SON 20R-Nabendynamo mit Direkt-Kontakt

28. Dezember 2009  |

Die kleine Tübinger Firma »Schmidt Maschinenbau« – Technologieführer in Sachen Fahrradbeleuchtung – legt die Latte mit einer steckerlosen Kontaktierung wiedermal ein Stückchen höher.

Während die Qualität, Zuverlässigkeit und Energielieferung der Schmidt-Nabendynamos und -Scheinwerfer seit Jahren schon eine Klasse für sich sind, gibt es einen klitzekleinen technischen Schönheitsfehler: das Scheinwerfer-Lichtkabel und die dazugehörige Steckerverbindung zur Nabe.

Aktualisierung 30.01.2013: Inzwischen gibt es alle Alu- und Stahlgabeln optional in der Ausführung »Direktkontakt« (DK). Bei Verwendung einer DK-Gabel läuft das Lichtkabel, unabhängig vom verwendeten Nabendynamo, unsichtbar in den Gabelscheiden. Noch eine Stufe eleganter und technisch raffinierter wird es in der hier beschriebenen Verbindung mit einem SON-Nabendynamo (SON28 und SONdelux). In dieser Kombination erfolgt die Stromübertragung steckerlos über eine Kontaktplatte an der Gabel, wie an der SON-Nabe.

Überzeugungstäter Wilfried Schmidt

Als Wilfried Schmidt uns vor einem dreiviertel Jahr erstmals die Idee eines steckerlosen, also sich selbst kontaktierenden Nabendynamos präsentierte, wollte uns die Notwendigkeit für diese Weiterentwicklung nicht so richtig einleuchten. Für spezielle Anforderungen oder für eine Kleinserie schön und gut, aber als zukünftiger Standard schien uns das Verhältnis von Aufwand und Zusatznutzen ungünstig. – Da gab es einfach zu viele fieselige Details zu lösen. Zudem hatten wir mit der bisherigen Kontaktierung – mittels Steckern – keinerlei Probleme. Und wer baut schon ständig sein Vorderrad aus und ein?

Als wir ein paar Monate später einen der ersten Prototypen in das neue Velotraum-Rad seiner jüngsten Tochter einbauten – die Ärmste musste deshalb acht Wochen länger auf ihr neues Fahrrad warten – waren wir begeistert. Denn nicht nur die zwar bewährten aber rustikalen Steckkontakte waren weg, mit den Steckern war auch die unschöne Kabelage verschwunden. Das Kabel verläuft nun unsichtbar in der rechten Gabelscheide. Verdammt elegant und smart – insbesondere bei einer normalen Gabel.

Chapeau Wilfried Schmidt, denn die vielen kleinen Detaillösungen, die dazu notwendig waren, hat er mit der zähen Zielstrebigkeit und Findigkeit schwäbischer Tüftler gelöst. Ein schöner Zufall wollte es, dass speziell die Velotraum »A-425«-Gabel ideale Voraussetzungen für diese Entwicklung bietet.

Praxistest

Kurz vor Weihnachten erhielten wir dann ein weiteres Testset, bestehend aus präparierter Velotraum-Gabel, SON 20R-Nabendynamo und Edelux-Scheinwerfer.

Als Erstes ging’s damit ins frostige, weil unbeheizte Fotostudio. Schließlich muss das Ganze vernünftig und ansprechend ins Bild gesetzt werden.

Danach wurde entschieden, an wessen Rad das edle Equipment zum Praxistest montiert werden sollte, und die Wahl fiel auf den einzigen verbliebenen Nabendynamo-Abstinenzler bei Velotraum – den Chronisten. Ja, richtig gelesen – obwohl ich von den Produkten aus dem Hause SON überzeugt und begeistert bin, war ich bisher Akku-Lichtanlagen-Anhänger.

Schön blöd, kann ich nach den ersten Fahrten nur sagen, die alle unter recht extremen Bedingungen stattgefunden haben. Minusgrade im zweistelligen Bereich, Schnee, Schneematsch, felgentiefes und streusalz-gesättigtes Tauwasser, Kalt-Warm-Wechsel…, aber nichts konnte der Lichtanlage etwas anhaben. Faszinierend und wie herbeigezaubert, das bereits im Schritttempo sehr helle Licht (beruhigend in vereisten Kurven) und ab 20 km/h dann famose 70 Lux. Damit lassen sich sogar die »Schwarzen Löcher« für Radfahrer – patschnasse und rabenschwarze Nebenwege – ausleuchten.

Dieser Aspekt der enormen Helligkeit ist natürlich nichts wirklich Neues, denn damit überzeugen SON-Lichtanlagen schon seit Einführung des Edelux-Scheinwerfers. Der jetzt begonnene Wintertest soll vielmehr eventuelle Schwachstellen im neuen Konzept aufdecken. Als da wären: die Isolierung zur Gabel, die Korrosionsbeständigkeit der Gabelausfallenden, die Anfälligkeit für Kriechstrom und die mechanische Belastbarkeit.

Für einen Praxis-Härtetest gibt es eigentlich keine bessere Jahreszeit als den hiesigen Winter, auch wenn sich zum Radfahren andere Jahreszeiten mehr anbieten. Aber was tut man nicht alles für Ruhm, Ehre und den ingeniösen Ruf des Schwabenlands ;-)

Weiterentwicklung für den Serieneinsatz

In der Zwischenzeit werden die Voraussetzungen für den Serieneinsatz vorangetrieben. Neben der technischen Herausforderung, vor allem eine Frage der Abstimmung und Zusammenarbeit. Denn es gibt schließlich unzählige Gabeltypen, für die unmöglich alle maßgeschneiderte Lösungen angeboten werden können. Da gilt es sehr, sehr dicke Bretter zu bohren und eine Art von Standard oder Norm zu schaffen. Laut Wilfried Schmidt hat aber auch Shimano Interesse an seiner Lösung bekundet…

Zumindest Velotraum-Kunden können schon früher in den Genuss dieser smarten Lösung kommen, denn wir werden mit SON eine Kleinserie auflegen. Ob wir den »Direktkontakt« erstmal nur in Verbindung mit der Alugabel oder auch mit der Stahlgabel anbieten wird sich in den nächsten Wochen entscheiden.

Kommentare

  1. Ali Bert am 30. Dezember 2009:

    das i-tüpfelchen wäre meiner Meinung nach gesetzt, wenn Herr Schmidt das letzte Stück Kabel auch noch verschwinden ließe ;-) Ich lasse mich von der Ingenieurskunst und dem Ästhetikverständnis von Herrn Schmidt sehr gerne mittragen. Ob ich das kaufen kann (und will) hängt vom Preis ab. Sieht auf jeden Fall saugut aus. Das Kabel mit den entsprechenden Bindern, entlang der Gabel, fand ich schon immer hässlich. Und beim Putzen hat es auch immer gestört, menno!

  2. Josef Most am 30. Dezember 2009:

    Die Frage ist, was letztlich für die Praxis besser ist. Fast kabelloser Kontakt, der aber wahrscheinlich auch Probleme mit sich bringen kann, oder ein Kabel, das sehr leicht und immer wieder auszuwechseln ist.

    jomo

  3. Henning am 31. Dezember 2009:

    Jetzt fehlen bloß noch zwei Bohrungen im Rahmen und man könnte das Kabel innen elegant bis zum Rücklicht führen. Dann ist auch im Velotraum eine zuverlässige und umweltfreundliche (keine Batterien) Lichtanlage möglich.
    Vorne Edelux, hinten ein Line plus und man muß nie mehr ans Licht denken.

    Schade das es bei Federgabeln nicht funktioniert.

  4. Velofreund am 1. Januar 2010:

    geht auch bei Federgabeln, nur nicht bei Velotraum, die Konkurrenz (TT) kann auch dass, allerdings zum Mondpreis von 1000 Euro, wobei die Lösung der Taschenaufnahme schon fein ist.

    Was mir am Direktkontakt SON komisch vorkommt ist, dass der Masseschluss wohl über den Rahmen erfolgen muss, warum motzt da keiner ? Sind meine Kenntnisse soweit ab vom Schuss, das dass kein Problem mehr wäre ? Früher doch die Hauptursache für flackernde Beleuchtung. (lockerer Steuersatz)

  5. Mark am 1. Januar 2010:

    Ich halte das für ausgemachten Schnick-Schnack, macht das Rad in erster Linie teurer und nicht unbedingt besser! Ist was für Systemintegrations-Freaks, wird also bald an jedem IdWorx dran sein!

  6. E. Arly, HH am 2. Januar 2010:

    Niemand wird gezwungen early adopter zu sein!

    Mensch Leute, is doch klar: Alle Entwicklungen, die sich »ganz vorne dran« ansiedeln, sind erstmal nicht für den breiten Markt gedacht und auch zu teuer, für das, was sie bringen. Aber manchmal kriegt die Idee und ihre immer weiter verbesserte Umsetzung Flügel…

  7. Ali Bert am 3. Januar 2010:

    beim Barte des Propheten, du hast Recht.

  8. Hubertus, Wi am 4. Januar 2010:

    Ist ja schick, gibt es das auch für Gabeln mit Scheibenbremsen?

  9. Jan, Berlin am 4. Januar 2010:

    Gibt es die vorgestellte Lösung nur für den SON-20R oder wird die neue Gabel auch mit dem Standard-SON kompatibel sein (ggf. mit leichten Modifikationen)?

  10. Stefan Stiener von Velotraum am 4. Januar 2010:

    Hallo Zusammen,

    @ Henning,
    von einem Lichtkabel im Rahmen möchten wir auch in Zukunft absehen, dazu sind unsere Erfahrungen mit dem, von einer Batterie gespeisten Dioden-Rücklicht einfach zu gut, wenn auch ökologisch nicht ganz astrein.

    @ Velofreund, Hubertus und Jan,

    zum Thema Masse wird vielleicht jemand von Schmidt Maschinenbau nach deren Weihnachtsferien Stellung nehmen. Momentan gibt es bei SON dazu diese Info, für alle die Physik als Leistungskurs hatten ;-)

    Ob es diese Lösung auch für Scheibenbremsen bzw. für andere SON Nabendynamo-Modelle geben wird, können wir im Moment beim besten Willen nicht sagen und abschätzen. Das wird einfach die weitere Entwicklung ergeben. Wie bereits erwähnt – wir befinden uns ganz am Anfang und wollen keine blauäugigen Versprechungen machen.

  11. Bilany am 15. Januar 2010:

    Funktioniert das Ganze auch mit anderen Scheinwerfern oder nur in der Edelvariante?

  12. Stefan Stiener von Velotraum am 15. Januar 2010:

    Hallo Bilany,

    das Ganze funktioniert auch mit anderen Scheinwerfern.

  13. Volker UK am 17. Januar 2010:

    Hallo Stefan,
    erzaehl doch mal was zu den Reifen die Du gerade drauf hast (siehe Kundengalerie)? Gehe ich recht in der Annahme das es die Schneereifen vom Hoflieferanten sind? Mir geht es hauptsaechlich um die Frage ob man da merklich weniger mit wegrutscht bei Eis und Schnee?
    Danke

  14. Stefan Stiener von Velotraum am 18. Januar 2010:

    Hallo Volker,

    falsch geraten, bei Spikes vertrauen wir seit 10 Jahren auf finnische Qualität.

    Mein Winter-und Testfahrrad rollt im Moment auf Nokian Extreme-Reifen, so ziemlich das schwerste Reifengeschütz gegen Eis und Schnee.

    Rollt zwar auf Asphalt überhaupt nicht (gefühlte Verzehnfachung des Rollwiderstands) und ist lauter als 20 Rohloff-Naben im Chor. Aber dafür ziemlich sicher, wenn es glatt und vereist ist. Und wenn man rutscht, dann kontrolliert, so dass man noch reagieren kann. Ich persönlich will im Winter auf dieses deutliche Plus an Sicherheit nicht verzichten.

  15. Hans am 25. Januar 2010:

    Rein Batterie betriebene Beleuchtung am Rad ist i. A. verboten.
    Ich habe bei Schmidt 10 m von diesem Koaxkabel gekauft, es vorne am Steuerkopf in den Rahmen verlegt und bis hinten zum Gabelende geführt. Dort kommt es heraus, geht aber gleich wieder in das TUBUS-Gepäckträgerrohr und im TUBUS bis direkt hinter das Rücklicht. So habe ich:
    1. ein Koaxkabel großen Querschnitts
    2. praktisch komplett IM Rahmen
    3. alle Stromwege zweiadrig geführt
    4. Eine unerschöpfliche Energiequelle hinten und vorne, wie von der StVO gefordert.

    Das Koaxkabel von Schmidt ist für diese Art von Anwendung einfach genial, weil

    - sehr großer Querschnitt (niederohmig, wichtig bei 6 V-Anlage!) – Masse ist schützend über dem stromführenden Innenleiter geführt (bei Verletzung der Isolation kann ein Masseschluß/Kurzschluß praktisch nicht entstehen) – die äußere Isolation ist extrem robust und trotzdem schön weich und geschmeidig.

    Einziger Nachteil: Das Herstellen von Verbindungen ist aufwendig und muss mit großer Sorgfalt gemacht werden. Dann aber hat man eine prakt. perfekte Verkabelung.

    Den Effekt sieht man auch leicht: schon beim ganz langsamen Schieben des Rades leuchten Scheinwerfer und Rücklicht bei jeder durchfahrenen Amplitude des Generators hell auf.

    Aus meiner Sicht ist die Steckerlösung beim SON hinreichend gut. Weiterentwicklungen sind aber ok, solange das Bewährte deshalb nicht gleich ausrangiert wird. Ich würde auf eine zweiadrige Kabelführung bis ans Rücklicht nicht verzichten wollen.

    Schöne Grüße

  16. Jörg am 28. Januar 2010:

    Hallo Hans,
    ich bitte meiner Vorstellung auf die Sprünge zu helfen:
    Das setzt doch dann vorne wie hinten (Gabelende meint Ausfallende?) recht große Bohrungen in den Rohren voraus. Wenn es die nicht gibt, hätte ich gewisse Bedenken, die einfach zu bohren.

    Von früheren Rädern ist mir noch gut in Erinnerung, dass diese Verbindungen an den Ein-/ Ausführungen irgendwann das Zeitliche gesegnet haben und dann kurzerhand aussenliegend ersetzt wurden.

    Grundsätzlich habe ich mir diese Verkabelung nach hinten auch schon gewünscht, als bei der Kälte der letzten Tage über Nacht die Batterie im Rücklicht ihren Dienst versagte und ich im Dunkeln unterwegs war – zugegeben, in 9 Jahren das erste Mal ;-)

  17. Christian am 30. Januar 2010:

    Hallo,

    finde ich sehr schön, dass ihr diese Idee verfolgt. Wird es später mit jedem SON funktioniere oder gibt es für die Dynamos zumindest eine Umbaumöglichkeit?

    Danke

  18. Stefan Stiener von Velotraum am 31. Januar 2010:

    Hallo Christian,

    wie das »später« aussieht ist noch offen. Momentan wird sich die Lösung auf den SONdelux (ehemals SON20R) und die velotraum-Alugabel beschränken.

    Zur Umbaumöglichkeit kann ich wenig sagen, leite die Frage aber mal an SON weiter.

  19. Marcus am 14. Februar 2010:

    Ein Fahrradhersteller, der weiterhin auf illegale und unzuverlässige Batterieleuchten setzt, bleibt für mich ein Velo-Albtraum.

  20. Ralph Bartz von Schmidt Maschinenbau am 19. Februar 2010:

    SONdelux und SONdelux disc (Centerlock) sind jeweils auch in der SL-Version verfügbar. Näheres hierzu demnächst auf unserer Homepage; sie wird gerade überarbeitet.

    Bereits bestehende SON mit Stecker können nicht auf SL umgebaut werden. Gabeln zum Nachrüsten auf die SL-Technik sind ebenfalls nicht geplant. Hier müsste sich ein Gabelhersteller finden, diese anzubieten. Allerdings sind die Rahmengeometrien dermaßen verschieden, dass sich kaum passende »Standardgabeln« finden lassen werden.

    Wird der Fahrradrahmen als Masseleitung verwendet, gibt es meistens Kontaktprobleme bei den Komponentenverbindungen Gabel/Steuersatz/Rahmen, Rahmen/Schutzblech oder Rahmen/Gepäckträger usf.

    Wenn wir die Masseleitung auf die Gabel beschränken, sollte eine sichere Kontaktierung möglich sein. Darüber hinaus ließe sich alternativ auch eine separate Kontaktierung der Masse einrichten. Wir befinden uns, wie gesagt, noch in der Testphase.

  21. Hans am 22. Februar 2010:

    Hallo Jörg (Nr. 16 oben):
    Ja, mein Rahmen hat vorne und hinten 2 kleine Bohrungen. Hinten heißt: an der Kettenstrebeninnsenseite vor dem Ausfallende. Aber alles original. Rahmen ist ein Koga (Baujahr ca. 1980; lebenslange Garantie), der damit offensichtlich kein Problem hat. Durch diese Bohrungen passt das Schmidt-Kabel gerade so durch. Bei nicht vorhandenen Löchern hätte ich natürlich nicht selbst welche gebohrt. Der Rahmennachfolger wird ein VT werden.
    (Mein Licht ist »supergeil«! SON mit 2 parallelen Edeluxen. Die Nacht wird zum Tag. Ich liebe das Fahren in der Nacht; finde es romantisch. Deshalb diese aufwendige Lösung. Mich hat die Polizei schon mit der Kelle aus dem Verkehr gefischt und (privat) staunend ausgefragt, woher dieses tolle Licht).
    Gruß

  22. Josef am 23. Februar 2010:

    @Marcus

    Ich teile deine Meinung. Hinten mit Batterielicht zu fahren ist Mist, gerade im Winter sind die Akkus fast nicht zu gebrauchen und Batterien sind mir zu teuer.
    Also liebe Veloträumer lasst euch mal was einfallen. Eine zuverlässige und haltbare Stromleitung zum Rücklicht müsste doch von euch machbar sein, ohne gleich den Rahmen aufzubohren. Wie machen das andere Hersteller?

    Hallo Ralph Bartz,
    Kann man jetzt eigentlich den SON Deluxe für jeden scheinwerfer verwenden oder flackert da das Licht?

    Gruß Josef

  23. Markus von Velotraum am 23. Februar 2010:

    Hallo an Alle, die nicht gerne mit Akku oder Batterierücklicht fahren. Wer aufmerksam liest, findet auch bei Velotraum in den Wahlmöglichkeiten ein Rücklicht, das verkabelt wird (das superhelle B&M Line Plus). Das Kabel wird außen am Rahmen verlegt. Mit dem soliden Koaxialkabel von SON auch kein Problem. Ich verstehe den Wunsch sehr gut seit die Automatikfunktion bei den Scheinwerfern tadellos arbeitet. Scheinwerfer auf Automatik und fertig, den Rest erledigt der Sensor (besonders gut kann das der Edelux).

    Und mit dem Kabel kann man auch vom Aussehen her prima leben. Ich selber, und viele andere auch, kommen beim Rücklicht prima mit einem akkubetriebenen Toplight zurecht. Und mit qualitativ guten Akkus gibt es auch im Winter keine Probleme.

    Ich finde die Wahloption passend. So kann jeder für sich entscheiden, was er besser findet ;-)
    Und an das Team bei SON: weiter so, das ist der beste Scheinwerfer, den ich bislang am Rad hatte.

  24. Ralph von Schmidt Maschinenbau am 24. Februar 2010:

    An Josef:

    Der SON delux lässt sich in Vorderrädern bis 20 Zoll mit allen Scheinwerfern,
    in 26 und 28 Zoll-Rädern nur mit Edelux (Zulassung nach StVZO) oder vergleichbaren LED-Scheinwerfern mit mindestens 40 Lux Lichtstärke kombinieren. Ausführlich erläutert nun auf unserer Homepage nachzulesen.

  25. Carsten aus Oberhausen am 3. März 2010:

    Ein interessanter Artikel zum Thema Lichtanlage am Fahrrad.

  26. Marc am 3. März 2010:

    Nabendynamos + LED Beleuchtung sind bereits gut und ich denke da kann man auch noch einiges verbessern.

    Irgendwann wird es nur noch Naben mit Dynamos geben. Shimano will ja 2011 eine sehr leichte und stabile Nabe mit geringstem Wiederstand bringen. Konkurenz zu Son?

  27. rap am 19. Mai 2010:

    Ich habe einen Shimano N80 NaDy vorne drin (machen die bei Shimano wirklich zu wenig Fett in ihre VR-Naben? Muß leider wohl mal reingucken…. hab so kein gutes Gefühl….).
    Gegen den Son deluxe spricht für mich! der Preis und die Tatsache daß man das Rad fürs öffnen der Nabe ausspeichen muß. Der ist wohl nur in der Mitte teilbar.

    Weil mich das Gekabele stört habe ich alle meine Kabel angeklebt.
    So läuft das Kabel zwischen NaDy und Frontlampe lackfreundlich und wieder abziehbar geklebt (noch nicht patentiert , wirds wohl auch nicht mehr…;) ) innen an der Gabel hoch. Praktisch unsichtbar. Schwarzes Kabel auf schwarzem Kohlefasergrund.

    Desgleichen die Verbindung zwischen Scheinwerfer und Rücklicht.
    Dasselbe sitzt bei meinem Cyclocrossrahmen an dem hinteren Bremsgegenhalter (hab V-Brakes dran, und keinen Gepäckträger) und das Kabel ist praktisch unsichtbar unter das obere dreieckige Rohr geklebt.
    Hab nur einen winzigen Kabelbinder am Rad. Direkt am Rücklicht…

  28. Bernd am 22. September 2010:

    Ich finde den Direktkontakt sehr schön und sauber gelöst. Allerdings frage ich mich, wie schließt man daran Ladegeräte wie das E-Werk an?

  29. Ralph, Schmidt Maschinenbau am 23. September 2010:

    Hallo Bernd,
    die beiden “plus”-Kabel, jeweils vom SON und Edelux kommend, werden an der Gabelkrone verlötet oder gecrimpt, da ließe sich zusätzlich auch eine Abzweigung mit Stecker für das E-Werk einbauen.

  30. Florian am 20. Juli 2011:

    Hallo, “rap”,
    mit was kleben Sie denn die Kabel? Finde ich eine super Idee.
    Florian

  31. Hans am 15. August 2011:

    Ein Nachteil des Direktkontaktes:
    Der Kontakt ist in Kunststoff eingebettet, der einen Rand/Breite von ca. 2-3 mm zur Gabel hin hat. Dieser Rand wird leicht durch Schmutz zur Brücke für Kriechströme zur Gabel hin. Und welche Wirkung diese Kriechströme, insbesondere bei 6-Volt-Systemen, haben, ist hinlänglich bekannt. Wer damit volle Spannung an den Lampen haben will, muss diese Stelle schon regelmäßig sauber machen (insbesondere bei Nässe und Streusalz).

  32. Jens am 17. August 2011:

    Hallo,
    Da auch ich ein Freund unsichtbarer Kabel bin, habe ich das Kabel für die Frontleuchte (SON-Edelux) IN meiner Velotraum-Gabel verlegt.
    Es hat mich viel Geduld und Grübelei beim Einfädeln gekostet und da das Kabel fest mit der Leuchte verbunden ist, lies sich ein Zertrennen und späteres Anmuffen des Kabels nicht vermeiden (nach Rücksprache mit SON kein Problem).
    Somit habe ich jetzt eine zuverlässige und optisch einwandfreie Lösung des “Kabelproblems” ohne Mehrpreis für mich gefunden.

  33. Markus M am 23. August 2011:

    Hallo,
    nach nun zwei Wintern mit Alu-Gabel und Scheibenbremse konnte ich keinerlei Masseprobleme feststellen. Auch keine Korossion. Das Rad wird aber im Winter auch immer wieder mal abgewaschen und an wichtigen Stellen mit etwas Sprühwachs behandelt, was ich aber selbstverständlich finde.
    Neben der Kabelverlegung im Gabelholm gestaltet sich auch noch der Radausbau super simpel. Für mich jedenfalls eine super Lösung und einfach sexy.

  34. Hans am 29. August 2011:

    34: In sauberem Zustand ist Sprüwachs eine gute Idee. Da hast du recht.

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