Ralf, hallo Hans2,
    natürlich schiebe ich mein Fahrrad ab 10% Steigung.
    Aber das kommt im Alltagsgebrauch äußerst
    selten vor. 1 Gang hat nix mit früher war alles besser
    zu tun. Hans beschreibt ja selbst, daß er die Gänge
    2 bis 7 gar nicht benötigt.
    Der deutsche Forscher Nathan Zuntz hat um 1910
    schon belegt, das es nur eine ( 1 ) optimale Übersetzung
    am Fahrrad geben kann.
    Ganz einfach : Theoretisch gibt es eine sehr große Übersetzung,
    bei der man die Kraft nicht aufbringt das Velo zu bewegen.
    Und umgekehrt bei einer ganz kleinen Übersetzung,
    wird man die Trittfrequenz nicht aufbringen um 1 cm
    vorwärts zu kommen.
    Also kann es nur eine Übersetzung geben, bei der
    Kraftaufwand und Trittfreqenz ins günstigste Verhältnis
    kommen.
    Alles andere ist Energieverschwendung !
    Natürlich ab 8% Steigung benötigt man einen 2. Gang
    ( etwa zwischen 4,20 m und 4,50 m ), aber keine
    14 oder 18 ! Aber 98% der Alltags Radler fahren in
    der Regel keine Steigung von 8 % !
    Erst als F & S 1995 amerikanisch wurde, wurde in D keine
    1 Gangnabe mehr gebaut. Und die 1 Gangnaben von
    Shimano oder Velo-Steel sind von miserabler Qualität !
    Aber fahrt ruhig weiter Rohloff, ich kann da nur Mitleid
    aufbringen. Zu einem echten Vergleich wird es sehr
    warscheinlich nicht kommen.
    Peter F. Werner schreibt : ( Express / Neumarkt )
    Ich habe noch ein Damenrad 1 Gang mit Flügelmuttern
    und Weisswandreifen noch fast täglich im Gebrauch.
    Es läuft superleicht und hängt oft noch moderne
    Mehrgangräder ab !!

  65. Hans2 am 19. September 2013:

    64: Hallo Axel, mochmal ich
    ja, die Gänge 2, 3, 4, 6, 7 und 9 benötige ich praktisch nicht. ABER 1, 5, 8, 10-14 sehr wohl. Diese theoretischen obigen Betrachtungen gelten eben, das kann gar nicht anders sein, für eine bestimmte Fahrsituation (Ebene?). Das ist ja auch ein guter Grund, keine Pinion, sondern eine Planetenlösung (Rohloff) zu wählen, die einen direkten Gang besitzt, der 11 bei Rolf, bei dem das Getriebe selbst ruht. Hier ist der Getriebe-WG=1. Diesen Gang habe ich (z.B.) als meinen Hauptfahrgang ausgelegt (über Wahl von Kettenblatt und Ritzel), ganz im Sinne von Forscher Nathan Zuntz (s.o.), und fahre im Alltag ca. 90% aller meiner Strecken in diesem Gang. Vorteil: hoher WG, keinen Verschleiß am Getriebe(!!!) selbst. Die anderen Gänge sind reiner Luxus, den ich mir gönne. Und das ist auch gut so, bei den Strecken, die ich mit dem Radl zurücklege. Es gibt i.Ü. reichlich excellente Eingangnaben auf dem Markt; jedoch hat auch da Qualität ihren Preis. Mich interessiert auch nicht, wie schnell andere fahren; ich fahre so, wie es mir passt – der Rest interessiert mich nur, wenn ich mit Freunden gemeinsam unterwegs bin. Und bitte zur Kenntnis nehmen: Die erste brauchbare Nabenschaltung kam auch von F&S! Und diese 3-Gang-Nabe war damals sensationell und relativ zum damaligen durchschnittlichen Monatseinkommen, teurer, als die Rolf heute! Gruß

  66. Axel Ringelschwandtner am 19. September 2013:

    Hallo Hans, inzwischen gibt es wieder 1 Gang Naben,
    allerdings alle ohne Rücktritt. Nun stellt sich mir die
    Frage, wieso baut man sowas wieder ??? ( seit ca. 2004 )
    Ich finde es toll das Du 90% im 11. Gang ( direkter Gang )
    fährst. Eigentlich tue ich das selbe, nur eben zu 100%.
    Dann benutzt Du die Gänge 12 bis 14 sehr warscheinlich
    nur bergab ( 5% ). Und bergab brauche ich überhaupt
    keinen Antrieb. Und die restlichen 5% könntest Du
    locker überbrücken !!!
    Noch was zum 11. Gang, der liegt original bei 6,30m,
    ( kaum fahrbar ), aber deswegen hast Du es ja
    geändert ! ( aber wer macht das noch, außer Dir ? )
    Eine 3 Gangnabe ist nicht sensationell, es ist das
    schlechteste was es im Fahrradbau gibt.
    Die Übersetzung ( 3,30m – 5,30m – 7,30m) ist
    viel zu grob ( schlimmer gehts garnicht ).
    Die ersten Tour de France Schaltungsräder
    hatten ein Kettenblatt 49 Z / 46 Z und ein
    Ritzelpaket 17 – 19 – 21 – 23 !
    Also 8 echte Gänge ( ca. 25 Jahre lang ).
    5,95m – 5,60m -5,30m – 5,05m – 4,80m – 4,55m
    4,30m – 4,10m ( für mich absolut Spitze )
    Irgendwann wird es auch das wieder geben
    ( vielleicht zu meinem 50. Todestag )
    Heute haben die Tourräder max. 20 Gänge !!!
    Bloß warum bietet man der Allgemeinheit 27 Gänge an,
    das ist doch völliger Nonsens !

  67. Ralf aus Hannover am 19. September 2013:

    Hallo Axel,
    Hallo Hans2,
    für ein einfaches Stadtrad ist eine Rücktrittbremse aufgrund der einfachen Bauweise (kein Zug und kein Hebel) vertretbar, wenn vorne eine gute Bremse montiert ist, also keine Stempelbremse oder Billig-Seitenzug. Für anspruchsvollere Touren- und Sportmaschinen sind zwei Handbremsen ein absolutes Muss, da die Reaktionszeiten, Dosierbarkeit und Wärmeableitung deutlich besser sind.
    Bei meiner Rohloff benutze ich praktisch alle Gänge. Ich achte meist nicht auf den eingelegten Gang, sondern schalte intuitiv. Nur zum Anfahren schalte ich bewusst in den 6.Gang. Der Wirkungsgrad interessiert mich nicht. Für MTB-ähnlichen Einsatz könnte die Rohloff gern noch zwei Bergänge mehr haben. Dort unten ist die feine Abstufung tatsächlich unnötig. Ich könnte am ehesten auf den 2. Gang verzichten. Am meisten nutze ich die Gänge 10 und 11. Der Sinn einer guten Schaltung ist in fast jeder Situation einen angenehmen Gang zu bieten. Wozu etwas “überbrücken” also Kompromisse eingehen? Die vergleichsweise geringe Antriebsleistung meines Körpers will ich möglichst optimal nutzen. Gruß Ralf

  68. Fahr Rad am 19. September 2013:

    Hallo Jungs, geht besser raus an die frische Luft und fahrt ne Runde. Jeder, wie er glücklich wird ! Ob 1 Gang, 3 oder noch viel mehr ;-)

  69. Axel Ringelschwandtner am 20. September 2013:

    Hallo Ralf, Du schreibst für ein MTB wünschst Du Dir 2 Berggänge mehr.
    Und im nächsten Satz findest Du die feine Abstimmung
    da unten unnötig. Da fällt mir nix mehr ein.
    Ich glaub da hat Rohloff sicher eine Lösung.
    Gruß Axel

  70. Hans2 am 20. September 2013:

    Ja kruzifix nomal, gehts noch?!
    66 Axel: Rücktritt ist für meine Bedürfnisse völlig untauglich. Ich benötige “Hochleistungsbremsen”. Mit 160 kg Systemgewicht auf engen Serpentinen 900 Höhenmeter auf 5 Km bergab zu fahren (hier nur EIN Beispiel) und das auch noch zu geniesen, geht mit dem besten Rücktritt nunmal nicht. Die Gänge 12-14 benutze ich immer dann, wenn ichs eilig habe oder Rückenwind habe und Lust auf schnell fahren…..wie das so eben ist, im Leben. Zum Bergabfahren benötige ich diese Gänge kaum, da lasse ich Laufen. Den 11. Gang fahre ich völlig problemlos (sonst würde ich ihn ja nicht verwenden!). Die 3-Gang-Nabe ist nicht sensationell – richtig. Aber sie war es damals, als sie auf den Markt kam.
    67 Ralf: Genau!
    68: Ich bin immer an der frischen Luft. Ich lebe fast nur noch im Sattel :-)
    69 Axel: Der Ralf wünscht sich wohl eher zwei zusätzliche noch kürzere Gänge – nicht eine noch feiner Abstufung (dat sind zwei verschieden Paar Schuhe). Allerdings wundere ich mich, weil bei mir (mit 16/44 Zähnen) das Rad im 1. Gang bei kräftigem Druck auf den Pedalen vorne schon hochsteigt. Nun ja.

  71. Axel Ringelschwandtner am 20. September 2013:

    Hallo Hans, jetzt staune ich, endlich mal Fakten.
    Das Du 44 Z : 16 Z fährst, das macht bei einem
    28 Zoll Rad eine Entfaltung von 6,00 m im
    11. Gang bei Roloff. Und eine Entfaltung von
    6,00 m ist pure Quälerei.
    Nach zulesen bei : “Fahrradkultur” von Hans-Erhard Lessing
    auf den Seiten 343 und 344.
    Übrigens, ich fahre problemlos mit einem Rücktritt und
    einer Felgenbremse ( vorn ), jeden Berg herunter.
    ( Sonst müßten ja 100 Millionen unserer Vorfahren
    alle im Straßengraben verendet sein )
    Von 160 kg Systemgewicht habe ich noch nie gehört ???
    Gruß Axel.

  72. Hans2 am 21. September 2013:

    Da sieht man wieder mal, wie individuell das Thema umgesetzt werden muss. Ich fahre mit 16/44 auf 26” (allerdings) wunderbar und quäle mich nicht im Geringsten; im Gegenteil ich geniese es und lasse mir auch von einem Hans-Erhard Lessing nicht vorschreiben, wie/wo/wann ich mich gut fühlen muss oder mich quäle…oder nicht quäle. Rad 21, Fahrer 110, Rest ist Gepäck. Alles klar? E.d.D.

  73. Axel Ringelschwandtner am 21. September 2013:

    Hallo Hans,
    wenn Du mit einer Entfaltung von 5,54 m ( bei 26” Rad )
    wunderbar fährst, da bin ich einfach fassungslos. Ein Fahrrad was 21 kg wiegt, hab ich auch noch
    nie gesehen. Und mit 160 kg berghoch oder runter zu fahren,
    das kann ich mir noch weniger vorstellen.
    Mit Fahrradfahren kann das alles nichts zu tun haben.
    Ich muß feststellen, Du warst der falsche Gesprechspartner.
    Trotzdem alles Gute, wünscht Axel.

  74. Ralf aus Hannover am 22. September 2013:

    Hallo FahrRad, Hans und Axel
    69. Fahr Rad + Axel: Wir haben hier offenbar völlig aneinander vorbei diskutiert. Axel hatte wohl mehr an gemütliche Radtouren gedacht, Hans und ich an “Radexpeditionen”, etwas zugespitzt formuliert. Übrigens sind 30kg-Gepäck in abgelegenen Gegenden ohne tägliche Einkaufsmöglichkeit, wenig Wasserstellen, Kälte (z.B.Island) normal. 21kg-Radgewicht ergeben sich mit Lowrider, Schloss, Werkzeugtasche, Trinkflasche auch schnell. Ich habe aber doch einen wichtigen Punkt, unter Reiseradler gelegentlich diskutiert: Wie stark muß der kräftigste Berggang sein?
    70. Hans: An sehr starken Steigungen muß man das Körpergewicht etwas nach vorn verlagern, um das Aufbäumen zu verhindern, aber auch nicht zu weit, sonst dreht das Hinterrad durch, möglichst gleichmäßig rund treten, die Kraft für die steilsten Abschnitte zurückhalten. Lenkerhörnchen flach eingestellt können helfen, sind bei MTBlern momentan aber uncool.
    Es geht nicht nur darum eine 20%ige Steigung 100 Höhenmeter hochzuprügeln, sondern auch eine moderate Rampe über 2000 Höhenmeter einigermaßen muskelschonend in hoher Frequenz zu bewältigen, oder nach 150km mit schweren Beinen einen steilen Schlußanstieg hochzukurbeln.
    Vor etlichen Jahren bin ich mit einem 28”-Randonneur mit schmalen Reifen auf einer Tour von Freiburg i.Br. nach Nizza fünf Pässe der Route des Grandes Alpes gefahren, Col des la Madeleine, Galibier, Iseran, Bonnette, 5.fällt mir nicht ein, jeden Tag einen. Ich hatte leichtes Zeltgepäck, ca20kg, Systemgewicht knapp 130kg und eine Untersetzung 28/34 am Rad. -Der Gang war nicht übertrieben. Am Bonnette-Pass holten mich einige gepäcklose Rennrad-Fahrer mit Begleitfahrzeug ein, aber die schwächeren der Gruppe blieben hinter mir bis ganz oben, vermutlich weil sie zu dicke Gänge am Rad hatten (oder nicht höhenangepasst waren). Ich kann daher nur empfehlen für ähnlich Touren die Rohloff möglichst kurz zu übersetzen. Für Fahrer unter 100kg sind laut Rohloff-Seite 38/17 zulässig, nach Idworx-Seite sogar 35/17, Fahrer >100kg 42/17. Das gilt natürlich besonders für 28” oder 29”. Rohloff hat das Übersetzungsverhältnis reduziert, vermutlich als Antwort auf den 29”-Trend. Bei noch kleineren Übersetzungen wird das Drehmoment zu hoch, keine Rohloff-Garantie mehr. Gruß Ralf

  75. Axel Ringelschwandtner am 22. September 2013:

    Hallo Ralf, bitte lies noch mal Deinen Text, der steckt
    voller Widersprüche ( Rohloff Übersetzungen ).
    Und das bei kleinen Übersetzungen, das Drehmoment
    zu hoch wird, ist auch Käse ( siehe Flaschenzug ).
    Ich ( max. 150 Watt / 63 Jahre ) bin mit dem ADFC Bensheim
    1000 Höhenmeter ( Odenwald ) problemlos gefahren.
    1 Gang Tourenrad – 10 kg – Entfaltung 4,60m – Eigenbau.
    Bestätigen kann das Matthias Gehrmann, Vorsitzender
    des ADFC Bensheim ( Bergstraße ).
    Übersetzung 42 Z : 20 Z = 4,60m bei 28” Tourenrad.
    Mehr Freiheit gibt es nicht, denn ich muß mir kein
    einziges mal ( bei einer Tour ) Gedanken darum machen,
    ob ich jetzt im 1.,2.,3.,4.,5., oder 18. Gang ( Pinion )
    fahre. Und 100 Millionen unserer Vorfahren sind
    mit dieser Freiheit auch zurecht gekommen.
    Und jeder der mein Rad zum Test gefahren ist,
    wundert sich, wie leicht es fährt !
    Selbst Frau Rohloff ist am Telefon unsachlich geworden,
    als ich mal über die Nachteile einer Rohloffnabe zu
    sprechen wagte. ( verständlich, aber leider nicht
    konstruktiv ) z.B. je schneller man fährt oder
    bergauf, um so größer wird die Reibung an den
    Zahnflanken ( bzw. man heizt das Getriebe auf ),
    und das ist nicht Sinn der Sache ( Verlust bis zu 20% )
    Den Fahrradherstellern ist das egal.( die fahren Auto ).
    Gruß Axel.

  76. Dingenskirchen am 22. September 2013:

    @Axel Ringelschwandtner:
    Dass du mit genau einer Übersetzung auskommst, dass du der Meinung bist, mehrtägige Reisen mit dem Fahrrad (und Gepäck – die Alternative sieht man bei der Tour de France, die Teilnehmer sind so schwach, dass sie noch nicht einmal ihr Gepäck selbst transportieren können, deswegen brauchen sie abends im Hotel auch immer Tabletten und andere Hilfsmittel) hätten nichts mit Radfahren zu tun – von mir aus. Du bist ein Held, der Rest der Welt sollte ehrfürchtig zu dir aufschauen und seine Vorstellungen von einer sinnvollen Nutzung des Fahrrads aufgeben. Kann man natürlich so sehen, ich finde das allerdings ein wenig engstirnig.

    Nimm bitte zur Kenntnis, dass andere Radfahrer andere Anforderungen haben als du. Andere Leute haben Gepäck dabei, vielleicht sogar noch einen Anhänger mit Kind und Kram, wiegen etwas mehr, wollen ihre Knie schonen, wollen in jeder Situation mit einer angenehmen Trittfrequenz fahren.
    Dabei hilft eine Gangschaltung.
    Mit einer Entfaltung von 4,60 m käme ich beispielsweise keinen einzigen Berg fahrenderweise hoch, ohne mir die Knie endgültig zu versauen. Ich fahre da lieber etwas im Bereich deutlich unter 2 m, mit deutlich weniger Krafteinsatz.

    Im Übrigen: bei gleicher aufs Pedal ausgeübter Kraft und gleicher Kurbellänge hängt das auf die Hinterradnabe(nschaltung) wirkende Eingangsdrehmoment ausschließlich von der Primärübersetzung ab. Wovon auch sonst?

  77. janelli am 23. September 2013:

    Hallo liebe Veloträumer, nach all den Übersetzungsfehlern mal eine andere Frage: Fahrt ihr die Pinion noch? Gibt es Neues aus der Praxis zu berichten?

  78. Stefan Stiener von Velotraum am 23. September 2013:

    @ Janelli,
    es gibt keine weiteren persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse zum Pinion-Getriebe und die inzwischen doch beachtliche Zahl an Kundenrädern laufen bisher völlig störungsfrei.

  79. Axel Ringelschwandtner am 25. September 2013:

    Fragen an Dingenskirchen :
    In welcher Gegend wohnst Du ?
    Wie ist Deine Primärübersetzung ?
    Nutz Du Dein Fahrrad alltäglich ?
    Gibt es überhaupt eine Übersetzung unter
    2 m Entfaltung ? ( Bitte erklär mir wie ? )
    Und wie oft nutz Du diese ?
    Gruß Axel.

  80. Dingenskirchen am 25. September 2013:

    “In welcher Gegend wohnst Du ?”

    Irrelevant. Ich fahre in so ziemlich allen Gegenden.

    “Wie ist Deine Primärübersetzung ?”

    Derzeit 39/23 mit einer Shimano Alfine 11. Ja, ich weiß: etwas außerhalb der Spezifikation. Aber ich heize damit nicht im Wiegetritt irgendwelche Berge hoch. Sprich: das durch mich verursachte Eingangsdrehmoment auf die Nabe dürfte sich noch mehr oder weniger im Rahmen bewegen. Wenn nicht: mein Risiko, mein Pech.
    In Planung ist ein Rad mit Speedhub und einer voraussichtlichen Primärübersetzung von 43/17.
    Laufräder jeweils 47-559, aber da kann sich bei der Neuanschaffung noch was ändern, die Planung ist in einem recht frühen Stadium.

    “Nutz Du Dein Fahrrad alltäglich ?”

    Mehr oder weniger.

    “Gibt es überhaupt eine Übersetzung unter 2 m Entfaltung ?”

    Selbstverständlich. Im niedrigsten Gang liegt sie bei 1,83 m. Das ist für normale Anstiege im Alltag okay. Mit Gepäck (je nachdem, wie viel Gepäck benötigt wird, sind 160 kg Gesamtgewicht nicht unrealistisch – ich wiege gut 100 kg, das Rad wiegt inkl. Anbauteilen und Schloss knapp 20 kg – nur mal, um deine Vorstellungen einem Realitätsabgleich zu unterziehen) eher nicht.
    Das derzeit in Planung befindliche Rad wird in den niedrigsten 3 Gängen Entfaltungen unter 2 m bieten: 1,45 m, 1,64 m, 1,87 m.

    “( Bitte erklär mir wie ? )”

    Willst du jetzt wissen, wie ein Getriebe funktioniert? Das ist in der Wikipedia gar nicht so schlecht erklärt. Auf jeden Fall besser als ich es hier in ein paar Sätzen machen könnte.

    “Und wie oft nutz Du diese ?”

    Oft genug.

  81. Axel Ringelschwandtner am 26. September 2013:

    An Dingenskirchen, und alle anderen die ein Getriebe
    am Fahrrad brauchen.
    Wie sind bloß die 100 Millionen Radfahrer ( mit
    einer 1 Gang Torpedonabe von F & S ) vor uns
    durchs Leben gekommen ? ? ?
    Ein Tourenrad mit 1 Gang Sachsnabe war 60 Jahre
    lang Standard, heute überhaupt nicht mehr
    erhältlich, weil man die Leute mit Schaltungs
    Schnick Schnack verdummen muß.
    ( 5 Gang, 11 Gang, 18 Gang, 27 Gang usw. )
    Aber immer noch hat die Ausage von Nathan Zuntz
    ( dt. Forscher ) von 1910 bestand !
    Stellt Euch bloß mal Autos mit ( 9 Gang, 14 Gang,
    18 Gang, 21 Gang, 30 Gang usw. ) vor.
    Da würden sich plötzlich alle an den Kopf greifen.
    Beim Fahrrad schaltet ihr den Kopf aus.
    Auch das hat Zuntz schon bemerkt.
    Er war verwundert, wie wenig Leute sich Gedanken
    über die effektive Übersetzung am Velo machen !!!

  82. Ralf aus Hannover am 26. September 2013:

    Hallo Axel,
    eine Parole der chinesichen Kommunisten unter Mao Tse-tung war: Eine Millarde Chinesen kann nicht irren ! -Und trotzdem hat sich deren Wirtschaftssystem nicht durchgesetzt. Was sollten denn die 100 Millionen Radfahrer machen, als bergauf zu schieben, wenn es zu ihrer Zeit noch keine brauchbaren Gangschaltungen gab ? Genauso die Menschen heute in Indien, für die der geringe Preis und die Wartungsarmut von größter Bedeutung sind.
    Was hat denn Nathan Zuntz so geniales gesagt, dass es alle anderen Untersuchungen, die eine optimale Trittfrequenz von 60…100 Umdrehungen pro Minute empfehlen, in den Schatten stellt ? Zu seiner Zeit, er ist 1920 gestorben, gab’s ja noch kaum Schaltungen.
    Als Resumee kommt mir Deine Position doch ziemlich missionarisch und starrsinnig vor. -Ich find’s aber trotzdem super, dass Du viel Rad fährst. Vielleicht kannst Du Dein Engagement in Richtung sinnvollerer Verkehrsplanung (ADFC) oder Unterstützung von Radsport lenken. Auf der Velotraum-Internet-Seite wirst Du wohl kaum gleichgesinnte Schaltungsabstinenzler finden. Gruß Ralf

  83. Dingenskirchen am 26. September 2013:

    @Axel: Ich halte es für wenig zielführend, nach dem Motto “Ein Geisterfahrer? Tausende!” durchs Leben zu gehen. Ich muss mich auch für nichts rechtfertigen, ich brauche eine Gangschaltung, ich will eine Gangschaltung, und fertig. Und ich will an Anstiegen nicht schieben sondern fahren.
    Und ganz offensichtlich stehe ich damit nicht allein. Im Gegenteil: die Singlespeed-Fraktion ist eine verschwindend kleine Minderheit. Damit kann man sich natürlich ganz elitär fühlen – von mir aus! Aber man könnte natürlich auch darüber nachdenken, warum die meisten Radfahrer hier (In einem Entwicklungsland mag das anders sein. Hier sind Getriebe bezahlbar und auch deren Wartung ist kein Problem.) eine Gangschaltung haben wollen. Weil sie komplette Vollidioten sind? Oder weil eine Schaltung tatsächlich den Fahrkomfort erhöht und die Beanspruchungen der unteren Extremitäten verringert? Da könnte man jetzt mal drüber nachdenken – wenn das Sehfeld nicht durch riesige Scheuklappen und/oder ein gewaltiges Brett vorm Kopf eingeschränkt wäre.

    Was Zuntz geschrieben hat, ist mir im Wortlaut nicht bekannt, ebenso wie die seiner Untersuchung zugrunde liegende Methodik. Angesichts seiner Lebensdaten würde ich aber davon ausgehen, dass er die von dir so kurz zusammengefasste Erkenntnis heute etwas allgemeingültiger formulieren würde: es gibt FÜR JEDE BELASTUNGSSITUATION eine optimale Übersetzung. Und eine Gangschaltung ist überaus hilfreich dabei, genau diese Übersetzung dann auch zu fahren.

    “Stellt Euch bloß mal Autos mit ( 9 Gang, 14 Gang, 18 Gang, 21 Gang, 30 Gang usw. ) vor.”

    Ach, so ein Unimog kann 16 Vorwärts- und 14 Rückwärtsgänge haben. Und mir fällt gerade (mit Ausnahme einiger Elektrofahrzeuge mit Radnabenmotoren, wo eine Gangschaltung in der Tat nicht mehr nötig ist) kein aktuelles “Singlespeed”-Auto ein. Dabei wird in dem Fall nur Stahl (bzw. in manchen Fällen teilweise Keramik) beansprucht und nicht die Knochen und Gelenke des Fahrers, wie es auf dem Rad der Fall ist.

  84. Axel Ringelschwandtner am 26. September 2013:

    Hallo Dingenskirchen, was Nathan Zuntz angeht, so habe ich das
    in meinem 64. Kommentar ganz genau beschrieben.
    Und Muskelkraft hat nichts mit Motorkraft gemein.
    An einen Unimog hat bestimmt jeder
    gedacht, weil wir ja auch 14 Rückwärtsgänge am Fahrrad haben.
    Warum wirst Du unsachlich und bist zu feige Deinen Wohnort
    zu nennen.
    Schau genau hin, wer Dich mit dem Fahrrad locker
    überholt. Da ist keiner mit einem Getriebe am Velo dabei !!
    Vielleicht fragst Du Dich ja irgendwann mal, wieso das
    so ist. Und an einer Steigung das Velo zu schieben, ist
    ja so peinlich. Du passt genau in das Beute – Schema
    der Fahrradhersteller !

  85. Dingenskirchen am 26. September 2013:

    “was Nathan Zuntz angeht, so habe ich das in meinem 64. Kommentar ganz genau beschrieben.”

    Nein, hast du nicht. Und in diese Gleichgewichtsbetrachtung gehören noch weitere Faktoren wie zum Beispiel die Steigung und das Gesamtgewicht der Fuhre. Genau deshalb gibt es für jede Belastungssituation eine optimale Übersetzung, und nicht eine Übersetzung, die in jeder Situation die richtige wäre.

    “Und Muskelkraft hat nichts mit Motorkraft gemein.”

    Ach was. Und?

    “Warum wirst Du unsachlich”

    Werde ich nicht.

    “und bist zu feige Deinen Wohnort zu nennen.”

    Ich bin nicht zu feige, meinen Wohnort zu nennen, mein Wohnort tut schlicht und ergreifend nichts zur Sache.
    Relevant ist, wo ich mit dem Rad unterwegs bin. Und das kann überall in Deutschland und den angrenzenden Ländern sein.

    “Schau genau hin, wer Dich mit dem Fahrrad locker überholt.”

    Das kommt ganz drauf an. Mit den Singlespeed-Heinis habe ich, als ich noch in Berlin gewohnt habe, ganz gut mitgehalten, obwohl das Systemgewicht bei mir deutlich höher war als bei denen. Gelegentlich werde ich von Rennrädern überholt (komischerweise sind da immer Gangschaltungen dran!), manchmal an Steigungen von Mountainbikes (komisch, auch die sind mit Gangschaltungen unterwegs!).

    “Da ist keiner mit einem Getriebe am Velo dabei !!”

    Falsch, das Gegenteil ist der Fall. Von Singlespeedern werde ich eigentlich nur an roten Ampeln überholt.
    Übrigens: Fehlende Argumente lassen sich nicht durch multiple Ausrufezeichen substituieren. Oder um es mit Terry Pratchett zu sagen: “multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind”.

    “Und an einer Steigung das Velo zu schieben, ist ja so peinlich.”

    Eben. Das würde aber jeder Singlespeed-Fahrer mit 2 Lowrider-Taschen, 2 Taschen am Gebäckträger und quer über diesen noch dem Zelt machen müssen. Sofern er sein Fahrrad und sein Gepäck nicht mit dem Auto transportiert (das ist erst einmal peinlich), um dann am Ziel mit seiner tollen Singlespeed-Kiste zur Eisdiele zu fahren und dort herumzuposen. Mit einer Gangschaltung, die bergauf die nötige Untersetzung (und damit eine in dieser Situation sinnvoll fahrbare Entfaltung) bietet, ist es hingegen kein Problem, im Sattel zu bleiben.

  86. Sch. Eibenwelt am 27. September 2013:

    @Dingenskirchen
    Du zitierst Terry Pratchett, so weit, so gut. Mein Tipp wäre deswegen: Nimm Dir doch auch seine Lockerheit, seine Ironie, seinen Humor beim Blick auf die Welt zu Herzen. So schaffst Du womöglich eine Atmosphäre, die auch Axel R. schätzen kann. Und zu guter Letzt geht ihr zwei zusammen in die Eisdiele. . .

  87. Hans2 am 27. September 2013:

    NEIN, 86.Sch. Eibenwelt!!!!!! Kommt nicht in Frage!!!!!! Der Axel liegt falsch und wir ALLE richtig!!!!! Und damit BASTA!!!!!! Aufgeben gilt nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  88. Hans2 am 27. September 2013:

    Habe noch vergessen anzumerken, dass das Gerücht geht, dass AUDI mit dem Rohloff-Getriebe experimentiert, für einen möglichen Einsatz im PKW.

  89. Axel Ringelschwandtner am 27. September 2013:

    Hallo Ralf, Du hast völlig Recht zu Zuntz Zeiten, gab es
    noch keine Schaltungen am Velo. Aber Zuntz hat
    herausgefunden, daß die meisten Radler mit einer viel zu
    großen Übersetzung fahren ( 50 : 16, oder ähnliche )
    Und das aus reiner Angeberei ( hinten ein kleines Ritzel
    als Zeichen von purer Kraft ) Ist eben Dummheit.
    Selbst die deutsche Regierung hat 1916 auf Zuntz gehört,
    in dem sie 9 Millionen Schweine töten lies um so den
    Weltkrieg zu überleben. Dafür wurde Brotgetreide, statt
    Kartoffeln angebaut. Die Energiebilanz von Getreide ist
    wohl eine wesentlich höhere !
    Heute gibt es 30 Millionen Schweine in Deutschland,
    für deren Futter wird in Südamerika der Regenwald
    abgeholzt. ( Aber das ist eine andere Geschichte )
    Schade das wir die Energiebilanz unserer Fahrräder
    nicht vergleichen können. ( 1 Gang gegen Getriebe )
    Das wäre mal toll.
    Zur Erinnerung ( bei “Wetten das” ) :
    altes Fahrrad von 1910, gegen modernstes Rennrad
    von heute 200 Meter Wettfahrt.
    Gewonnen hat das alte ( 1Gang ) , in 18,24 Sekunden.
    Bei welcher Zeit würde ein Getriebevelo landen ?
    Ist natürlich kein echter Vergleich für die
    Energiebilanz zweier Fahrräder.
    Fabrikation von Rohloff Naben bis jetzt ca. 250 000
    Fabrikation von Torpedo 1 Gangnaben ca. 100 000 000

  90. Sch. Weiz am 27. September 2013:

    In „Wetten, dass…?” vom 03.10.2009 hat Daniel Markwalder (38), der stärkste Militärradsprinter der Schweiz, einen 200m-Sprint gegen den Radprofi Jens Voigt (38, kein Sprinter) auf einem modernen Rennrad gewonnen. Das Militärrad wiegt 27 kg, das Rennrad 7 kg.

    YouTube-Video

  91. Schwy Z. am 27. September 2013:

    Vielleicht hatte Voigt da seine Tabletten vergessen.
    Die schweizerischen Militärräder verfügen übrigens seit 1993 über Gangschaltungen, hier das aktuelle Modell:
    http://www.simpel-ch.de/velos/Militaervelo_Fahrrad12.html

  92. Axel Ringelschwandtner am 27. September 2013:

    Das find ich ja interessant, das im bergreichsten Land Europas
    bis 1993, 1 Gang Räder benutzt wurden. Laut Dingenskirchen
    ein Ding der Unmöglichkeit.

  93. Dingenskirchen am 28. September 2013:

    @86: Mach dir um meine Gelassenheit, meine Lockerheit und meinen Humor keine Sorgen. Das meiste von dem, was Axel schreibt, finde ich durchaus belustigend. Ich habe nur etwas dagegen, dass dieser Vogel alle, die nicht seiner doch ziemlich exklusiven Meinung sind, als Idioten darstellt.

    @92: Lesen kannst du also auch nicht. Schade.

    Für mich bzw. für jemanden mit meinen Knorpeln im Knie wäre es indes in der Tat ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn das bei dir (noch) anders ist: freu dich.

    Noch ein letzter Denkanstoß. Warum überquert das Huhn die Straße? Irrelevant. Warum fährt der Radfahrer den Berg hoch? Auch irrelevant. Wie fährt er den Berg hoch? Hier wird’s interessant. Entweder mit sehr wenig Kraft und viel Weg (also viel kurbeln) oder mit sehr viel Kraft und sehr wenig Wert oder mit irgendwas dazwischen. Die zu verrichtende Arbeit ist die selbe.
    Ich bin für “irgendwas dazwischen”. Und wo genau dazwischen der “richtige” Wert liegt, hängt von vielen Faktoren ab: Gesamtgewicht der Fuhre, Trainingszustand, Zustand der Gelenke (je mehr Kraft ich auf das Pedal bringe, desto mehr Kraft wirkt auch auf beispielsweise die Knorpel im Kniegelenk), etc. Es gibt nicht die eine Übersetzung, die alle Radfahrer immer glücklich macht. Und es gibt auch nicht die eine Übersetzung, die einen Radfahrer immer glücklich macht – zumindest nicht bei den meisten Radfahrern. Für die meisten Radfahrer gibt es für jede Situation einen optimalen Übersetzungsbereich (Je steiler der Anstieg, desto niedriger die Übersetzung. Je höher das Gewicht der Fuhre, desto niedriger – sofern es nicht bergab geht – die Übersetzung, …), daher ist es für die meisten Radfahrer, mich eingeschlossen, durchaus von Vorteil, zwischen verschiedenen Übersetzungen wählen zu können, um dem gerade optimalen Übersetzungsbereich möglichst nahe zu kommen. Das macht die meisten Radfahrer, mich eingeschlossen, aber nicht zu inkompetenten Vollidioten. EOD, zumindest für mich.

  94. Hans-Erhard Lessing am 28. September 2013:

    Axel, wenn ich von oben auf euch runterschau, dann seh ich schöne Sachen, die wir damals nicht hatten. So eine Rohloff – wunderbar. Ja, das wär was gewesen, wenn es die damals schon gegeben hätte. Die wäre es für mich gewesen; und das nach dem Motto: Was interessiert mich mein geschwätz von Gestern. Axel, auch du kannst das noch begreifen…denk darüber nach, höre auch weiterhin auf mich. Viele Grüße, Axel.

  95. Axel Ringelschwandtner am 28. September 2013:

    Hallo Dingenskirchen, für Deine Knieprobleme sind wir
    nicht verantwortlich. Logisch das Du damit eine leichtere
    Übersetzung brauchst.
    Gegen eine 4 Gang Kettenschaltung ( gibts aber zur Zeit
    nicht mehr ) habe ich überhaupt nichts einzuwenden.
    Alle anderen Auswüchse in diese Richtung sind allerdings
    völlig übertrieben und sinnlos. Das ist meine Kritik.
    Mit 7, 9, 14 oder 27 Gängen kann man nichts mehr
    verbessern !
    Die Fahrradindustrie macht hier eigentlich alle zu “Idioten”.
    Und fast alle fressen das, ohne mal drüber nachzudenken.

  96. Axel Ringelschwandtner am 28. September 2013:

    Lieber, Hans-Erhard Lessing ( wenn Du es wirklich bist ),
    erstmal vielen Dank für Deine Bücher.
    In “Fahrradkultur” auf Seite 343 und 344 ist doch von
    Nathan Zuntz übernommen. Ich hab es mehrmals
    lesen müssen, um es zu verstehen.
    Inzwischen habe ich dazu eine Graphik angefertigt,
    sehr verständlich.
    Bei eine Vergleichsfahrt mit Rohloff-Rad ( 200 Watt Mann ,
    und 20 Jahre jünger wie ich ) , Strecke 20 km hügelig,
    und mir 1 Gang-Rad ( 150 Watt ), ist folgendes rausgekommen:
    In keiner einzigen Situation konnte er mir davonfahren.
    Ich kann alle Getriebenaben nur verurteilen.
    Wenn Du an der Zuntz – Graphik interessiert bist,
    so könnte ich sie Dir per E-Mail senden.
    Meine Mail: axel.ringel@web.de
    Gruß Axel

  97. Hans-Erhard Lessing am 29. September 2013:

    Ja, ich bin es, Axel, der Hans-Erhard Lessing. Axel, es fällt die schwer, zu verstehen, ich weiß. Auch den ACI hast du leider noch nicht verstanden. Und dass wir zu unserer Freude auf dem Rad unterwegs sind und nicht mit anderen um die Wette fahren müssen, das hast du auch noch nicht verstanden. Aber was nicht ist, kann noch werden, Axel. Meinen Segen dazu hast du.

  98. Axel Ringelschwandtner am 30. September 2013:

    Lieber Hans-Erhard, meine Frau und ich fahren auch mit großer
    Freude Fahrrad. Wir sind aktive Mitglieder beim ADFC Bensheim
    ( Bergstraße ) Erst wurden wir mit unseren 1 Gang Rädern
    belächelt, inzwischen aber voll akzeptiert. An Brückenauffahrten
    und anderen Steigungen ( bis 4% oder 5% ) sind wir stetz die
    ersten oben ! Dann fragen viele, wo wir unseren E-Motor
    versteckt hätten ( natürlich haben wir keinen ) Die Erklärung
    findet man bei Nathan Zuntz ! Ab 10% oder 12% Steigung
    steigen wir natürlich ab und schieben. ( solche Steigungen
    sind aber im Regelfall sehr selten ) Die Testfahrt mit dem
    Rohloff-Rad war eine einmalige Sache, als Beweis das
    Getriebenaben ( Nabenschaltung ) völliger Unsinn sind.
    Bitte erkläre mir, was ein ACI sein soll.
    Gruß Axel.

  99. Berthold am 30. September 2013:

    @Axel: da verstehe ich aber nicht, warum sowohl der Mann, der als schnellster die Welt mit dem Fahrrad umrundet hat, Julien Emre Sayarer, als auch Ollie Whalley, der die Tour Divide als schnellster gefahren ist, beide eine Rohloff-Nabe gefahren sind. Ich möchte jedenfalls keine 1-Gang-Nabe mehr haben…auch nicht in Ostfriesland…

  100. Hans-Erhard Lessing am 1. Oktober 2013:

    Lieber Axel: Das ist aber schade, dass du nicht weißt, was ein ACI ist. Das war einer, zum Beispiel. Jesus, Maria…hilf ihm. Da du und deine Frau mit Freude Fahrrad fahren und wir ja auch, ist doch alles gut. Jetzt aber Axel, muss ich wieder weg. Ich muss dem lieben Gott die Post noch austragen, hier im Himmel, er ist schon ganz ungeduldig. Dazu nehme ich immer unser himmlisches Postrad mit Rohloffschaltung. ACI= Akkusativ cum Infinitiv. Satzkonstruktíon, in der es um das und dass geht und da kommt noch ein Komma dazu…usw.. Viel Freude beim Radeln.

  101. Nicht Karasek am 1. Oktober 2013:

    @Hans-Ehrhard:Verdammt, ich hatte – ich nehme an Axel lehnt sowas ja ab, und guckt stattdessen in seinem Brockhaus-Folianten nach – ACI gegoogled, das auch gefunden was du meinst, es aber verworfen, weil es so garnix mit Singlespeedern zu tun hat. Falsche Denke von mir. Gut geschrieben von dir.
    Und bitte sei doch nicht so garstig zu deinem neuen Follower Axel, der seine krusen Theorien dir zuliebe auch nochmal wiederholt.
    Auch wenn er es mit seiner ganz schön selbstgerechten missionarischen Art verdient hat.
    Er schafft es damit ja auch diesen Pinion-Thread zur Rekordlänge aufzublasen. ( Mit Strg+Ende ist man gleich unten.)

    Hellmuth
    P.S.: Wikipedia sagt du bist garnicht tot, wie kannst du dann im Himmel sein?
    P.P.S.: Mal sehn, ob und wann Cheffe hier einschreitet… :-)

  102. Stefan Stiener von Velotraum am 1. Oktober 2013:

    @ Nicht Karasek,
    »wann Cheffe hier einschreitet« – fällt diesem nicht im Traum und schon gar nicht am Urlaubsende ein ;-)

    Immerhin stehen nun mehrere Kommentare von dem »echten« Hans-Erhard Lessing auf dem Blog. Die Freude darüber überwiegt, denn das von ihm verfasste, frühe Standardwerk von 1978 (Das Fahrradbuch), hat die Fahrradsozialisation des Schreibers entscheidend mit geprägt.

  103. Axel Ringelschwandtner am 1. Oktober 2013:

    Lieber Berthold, wenn Du schon extreme Weltrekorde anführst,
    dann gibt es aber dazu keinen echten Vergleich, noch Beweise.
    Alle Stundenweltrekorde sind auf 1 Gang Fahrrädern
    erzielt wurden. Jetzt möchte ich den sehen, der eine
    Stunde mit einem Rohloff-Rad fährt, und dann das
    Ergebnis, wie weit er gekommen ist. Das wäre doch
    mal ein echter Vergleich.
    Und Tour Divide ist mir unbekannt.

  104. Axel Ringelschwandtner am 1. Oktober 2013:

    Lieber Hans-Erhard, da Du nie eine Rohloff gefahren bist,
    sie aber trotzdem wunderbar findest, muß ich schon gewisse
    Zweifel anmelden. Vermutlich hast Du die Zeilen von Nathan
    Zuntz in Deinem eigenen Buch gar nicht gelesen, oder so
    wie viele, gar nicht verstanden. Und mit “ACI” abzulenken,
    finde ich niveaulos. Trotzdem wünsch ich Dir alles Gute,
    auch wenn Du alles ins lächerliche ziehen wolltest.

  105. Hans2 am 1. Oktober 2013:

    Nach über 3 Jahren Rohloff und der Kenntnisnahme der Pinion komme ich zu folgenden Schlüssen:
    1. Die Rohloff ist mit Gewicht, Preis und Universialität unerreicht.
    2. Der Existenz eines Direktgangs (bei Rohloff Gang 11, bei Pinion gibt es keinen) vervielfacht die Laufleistung der Schaltung, wenn er über die Primärübersetzung vernünftig ausgelegt ist, gegenüber einer solchen ohne Direktgang, die aber nach vergleichbaren Qualitätsmaßstäben konstruiert und gebaut sein muss (was bei der Pinion sicher der Fall ist).
    3. Das mögliche Eingangsdrehmoment der Rohloff ist um den Faktor 2-3 höher als bei der Pinion, wegen deren unterschiedlichen Primärübersetzungen.
    4. Die Schnittstellen an einem Fahrrad zum Einbau einer Rohloff sind erheblich günstiger, als das bei der Pinion der Fall ist. Bei der Pinion muss u. a. ein Spezialrahmen verwendet werden.
    5. Ein geschlossener Kettenkasten in Verbindung mit einer gut geölten Hochleistungskette (X1 zum Beispiel) und einem hochwertigen Kettenblatt (Heggemann zum B.) ermöglicht Laufleistungen von deutlich über 10T Km ohne jeglichen Service. Das ist Faktum und ich praktiziere das so. Das ist mit der Pinion (noch) nicht möglich, weil es geeignete Vollkettenkästen dafür bis jetzt nicht gibt.
    6. Die etwas höhere Entfaltung der Pinion hebt alle diese Nachteile bei Weitem nicht auf.
    7. Die etwas größere Bodenfreiheit ist im praktischen Fahrradalltag kein Gewinn.
    Aus meiner Sicht ist die Pinion ein schönes Beispiel für die Einzigartigkeit des deutschen Maschinenbaus, eine interessante Bereicherung der Fahrradschaltungstechnik und somit eine begrüßenswerte (Fehl-)Entwicklung.

  106. Hans2 am 1. Oktober 2013:

    Ergänzug: Ich bin jahrelang mit der Alfine 8G gefahren und hatte mir die Rohloff verkniffen, wegen der Kosten. Vor ca. 3 Jahren habe ich sie dann doch gekauft und eingebaut. Ich habe dann ziemlich lange gebraucht, bis ich den Ärger darüber, sie nicht gleich gekauft zu haben, verwunden hatte. Heute, nach ca. 25T Km mit ihr, würde ich für diese Schaltung, ohne mit der Wimper zu zucken, auch 3.000 € hinlegen. Bin mal gespannt, was die Familie Rohloff als nächstes Bedeutendes baut.

  107. Adrian aus dem flachen Köln am 2. Oktober 2013:

    Diese ausufernde Diskussion zum Thema “Pinion-Getriebe in der Fahrpreis” ist inzwischen an Absurdität kaum zu übertreffen! In immerhin 19 Beiträgen soll uns in misssionarischem Eifer die Überlegenheit des Eingang-Antriebs “bewiesen” werden. Ach ja, es gab auch mal Leute, die glaubten, die Erde sei eine Scheibe… Wie wäre es mit einem Hochrad aus der Steinzeit des Fahrrades? “Single Speed pur” – selbst die den Vortrieb so nachhaltig verlangsamenden Reibungsverluste der Kette könnten damit vermieden werden!
    Nicht zuletzt dank der immer besser werdenden Schaltungen wurde das Fahrrad zu einem Sport- und Spassgerät – und bewahrte es vom schleichenden Untergang.
    Ich habe zwar leider das Pinion-Getriebe bislang noch nicht gefahren. Aber ich habe von 3- bis 14-Gang Getriebenaben und von 2 × 5 bis 3 × 9-Gang Kettenschaltungen so ziemlich alles gefahren und geniesse die damit verbundenen Vorteile jedes mal wieder aufs Neue. Und auch wenn das Pinion-Getriebe nicht für jeden die eierlegende Wollmilchsau sein kann, ist es imho die überzeugendste Variante aller Getriebenaben! Und wenn dann auch noch das Pinion E1.8 (“Erstes vollintegrierte Motor-Getriebe Einheit”) auf den Markt kommt, dann dürften die meisten anderen Antriebskonzepte noch “älter” aussehen.
    Wie wohl alle anderen Produkte lebt auch das Fahrrad von der konsequenten Weiterentwicklung aller Teile. Und das Pinion-Getriebe dürfte ein echter Sprung nach vorne sein. Das haben inzwischen ja bereits viele Hersteller (einschliesslich VT) erkannt.
    Last but not least: jeder sollte damit fahren, was ihm oder ihr Spass macht. Ich liebe es halt zu fahren, und nicht etwa zu schieben!

  108. Hans2 am 3. Oktober 2013:

    Na ja, Adrian. Dein machtvolles Schlußwort in Ehren. Aber meine oben genannten Punkte (105) sollen das Pi nicht diffamieren. Es sind echte Argumente, die man im Umgang mit diesen Getrieben schon beachten sollte. Ich für meinen Teil, würdige diesen technischen Fortschritt trotzdem.

  109. Jörg am 7. Oktober 2013:

    Hier sind meine Erfahrungen aus der Fahrpraxis: Meine Zählerstände für dieses Jahr sind:
    VT Rohloff: 4Tkm
    Pinion Fully: 2TKm
    Probleme:
    Rohloff: Keine
    Pinion: Sperrklinken defekt. Nix Schlimmes, trat auch nur gelegentlich auf. Wurde schnell behoben
    Welches Rad ich nehme, hängt primär vom Wetter ab – mein Weg zur Arbeit ist bei Regen matschig, und das VT hat die besseren Schutzbleche. Beide Räder machen grossen Spass. Und das ist doch die Hauptsache, oder?

    Noch ein Gedanke zur Singlespeed-Diskussion (wurde alles schon gesagt, ich probier’s aber trotzdem nochmal): Zuntz hat sicher recht, wenn er sagt, daß es eine optimale Übersetzung gibt. Aber die Vermutung liegt nahe, daß er dies auf den Menschen bezog, nicht auf’s Fahrrad – Zuntz war Physiologe. Und jeder Mensch hat beim Radeln eben einen optimalen Arbeitspunkt – seine Wohlfühl-Tretfrequenz sozusagen. Was spricht denn dagegen, diese Tretfrequenz mit Hilfe von Übersetzungen beibehalten zu können, auch wenn sich das Gelände ändert? Diese Technik gab es damals halt nicht für Räder, da blieb eben nur, für den einen Gang wenigstens ein vernünftiges Übersetzungsverhältnis zu wählen, und abzusteigen, wenn’s mal extremer wird. Und es gibt durchaus Regionen in der Republik (und anderswo), wo Steigungen um und über 10% an der Tagesordnung sind.
    Daß Axel Radler mit Schaltungen in Grund und Boden fährt, spricht für seine Wadenmuskel. Aber nicht gegen Schaltungen. Seit meinem ersten Rad mit Schaltung bin ich jedenfalls nicht mehr in Versuchung gekommen, mein Torpedo-Eingangrad (beste Vorkriegsware!) zu benutzen…

  110. Adrian aus dem sonnigen Köln am 7. Oktober 2013:

    @ 109/Jörg
    E n d l i c h ein Bericht aus der Paris zum Thema “Pinion-Getriebe in der Fahrpraxis”. Super!
    Könnte es nicht vielleicht sein, dass die Theorie einer “optimalen Übersetzung” des Physiologen Nathan Zuntz – wie einige andere seiner anderen Forschungen wohl auch – auf die Steigerung der Effizienz/Schlagkraft der kaiserlichen Truppen ausgerichtet war? Bei mit schwerstem “Gepäck” beladenen Eingang-Rädern könnte diese Theorie dann u. U. dazu beigetragen haben, bei “minimierter Kalorienaufnahme” grösstmögliche Distanzen zurückzulegen?
    Gottlob werden Räder aber heute zu anderen Zwecken verwendet. Und da sind Räder mit hochentwickelten Schaltungen eideutig die bessere Alternative und machen wohl nicht nur mir sehr viel mehr Spass. Man kommt auch v i e l weiter damit!
    So, jetzt schwinge ich mich auf mein VT-300 EX/14-Gang, um Geist und Körper bei Laune zu halten….

  111. Axel Ringelschwandtner am 14. Oktober 2013:

    Hallo Jörg, nur zur Information : F & S hat bis 1995 Eingang-Naben
    gebaut ! Dann wurde die Firma amerikanisch, und die Amis
    verstehen natürlich viel mehr vom Fahrradfahren, und haben
    diese Nabe aus dem Programm gestrichen. Möglich das Du
    mit einer Vorkriegsnabe nicht mehr so gut fährst ( weil Fett
    und Kette auch altern ).
    Und Nathan Zuntz ( Jude ) behält für immer Recht.
    Ansonsten müßten wir für jeden Menschen andere
    Treppenstufen bauen und die Zahl “Pi” wäre in
    Amerika 4,71001356 …
    P.S. Seit 2011 baut SRAM wieder die 2 Gangnabe.
    Werbung: Optimal für den Stadtverkehr
    Es wird nicht mehr lange dauern, dann baut man
    die Torpedo Eingang wieder. Einzige Nabe mit
    Sanftanlauf ( weil es ja keine Sperrklinke benötigt ).

  112. Axel Ringelschwandtner am 14. Oktober 2013:

    Hallo Adrian, ich glaub da hast Du völlig recht, daß
    ich mit viel geringerem Energieverbrauch, die gleiche
    Strecke absolviere, als alle anderen.
    Nur die Beweisführung ist schwierig.
    Bitte nenne mir Möglichkeiten.
    Aber das Zuntz zu Kriegszwecken forschte, kann
    man völlig ausschliessen. Dann hätte er keine
    Gedenktafel in Berlin.

  113. Derwohiermitliestundmanchmalschreibt (Pastafari) am 14. Oktober 2013:

    @Axel (Religionszugehörigkeit unbekannt):
    “F & S hat bis 1995 Eingang-Naben gebaut !”
    Und auch schon seit 1907 Naben mit 2, 3, 4, 5, 7, 8, 9 oder 12 Gängen. Und auch schon recht lange Getriebenabe-Kettenschaltung-Zwitter mit 24 bis 30 Gängen. Was sagt uns das jetzt?

    “Dann wurde die Firma amerikanisch, und die Amis verstehen natürlich viel mehr vom Fahrradfahren”
    Vor allem verstehen sie eine Menge vom Geldverdienen. Offensichtlich verkaufen sich Räder mit Gangschaltung besser als ohne. Blöde Verbraucher aber auch!

    “Und Nathan Zuntz ( Jude ) behält für immer Recht.”
    Was hat dessen Religionszugehörigkeit hier zu suchen? Soll der Hinweis darauf Argumente ersetzen? Jede Wette, dass Nathan Zuntz weitaus weniger verbohrt wäre als du und die Vorteile einer Gangschaltung durchaus zu schätzen wüsste.

    “Ansonsten müßten wir für jeden Menschen andere Treppenstufen bauen”
    Müssten wir in der Tat. Wobei die Faustformeln (Schrittmaßregel, Bequemlichkeitsregel), die ja eine gewisse Bandbreite an Lösungen erlauben (und nicht DIE eine Steigungshöhe und DIE eine Auftrittsbreite vorgeben), für den durchschnittlich gewachsenen Verbraucher hierzulande einigermaßen tauglich sind.

    “und die Zahl “Pi” wäre in Amerika 4,71001356 …”
    Das ist nun wieder kompletter Bullshit. Sind deine Argumente so schwach? Dann versuch es doch beim nächsten Mal noch mit der bewährten Taktik, die Luft so lange anzuhalten, bis alle anderen dir zustimmen.

    “Aber das Zuntz zu Kriegszwecken forschte, kann man völlig ausschliessen.”
    Warum kann man das? Und warum hast du den entsprechenden Abschnitt des Wikipedia-Artikels noch nicht verändert, wenn dort doch die Unwahrheit behauptet wird?

    “Dann hätte er keine Gedenktafel in Berlin.”
    Geh mal mit halbwegs offenen Augen durch Berlin und schau dir an, wer dort alles mit Gedenktafeln, Statuen, Straßennamen (Brücken und Plätze eingeschlossen) und dergleichen verewigt ist.
    Daraus kann man einzig schließen, dass es sich um eine halbwegs bedeutende Person handelte. Mehr nicht.

  114. Axel Ringelschwandtner am 14. Oktober 2013:

    Hallo Pastafari, Du hast mit allem vollkommen recht.
    Vor allem mit dem Satz, daß es ums Geldverdienen geht.
    Und es geht nur noch ums Geldverdienen.
    Wir sind nur noch Konsumenten, die jeden Bullshit
    kaufen , ohne jemals darüber nachzudenken.
    Ja vielleicht hat Zuntz indirekt was für die Kriegsspieler
    getan. Aber sein größeres Verdienst lag wohl darin,
    den Krieg zu überleben !

  115. Fragezeichen am 14. Oktober 2013:

    Hallo Axel, ich entnehme Deinen Postings hier das du nicht am Kauf eines Fahrrad mit Pinion Getriebe interessiert bist. Ist das richtig?

  116. Weltenretter am 15. Oktober 2013:

    Fassen wir unserere Erkenntnisse zusammen:
    Wir haben es hier mit einem Komplott zu tun, das uns technisch überladene Fahrräder mit irrwitzig viel Reibungsverlusten aufzwingt. Dahinter steckt ein amerikanischer Konzern, der überlegene deutsche Produkte vom Markt eleminiert hat, um mit teurerer Technik mehr Profit zu machen. Möglicherweise geht es auch noch darum uns das Radfahren zu vermiesen und uns vom Auto fahren und Erdöl abhängig zu machen. Aufgedeckt wurde diese Verschwörung durch experimentelle Erprobungen eines älteren Ehepaars aus dem ADFC Bensheim (Bergstrasse). Dies wurde durch theoretische Erkenntnisse des verstorbenen deutschen Wissenschaftlers Nathan Zuntz untermauert und auf der Internetseite einer kleinen schwäbischen Fahrradmanufaktur publik gemacht.
    @ Axel: Da das Patent für die Sachs Torpedo Rücktritt-Bremsnabe abgelaufen sein dürfte, sollte es kein Problem sein, die Nabe nachzubauen (da haben die Rohloffs ein viel komplexeres Produkt auf die Beine gestellt, aber das gehört ja mit zum Komplott). Zumindest sollte es möglich sein, einige alte Sachs-Naben aus alten Tourenrädern aufzutreiben, zu überholen und damit ausgestattete Räder (Fach-) Journalisten oder anderen Experten vorzufühen und von der technischen Überlegenheit zu überzeugen. Bring Deine gewählte Mission zu einem erfolgreichen Ende.

  117. Axel Ringelschwandtner am 15. Oktober 2013:

    Hallo Weltenretter, danke für Deinen Kommentar.
    ( Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen )

    Alte Sachsnaben habe ich überholt und im Gebrauch.

    Der große Shimano ( und ein paar andere )
    bauen diese Nabe noch, allerdings in miserabler
    Qualität. ( nicht leichtgängig und mit geringer Lebensdauer )

    Fach-Journalisten zu überzeugen ist kaum
    möglich.

    Das traurigste ist, daß eine deutsche Traditsionsfirma
    mit Weltruf an die Amerikaner verschenkt wurde.

    Hier noch ein Zitat von Peter F. Werner über ein
    “Viktoria” Fahrrad ( Neumarkt ) :
    Ich habe noch ein Damenrad 1 Gang mit Flügelmuttern
    und Weißwandreifen noch fast täglich im Gebrauch.
    Es läuft superleicht und hängt oft noch moderne
    Mehrgangräder ab.

  118. Axel Ringelschwandtner am 15. Oktober 2013:

    Richtigstellung : Zitat von Peter F. Werner :
    es geht um ein “Express” Fahrrad ( Neumarkt )
    Ich entschuldige mich.

  119. RadRolli am 15. Oktober 2013:

    Es ist genau wie beim einem Laufrad: irgendwie dreht sich bei dieser Diskussion schon ziemlich lange alles im Kreise….;-)

  120. Marco am 15. Oktober 2013:

    Tolle Arbeit, aber mir wäre das Ding genauso wir Rohloff zu schlau und viel zu teuer. Mit 4 Gängen und dafür in leicht und günstiger und in einem normalformatigen Tretlagergehäuse untergebracht fände ich es interessanter. So bewege ich das Rad lieber mit Kettenschaltung zur Arbeit. Einmal pro Jahr werden die Verschleissteile getauscht und der Bock mal geputzt und gut ist… (Vom Langfingerfaktor will ich jetzt gar nicht anfangen…)

  121. velointeressiert am 16. Oktober 2013:

    Also technisch am einfachsten sind 0 Gänge xD Ein paar Kilometer kann ich in der Woche laufend mit Rucksack erledigen, man ist kaum langsamer als die meisten Radfahrer und braucht keinen weiteren Sport zum Schwitzen… also wozu ein Fahrrad?! xD …nicht ganz erst gemeint, aber ich geh dann mal lieber in Deckung.

  122. Derwohiermitliestundmanchmalschreibt am 16. Oktober 2013:

    @velointeressiert:

    Absolut! Und zu Fuß kommt man selbst Steigungen hoch, an denen Axel mit seinem Singlespeed nach einer Mitfahrgelegenheit Ausschau hält!!eins!!1

    Aber im Grunde war schon der aufrechte Gang eine blöde Idee. Und alles, was danach kam, erst recht. Das steht bestimmt auch in irgendeiner Veröffentlichung.

  123. Adrian aus Köln am 16. Oktober 2013:

    Vielleicht sollten wir alle mal wieder etwas näher ans eigentliche Thema kommen? Prof. Zuntz war um 1900, Pinion ist ab 2013!

    Auf der Pinion-Internetseite ist zu sehen, dass bereits jetzt schon 35 Firmen Räder mit dem Pinion Getriebe anbieten. Darunter sind auch “Edelschmieden” wie VT, Idworx, ToutTerrain, MTB-Cycletech, etc.

    Auch statistisch (17 von 35 Annbietern) wird immer deutlicher, dass wohl nicht der (hässliche!) vorn angebrachte “make-shift” Kettenspanner das Rennen machen wird, sondern immer raffinierter konzipierte – und wohl auch effizientere – verstellbare hintere Ausfallenden!

    Hier gibt es u. U. noch Raum für neue Entwicklungen. Aber: bei der Rohloff Speedhub war es vor einigen Jahren nicht so völlig anders! Am weitesten scheint bisher wohl idworx (sorry VT!) zu sein.

    2014 dürfte es auch in Sachen “Pinion” mal wieder sehr spannend werden!

  124. Ralf aus Hannover am 17. Oktober 2013:

    Hallo Adrian,
    ja, die Pinion-Lösung des VT-Mitbewerbers macht einen gelungenen Eindruck. Das hintere Schutzblech ist trotzdem am Gepäckträger befestigt, ein größerer Abstand zum Reifen ist aber wohl nötig.
    Jaja, ich bin auch noch kein Pinion-Rad gefahren, trotzdem mal eine grundsätzliche Überlegung: Im Getriebebau ist meines Wissens meist eine dauerfeste Auslegung der Zahnflanken üblich (unendliche Lebensdauer), die Wälzlager hingegen haben nur eine begrenzte (durchschnittliche statistische) Lebensdauer, weil dauerfeste Lager zu viel Bauraum benötigen würden. Die Lager sind also Schwachstellen. Der Pinion-Getriebeblock muß m.E. mindestens fünf Lagerpunkte haben, die Hinterradnabe mit Freilauf noch drei zusätzliche. Die Rohloffnabe hat aber auch nur drei Lagerstellen (das kleine Lager ganz rechts ist nach den Schnittdarstellungen doppelt ausgelegt, also vier Rillenkugellager) und im Tretlager die üblichen zwei. Vergleich: Die Planetengetriebelösung in der Hinterradnabe dürfte von der Lagerung her unkomplizierter sein als das Stirnradgetriebe im Tretlager.
    Hinzu kommen bei Rohloff geringeres Gewicht, besserer Wirkungsgrad in den meistbenutzten Gängen, kein Spezialrahmen (außer Excenter), günstigerer Preis.
    Zur Belastbarkeit: Pinion gibt 250 Nm Drehmoment an, Rohloff nur 100 Nm, vermutlich ist deshalb Rohloff leichter. Da aber Rohloff gewöhnlich mit ca. 1/2,5-Übersetzung gefahren wird ist die Leistungsaufnahme gleich, kein Vorteil für Pinion.
    Fazit: Für hochwertige Reise- und Alltagsräder ist die Rohloff-Nabe nahezu die eierlegende Wollmilchsau, robust und bewährt.
    Vorteile für Pinion: Freies Hinterrad für effektivere Vollfederung (geringere ungefederte Masse) und für einen E-Bike-Radnabenmotor, günstige Wechsellaufräder, riesiger Übersetzungsbereich und noch feinere Abstufung (nötig ?).
    Die generelle Entscheidung ob 0, 1, 2, 3…14, 18…27, 30 Gänge nötig sind muß jeder für sich abwägen, die Diskussion nervt nur noch. Gruß Ralf

  125. velointeressiert am 19. Oktober 2013:

    Für das Getriebe ist es sicherlich besser, wenn es von den Belastungen im Tretlagerbeich entkoppelt ist, so wie es bei der Rohloff und allen anderen IHGs auch der Fall ist. Die Kräfte und resultierenden Momente durch das Treten des Fahrers stelle ich mir ungünstiger vor, als die die im Bereich der Speichenflansche auftreten.
    Wenn die Rohloff in der Pampa kaputt geht, kann man immernoch das Hinterrad mit einem Rad mit Eingangnabe tauschen und weiterfahren.
    Herr Zuntz zu Ehren könnte man doch vorne eine Eingangnabe fahren und alle sind zufrieden. Für die die aber ein Dynamo brauchen: Jetzt gibts doch den SON 28 135. Könnte man den nicht mit einem Ritzel ausstatten?
    So ergibt sich auch für die Pinion ein Vorteil: Man kann vorne und hinten einen Nabendynamo einbauen, um die Lichtanlage leistungsstärker und ausfallsicherer zu machen ;-)

  126. Hans2 am 23. Oktober 2013:

    Dämlicher gehts kaum noch – alles in Allem gesehen.

  127. S. O. am 23. Oktober 2013:

    Tja, Hansi, so is die Welt. . .

  128. Excelsior am 28. Oktober 2013:

    Ich suche jemand der mit der Rohloff im 14. Gang
    41,3 km/h fährt. Angeblich möglich bei Stiftung
    Warentest “Vergleich Gangschaltungen”
    Ist das Verbrauchertäuschung ?

  129. KeineAhnung am 28. Oktober 2013:

    Übersetzung 42 zu 16, 86er Trittfrequenz bei Reifen 50-559 ergibt 41,2 km/h. Musst nur fit genug sein :)

  130. Paradoxon am 28. Oktober 2013:

    Ein Paradoxon: “KeinAhnung” hat mehr Ahnung als der erhabene Excelsior :)

    Also ich fahre seit Jahren jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit auf einem kurzen Wegabschnitt mit der Rohloff Speedhub im 14. Gang im Geschwindigkeitsbereich von 40 bis 45 km/h, damit im dichten Berufsverkehr der Spurwechsel vor dem Linksabbiegen flüssig gelingt. Meine Primärübersetzung ist, wie im Rechenbeispiel von KeineAhnung, 42 zu 16. Desweiteren kenne ich dutzende Radfahrer, die dies ebenfalls können.

    …und wenn man nicht fit genug ist, um diese Leistung in der Ebene zu vollbringen, benötigt man eben ein hinreichendes Gefälle.

    Ansonsten bieten aber auch alle üblichen Kettenschaltungen ähnliche Übersetzungen und damit gleichermaßen die Möglichkeit, bei solchen Geschwindigkeiten mit einer sinnvollen Trittfrequenz mitzutreten. Es ist also wirklich nichts besonderes dabei. Nur der, der das als ungewöhnlich oder sogar als “Verbrauchertäuschung” empfindet, hat in der Tat “keine Ahnung”.

  131. Excelsior am 29. Oktober 2013:

    Hallo Paradoxon: Dein Name scheint Programm zu sein.
    Francesco Moser ist mit einer Entfaltung von 8,23 m
    ( etwa Rohloff 14.Gang ) und einer Trittfreqenz von 95
    ( und einen halb so schweren Fahrrad ) 45 km/h
    gefahren. Leistung ca. 400 Watt.
    Und genau das nehm ich Dir nicht ab, das Du das
    auch hinbekommst.
    Keine Ahnung hat doch Ahnung, denn rechnerisch
    kommt 41,3 km/h raus. Aber diese Rechnung
    geht nicht auf, weil der Pedaldruck nicht
    berücksichtigt wird.
    Danke für die Antwort von Keine Ahnung,
    das nenn ich ehrlich.

  132. Jörg am 30. Oktober 2013:

    … Francesco Moser hat diese Leistung 1 Stunde lang getreten!
    Mit abendlichem Bürofrust trete ich dass zur Not und mit Anlauf mal ein paar Sekunden und dann gehts mir besser :-)
    Vermutlich klappt das soger eher mit einer höheren Trittfrequenz, also Gang 12 bis 13.
    Das ist als wollte man 1 Klimmzug (schafft jeder irgendwie) mit 100 vergleichen.
    Eigentlich wollte ich diesen Thread (Faden) wirklich nicht verlängern (weiterspinnen) ….

  133. Excelsior am 30. Oktober 2013:

    Hallo Jörg, Du hast völlig Recht, es klappt sehr warscheinlich im
    8, 9, evtl. noch 10. Gang mit höherer Trittfrequenz.
    Aber niemals im 14. Gang. Und genau das ist es, was ich
    kritisiere.
    Unserer Trittfrequenz sind anatomisch bedingt Grenzen
    gesetzt, ich schätze etwa bei 150 ist absolut Schluß.
    Und genau so ist es mit der Pedalkraft, wobei hier die
    Grenzen sicher schwer meßbar sind.
    Formel für die Trittfrequenz ist : km/h mal 16,6
    durch Entfaltung.
    Nur ist diese Formel nur bedingt anwendbar, weil die
    Pedalkraft nicht einfließt. Und das ist der ganz
    grobe Fehler bei dieser Geschichte.

  134. KeineAhnung am 30. Oktober 2013:

    Tja, ich muss ja gestehen, dass ich bei der Rohloff wirklich wenig Ahnung habe. Aber ich weiß, dass ich auf dem MTB 44/11 mit einer 90er Trittfrequenz relativ problemlos in der Ebene 500 m gefahren bin – das ergibt ca. 45 km/h. Und mit einem leichten Gefälle oder Rückenwind waren deutlich längere Strecken drin. Und ich bin wahrlich kein Radprofi.

    Excelsior, Deine Argumentation gleicht sehr stark der von Axel Ringelschwandtner. Seit Ihr eventuell verwandt?

    Was ich mich in meiner Ahnungslosigkeit immer wieder frage: Warum muss hier von einigen Leuten alles schlecht geredet werden? Keiner wird hier gezwungen, sich ein Pinion-Getriebe oder eine Rohloff-Nabe zu kaufen. Wer meint, er kommt mit einer Eingangnabe aus oder er bezweifelt die Sinnhaftigkeit einer Rohloffnabe: schön, es sei ihm gegönnt. Aber deswegen muss man doch nicht die Welt missionieren.

    Ich habe für mich festgestellt, dass ich nicht mit einer Eingangnabe auskomme. Ich verwende das Fahrrad als Alltagsgerät und ich möchte nicht immer vollkommen verschwitzt ankommen, wenn dann mal ein kleiner Hügel auf dem Weg liegt oder ich eventuell Gegenwind habe. Aber das ist meine Entscheidung, die ich keinem aufdrängen möchte.

    Wozu diese Disskussion meiner Meinung nach führen sollte, ist die Vor- und Nachteile des Pinion zu erläutern, damit aus Leuten mit wenig Ahnung Leute mit viel Ahnung werden und sich ihre eigene Meinung bilden können. Und dazu ist selbstverständlich auch der Vergleich Pinion – Rohloff erlaubt, da beide ähnlich eingesetzt werden.

    Nochmal zurück zur Stiftung Warentest: Alle Nabenschaltungen und auch das Pinion haben einen ähnlichen Übersetzungsbereich wie die Rohloff. Das heißt, alle Argumente in Bezug auf den Übersetzungsbereich, die gegen die Rohloff sprechen, sprechen auch gegen Pinion und Nabenschaltungen. Da kann sich jetzt auch jeder seine Meinung bilden.

    Und noch eine Anmerkung zur Stiftung Warentest: Ich kann nur mal empfehlen, den Kommentar 1 genau zu lesen:
    “Die Geschwindig­keit hängt bei Fahr­rädern mit Getriebenabe außer von der Zahl der Kurbel­umdrehungen pro Minute und der Über­setzung der verschiedenen Gänge in der Nabe noch von Kettenblatt, Ritzel und Reifen­umfang ab. Für die Berechnung hier unterstellt test.de eine Konzeption des Fahr­rads, bei der in der Mitte des Über­setzungs­spektrums bei 70 Kurbel­umdrehungen pro Minute eine Geschwindig­keit von 18 Kilo­metern pro Stunde erreicht wird.”

    Da dachte ich doch, ich habe keine Ahnung. Aber jetzt schaue ich mir die Tabelle mit den Nabenschaltungen an und stelle fest, dass die Rohloff als einzige Nabenschaltung alle meine Bedürfnisse erfüllt. Aber die 41,3 km/h bei der Rohloff oben heraus sind mir zuviel. Und die 7,8 km/h unten sind mir auch zuviel. Also wähle ich meine Übersetzung so, dass ich auf 6 – 32 km/h komme, sprich 38 zu 17. Es wird doch keiner gezwungen, bei der Rohloff 52 zu 16 fahren, um die 41,3 km/h bei 70 Kurbelumdrehungen zu erreichen. Sieh an, ich konnte aus der Tabelle die benötigten Informationen ziehen und sogar noch für MEINE Bedürfnisse anpassen. Und jetzt habe ich Ahnung.

    p.s.: hier ist noch der Link auf die Übersicht der Schaltungen bei der Stiftung Warentest:
    http://www.test.de/Fahrradtechnik-im-Ueberblick-In-die-Gaenge-kommen-1791218-1791324/

  135. Excelsior am 1. November 2013:

    Hallo Keine Ahnung, Glückwunsch das Du mit der 44/11
    Übersetzung problemlos 45 km/h fährst.
    Dann sagst Du 41,3 km/h bei der Rohloff oben heraus
    sind Dir zu viel….? Und die Rohloff würde alle Deine
    Bedürfnisse erfüllen…? Natürlich wird keiner gezwungen,
    mit der Rohloff 41,3 km/h im 14. Gang zu fahren.
    Das ist aber ein rein rechnerisches Ergebnis und in
    der Praxis nicht erreichbar. Beziehungsweise den
    praktischen Beweis kann niemand liefern.

  136. RadRolli am 1. November 2013:

    Ich find es total anstrengend, genau 41,3 km/h zu fahren. Einen Moment nicht aufgepasst, und man ist schon bei 41,4 oder sogar bei 41,5876 km/h. So was aber auch…

  137. Excelsior am 1. November 2013:

    An keine Ahnung, Du bist der lebende Beweis das man mit einer
    Trittgeschwindigkeit von 86 – 41,3 km/h fahren kann ( 44/11).
    Aber eine Trittgeschwindigkeit von 70 – 41,3 km/h zu fahren,
    ( 58/13 ) entspricht Rohloff 14. Gang, das sollte Utopie bleiben !
    Für mich bleibt es bei der Verbrauchertäuschung von der
    Stiftung Warentest.
    An RadRolli, mich hätte nur interessiert, mit welcher Übersetzung
    Du das Tempo gefahren bist.
    An dem Wert 41,3 km/h sieht man, das es nur eine rechnerische
    Komponente der Stiftung Warentest ist und nie praktisch
    ausprobiert wurde.

  138. Emma Teezett am 6. Dezember 2013:

    Mir reicht’s jetzt, ich hab mir ein Patria Touros mit Pinion bestellt – und ich werde damit im nächsten Jahr (2014) rund 1.000 km in der Stadt und rund 2.500 auf Tour durch Deutschland.
    Am Ende sagt mir mein Körper, was ich umbauen / ändern muss.
    Denn meine Erfahrung aus 55 Jahre Radler-Dasein sagt, dass alles Vor- UND Nachteile hat, und dass an Nachteilen nachträglich rumgedoktert werden muss.

  139. Adalbert Stifter am 10. Dezember 2013:

    Na, Emma, wenn das nicht ein Fehler war, dann viel Spass bei den Schaltorgien, die auf dich zukommen. Fürs Handgelenk würde ich dann schon mal einen Termin beim Orthopäden vereinbaren. Vor allem in den kurzen Gängen kannste rümwühlen im Getriebe, damit sich was tututut. Grüße

  140. Jens am 13. Dezember 2013:

    Darf ich nochmal auf die Idee mit der exzentrischen Hinterradnabe (Kommentar 29) zurückkommen?:
    Da mir diese Lösung als sehr reizvoll erscheint, wollte ich nachfragen, ob es nicht durch eine intelligente Wahl der Ritzelgröße (sofern bei Pinion möglich) oder aber bei der Festlegung der Kettenstrebenlänge (ok, könnte die Rahmenherstellung nochmal aufwendiger machen) als echte Option denkbar wäre? Pinion ohne Kettenspanner sehe ich als echten Marktvorteil!

  141. Erwin Kasuppke am 13. Dezember 2013:

    Pinion ohne Kettenspanner gibt es bei Tout Terrain (spezielle Getriebeaufhängung, Wirkungsweise ähnlich wie ein Exzenter) und beim fahrradverrückten Holländer (idworx, sehr interessantes verschiebliches Ausfallende – ursprünglich hatte man sich eine spezielle Getriebeaufhängung ausgedacht, das aber wieder verworfen).

    Ob diese Ansätze taugen, wird sich erst zeigen müssen.

    Aber ein Kettenspanner ist doch auch kein Teufelswerk. Schade nur, dass Kettenspanner und geschlossener Kettenschutz nicht kombinierbar sind (da könnte sich mMn mal ein Fahrradhersteller zusammen mit Hebie oder einem anderen Ketten“kasten”-Hersteller hinsetzen und einen Kettenkasten mit integriertem Kettenspanner entwickeln. Ich würde so etwas sofort kaufen).

  142. Stefan Stiener von Velotraum am 13. Dezember 2013:

    @ Jens,
    die Antwort bleibt dieselbe wie im Kommentar »30«. Und bei den Ritzeln ist, wie bereits von Dir vermutet, die Auswahl sehr klein und überschaubar. Also auch da ist nichts zu machen.

    @ Erwin,
    nach meinem Kenntnisstand ist die erwähnte, verstellbare Getriebeaufhängung unserer Freiburger Kollegen noch nicht serienreif. Und richtig, der Kettenspanner ist kein Teufelszeug sondern ein Kompromiss mit Vor- und Nachteilen (siehe Artikel).

  143. Hans2 am 13. Dezember 2013:

    Ja, so ist das eben, wenn man ein (reizvolles?) Produkt auf den Markt schmeißt und leider die “Rahmenbedingungen” für den praxisgerechten Betrieb außer Acht läßt. Der sture Tunnelblick auf die Schaltung alleine reicht eben nicht. Da lobe ich mir den Rohloff, der diesbezüglich schon von vorne herein erheblich mehr Weitblich bewiesen hat.

  144. Rainer Passlack, Hamburg am 30. Dezember 2013:

    Frohes Fest Euch Allen! Möge das gute Wetter mit Euch sein!

    Ganz großes Kino hier, der Popcornverbrauch ist spitzenmäßig…:-)

    Doch Scherz beiseite.

    Ich fahre nun seit ca. 10.000km eine Rohloff und seit etwa 3.000km eine Pinion. Beide in einem vollgefederten Mountainbike.

    Das Rohloff wiegt ca. 13kg und das Pinion etwa 15kg.

    Ich habe gerade mal den Übersetzungsrechner strapaziert und beziehe mich auf die aktuelle Übersetzung in der Pinion-Fanes vorne 24 Zähne KB und hinten 28 Zähne Ritzel.
    Dadurch ergibt sich für die Entfaltung in den beiden obersten Gängen17 +18 eine ca. Entfaltung von 5,61m im 17. und 6,28m im 18. Gang.

    Bei jeweils etwa 110 Pedalumdrehungen pro Minute ergeben sich Geschwindigkeiten von 37,5 und 41,44 Kilometer pro Stunde. Zumindest den niedrigeren Wert habe ich gerade experimentell in Hamburg in der Ebene selber vor etwa 10minuten erreicht.

    Das Gerede, mit einer Rohloff im 14. könne man das mit einer o.g. Übersetzung nicht erreichen halte ich für halbgaren Quatsch, denn ich bin diese Geschwindigkeit mit meinem Katz des öfteren auch in den Gängen 12 und 13 gefahren.

    Wohl dem, der beides kennt. Vor dem Jahre 2010 bin auch ich nur Kettenschaltungen gefahren, nun aber bin ich von der Nabentechnik und der Getriebebox restlos überzeugt und begeistert.

    Kaum Verschleiß, wenig Wartung und immer den richtigen Gang(ich komme aus der Rennradlerecke…)!

    Einfach perfekt.

    Das Geschreibe vom bösen Markt, der mir diktiert, was ich zu brauchen habe finde ich sehr bedenklich. Mit Gepäck auf der Tour von Hamburg nach Köln konnte mir die Pinion schon viele gute Dienste leisten, auch die kleinste Übersetzung brauchte ich doch einige Male. Da konnte ich noch gemütlich pedalieren, ohne mir die Lunge in einer Zwangsextraktion aus dem Hals zu kotzen.

    Also: einfach mal ausprobieren…oder eben laufen, das ist noch umweltschonender! Oder gleich ganz zu hause bleiben, verbraucht noch weniger Ressourcen!
    Das nur mal so als Spitze auf das Rumgenörgel, wenn es mal was Neues gibt und die Menschen, die schon lange mit einer Sache zufrieden sind, es nicht haben können, wenn andere es sich leichter machen.

    Meine Pinion im Fully lasse ich mir jedenfalls nicht nehmen, dazu macht es im Gelände viel zu viel Spaß!

    Guten Rutsch aus Hamburg, mit den perfekten Hometrails in den Harburger Bergen, da sind % angesagt!

  145. Ralf aus Hannover am 30. Dezember 2013:

    Hallo Rainer,
    wenn Du den direkten Vergleich von Rohloff und Pinion hast, was ist dann Dein Favorit, mal vom übrigen Rad abgesehen ? Was empfiehltst Du für Fully und was für Hardtail/ Reiserad ? Es will ja nicht jeder so viel Geld ausgeben und beide Schaltungssysteme selbst ausprobieren. Merkt man bei der Pinion etwas vom Wirkungsgrad von “nur” 96% ?
    Macht sich die geringere ungefederte Masse im Hinterrad beim Pinion-Rad positiv bemerkbar, gerade im Vergleich zum schweren Rohloff-Hinterrad ? Ich wünsche weiterhin viel Spaß in den Harburger Bergen

  146. Rainer Passlack am 31. Dezember 2013:

    Hallo Ralf,
    Ersteinmal zur Probefahrt… Niemand sollte sich zu einer Schaltung entscheiden OHNE sie ausgiebigst gestestet zu haben! Besonders in diesem Preissegment ist es unerlässlich, sich gut aufzustellen und die Eigenheiten zu er-rad-fahren.
    Dazu muss man sich etwas auf die Walz begeben und jemenden finden, der sich bereiterklärt das kleine Schwarze denn mal zum Test freizugeben. Was ich für die beiden Räder im Hamburger Raum auch gerne anbiete.

    Du fragst in Deiner Antwort: wenn Du den direkten Vergleich von Rohloff und Pinion hast, was ist dann Dein Favorit, mal vom übrigen Rad abgesehen ?
    Tatsächlich wüsste ich nicht, welcher Schaltung ich den Vorzugeben sollte. Nur kleine Unterschiede lassen mich letztlich aber doch zur Pinion schwenken. Als da wären: größere Bandbreite der Übersetzung, etwas feinere Abstufung der Gänge, flottes Schaltverhalten.

    Was empfiehltst Du für Fully und was für Hardtail/ Reiserad ? Wie sich herauskristallisiert: in JEDEM Falle die Pinion, es sei denn, der Interessierte schaut auf das Gewicht. dann Rohloff. Dabei ist es egal, ob Reiserad oder Hardtail oder Fully… Merkt man bei der Pinion etwas vom Wirkungsgrad von “nur” 96% ? Ich frage mal provokant zurück: hä, wie meinen? Nein, eindeutig wirkt z.B. die Rohloff im Neuzustand im 7. Gang gegen die Pinion derartig rau und schleifend, dass es da überhaupt nichts Negatives zu bemerken gibt. Ich fahre auch dann und wann etwas mehr Druck auf dem Pedal und auch dabei erscheint der Wirkungsgrad nicht merklich niedriger zu sein, als bei einer normalen Kettenschatung.

    Macht sich die geringere ungefederte Masse im Hinterrad beim Pinion-Rad positiv bemerkbar, gerade im Vergleich zum schweren Rohloff-Hinterrad ?
    Auch hier die schon o.g. Antwort: hä? Nein. Auch andere Pinionfahrer bemerkten das Mehrgewicht der Rohloff beim Versetzen des Hinterrades nicht als hinderlich
    Das scheint nun auch etwas zu sein, um die Pferde etwas scheu zu machen…von wegen ungefederte Masse etc. In diesen Bereichen des Verhältnisses zum Gesamtgewicht/Systemgewicht erscheint dies vernachlässigbar. Wer also ein Rohloffbike in der Bergen über die Serpentinen bergab gut umsetzen will, macht das auch mit einer Rohloff.

    Fazit: Ich würde die Pinion vorziehen, aber immer mit Kettenspanner, den Rahmen zu öffnen oder die Ausfallenden verschieben…das ist konstruktiver Unsinn, da schwäche ich das wichtige hintere Rahmendreieck aus meiner Sicht unnötig. Der Kettenspanner der Pinion hinter dem Getriebe hält die Kette auch schön aus dem Kontakt mit Steinen etc.

    Wer mal Lust hat, eine Pinion im Raum Hamburg zu testen, kann sich gerne bei mir melden:
    human.evolution.manager@googlemail.com

    Einen guten Rutsch wünscht llen Leserinnen
    Rainer

  147. Ralf aus Hannover am 31. Dezember 2013:

    Hallo Rainer,
    vielen Dank für die ausführliche Antwort.
    Der Vorteil der geringeren ungefederten Masse liegt im sensibleren Antsprechverhalten der Hinterbaufederung von Fullys (die Velotraum nicht baut), sicherlich weniger im Umsetzen in engen Serpentinen-Kurven. Ich hätte eigentlich einen spürbaren Unterschied erwartet, egal.
    Das Wirkungsgrad-Thema ist sehr komplex, gut auf der Rohloff-Seite dargestellt, und wird meines Erachtens auch durch subjektive Faktoren, wie das etwas rauhe, geräuschvolle Erscheinungsbild der Rohloff verzerrt, war’ne blöde Frage von mir. Bei Hardtails bin ich nicht so ganz vom Kettenspanner überzeugt, weil der jeden Dreckschutz im Winter unmöglich macht, beim Fully gehts eh nicht ohne (beim Katz-MTB innen hinterm Kettenblatt). Der gigantische Übersetungsbereich spricht natürlich für Pinion. Sei gegenüber Fremden nicht zu vertauensselig mit Deinen teuren Rädern. Selbst den Verkaufsprofis sind schon genügend Räder abhanden gekommen. Frohes neues Jahr.

  148. Rainer Passlack am 31. Dezember 2013:

    Hallo Ralf,

    danke für den Tipp mit der Vertrauensseligkeit, doch wenn ich dabei nebenher fahre…dann habe ich ja immer einen Blick für die Situation, war bisher immer so…;-)

    Der Katz-Hinterbau spricht auch mit Rohloff sehr sanft an, nicht nur sehr, sondern ganz. Du weisst, was ich meine. Keine negativen Auswirkungen spürbar, sagt das Popometer.

    Der Wirkungsgrad ist sicher messbar, aber im Reiserad, Fully oder auch im Hardtail wird mit diesen Schaltungen nicht sehr oft auf Sekundenbruchteile geschaut, die man beim Radeln verliert…oder? Und ob er wirklich spürbar ist? Was ist das dann erst für die Liegeradler, die zwei meter Kette erstmal langziehen müssen, bis die Kraft da ankommt, wo sie hin soll…und die sind echt die schnellsten unter den Radlern…Also ich habe da noch meine Zweifel, ob das für eine Absage an die Nabenschaltung oder die Getriebebox reicht…

    Und ich bin der Meinung, dass sich das so auch kaum spüren lässt, jedenfalls geht es mir so. Ich mache das an der Erfahrung fest, dass ich, wenn ich Slicks aufgezogen habe, mit dem Mounty ähnlich schnell unterwegs bin, wie mit dem Renner. Abgesehen mal vom Gewicht und dem Luftwiderstand.

    Zudem wurde die Rohloff für den Renneinsatz konzipiert und sie ist auch am Fully meiner Meinung nach dafür genau richtig. Sie funzt schnell, mehrere Gänge sind auf einmal zu schalten und ist effizient. Da ist die Pi im Nachteil, ist sie doch deutlich schwerer.(das ist aber eine andere Diskussion über das Systemgewicht und die prozentualen Anteile der Schaltung daran)

    Die Geräuschkulisse gibt es übrigens bei der Pinion auch, aber da nicht das mahlende, sondern das klackernde Geräusch im 13. Gang.
    Ansonsten ist sowohl die Ro als auch die Pi recht leise und nach einigen 1000km legt sich das mahlen in der Ro. Am lautesten sind die Umlenkröllchen bei der Pi. Das könnte man noch was machen…immerhin gilt ja auch hier: fetten und salben, hilft allenthalben!

    In diesem Sinne: bis zur nächsten Probefahrt in HH einen geschmierten Rutsch ins Neue Jahr!

  149. Eduard J. Belser am 29. März 2014:

    Was ich mich frage: Wann entdeckt die Liegeradbranche endlich das Pinion-Getriebe. Sie hätte es eigentlich leicht, weil bei den meisten Liegeräder nicht der Rahmen sondern nur der Tretlagerausleger angepasst werden müsste. Hinzukommt, dass eine im Stand nicht herunterschaltbare Kettenschaltung bei Liegerädern besonders mühsam und unpraktisch ist. Jeder Autokäufer dem ein Auto zugemutet würde, bei dem sich der 1. Gang nicht im Stand einlegen lässt, würde entsetzt fragen: “Sind die verrückt? So etwas kauf ich doch nicht!” Die Radfahrer aber kaufen immer noch wie verrückt Räder mit Kettenschaltungen, die sich im Stand nicht herunterschalten lassen. Das ist für mich ein Paradebeispiel für “Alltags-Masochismus”. Bei heutigen Stand der Fahrradtechnik gibt es doch, bei Licht besehen, keinen mit dem gesunden Menschenverstand nachvollziehbaren Grund mehr, sich eine Kettenschaltung anzutuen.
    PS: Ich fahre ein faltbares Gekko fx Liegetrike von HP Velotechnik, vorne mit einer Schlumpf HighSpeedDrive Tretlagerschaltung, hinten mit einen NuVinci N360 Nabenschaltung und Rohloff Kettenspanner, das bringt eine Spanne von 900% zwischen der kleinsten und der grössten Entfaltung und immer die genau richtige Übersetzung. Ich kann mich damit geduldig steile Steigungen hochkurbeln und bin in der Ebene brutal schnell. Ich kann beide im Stand schalten und bleibe nach einer Notbremsung nicht mitten im Verkehr hilflos in der höchsten Übersetzung hängen, wie ein Käfer der auf dem Rücken liegt. Der vielleicht nicht gerade berauschende Wirkungsgrad geht im Komfort und im Fahrspass unter.

  150. Achim am 29. März 2014:

    @ Eduard J. Belser:

    doch, doch, es gibt sogar 3 Gründe für die Kettenschaltung am Rad:
    sie ist deutlich leichter, leiser und sogar günstiger :-)

  151. Brennabor am 10. April 2014:

    Bin letzte Woche ein Pinion-Rad gefahren.
    Für mich völlig enttäuchend. Die Gänge 1 bis 10
    brauchte ich überhaupt nicht.
    Zwischen 11 und 12 hab ich nur hin und her geschalten.
    13 bis 18 sind genauso unbrauchbar !
    Der Gang 11,7 wäre ideal gewesen.
    Fazit : Jedes Singlespeed ist dem Pinion oder
    auch Rohloff oder irgendeiner anderen Getriebenabe
    weit überlegen.
    Irgendwann werd Ihr es merken, daß sich eine
    Gangschaltung am Fahrrad ( bis auf wenige
    Ausnahmen ) verbietet.

  152. Emil Oderbruch am 1. Mai 2014:

    Autos haben nur deshalb so wenig Gänge, weil die für ihren Einsatzbereich übermotorisiert sind. Getriebe mit mehr Gängen wären zu dort zu teuer und zu schwer, also zu verbrauchsintensiv im Vergleich zu den starken Motoren.
    Ein vierzigtonner LKW hat natürlich mindestens zwölf Gänge. Genau wie die Radrennfahrer. Und genau wie ein Alltagsradler, der möglichst dauerhaft im Bereich “noch nicht ganz verschwitzt” ganz nah an der Grenze zu “zu sehr verschwitzt” fahren will, und das für alle denkbaren Beladungszustände, Wetterbedingungen, und Streckentypen.
    Ich halte es für möglich, dass theoretische Argumente von Laien (ich bin auch einer) weder fundiert und vollständig aufgelistet, noch verstanden werden können.
    Es zählt also die eigene Erfahrung.
    Sind die Verfechter von Eingangnaben mal selbst jahrelang mit Mehrgangnaben(!) zur Arbeit und zurückgefahren, und sind danach wieder auf Eingangnaben ungestiegen? Falls nicht, dann kann ich ihre Meinung leider nicht ernstnehmen.

  153. Berthold am 1. Mai 2014:

    @Eduard J. Belser: für Liegeradler gibt es schon die fast perfekte Lösung: die Sram DualDrive.

  154. Dingenskirchen am 2. Mai 2014:

    @Berthold: Perfektion erreicht die DualDrive aber nur insofern, als dass sie die Nachteile von Naben- und Kettenschaltungen in idealer Weise kombiniert.

  155. Flo am 2. Mai 2014:

    @Dingenskirchen: Kann ich so zumindest nicht bestätigen. Die Dual Drive am neu erworbenen – gebrauchten – HP Spirit Sesselrad tut Ihrem Dienst sehr sehr gut. Ich muss dazu sagen, ich fahre auch Rohloff am Upright, Jetzt 32.000 km in 6 Jahren. Kann also vergleichen.

    Die Dual Drive erspart einem den Umwerfer und die drei Blätter. Die Kette läuft fast komplett geschützt in PVC Rohren. Man fährt meist auf der Kettenschaltung den 5. Gang, was zu einer guten Kettenlinie führt. Ich mache es so: Anfahren Dual Drive Nabenschaltung Stufe 1 – dann Beschleunigen Stufe 2 – Fahrmodus dann Stufe 3. Alles im 5. Gang der Kettenschaltung. Die Kettenschaltung ist eine 8-fach Lösung, d.h. ist noch zu Robusteren zu zählen. Entfaltung passt, der kleinste Gang ist auch wunderbar leicht. Reicht locker für 12 % Steigung. Schaltung ist im Stand schaltbar. Alles zu einem Bruchteil der Rohloff Kosten. Gut, am Extrem Reiserad würde ich wohl auch anders wählen, aber dass war hier nicht meine Entscheidungsgrundlage.

    Allerdings sollte man dass Innenleben der Dual Drive wohl alle 5.000 km mal abschmieren. Lebenszeit der Nabe etwa 40.000 km. Für Rohloff muss auch min. alle 5.000 km / Jährlich ein Ölwechsel erfolgen.

    Ich sehe weitere Nachteile nicht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    mfg

  156. Hans am 4. Mai 2014:

    @155 Flo am 2. Mai 2014: “Für Rohloff muss auch min. alle 5.000 km / Jährlich ein Ölwechsel erfolgen.”. Muss man nicht. O-Ton Rohloff: “Die Ölfüllung dient in erster Line der Geräuschreduzierung beim Betrieb der Nabe”. Nur eines ist wichtig: Sie darf nicht trocken laufen. Und das kann sie praktisch gar nicht. Selbst wenn sie leer liefe, würde der verbleibende Ölfilm im Getriebe ausreichen, um noch fast beliebig lange damit zu Fahren.

  157. Flo am 4. Mai 2014:

    @Hans: Ich habe die Ölwechsel nicht gemacht, daraufhin hatte ich 178 Euro Reparatur Rechnung bei Rohloff. Grund: Ich hatte Wassereinbruch in die Nabe (Nabe wurde untergetaucht für 30 Sek in die Isar). Durch den unterlassen Ölwechsel wurde dass eingedrungene Wasser nicht wieder entfernt. Ergebnis: Aufgequollene Plastik Teile im Inneren. Etwa 1 Std. Arbeitszeit. Zusätzlich waren die Lager Defekt. Alles in allem eben der Betrag von Oben. Wenn Du willst, kannst einen Scan der Rechnung haben….
    In einem Nachbarforum hat Barbara Rohloff auch zu diesem Sachverhalt mal Stellung genommen. Dort hies es sinngemäß “Mechanisch ist die Nabe kaum kleinzukriegen aber man sollte tunlichst darauf achten den Ölwechsel alle 5.000 km oder 1 mal jährlich durchzuführen”. Rohloff garantiert auch eben diese Distanzen bzw. Zeitintervalle (5.000 km oder 1 Jahr) dass eingedrungenes Wasser in der Nabe unschädlich ist, aber dann muss es raus. Kannst jetzt glauben oder nicht. Ich mach jetzt die Ölwechsel.

  158. Hans am 6. Mai 2014:

    @157 Flo: Selbstverständlich glaube ich das. Ich habe alle Ölwechsel selbst durchgeführt, habe also keine Nachweise. Ist mir auch egal. Garantie ist bei mir auch schon länger abgelaufen. Ich habe auch nicht gesagt, dass man diese nicht machen soll/braucht, sondern bin der Meinung, dass, wenn man sie mal nicht macht/vergisst o.ä., das egal ist. Bei schwereren Vorfällen, wie Wassereinbruch in der Nabe, sieht das sicherlich anders aus. Aber ICH fahre ja auch nicht Unterwasser mit dem Rad…:-) und auch nicht durch die Isar (auch wenn ich im Sommer eine Tour vorhabe, die mich an ihr entlang bis zur Quelle führt – worauf ich mich schon sehr freue).

  159. Brennabor am 8. Mai 2014:

    100.000.000 Menschen in Deutschland ( nämlich unsere Vorfahren )
    sind 1 Gang Fahrräder gefahren! Damit täglich zur Arbeit, und das
    völlig problemlos. Bei dem Optimum ( Entfaltung 4,85 m in der Ebene oder
    4,60 m im bergigem Gelände )
    Und mit jeder Gangschaltung entfernt man sich vom Optimum,
    man verschlechtert also nur seinen Antrieb.
    Wenn man mit der Rohloff im 14. Gang , 21 km/h fährt überlastet man
    seine Muskeln nach kurzer Zeit !
    Wozu soll dieser Gang denn gut sein ? Bzw. die Gänge 1 bis 9
    oder 11 bis 14 ?
    Die ganzen Probleme die mit Schaltungsrädern auftreten, sind
    alle völlig hausgemacht.
    Nur weil F & S an die Amis verschenkt wurde und Sram die 1 Gang
    Torpedo Schweinfurt Nabe nicht mehr produziert, habt Ihr
    vergessen wie gut sie war ( es gibt nichts besseres )
    Das war noch deutsche Qualität, die man heute vergebens sucht.
    Und die Amis haben ja so viel Wissen zum Radfahren, die fahren
    seit 1898 nur Autos. Die haben 1945 zum ersten mal in Ihrem Leben
    ein Fahrrad gesehen, wollten damit fahren und sind umgefallen.
    Und Fahrrad fahren ist heute noch verpönt in den “Staaten”.

  160. Rohloff-Fahrer am 8. Mai 2014:

    Hallo Brennabor/Axel Ringelschwandtner,
    hier ein Artikel über das Radfahren in New York, vielleicht keine Massenbewegung wie in Kopenhagen, aber immerhin: New York entdeckt das Radfahren.

    Übrigens sind Mountainbikes in den “Staaten” erfunden worden, Kritical-Mass-Demos ebenso.

    Eine Gangschaltung ist auch nicht dazu da bei 21 km/h mit der größten Übersetzung zu fahren, das sollte man bei ca40km/h tun.
    Viel Spaß noch…

  161. Flo am 8. Mai 2014:

    Naja. Singlespeed hat seinen Reiz. Da hat der Axel nicht ganz unrecht. Ich habe aber selber lange gebraucht dass zu verstehen. In der Stadt nutze ich aus SSP Räder. Auf Bergigen Touren wärs mal einen Versuch Wert. Man hat einen enorm guten Wirkungsgrad. Der Gewichtsvorteil ist deutlich merkbar. Verschleiss Minimal – ich fahre alte UG Ritzel.

    Musste aber auch erst zwei Jahre Rad Kurier um dass rauszufinden.

  162. Hans am 9. Mai 2014:

    Ich kenne seit 1962 (da habe ich Radfahren gelernt) alles: Fahren ohne Schaltung, fahren mit Nabenschaltung, fahren mit Kettenschaltung und fahren mit Rohloff-Schaltung. Unter Muskelüberlastung leide ich, glaube ich, nicht; zumindest habe bis jetzt davon noch nix bemerkt. Was mir aber immer wieder auffällt ist, dass meine Freude am Radfahren mit der Rolf deutlich größer ist, sowie die Distanzen, die ich fahre, als früher mit den anderen Alternativen. Ein HOCH auf Rohloff!

  163. Erwin Kasuppke am 9. Mai 2014:

    @Axel Brennabor: Ich möchte gern mal sehen, wie du bei einer “optimalen” Entfaltung von 4,60 m (die kleinste Entfaltung an meinem Rohloff-Rad liegt bei 1,50 – für die 5 km ins Büro auf ebener Strecke brauche ich die natürlich nicht; für Reisen mit Gepäck, Zelt, Verpflegung und mir, also einem Gesamtgewicht der Fuhre in der Nähe von 150 kg, hingegen schon) einen mittelschweren Anstieg hochfährst, wenn du 1. Gepäck dabei hast und 2. ein Fahrrad, mit dem man dieses Gepäck auch transportieren kann. Für einen untergewichtigen Sportler auf einem Ultraleicht-Fahrrad mag das mit dieser Entfaltung (bei im Grunde deutlicher Überlastung des Muskel-, Sehnen- und Gelenk-Apparates) gehen, aber praxistauglich ist das nicht.

  164. Nimmersatt am 9. Mai 2014:

    Los gehts!

  165. Brennabor am 9. Mai 2014:

    An Rohlofffahrer, mich würde interessieren ob Du mit Deiner Rolf
    im 14. Gang tatsächlich 40 km/h schaffst ?
    Mountain-Bikes finde ich genauso sinnlos, wie SUVs.
    An Hans, wann bist Du denn das letzte Mal mit einem
    1 Gang-Rad gefahren ?
    An Erwin, natürlich fahr ich Steigungen bis 10 % mit einer
    Entfaltung 4,60 m hoch. ( das Tourenrad wiegt 10,0 kg
    und ich 73 kg ) Klar das man das mit 150 kg nicht vergleichen
    kann.
    Schade, ich würde Euch das gern praktisch beweisen !

  166. Flo am 9. Mai 2014:

    Singlespeed ist sicher nicht dass alleine glücklich machende. Ich denke mal ein Großteil der hier gegen SSP schreibenden hat es noch nicht getestet, aber man sollte der Sache eine Chance geben. Ich habe mir ein altes 90er Jahre MTB, mit eh verschlissenem Antrieb, umgebaut. Fahre da jetzt 38 – 17 als Übersetzung und nutze es im Alltag und im Bereich bis etwa 20 km gerne und oft.

    Die Sache ist Interessant, da man einen Antrieb mit max. Wirkungsgrad nutzt und dass Rad deutlich leichter wird als dies mit anderen Antrieben der Fall ist. Ich wollte dies früher als überzeugter Rohloff Fahrer nicht wahrhaben, aber die SSP Sache hat Ihren eigene Reiz. Muss man mal Testen,

  167. Rohloff-Fahrer am 10. Mai 2014:

    Hallo Flo,
    was mich am aktuellen Single-Speed-/ Fixie-/ Track-Bike-Trend stört, ist nicht die vermeintliche Notwendigkeit einer Gangschaltung. Natürlich kann man auf flachen, kurzen Stecken z.B. in der Stadt auch gut ohne Schaltung auskommen. Die meisten SSP-Fahrer benutzen aber Räder mit schmalen Reifen, ohne Schutzbleche, ohne Beleuchtung und ohne Gepäckträger. Also kein fahren bei Nässe, mit viel Gepäck und im Dunkeln nur mit Akkuleuchten möglich und erhöhte Reifenpannenanfälligkeit und verringerte Bodenhaftung. Gerade bei verschleißfördernder Feuchtigkeit macht doch aber die Minimaltechnik am meisten Sinn. Und im Alltag zählt der praktische Nutzen doch besonders. -Es geht wohl doch mehr um einen modischen Trend. -OK, Axel Ringelschandtner und Du fahren breitere Reifen, möglicherweise auch mit Komplettausstattung. Dann macht das auch wieder Sinn, auf moderten Distanzen ohne viel Steigungen und ohne viel Gegenwind. Den deutlich besseren Wirkungsgrad kann ich bei SSP z.B. gegenüber der Rohloff aber nicht erkennen. Die Rohloff wiegt 1700…1825g, also ca. 1,5 kg mehr als eine SSP-Nabe. Bei einem Gesamtgewicht von Fahrer und Rad von ca.100kg sind das grandiose 1,5% mehr Rollwiderstand. Der Luftwiderstand bleibt unbeeinflusst. Wenn Du die Übersetzung der Rohloff derart abstimmst, dass Du viel im Direktgang fährst, hast Du nur noch etwas zusätzliche Reibung durch die schleifenden Simmeringe, die das Öl in der Nabe belassen. Dafür ist die Nabe aber auch gut abgedichtet, wenn man nicht gerade unterwasser fährt. Also wo soll der bessere Wirkungsgrad herkommen ? Die beachtliche Geschwindigkeit mancher SSP-Fahrer kommt von deren Sportlichkeit, den schmalen Reifen und dem etwas geringeren Luftwiderstand ohne Komplettausstattung, aber kaum vom Gewichtsvorteil ohne Schaltung oder dem besseren Wirkungsgrad. Oder mal auf den Punkt gebracht: Mit dem Rennrad bist Du noch schneller als mit SSP ! Ich fahre aber lieber was praktisches und bin 2min später am Ziel. Auf den kurzen Strecken bringt das nämlich alles nicht viel Zeitersparnis. Fahrradfahren ist halt immer ein Optimierungsproblem. Um das zu beurteilen muss ich nicht lange SSP-fahren. Ich kann meine Schaltung z.B. im 11. Gang fixiert lassen.

    Hallo Brennabor,
    ja, ich denke kurzzeitig schaffe ich mit der Rohloff 40km/h in der Ebene, längere Zeit nur mit Rückenwind oder bergab. Das zeigt doch, dass die Fahrwiderstände sehr unterschiedlich sein können und eine Schaltung für längere Fahrten Sinn macht.
    Zum Thema Mountaibike: Das hier ist der Internetblog eines Herstellers, der sein Geld teils mit Reisemountainbikes verdient, schau mal auf die Kundengalerie oder schau mal das Pilger an. Willst Du hier über den Sinn von MTBs diskutieren ? Und die verbesserte Schaltungs- und Bremstechnik der MTBs hat auch Einfluß auf andere Radtypen gehabt.
    Irgendwie dreht sich die Diskussion hier doch etwas im Kreis.
    Ich wünsche trotzdem viele km unter die Reifen zu lassen !

  168. Flo am 10. Mai 2014:

    Gut. Wir haben einen anderen Ansatz. Ich trenne Alltags von Touren / Reise Rad. Ich bin früher auch mit dem 3.000 Euro Nobel Hobel durch München gefetzt. Kommt mir heute wie mit “Kanonen auf Spatzen Schiessen” vor.

    Von Rohloff Fahrer zu Rohloff Fahrer. Ich kenne die Nabe gut, bin jetzt bei KM Stand 32.000. Ich habe mir einem Rohloff Rad Australien durchquert und bins auch gerne und viel in der Stadt gefahren.

    Ich sage nur: Ob Kettenschaltung oder Nabe ist egal. Im großen und ganzen fährt man auf der Kurzdistanz 1. Gang. Dieser liegt etwa bei 5m Übersetzung pro Kurbelumdrehung.

    Ich wollte dass früher auch alles nicht wahrhaben, aber die SSP Geschichte hat Ihren Reiz, denn man wächst da rein. Es entsteht eine völlig neue Fahrdynamik. Hört sich esoterisch an, dass muss man erleben.

    Gut, alles unter der Vorraussetzung wie oben vom Vorschreiber schon erläutert. Ich fahre ein 1991 Marin Bear Valley MTB auf 48 / 19. Dieses Rad hat eine Lichtanlage, Tubus Gepäckträger und Gilles Berthoud Schutzbleche. Bremsen tue ich mir Magura Hs11. Dass heist ich bin damit Ganzjahres / Alltagstauglich. Mglw. passe ich dass Ritzel im Winter auf ein 21er an…. Wo der Vorschreiber Recht hat: Auf SSP umgebaute alte Rennräder ohne Schutzbleche / Gepäckträger sind Mist und gehören in die Riege “Eisdielen Poser”.

    Wass man sehen muss: Dieses Rad hat einen Investitionsbetrag von ca. Euro 150. Ich kann dass so wohl um die 10 – 20.000 km fahren. Dass weiss ich aus meiner Kurierzeit und habe auch die Erfahrungswerte ehemaliger Kollegen.

    SSP ist sicher nicht dass “Beste” an sich. Aber die Art und Weiße wie hier dagegen angeschrieben wird missfällt mir schon. Auch weil man merkt dass viele dass noch nicht getestet haben.

    SSP ist wie Bremse lösen. :-)

    Was man bei Rohloff auch noch dazu sagen muss: Die sind unangehm teuer geworden. Inzw. kostet der neue Schaltdrehgriff 70 Euro, die Naben min. 1000 Euro. Wartungskosten sind auch nicht ohne. Dass haste halt bei SSP alles nicht.

    SSP hat einen Wartungsvorteil zusätzlich zum Gewichtsvorteil.

    Gewicht muss man bei Rohloff noch sehen. Man braucht entweder einen Exzenter oder einen Kettenspanner oder ein Verschiebbares Ausfallende. Bei der Gewichtskalkulation darf man nicht vergessen: Kein Drehgriff notwendig – keine Züge notwendig. Dass alles wiegt auch und mag regelmäßig ersetzt werden.

    Naja, andererseits, wenn ich mir überlege wieviele Leute in München SUV Fahren ist dass alles hier eh “Peanut”.

    Nochmal: Ich will keinem seine Nabe mies machen und auch nicht die “Ein Rad Strategie” für alle Lebenslagen. Aber wenn man die Stadt Trekking Radler auf Ihren 16 KG “für alle Lebenslagen gerüstet” Rädern sieht, können Sie einem schon leid tun. Ein cleveres Stadt Alltags Rad braucht nicht mehr als 11 KG wiegen und kann man für 200 Euro haben……

    Aber ich lass es jetzt. Vielleicht kann man da ein Geschäftsmodell draus machen

  169. Brennabor am 10. Mai 2014:

    Hallo Flo, danke für Deinen Kommetar.
    Ich muß Dir in allen Punkten recht geben.
    Mit dem Geschäftsmodell, stell ich mir sehr schwierg vor.
    Geh mal in ein Fahrradgeschäft und versuche ein
    Tourenrad mit einem Gang zu kaufen.
    Das ist fast unmöglich. Es war aber 60 Jahre lang
    Standard.
    Peter F. Werner ( Neumarkt ) :
    “Ich hab noch ein Damenrad 1 Gang mit Flügelmuttern
    und Weißwandreifen noch fast täglich im Gebrauch.
    Es läuft superleicht und hängt oft noch moderne
    Mehrgangräder ab”
    Das sagt doch alles.
    Man kann die Zahl “Pi” nicht neu erfinden,
    und genau das wird uns beim Fahrrad weiß
    gemacht.
    Gruß Axel

  170. Hans am 12. Mai 2014:

    @169: “Es läuft superleicht und hängt oft noch moderne
    Mehrgangräder ab…Das sagt doch alles.”
    Nein Brennabor, das sagt gar nichts über das Rad aus, weil nämlich nicht das Rad andere abhängt, sondern allein der Fahrer des selbigen. Und der Vergleich mit Pi ist leider auch nicht passend. Aus heutiger Sicht wäre ein Eingangrad für mich zwar vorstellbar, aber nur als Notlösung oder modischer Gag für anspruchslose Unternehmungen.

  171. Brennabor am 12. Mai 2014:

    Hallo Hans, schade das Du meine Frage an Dich nicht beantwortest
    hast. Stell Dir vor, man ist mit 1 Gang Rädern durch ganz Frankreich
    gefahren, wie anspruchslos. Stell Dir vor, es gibt nur “eine” ideale
    Treppenstufenhöhe und zwar 17 cm. Alle anderen Treppenstufen-
    höhen sind Murks. Und es gibt nur “eine” ideale Übersetzung am
    Fahrrad und zwar 4,85 m ( Entfaltung ) für die Ebene, und mit dieser
    Übersetzung kommt man sogar Steigungen bis 4 % locker hoch.
    Es ist eigentlich ganz einfach : Es gibt nur 2 wesentliche Faktoren
    beim Radfahren, Kraftaufwand und Trittfrequenz. Und die muß man
    nur noch ins richtige Verhältnis bringen, eben die 4,85 m.
    Und genauso ist die Zahl “Pi” entstanden.
    Oder geh doch mal eine 15er Treppe und dann eine 19er
    Treppe hoch ( dummerweise gibt es sowas ).
    Und dann mal drüber nachdenken.

  172. achim am 12. Mai 2014:

    @ Stefan Stiener: kann man eigentlich noch bei euch ein schönes velotraum-Singlespeed bekommen ?

  173. Hans am 12. Mai 2014:

    Ich fahre aber nicht nur durch ganz Frankreich und ich fahre auch Steigungen von mehr als 10% und mit mehr als 88 Kg und ich fahre auch mit Rückenwind und bergab und bergauf mit 170 Kg (was mir Spass macht)… und …mal mit guter Laune und mal mit schlechter Laune ..und…und…ich fahre täglich 50-70 Km aufm Radl…und…und als Dipl.-Ing. und Dipl.-Math. weiß ich schon ganz alleine, wie es zu Pi kam und welche Bedeutung diese Zahl hat und ich weiß deshalb auch, dass der Vergleich von Radübersetzung und Pi hanbüchen ist und genauso Blödsinn ist, wie der Vergleich von Äpfeln und Birnen. Ein HOCH auf Rohloff!

  174. Brennabor am 13. Mai 2014:

    Hallo Hans, Glückwunsch zu Deiner Rohloff. Meine Frage an Dich hast
    Du immer noch nicht beantwortet, schade. Für mich ist Rohloff
    gröbster Unsinn. Stell Dir vor der Pedalarm am Fahrrad ist genauso
    hoch wie eine ideale Treppenstufe. Wer hat da von wem abgeschaut ?
    Und wenn Du Treppenstufen 10,11,12,13,14, oder15 cm hoch
    läufst, dann ist das bei Rohloff Gänge 1 bis 7, und mehr Reibung
    und mehr Gewicht und mehr Wartung und viel mehr Geld aus der
    Tasche gezogen, für einen angeblichen Comfort, der in Wirklichkeit
    überhaupt keiner ist. Und die 4,85 m bleibt die Zahl “Pi” am Fahrrad,
    dafür braucht es kein Diplom. Und die wenigen Steigungen die über
    10 % sind, in meinem Leben ( vielleicht 0,00031416 % ), da steig ich
    vom Rad und schiebe. Dafür 850,- € auszugeben, um zu sagen
    ich fahr da auch noch hoch, daß kann niemals der Stein des Weisen
    sein !

  175. Jörg am 13. Mai 2014:

    @ Brennabor:
    Wenn jetzt die Treppe als Paradebeispiel für das 1-Gang-Prinzip herhalten soll, dann muss ich aber gleich einwenden, dass verschiedene Treppen unterschiedlichen “Übersetzungen” entsprechen. Ausschlaggebend ist die Schrittmassregel, die besagt, dass 2 Steigungen + 1 Auftritt ca. 63 cm ergeben sollen. Das heisst kleine Steigung = großer Auftritt und umgekehrt. Zwischen 20° und 45° Steigung reicht das von 13/37 bis 21/21. Soll heißen, ich plane mir zur jeweiligen Situation die passende Treppe, oder ich passe die jeweilige Situation – wenn das geht – an eine gute Gangbarkeit bei ca. 17/29 an.
    Allein auf mein täglichen Weg gibt es genug Stellen, bei denen ich froh bin meine bequeme Drehzahl beizubehalten und die Schaltung zu betätigen. Das waren bis vor 35 Jahren mal 3 Gänge – war OK, man war jung – und sind heute zugegeben ein paar mehr – wovon die Hälfte wirklich selten zum Einsatz kommt.
    Was war nochmal das Thema? Ach ja, Pinion! Gut, ich kann nur für Rohloff sprechen – 13 Jahre – keine Probleme, keine Gedanken daran verschwendet. Für mich hat sich die Ausgabe damals noch in DM gelohnt.
    Allen noch ein paar sonnige, geschaltete oder ungeschaltete Rad-Kilometer. Lasst´s euch gut gehen dabei!

  176. Brennabor am 14. Mai 2014:

    Hallo Jörg, Danke für Deinen Kommentar. Eine Treppe mit sehr
    guter Gangbarkeit liegt wirklich bei 17/29, das hast Du gut
    erkannt. Bei einem Velo könnte es vielleicht auch sowas geben ?
    Jetzt hätt ich gern von Dir erfahren, welche 7 Gänge bei Rohloff
    Du eigentlich nie benutzt ?
    Wenn Du die 4,85 m mit der Rohloff fährst, dann mußt Du in
    jedem Fall 5 Zahnräder und mehr Gewicht als gewissen
    Nachteil hinnehmen.

    Man könnte aber auch Fahrräder bauen, mit sinnvoll viel
    Gängen und mit einer sinnvollen Gangabstufung !
    ( hat es schon gegeben, vor 65 Jahren, aber das wäre ja
    viel zu einfach )

  177. Digital Native am 14. Mai 2014:

    Don’t feed the Trolls.
    Just don’t.

    (rulesoftheinternet.com – #14)

  178. Hans am 14. Mai 2014:

    @Brennabor: Das ist doch der reinste Treppenwitz, was du da sagst.
    “…Man könnte aber auch Fahrräder bauen, mit sinnvoll viel
    Gängen …”. Also doch mehr, als nur einen Gang? Ich bin enttäuscht von dir! Hätte mehr Durchhaltevermögen von dir erwartet. Was mich am Rande noch interessieren würde: Wie sieht er denn nun wirklich aus, der Stein der Weisen? Du scheinst ihn ja schon gesehen zu haben? Und da sieht man eben, wie individuell der Mensch an sich ist: Während du größere Steigeungen meidest, suche ich sie geradezu mit Lust. So plane ich, den Gotthard mit extra viel Gepäck raufzufahren, die alte Passstraße. Fahren, nicht Schieben. Und die 5 Zahnräder, die Reibung, die Kosten,..das alles interessiert mich gar nicht. Nicht die Bohne. Ein Fahrrad hat sich dem Menschen anzupassen und nicht umgekehrt. Ha, freue ich mich schon auf den Gotthard, in der frischen sommerlichen Morgenkühle losfahren, mit leichtem Hemd, ohne Helm, immer geeignete Gänge für eine gleichmäßige Belastung,…Serpentinen vor mir, hinter mir, überall Serpentinen und einen Blick in die Bergwelt, und Schweiß,…Ha, freue ich mich schon darauf! Die Übernachtung oben unter freiem Himmel, der gigantische Sternenhimmel nachts. Hast du den schon mal gesehen? Nachts in den Bergen über 2T Metern? Und dann die Abfahrt nach Italien. Für diesen Genuss gibt es kaum Worte. Meine Frau kommt mit. Sie fährt nach Italien vor und wartet dort auf mich. Ha! Ja, Axel, tut mir leid für dich, dass du das nicht verstehst. Da hilft weder Pi noch e noch sonst irgendeine Konstante. Was allerdings die Pinion angeht, muss ich dir recht geben, ja die hat zu viele Gänge, zu eng liegende, zu schwer, zu teuer, zu speziell. Aber die Rohloff – einfach nur genial. :-)

  179. Brennabor am 15. Mai 2014:

    Hallo Hans, für mich ist ein Fahrrad ein Alltagsgebrauchsgegenstand,
    ich muß damit nicht über die Alpen fahren. Und über die Alpen,
    würde ich auch ein Schaltungsrad nehmen ( allerdings kein Rohloff ).
    Und für die Touren mit dem “ADFC Bergstraße” manchmal auch
    durch den Odenwald ( bis zu 600 Höhenmeter ) ist ein 1 Gang Rad
    völlig ausreichend.
    Ich vermute, Du bist vor über 40 Jahren mal mit einem 1 Gang Rad
    gefahren und kannst dir heute darüber gar kein Urteil mehr bilden.
    Umgekehrt ich kann es !
    Ich wünsch Dir eine schöne Fahrt nach Italien. Vielleicht fährst Du
    das nächste mal auf Usedom ( größte Steigung 16 % ) und
    mindestens genauso schön wie in den Alpen.
    Gruß Axel.

  180. Isjalächerlich am 7. Juli 2014:

    Jemand, der vor 40 Jahren mal Eingangrad gefahren ist, kann sich immernoch mehr ein Urteil darüber erlauben, als sich jemand ein Urteil über Pinion erlauben kann, der noch nie mit einem Pinion gefahren ist.

    Falls hier noch irgendwer reinschaut: Alle mal aufzeigen, die schon Pinion gefahren sind, bitte! Gerne mit Erfahrungsberichten.

    Alle anderen dürfen sich ins Rolldoof-Forum begeben oder bestenfalls noch still mitlesen! Qualifizierte und belastbare Aussagen kann man durch reines Spekulieren und ohne Erfahrung nämlich nicht machen.

  181. Dingenskirchen am 7. Juli 2014:

    @Isjalächerlich: Hier!
    Bin das idworx oPinion Travel Spec probegefahren und war begeistert. Kostet zwar ne Stange Geld, bietet dafür aber auch ne Menge (und ich gehe davon aus, dass das für die Räder von velotraum und den anderen typischen Verdächtigen in diesem Segment ebenso gilt). Die Pinion schaltet butterweich und bietet einen noch breiteren Übersetzungsbereich als die Rohloff.
    Warum ich mich trotzdem für ein Rad mit Rohloff (allerdings nicht aus diesem Hause, ich ließ mir vom freundlichen Fachhändler was auf Basis des Intec M2 aufbauen) entschieden habe? Ganz einfach: Die Pinion ist mir noch zu neu, es gibt noch keine Langzeiterfahrungen – die sollen mal ruhig die typischen “early adopters” machen. Für die Speedhub liegen ausreichend Langzeiterfahrungen vor, Qualität und Robustheit dieses Getriebes stehen außer Frage.

  182. Rohloff-Fahrer am 7. Juli 2014:

    @Isjalächerlich: Nich hier!
    Hier geht’s ja gerade darum unterschiedliche Erfahrungen auszutauschen, da nicht jeder alles ausprobieren kann, schon gar nicht im Langzeitbetrieb und mit dem sauteuren Material. Ich habe für mich eine bewährte Lösung gefunden, für Tour und Alltag gleichermaßen. Trotzdem kann man ja mal über den Tellerrand hinausschauen und seine eigene Position darlegen. Den Mund laß ich mir nicht so gern verbieten.

  183. Isjalächerlich am 8. Juli 2014:

    Erfahrungen austauschen wäre ja in Ordnung.
    Hier scheint es aber so zu laufen, dass sich alle Leute zu Wort melden, die Eingangräder fahren oder ne Rohloff oder sonstwas, davon über die Maßen überzeugt sind und gerade weil sie so überzeugt sind die Pinion schlecht machen, ohne überhaupt jemals ein Rad mit Pinion ausprobiert zu haben. Wo sind die Leute, die schon Erfahrungen mit Pinion haben?
    Offensichtlich mit Ausnahme von Dingenskirchen, wenn auch nur ne kurze (?) Probefahrt.

    Das kennt man ja, dass die Leute immer meinen, das eigene Zeugs ist das beste. Und wenn jemand mit ner anderen (vielleicht sogar besseren) Idee kommt, kriegt der uff die Fress. Auf Gedeih und Verderb ist alles Neue Scheisse. Das ist nicht gerade objektiv!
    Wenn man mit seiner Lösung zufrieden ist: herzlichen Glückwunsch. Aber dann bitte nicht aus Prinzip die Lösungen der anderen schlecht machen!

    Ich hab in diversen Foren zum Thema Pinion mitgelesen und nirgends auch nur ansatzweise etwas gelesen, dass jemand sein Pinion blöd fand und wieder auf Rohloff umgestiegen ist. Ganz im Gegenteil.

    Und falls sich jemand für meine Erfahrungen interessiert:
    Ich wollte ungedingt ein Fahrrad mit Riemenantrieb und für die möglichen Schaltungen blieben da nicht viele Alternativen (genaugenommen nur Rohloff oder Pinion. Die anderen Möglichkeiten sind wegen zu geringer Bandbreite rausgefallen.).
    Bin Rohloff probegefahren. Bin Pinion probefahren. Habe mich direkt nach der Pinionprobefahrt für Pinion entschieden.
    Bei der Rohloff sind mir vor allem das Gewicht im Hinterrad, das Schaltverhalten und die Geräusche negativ aufgefallen. Langlebigkeit und Wartungsarmut hab ich vom hörensagen einfach mal geglaubt. Is sicherlich unstrittig.

    Bei der Pinion:
    636% Bandbreite: leider geil !!!
    Gleichmäßige Gangabstufung: sehr geil
    Schaltverhalten: supergeil
    Gewicht zentral und unten: perfekt
    Bodenfreiheit: riesig wegen kleiner Ritzel
    Geräusche: nothing, außer Gang 7 und 13, die aber bei längerer Benutzung weniger geworden sind. Bei der neueren Version sind die Geräusche angeblich ganz weg.

    Bleiben die vermeintlichen Nachteile Masse und Preis. Mein Pinionrad wiegt 13.5kg und es geht bestimmt noch leichter (1kg Unterschied zur Rohloff). Preis: hab für Pinion UND Rahmen zusammen ca. 2000€ gezahlt (Rohloff ohne Rahmen ca. 1000€). Das war es mir Wert! Ich brems ja auch mit ner XTR und nicht mit ner Acera :-)

    Das ganze fahre ich jetzt seit ca. 5000km in 1,5 Jahren und ich hatte noch nie auch nur ein einziges Problem mit dem Getriebe (mit dem Zahnriemen übrigens auch nicht). Die Haltbarkeit war beim Kauf natürlich ein Risiko. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Und wenn ich mir seinerzeit ein Rohloff gekauft hätte, hätte ich jetzt nach 1,5 Jahren guter Erfahrung kein Geld mehr für ein neues Rad mit Pinion…

    Und wie gesagt: das eigene Zeugs ist halt immer das beste ;-)

  184. Karhu am 9. Juli 2014:

    Aha.

  185. S.Chnappi am 9. Juli 2014:

    @ Isalächerlich,
    verrate uns doch bitte, welchen Rahmen du hast und wo es dass dann noch für 2000 EUR gibt.

  186. Isalächerlich am 9. Juli 2014:

    Mi:Tech
    Preis liegt mittlerweile bei 2298€
    War vor 2 Jahren noch günstiger

  187. Mirko am 9. Juli 2014:

    Ich fahre auch seit Dezember 2013 ein MiTech Pinion 26” Rad (16,5kg mit dickem Schloss, Schutzblechen, stabilem Tubus Gepäckträger, Gates Carbon Belt Drive, der Vielfahrer-HR-Nabe von MiTech, gutem Licht und NaDy).
    Das ganze hat ca. 5100€ gekostet. Aber bisher war es jeden Euro wert. An die Drehgriffschaltung musste ich mich erstmal gewöhnen und auch, dass man unter Last nicht so schalten kann wie auf einem Rad mit Kettenschaltung, vorallem in den Gängen 7 und 13. Mittlerweile bin ich gut 3500km gefahren und zufrieden. Jetzt muss es nur noch ewig halten, dann hat sich das Geld gelohnt. Wartung war bisher, außer Speichen spannen, nicht nöitg. Nur kurz nach dem Kauf mussten die Schaltzüge erneut befestigt werden. Da war mein Händler bei der Montage der Schaltung zu ängstlich.

    Würde ich es nochmal kaufen?
    Nein.
    …Leider ist mein Budget für die nächsten Jahre Fahrradkauf erstmal aufgebraucht. :-)

    Gruß

    Mirko

  188. Hans am 10. Juli 2014:

    183.Isjalächerlich am 8. Juli 2014: Eigene Erfahrungen sind wertvoll, das ist richtig. Zumal man ja auch ganz individuelle Ansprüche an sein Material stellt. Aber zusätzlich gibt es auch immer objektive, fachliche und technische Daten zum Objekt der Begierde, die auch für Menschen ohne eigene Erfahrungen am Produkt aussagekräftig sind. Ohne je Panzer gefahren zu sein, weiß ich sicher, dass ich das auch nie wollte.
    Und bei der Pinion gibt es solche Fakten eben auch, die man sehr wohl bewerten kann, ohne die Schaltung jemals persönlich gefahren zu haben. Dazu zählen für mich die extreme (technisch bedingte) “Gangdichte” in den kurzen Übersetzungen. Das ist bei der Rohloff schon ungünstig – bei der Pinion noch viel mehr. Ich wette, dass der Pinionfahrer i.d.R. im unteren Gangbereich ca. 8 Gänge gar nicht benötigt und diese deshalb generell immer durchschalten muss (Schaltorgie). Auch ist es Fakt, dass es keinen Vollkettenschutz für diese Räder gibt (mir sehr wichtig), dass Speizalrahmen benötigt werden, hohes Gewicht, noch höherer Preis….Ja, usw… Das alles muss man nicht ausprobiert haben, das sind Fakten. Trotzdem finde ich es schön, dass es solche Innovation gibt – in diesem Falle jedoch nicht für mich. Schöne Grüße Hans

  189. Hans am 10. Juli 2014:

    Noch Spässchen am Rande: Habe 2 Rohloffs in der Familie, eine dritte in Planung, 2 weitere montiere ich gerade Freunden in ihre Räder und 3 weitere habe ich zwischenzeitlich Freunden vermittelt. Ich fahre mit meiner jetzt. ca. 4 Jahre, ca. 35T Km, Null Probleme, immer noch original Schaltseil, bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit, … besser geht es nicht. Habe eigene Erfahrungen zum Vergleich: Kettenschaltung, seit über 50 Jahren: alle gängigen Nabenschaltungen, die es bis heute gab und gibt. Die Rohloff ist unübertroffen – auch wegen ihrer Universalität.

  190. Isjalächerlich am 10. Juli 2014:

    Hallo Hans,
    im Prinzip hast du natürlich recht, dass man einige Sachen auch bewerten kann, ohne Probefahrt. Z.B. den Preis, keine Frage.
    In den vorangegangenen Kommentaren war das allerdings häufig nicht der Fall und die Leute haben alles kommentiert ohne zu wissen, wovon sie reden (und irgendwann über Treppenstufen diskutiert ?!). Deshalb habe ich das geschrieben.

    Und selbstverständlich hat jeder seine eigenen Vorstellungen, was für ihn das beste ist. Aber der Sinn eines Forums wie hier besteht ja meiner Meinung nach darin, den Leuten, die noch überlegen was sie sich kaufen mit ein paar Erfahrungen zu helfen und nicht darin, die jeweils andere Fraktion vom Gegenteil zu überzeugen.

    Trotzdem noch zu deinen Kommentaren:
    Statt Vollkettenschutz empfehle ich sowieso einen Zahnriemen. Hat in meinen Augen nur Vorteile, wobei das noch kontroverser diskutiert wird als die Schaltung. Wir brauchen das Fass hier jetzt auch nicht aufmachen.

    Gewicht: Das Mehrgewicht ist 1 kg. Dafür sitzt es aber an einer besseren Stelle. Man muss es zwar den Berg hochschleppen, Handling und Fahrgefühl sind aber deutlich angenehmer. Das ist eine Sache, für die sich eine Probefahrt mit direktem Vergleich durchaus lohnt. Das ist ein Unterschied, den man nicht beim Lesen beurteilen kann. Im Übrigen, wenn einem das Gewicht so wichtig ist sollte man eine Kettenschaltung fahren. Die Rohloff ist auch nicht so leicht.

    Gangdichte: Wenn man überwiegend im Flachen fährt hast du sicherlich recht. Ich bin letztens mal über die Alpen gefahren. Wenn man einen 1000 Höhenmeter-Anstieg vor sich hat mit wechselden Steigungen zwischen 10 und 20% ist man über jeden einzelnen Gang froh.

    Für die Kettenschaltungsleute, die noch überlegen: viele stören sich daran, dass es derzeit nur eine Gripshift gibt. Mich hat das anfangs auch skeptisch gemacht, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und lernt die Vorteile zu schätzen. Man kann mit einer Handbewegung und in Sekundenbruchteilen 4-5 Gänge in alle Richtungen schalten. Viel schneller als bei Kettenschaltungen.
    Hochschalten kann man unter voller Last. Das ist fast wie Automatik fahren. Fürs Runterschalten muss man ein bisschen Druck rausnehmen. Allerdings reicht das in den meisten Fällen schon aus, wenn man in dem Moment schaltet, wenn einer der Füße ganz unten ist. Wenn man ein paar Hundert Kilometer gefahren ist, gewöhnt man sich daran und schaltet automatisch im richtigen Moment. Das ganze geht ohne Nachdenken.

    Und, Hans, ich finde die Innovationen auch sehr schön. Bei mir ist es (im Vergleich zu anderen) jedoch so, dass ich die neuen Sachen auch immer gleich haben will ;-)

    Nichts für ungut!
    Gruß

  191. hans am 10. Juli 2014:

    190.Isjalächerlich am 10. Juli 2014: Zahnriemen geht bei mir nicht, weil mein Wuschrahmen so nicht zu haben ist. Generell jedoch würde ich den nicht ausschließen, auch wenn meine Kette im chainglider ohne Wartung 10-15T Km durchhält (dat is tatsache). Zum Gewicht: die Rohloff wiegt 100-150 Gramm mehr, als eine gute KS; auch Tatarensache. Dat is nix. Sie ist nicht schwerer, als jede gängige 5-gang und mehr-Nabenschaltung, die man heute kaufen kann. Mit der Gangdichte der Rolf kann ich leben, geht ja nicht anders, machmal nervt es (aber nur ein klein bisschen). Ja, ich beschaffe mir auch immer das Neueste, allerdings nur, wenn es mich schon in der Phase der Überprüfung voll überzeugt. Wegen Fliegenschiss wechsel ich nicht.

  192. Isjalächerlich am 10. Juli 2014:

    Übrigens: es gibt demnächst vielleicht die Kreuzung aus Pinion und Rohloff. Ein Planetengetriebe im Tretlager mit 16 Gängen :-)
    https://www.kickstarter.com/projects/1401606907/nuseti-the-mountain-bike-of-the-future

    Extra für Hans mit gekapselter Kette ;-)

    Gruß

  193. Radler am 10. Juli 2014:

    Sicher dass Rohloff nur 150 Gramm Mehrgewicht zur Kettenschaltung hat? Ich dachte was von 800 Gramm gehört zu haben? Pinion hat ja dann nochmal 1 KG mehr an Gewicht zu Rohloff….

    Ich weiss ja nicht, aber von meinem Gefühl her finde ich das Pinion System über die Maßen teuer. 2200.- Euro ist schon dass Minimum was ein Rahmen mit Getriebe kostet (MI-Tech). Dafür gibt es bereits gute (ja ich weiss, nicht vom Velotraum) Rohloff Kompletträder in Vollausstattung.

    Was ich nicht sehe, wo bietet Pinion dem Trekking / Alltags Fahrer einen Vorteil, der die höheren Anschaffungskosten rechtfertigen würde? Man braucht zwingend diesen Spezialrahmen und kommt – so wie ich den Markt überblicke – kaum unter 16 KG Systemgewicht (nur mit Leichtbauteilen) weg. Gerne auch 17,5Kg. Dass finde ich aber für ein Trekking Rad in der + 4500,- Euro Kategorie absolut untragbar.

    Dazu kommt: Wo ist die noch breitere Übersetzung i.Vgl. zu Rohloff überhaupt nötig? Ein 26 Zoll Rohloff Rad, übersetzt 38/16 ist ausreichend ausgerüstet. Klar dass ist bei mir jetzt so, bei einem anderen mags wieder anders sein. Dazu kommt, wie oben schon geschrieben wurde, die Gangsprünge bei Pinion sind zu klein. Hier wird es oft den Fall geben, dass 5-7 Gänge überschaltet werden müssen?!

    Mir scheint der durchschnittliche Käufer eines Premium Fahrrades (2.000 Km Fahrleistung/a) wäre wesentlich besser bedient, wenn er sein Rad eher durch Weglassen für Ihn unnützer Schaltsysteme optimieren würde. Damit meine ich: Man nehme einen Bruchteil des Geldes was ein Pinion Rad kostet, erwerbe z.b. einen Speedster Rahmen, montiere eine aktuelle mittelpreisige Rennrad Gruppe (Ultegra / 105), nehme Syntace Vorbau / Lenker / Sattelstütze sowie Tubus Vega Träger und garniere dies mit leichten aber steifen Laufrädern die mit Marathon Racer EVO (noch besser wäre Conti Race King 2.2 Protection – und diese dann Tubeless mit Dichtmilch montiert) bereift sind. Gebremst wird auf Avid BB7 Scheibenbremse an Trickstuff Scheiben. Ständer würde ich weglassen, Schutzbleche welche nehmen zum Anstecken (gut, SKS in Fest geht auch). Licht würde ich den Bumm Ixon nehmen, Nabendynamo (NaDy) ist aber auch gut, nur m.E. oft nicht nötig und v.a. dann nicht, wenn er nur für die eine Woche Radreise im Jahr angeschafft wird. Denn da fährt man eh nur im Hellen oder die Stirnlampe hilft. NaDy mag bei viel Winter Einsatz sinnvoll sein.

    Dass sollte etwa 2.000 Euro kosten und man bekommt dass Schubladen-Sprengende 12,x KG Rad. Dass taugt dann für die schnelle Abendrunde genauso wie für leichtes Offroad, die Fahrt zur Arbeit und die Radreise übers Stilfser Joch und danach noch quer durch Frankreich weiter…

    Positiver Nebeneffekt, man ist plötzlich ohne weiteres immer unter den fixen Bikern, Anstiege fallen leichter.
    Dass ist der Trick beim Radeln: Die läppischen 200 Watt Dauerleistung die man als trainierter Alltags / Touren Radler aufbringen kann, müssen möglichst effizient genutzt werden. Also leichtes Gesamtsystem mit hochwertigen Komponenten die geringe Reibungsverluste aufweisen, ergo besser 1-mal in gute Lagerqualität investieren und dann ist lange Ruhe.

    Klar ist aber auch: Diese Beschreibung richtet sich tendenziell an den “Nicht Dauer-Schwerlast-Reisenden”. Ich gehe von überwiegenden Tagestouren von Frühjahr bis Herbst mit abendlicher Heimkehr in die Wohnung/Haus aus. Als “Dauer-Radreisender” in Fernen Gegenden würde ich entweder ein zweites Rad vorhalten oder dann was in der 16 KG Robust-Klasse nutzen. Auch der Ganzjahres (ab ca. 8000 km Jahresleistung) Alltags Radler sollte bei meinem Beispiel Kettenschaltung durch Rohloff ersetzten oder halt 1 mal Jährlich Ritzel und Kette tauschen.

    Disclaimer:

    Der obige Text gibt mein Persönliche Meinung wieder, erworben in vielen Jahren des Radfahrens / Rad Reisens / Alltagsradlen / Arbeits-weg-radeln / Touren-Radeln / MTB-Radlen / 2 Jahre Rad Kurier Radeln. Er erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit / Niemand soll Belehrt werden. Auch ist es jedem freigestellt sein eigenes Konzept zu betreiben, dieses wie auch immer geartete Rad Konzept soll hiermit ausdrücklich nicht herabgestzt werden.

    Beste Grüße

  194. Hans am 10. Juli 2014:

    Isjalächerlich am 10. Juli 2014:: Sehr interessant, jedoch auch wieder nix für mich, weil Moutainbiking für mich nicht in Frage kommt; das ganze ist für mich zu “sportiv”. Aber dass mal endlich jemand ein System mit von vorne herein richtig gekapselter kette aufbaut, ist ein echter Fortschritt. Wenn schon, dann so. Sehr schön.

  195. Mirko am 11. Juli 2014:

    Meine Entscheidung für ein Pinion Rad war folgende:
    Nach drei Jahren der täglichen Fahrt mit dem Rad zur Arbeit, ca 10,5 km pro Strecke, bei jedem Wetter, hatte ich am Ende der drei Jahre:
    7 Ketten,
    3 Kasetten,
    2 Kurbelgarnitueren,
    1 Tretlager,
    2 billige Federgabeln,
    2 komplette Bremssysteme (einige Scheibenbremsen sind für den Winter nicht geeignet),
    4 Sätze Reifen,
    2 Sätze Schaltzüge,
    3 Schalthebel,
    1 Satz Felgen,
    2 Sätze Pedalen,
    1 Steuersatz
    mehrere Speichen
    1 Schaltwerk gewechselt.

    Prinzipiell kann man sagen, dass lediglich der Rahmen original geblieben ist.
    Ganz davon abgesehen, dass es nötig war aller 500km die Schaltung wegen Ungenaugiekeit nachzustellen – also ca. einmal pro Monat.
    Bisher habe ich am Pinionrad, abgesehen vom Winterreifenwechsel, nichts gemacht.
    Schon das ist es wert.
    Lieber investiere ich die Zeit in meine Kinder als in mein Rad. :-)

  196. Hans am 11. Juli 2014:

    195.Mirko am 11. Juli 2014: Mensch Maier, das ist ja extrem! Selbst für eine Kettenschaltung. Ich fahre täglich 50-70 Km und das mit meinem (neuen, jetzt 1,5 Jahre alten) Rad (VT900), ohne eine einzige Schraube anzufassen; Zweimal Kette leicht ölen (durch das kleine Loch im chainglider), einmal Ölwechsel in der Rolf/Jahr. Sonst nix. Und ich erwarte, dass das so weitergeht und diese Erwartung ist realistisch für weitere 2 Jahre. Allerdings habe ich das Rad von vorne herein sehr robust konzipiert und auch viel Geld dafür ausgegeben. Das lohnt sich. Ich hatte anfänglich noch alle 3 Monate das Kettenspiel gemessen (caliber von Rolf); aber bis heute meldet der caliber: Kette neuwertig. Jetzt fass ich auch die nicht mehr an, bis ich Geräusche aus dem Kettenschutz höre – und das wird dauern.

    Gerade die letzten Tage habe ich neue, sehr interessante Erkenntnisse gewonnen bezüglich Kettennutzung und Kettenverschleiß, bei der Aufarbeitung zweier Räder von Freunden, die ich nie für möglich gehalten hätte. Bei geschickter Anwendung, kann man Ketten (gilt nicht für Kettenschaltungen!!!) schier unglaublich lange fahren, ohne die Kettenblätter und Ritzel dabei zu zerstören.

  197. Mirko am 11. Juli 2014:

    Mein letztes Rad war halt mit einer Kettenschaltung ausgestattet. Muss dazu auch sagen, dass die Komponenten, die anfangs verbaut waren nicht gerade auf Langlebigkeit ausgelegt waren. Das Rad hat 2004 ca. 600,-€ gekostet (mit hydr. Scheibenbremsen (Tektro Müll) und Federgabel (RST Müll)). Die waren dann auch schnell durch, als ich ernsthaft, sprich täglich auf Arbeit, gefahren bin. Die Wartung der Kettenschaltung war schon extrem aufwendig.
    Beim Kollegen mit einem Fully E-Bike ist es noch schlimmer, nach gut 1,5tkm ist die Kette samt Kasette (10 Gang Kettenschaltung) völlig hinüber.
    Deswegen habe ich auch ein Rad gekauft, bei dem ein Getriebe statt einer Kettenschaltung verbaut war. Sollte der Riemens nicht das halten, was der Hersteller verspricht, war es halt ein 200,-€teures Experiment.

    Gruß

    Mirko

  198. Hans am 13. Juli 2014:

    Dazu fällt mir u.a. ein: Billig kaufen, ist teuer kaufen. Diesen Spruch kenne ich schon seit meiner Jugend. Da ist schon was dran.

  199. Brennabor am 16. Juli 2014:

    Hallo zusammen, über Eure Probleme kann ich nur staunen.
    Leider gibt es in Deutschland keine neutrale objektive
    Fahrrad-Fachzeitschrift, die mal einen Vergleich zwischen
    Eingang und Mehrgang Fahrräder aufzeigen würde.
    Ich hab mal bemerkt, daß man mit einer Rohloff im
    14. Gang ( in der Ebene ) nicht 41,3 km/h fahren kann.
    ( laut Stiftung Warentest möglich ).
    Da ist sofort die Rechtsabteilung der Stiftung eingesprungen
    und meinte bei einem starken Gefälle wäre das schon
    möglich. Bei einem starken Gefälle fahr ich auch 50,
    ohne jeglichen Antrieb. Also die Antwort hätten die sich
    sparen können. Selbst die “Experten” vom ADFC sind
    mir auf meine Bemerkung völlig ausgewischen.
    Übrigens bei der Tour de France fährt keiner Pinion
    oder Rohloff, und auch keine 27 Gang-Schaltung !
    Maximal eine 20 Gang-Schaltung. Wieso bietet
    man den Normalverbraucher solch einen Unsinn an ?

  200. Isjalächerlich am 16. Juli 2014:

    Es will überhaupt nicht in meinen Kopf, was es da nicht zu verstehen gibt!
    Offensichtlich hält absolut NIEMAND Eingangräder für sinnvoll oder vorteilhaft! Nicht hier im Forum, nicht bei der Stiftung Warentest, nicht beim ADFC und auch die Tour de France wird niemand mit einem Gang gewinnen solange irgendwer MIT Schaltung fährt.
    Außer Dir und ein paar Großstadt-Hipstern. Könnte es nicht vielleicht doch sein, dass du mit deinem Eingang-Fanatismus daneben liegst?