Thomas Fischer: 100.000 Kilometer zum Zweiten

4. April 2016  |

Unglaublich – Velotraum-Kunde Thomas Fischer hat zum zweiten Mal die 100.000 Kilometer-Grenze (mit dem Fahrrad!) geknackt.

Doch nicht nur seine Kilometerleistung ist respektabel. Thomas Fischer hat die meisten Kilometer in der Alltagsmobilität gesammelt und zudem seinen Verschleiß über die Jahre akribisch dokumentiert.

Stammleser der Velotraum-Seite haben schon das eine oder andere Mal nachgefragt, was aus Thomas Fischer geworden ist, denn nach seinem 50.000er-Bericht war lange nichts mehr von ihm zu hören. Die Gründe dafür liegen weder bei Ihm noch bei uns, sondern an »höherer« Stelle und damit wollen wir es hier bewenden lassen.

Qualität rechnet sich, zumindest bei Vielfahrern

Wir haben – kurz bevor es zur Weiterverwertung zerlegt wurde – noch ein paar Bilder vom Rad gemacht, quasi als Ergänzung zum ausführlichen Erfahrungsbericht von Thomas Fischer, der auch auf der Rohloff-Homepage nachzulesen ist

Interessant ist sicherlich der Zehn-Jahres-Kostenvergleich zwischen dem ersten Velotraum mit Kettenschaltung und dem zweiten Velotraum mit Rohloff Speedhub.

  • Selbst wenn man nur die reinen Materialkosten veranschlagt – Thomas Fischer wartet seine Räder selbst – amortisieren sich die höheren Kosten für die Rohloff-Nabe.
  • Betrachtet man den Kaufpreis plus Verschleißteile über 10 Jahre, dann stehen bei der Kettenschaltung 3.756,15 € und bei Rohloff Speedhub 3.629,55 € zu Buche (Inflation und Teuerung noch nicht berücksichtigt). .

Na gut, knapp 130,00 € Ersparnis in zehn Jahren ist kein zwingendes Argument…

  • Rechnet man allerdings noch die normalen Werkstatt-Kosten mit ein, dann entsteht ein deutlich größerer Unterschied zu Gunsten der Rohloffnabe (zirka 1.500 bis 2.500 €). Schließlich braucht eine Kettenschaltung alle 1.500 bis 2.500 Kilometer eine neue Kette, alle 5.000 bis 7.500 Kilometer eine neue Kassette usw..
  • Bei der Rohloff sind diese Intervalle ungleich länger und weniger aufwändig, also eher alle 10.000 Kilometer anzusetzen. Überschlägig ist das Verhältnis eins zu vier und noch nicht berücksichtigt ist dabei der persönliche Zeitaufwand für die Hin- und Herfahrerei zur Werkstatt.

Unschlagbar ökonomisch: 0,036 Euro pro Kilometer

Unschlagbar günstig sind die Gesamtkosten (Anschaffungspreis und Unterhaltskosten). Bei Thomas Fischer betragen sie gerade mal 0,036 Euro pro gefahrenen Kilometer. Selbst wenn er sein Rad in einer Werkstatt hätte warten lassen, wäre der Betrag nicht über 0,06 Euro/km gestiegen. Zum Vergleich, ein Auto liegt in den Bereichen von 0,30 bis 2,50 Euro/km. Unberücksichtigt bleiben dabei die positiven Auswirkungen des Radfahrens auf Mensch und Umwelt, bzw. die negativen Begleiterscheinungen des motorisierten Individualverkehrs…

Lieber Thomas – von uns einmal mehr, Chapeau für die stramme Leistung und herzlichen Dank für die tolle Dokumentation und Treue.

20 Jahre Fahrrad- und Velotraum-Entwicklung

Einen interessanten Nebeneffekt gibt es darüber hinaus, denn dank Thomas Fischer werden da 20 Jahre Velotraum-Geschichte und Produkt-Entwicklung exemplarisch sicht- und begreifbar.

Es ist schon sehr aufschlussreich, wenn man die drei Räder miteinander vergleicht. Unterschiedlich bzw. prägend sind dabei nicht nur die technische Weiterentwicklung der Komponenten respektive Fahrradtechnik. Deutliche Spuren in der Ikonografie unserer Räder hat auch die 20 jährige Fahrrad-Anpassungspraxis hinterlassen. Kurzum, die tagtägliche Auseinandersetzung mit der Ergonomie hat unsere Produkte nachhaltig mitgestaltet. Insbesondere das Hauptrahmen-Dreieck hat sich über die Jahre deutlich verändert. Während die Position des Fahrers zum Tretlager unverändert geblieben ist, bieten die aktuellen Velotraum-Räder mehr Spielraum bei der Sitzlänge, Lenkerhöhe und Überstandshöhe (VT1100).

Diese Entwicklung ist nicht nur dem demografischen Wandel geschuldet, sondern eine grundlegende, ergonomische »Gesetzmäßigkeit« für Radler, deren Bedürfnisse sich nicht an Moden oder den Anforderungen des Leistungssport orientieren.

Bei aller Veränderung ebenfalls sichtbar: auch beim Fahrrad lässt sich »das Rad nicht neu erfinden«, bzw. muss auch nicht mit aller (Marketing) Gewalt neu erfunden werden. Im Detail, zum Beispiel bei der Bereifung, der Beleuchtung oder auch der Ergonomie, gibt es jedoch echte Quantensprünge. Diese sind zwar äußerlich kaum sichtbar, aber ungemein wirksam und machen das Fahrrad besser denn je.

12.06.2016 – erstes Feedback nach 2.000 Kilometer

Hallo Velotraum-Team,
nichts von einem Kunden zu hören ist meist ein gutes Zeichen, der hat dann in der Regel nichts zu meckern! Daher wollte ich mich mal wieder kurz bei Euch in Erinnerung rufen. Mein neues Rädle hat nun schon wieder einiges mehr als 2000 km auf dem Tacho und läuft in bewährter Weise problemlos. Leider hat es noch nicht sehr viele “regenfreie” Kilometer gesehen. Daher ein Foto von einem Kurzurlaub im Mittelschwarzwald auf der Windkapfrunde bei St. Georgen, wo das Wetter “nicht ganz so schlecht” war.

Einige erste Eindrücke vom Rad:

  • Das Rad erfüllt meine Erwartungen voll und ganz.
  • Die Sitzposition kommt mir sehr entgegen.
  • Über die Auswahl der Farbe bin ich nach wie vor sehr happy.
  • Die Rohloff-Nabe arbeitet problemlos und unauffällig.
  • Die Scheibenbremse war die richtige Wahl. Endlich problemloses Bremsen bei Nässe (wohl grade noch rechtzeitig umgestellt).
  • Die gefederte Sattelstütze ist ein Gedicht. Hätte nie gedacht, dass diese einen solchen Gewinn an Fahrkomfort bringt. Super!

Wie ihr lesen könnt: Ein rundum zufriedener Veloträumer. Wenn ihr jetzt noch etwas besseres Radelwetter organisieren könntet… das wäre perfekt! In diesem Sinne: Schönes Radeln und bis bald mal wieder.

Dokumentation und Historie:

2016 | Zweiter 100.000-Kilometer-Erfahrungsbericht
2016 | Kostenvergleich Velotraum Nr.1 und Nr.2
2010 | 50.000-Kilometer-Erfahrungsbericht
2008 | 30.000-Kilometer-Erfahrungsbericht
2007 | 20.000-Kilometer-Erfahrungsbericht
2005 | 100.000-Kilometer mit einem »cross crmo«

Kommentare

  1. Dr. Snuggles am 4. April 2016:

    Sehr schöne Historie, ich lese die Berichte über den “Abnutzungskrieg” gegen das Material von Herrn Fischer immer wieder gerne.
    Schon erstaunlich was die Komponenten zum Teil aushalten. Gerade die Felge hat mich schon schwer beeindruckt. 100000km mit einem Satz Felgen, dank CSS Beschichtung?
    Ich frage mich aber warum der Rahmen “weg” kommt, ist das Material nach 100000km schon so stark ermüdet das es Sicherheitsbedenken gibt? Wäre eine Neubeschichtung nicht mehr möglich gewesen?

  2. Stefan Stiener von Velotraum am 4. April 2016:

    @ Dr. Snuggles,
    der Rahmen hat keinerlei sichtbaren Risse oder dergleichen und könnte ohne Sicherheitsbedenken weiter gefahren werden. Aus wirtschaftlichen Gründen wäre es dennoch fraglich, zumindest in der Verbindung mit einer Neubeschichtung. Eine Neubeschichtung mit Ab- und Aufbau, Ablaugen, Strahlen und Neubeschichten kostet rund 600 Euro und übersteigt somit den Zeitwert des Rahmens um das zigfache und zudem Aluminium lässt sich hervorragend recyceln ;-)

    Zur Felge: das ist ein positiver Ausrutscher nach oben, zudem wurde die lange Lebendauer durch ein miserables Naßbremsverhalten (wegen der CSS-Beschichtung) erkauft.

  3. Flo am 6. April 2016:

    Nur ein paar Erfahrungen von mir zum Thema Disc Brake am Rad:

    Ich fahre inzwischen seit 7 Jahren ein Rohloff Reiserad mit hydraulischen Scheibenbremsen. Dass Rad hat inzwischen 40.000 km drauf und ist recht Wartungsarm. Eine Komponente muss ich aber sagen macht mir schon ab und an Probleme und dass sind die Scheibenbremsen. Bei Kauf war die damals aktuelle Shimano XT Generation BR-M775 verbaut. Diese haben sich dann bis 2013 und KM Stand 25.000 gut geschlagen. Ich muss dazu sagen, ich bin die Teile viel gefahren unter anderem eine 9.000 km Radreisende quer durch Australien (Bull Dust).

    Es begannen dann im besagten Jahre 2013 die Probleme mit schlechter Bremsleistung und Quietschen, gerade auch nach längerer nicht Nutzung (1 Woche). Im Endeffekt waren die Nehmekolben leicht undicht und haben einen feinen Mineralöl Sprühnebel erzeugt. Ergebnis: Öl Siffe am Bremssattel.

    Habe dann gewechselt auf die aktuelle Shimano Generation Shimano SLX BR-M675. Leider sind nach nicht mal einem Jahr beide Geberzylinder undicht geworden und wurden von Paul Lange auf Kulanz getauscht. —> Direct to eBay

    Seit 2015 fahre ich nun vorne eine Magura MT5 und hinten eine MT4. Die MT4 ist super und läuft vom ersten Tag bis heute Problemlos. Leider die MT5 nicht. Zuerst gab es Probleme mit Ölverlust am Nehmer. Auch war dass Plastik Gewinde der Entlüftungsschraube am Geber direkt “ab Werk” defekt. Dies wurde von Magura Service in Ordnung gebracht. Daraufhin funktionierte die Bremse die Saison 2015 hindurch gut, abgesehen vom hohen Belagverschleiss der MT5. Aber ich wollte ja 4 Kolben…

    Aktuell (04/2016) ist jetzt ist an der MT5 dass Problem entstanden, dass die Kolben hängen und sich nicht mehr mobilisieren lassen. Ergebnis: Permanent schleifende Bremse. Seit heute fahre ich vorne auch ne MT4, die werden einem ja für 50 € nachgeschmissen…

    Da die Scheibenbremsen der einzige echte Problem Fall an meinem Rad sind, denke ich ernsthaft über Felgenkneifer am nächsten Rad nach. Die 100.000 km mit einer Felge finde ich beeindruckend (geringes Systemgewicht i.V.m. Technischen Sachverstand). Meine erste Felge (DtSwiss 5.1D) war nach 20.000 komplett im Felgenbett von einem Riss durchzogen. Dauerfeste HR Laufräder lassen sich auch mit Scheibenbremse schwer realisieren. Am VR denke ich schon, da war die Felge noch lange nicht am Ende. Allerdings die Nabe.

    So zumindest meine Erfahrungen mit Scheibenbremsen. Ich bin echt gespannt wie es den Viel Fahrer Herrn Fischer ergeht mit der neuen Bremse. Bitte berichten Sie jährlich Herr Fischer!

    Ach so: Wollten Sie keinen Riemen? Ansonsten finde ich dass neue rote VT sehr stimmig. Wünsche Viel Vergnügen damit.

  4. Stefan, Stuttgart am 7. April 2016:

    Bei der Info über Recycling/Verwertung des Rahmens/Restrades verfalle ich beinahe in Depressionen. Hättet ihr mir die Überbleibsel des Kollegen zum Kauf angeboten, hätte ich sie sofort genommen. Unabhängig davon: tolle Sache und tolle Story. Wow!

  5. Thomas Fischer aus Calw-Stammheim am 7. April 2016:

    Danke, Flo, für diese ausführliche Erfahrungsberichterstattung mit Scheibenbremsen. Ich war mit meinen Magura HS33 äußerst zufrieden. Nur, dass eben in Verbindung mit den Keramikfelgen die Bremswirkung bei Nässe und Schnee gegen Null ging. Alufelgen waren keine Alternative wegen des hohen Verschleißes…! An meinem Fully fahre ich schon lange Shimano XT- Scheibenbremsen, ohne jegliche Probleme. Ich werde berichten!
    Zum Thema Riemen: Mit dem neuen Rahmen kann ich auch nachträglich umrüsten. Ich beobachte den Markt noch ein bisschen. Momentan befürchte ich, dass die Riemenspannung Tretlager und Getriebelager schadet. Außerdem möchte ich noch mehr Erfahrungen über die Lebensdauer der Komponenten abwarten…!
    @Stefan: Das Restrad steht noch bei mir im Hobbyraum und wartet auf die “Weiterverwertung”. Bei ernsthaftem Interesse bitte melden.

  6. Jörg, Tübingen am 10. April 2016:

    Hallo,
    angeregt durch den tollen Erfahrungsbericht habe ich letzte Nacht mal meine gesammelten Rechnungen geflöht, um zu sehen, wie meine Kosten aussehen.
    Mein Rad ist sehr ähnlich aufgebaut wie das von Thomas, Baujahr 2005, Rohloff Nabe Nr. 49513. Federgabel und Scheibenbremse vorne, HS33 hinten. Laufleistung bisher ca. 70.000km, ebenfalls im Ganzjahreseinsatz hauptsächlich auf dem Weg zur Arbeit, vorwiegend Schotterwege (Schönbuch).
    Die Hauptunterschiede sind, daß ich praktisch sämtliche Wartungsarbeiten bis auf Reifen-, Ketten- und Bremsbelagwechsel in der Werkstatt durchführen lasse. Und, daß die Lebensdauer meiner Komponenten deutlich unter der von Thomas liegt. Meine erste keramikbeschiichtete Felge beispielsweise bekam nach ca 18000km einen Riss, was nach Auskunft von DT Swiss schon ein sehr guter Wert ist. Mittlerweile sind vom ursprünglichen Rad praktisch nur noch die Rohloff-Nabe und die HS33 übrig. Alles andre wurde erneuert, teils weil es kaputt ging (mehrfach Hinterradfelgen, Schutzbleche, Tretlager und ja, auch die Scheibenbremse vorne), teils vorbeugend (Schaltseile).
    Alles zusammengerechnet komme ich bei mir auf etwas über 14 Cent/km. Darin sind aber alle Kosten enthalten, Radkleidung, Reifen, sozusagen die Total Cost of Ownership. Immer noch sehr günstig, selbst wenn man das Fahrvergnügen nicht berücksichtigt.
    Angesichts des doch beindruckenden Stapels an Rechnungen, die sich über die Jahre angesammelt haben, hat mich die letzte Werkstattrechnung besonders überrascht – die Rohloff-Nabe war Anfang April wegen eines Lagerschadens beim Service. Und auf dem Rücklieferschein von Rohloff stand lapidar: “Die Bearbeitung erfolgte kostenfrei”. Alle Achtung.

    Viele Grüße, Jörg

  7. Markus, München am 11. April 2016:

    Außer Kosten, Verschleiß und Stabilität sollte man bei der Diskussion für oder gegen Scheibenbremse vielleicht noch berücksichtigen, dass es immer schwieriger wird, vernünftige Felgen für die Verwendung mit Felgenbremse zu bekommen. Hochwertige 26-Zoll Felgen für die HS33 sind zum Nieschenprodukt geworden.

  8. jan aus hamburg am 13. April 2016:

    Hallo thomas fischer,

    Wegen den keramikfelgen moechte ich mal kurz nachfragen, welche felgen das genau waren? Weil Keramikbeschichtung und CSS beschichtung ist doch nicht das gleiche oder?

    Danke fuer eine kurze antwort!

    Gr, jan

  9. Thomas Fischer aus Calw-Stammheim am 14. April 2016:

    Hallo Jan, bei den Felgen handelt es sich um Exal, SP19, Keramik, 32 Loch.
    Der einzige Nachteil ist, dass die Bremswirkung bei starker Nässe (Regen oder Schnee) gegen Null geht. Ansonsten eine super stabile und langlebige Felge…

  10. Rico aus Chemnitz am 16. April 2016:

    Wenn ich mir die aktuellen Bilder der Kundengalerie ansehe, bekomme ich ein mulmiges Gefühl. Vermarktung, Weltrekorde und immer höher, weiter und mehr. Da sind mir Alltagshelden tausendmal sympathischer. Weiter so..alles Gute Herr Fischer!

  11. Thomas Fischer aus Calw- Stammheim am 16. April 2016:

    @ Rico: Danke für die Blumen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Berichte der “Weltenbummler” manchmal ganz schön neidisch verfolge. Aber dazu habe ich weder die Zeit noch den Mut….! Aber ob Alltagsradler, Gelegenheitsausflügler oder Weltenbummler, es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man sich auf das Material verlassen kann.
    @ Stefan aus Stuttgart: Hast Du wirklich Interesse an dem schwarzen Rahmen? Dann melde Dich bitte kurzfristig, ansonsten werde ich diesen der “Endverwendung” zuführen.
    Gruß Thomas

  12. jan aus hamburg am 17. April 2016:

    Hallo thomas fischer, danke fuer die antwort, damit kann man googlen :-)

    Also unter den tabellen, bei den erlaeuterungen findet man die info, dass keramik und css nicht das gleiche ist:
    http://www.radreise-wiki.de/Felge

    Ich habe selber ein gebrauchtes hinterrad mit css felge im keller stehen aber noch nicht gefahren. Wenn das rad fertig ist und es mal regnet (soll in hamburg mal passieren….), werde ich ausfuehrlich testen und berichten.

    Ausm netz hab ich entnommen, dass die css beschichtung unter allen bedingungen gut funktionieren soll, im gegenzug soll der belagverschleiss deutlich hoeher sein. Das laesst sich aber leichter verschmerzen/tauschen als eine felge.

    Die css felgen sind von ryde und sind zusammen mit idworx entwickelt worden, die keramik von exal & co gibt es schon laenger.

    So, nochmals danke fuer die info thomas und ich stelle gerade mit erschrecken fest, dass dich noch gar keinrespekt entgegen gebracht habe fuer die 200tkm die du schon gefahren bist. Hammerleistung, respekt!!

    Gruesse vom hollaender in hamburg, jan

  13. Thomas Fischer aus Calw-Stammheim am 17. April 2016:

    Hallo Jan, bin gespannt auf Deine Erfahrungen. Gefühlt bin ich die ersten zwei Wochen mit meinem neuen Rad deutlich mehr im Regen unterwegs gewesen als bei trockener Fahrbahn. Und das auch noch bei z. T. extrem verschmutzten Feldwegen. Hier bewährt sich die Scheibenbremse im Vergleich zu meinen bisherigen Erfahrungen hervorragend. Erstaunlich, wie schnell man sich an diesen “Luxus” gewöhnt… und natürlich an den Zugewinn an Sicherheit. Nun hoffe ich sehnlichst, dass sich das Rad auch mal bei schönem Wettwer bewähren kann…!
    Gruß Thomas

  14. Henrik Kropp am 19. April 2016:

    Mich würde interessieren, ob Herr Fischer auch mal eine Pinion-Schaltung ins Auge gefasst hatte? Bzw. was die Gründe für oder dagegen waren? Meiner Meinung nach wäre dies die ultimative Steigerung zum vorherigen Rad gewesen.

  15. Berthold am 21. April 2016:

    @ Henrik: Vielleicht der Wirkungsgrad? Vergl. einmal auf fahrradzukunft.de

  16. Gelesen am 21. April 2016:

    Na ja, offensichtlich hatt er ja bereits eine Rohloff Nabe und wollte diese eben auch weiterfahren

  17. S.Pekulatius am 21. April 2016:

    Oder, Thomas Fischer gehört zu denen Glücklichen, die nicht dem permanenten Zwang zur (Selbst)Optimierung unterliegen – wahrscheinlich ist er aber “nur” ein pragmatischer Schwabe ;-)

  18. Thomas Fischer aus Calw-Stammheim am 22. April 2016:

    Ehrlich gesagt habe ich die Pinion-Schaltung nie ernsthaft in Betracht gezogen. Nicht deshalb, weil vielleicht der Wirkungsgrad schlechter sei oder die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit angezweifelt werden. Das wusste ich von Rohloff vor 10 Jahren auch nicht sicher. Nein, ich glaube, Gelesen und S.Spekulatius liegen gar nicht so falsch. Wie sagt der Schwabe: “Never change a running System”! Getreu diesem Motto und dem Glaube an die solide Technik traue ich meiner Rohloff-Nabe locker die nächsten 100 Tkm (und noch mehr) zu. Man liest ja durchaus auch von Naben, die 300 Tkm in den Zähnen haben. Einen großen Vorteil des Pinion-Getriebes sehe ich allerdings in der Anordnung am Rahmen im Bereich des Gesamtschwerpunktes, was sicher zu einer ausgewogeneren Gewichtsverteilung des Rades führt. Mein Rad ist schon sehr hecklastig, was aber nur beim Tragen “ins Gewicht fällt”. Dafür habe ich ja auch ein “Fahr”-Rad.

  19. Andreas am 22. Oktober 2016:

    Hallo Herr Fischer und Mitleser,
    zum “Endlosthema” Kette, Kettenblatt und Ritzel zwei Anmerkungen.
    Kette: Auch ich finde es schade, dass es die Rohloff Ketten nicht mehr gibt. Trotz wenig Pflege waren bis zu 8093 km möglich. Die Kettenlängung war da aber enorm. Man sollte bei Rohloff eine Petiton für einen Clone des “grünen Monsters” einreichen. Zur Zeit probiere ich, entsprechend einer Empfehlung meines Radhändlers, recht erfolgversprechend ein KMC X1 Kette aus (erstes Spannen der Kette bei 962 km, Verschleiss kaum feststellbar).
    Ritzel/Kettenblatt: Beim Drehen des Rohloff Ritzels habe ich auch das Kettenblatt gedreht. Dies ist zwar vom (Kettenblatt-)Hersteller so nicht vorgehesen, funktioniert aber bereits über 9000 km ohne jegliche Probleme.

  20. Thomas Fischer aus Calw-Stammheim am 31. Oktober 2016:

    Hallo Andreas, genau diese Kette fahre ich momentan auch. Mittlerweile bei über 6500 Kilometer ist die Verschleißgrenze (0,075 mm) noch nicht erreicht. Das kommt schon in die Nähe der Laufleistung, wie ich sie von der Rohloff-Kette gewöhnt war. Eine echte Alternative?? Das Drehen des Kettenblatts habe ich noch nie probiert. Hört sich aber gut an! Weiterhin gute Fahrt!

  21. Berthold am 30. November 2016:

    Hallo Herr Fischer, die Farbe Ihres neuen Rades gefällt mir sehr gut, sie ist aber nicht in der RAL-Liste, oder? Kann man denn mit Velotraum auch über andere Farben reden? Mein Favorit wäre British racing green metallic…

  22. Stefan Stiener von Velotraum am 1. Dezember 2016:

    @ Berthold,
    »Kann man mit Velotraum auch über andere Farben reden?« – Klar kann man das und wir loten den Wunsch dann bei unserem Beschichter aus. Die Farbe von Thomas Fischer ist Dormantrot, dafür gibt es auch eine Entsprechung in Dunkelgrün. Allerdings gehen bei den Dormantfarben nur schwarze Dekore und generell sin die Dormantfarben sehr heikel in der Verarbeitung.

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