Velotraum-Konzept 2010

24. September 2009  |

Zu den beiden am intensivsten diskutierten fahrradtechnischen Entwicklungen wird Velotraum 2010 Lösungen anbieten.

Velotraum »cross 7005«
Velotraum »cross crmo«
Velotraum »cross crmo EX«

Gemeint sind natürlich der Riemenantrieb mit dem »Gates Carbon Drive« sowie die Unterstützung des Fahrers durch einen Elektromotor.

Trennbares Ausfallende für den Riemenantrieb

Der Riemenantrieb wird in naher Zukunft sicherlich ein interessantes Merkmal von Nabenschaltungsfahrrädern werden. Im Moment überwiegen aus unserer Sicht noch die vielen Unwägbarkeiten, die in der neuen Technik stecken.

Um dem Plattformgedanken und der Konzept-Idee unserer Exzenterrahmen zu entsprechen, werden wir ab Mitte 2010 einen Teil der Velotraum-Rahmen mit einem trennbaren Ausfallende ausstatten. Ein solches Ausfallende wird den sofortigen Einbau oder die Nachrüstung eines Riemenantriebs ermöglichen.

Die Trennung ist unauffällig ins Ausfallende integriert, wie auf den Fotos des ersten Musters zu sehen ist. Ob das Ausfallende dabei nur zweigeteilt (der Hinterbau müsste dann zum Riemeneinbau leicht auseinander gedrückt werden) oder dreigeteilt sein wird, werden die anstehenden Belastungstests und Weiterentwicklungen ergeben.

Velotraum mit E-Motor

Eigentlich hatten wir vor drei Monaten die Storck Bicycle GmbH besucht, um uns eine Software zur Planung und Steuerung aller Geschäftsprozesse (ERP-System) anzuschauen. »Gefunden« haben wir dann allerdings einen Elektromotor, der perfekt zu unseren Ansprüchen passt.

Mit passendem E-Motor meinen wir einen Zusatzantrieb, der das Fahrrad Fahrrad sein lässt. Denn auch beim Fahrrad mit Elektromotor wollen wir den Schwerpunkt auf Fahrrad setzen. Schließlich sollen alle sonstigen Velotraum-Eigenschaften im vollem Umfang erhalten bleiben. Der E-Motor hat bei uns also »nur« den Status einer – wenn auch faszinierenden – Option. Daher kam für uns nur ein dezent und modular ins Velotraum-Konzept zu integrierender Nabenmotor in Frage.

Die wichtigsten Merkmale:

Zuverlässigkeit Der Motor wird seit Jahren in elektrischen Rollstühlen verwendet und hat dadurch einen sehr hohen technischen Reifegrad. Für uns eines der wichtigsten Merkmale, denn Anbieter von Nabenmotoren scheinen im Moment wie Pilze aus dem Boden zu schießen.

Drehmoment Der 250 Watt starke Motor regelt zwar bei 25 km/h ab, am Berg begeistern jedoch die 60 Newtonmeter Drehmoment. Diese Eigenschaft übertrifft die Konkurrenzprodukte deutlich.

Sonstige Eigenschaften Zudem hat uns der Motor beim Testfahren überzeugt: durch seinen ruhigen Lauf, die stufenlos regelbare Unterstützung, die angenehme Leistungscharakteristik und natürlich das zum Fahrrad passende, unaufdringliche Aussehen. Akku, Reichweite, etc. entsprechen dem momentanen Standard.

Auf eine Lösung, die die Kombination von Nabenschaltung mit E-Antrieb ermöglicht, verzichten wir im Moment ganz bewusst.

Leider hat es bis zur Messe nicht mehr gereicht ein Testrad zu bauen und intensiv zu testen. Wir werden das jetzt nachholen und dann darüber berichten.

Feinschliff im Baukastensystem

Ein wenig »gespielt« haben wir mit den unerschöpflichen Möglichkeiten des zum Velotraum-Konzept gehörenden Baukastensystems.

Wir haben vier Ausstattungsvorschläge neu zusammengestellt (»2«,»4«,»6« und »7«), zu zweien davon finden Sie weiter unten kurze Beschreibungen. Zum Teil finden sich auch schon neue Komponenten in den Wahlmöglichkeiten. Bis zum Frühjahr 2010 wird sich sicherlich noch das eine oder andere ändern.

Die Preise konnten wir ziemlich konstant halten, darauf sind wir schon ein wenig stolz. Unter Berücksichtigung der geänderten Spezifikationen gibt es keine Preiserhöhungen bei den Rädern, die mit unseren Ausstattungsvorschlägen aufgebaut werden. Das preisliche Auf und Ab bei den Wahlmöglichkeiten ist der Preispolitik unserer Zulieferer geschuldet. Im Mittel konnten wir aber auch hier die Preise konstant halten.

Leichtbau für (fast) Jedermann

Ausstattungsvorschlag »2«. Die Grundformel für leichte Räder ist sehr einfach: je leichter, desto besser.

Velotraum »cross 7005«

Sehr anspruchsvoll wird es jedoch, wenn weder die Nutz- noch die Haltbarkeit mit dem Gewicht dahin schmelzen und das Ganze auch kein Vermögen kosten darf. Wichtigste Diätmaßnahme mit 1.500 Gramm sind Alurahmen und Gabel. Zwar verringert sich dadurch das maximale Systemgewicht (Fahrer, Fahrrad, Gepäck) auf 130 Kilogramm, das wird aber für die wenigsten Nutzer von Nachteil sein. Die nächsten 800 Gramm sparen wir bei Nabendynamo, Felgen, Reifen und Sattel. Beim Nabendynamo sinkt im Übrigen nicht nur das Gewicht, sondern auch der Leerlaufwiderstand. Das Gleiche gilt für die faltbaren Reifen, die sind nicht nur leichter, sondern rollen auch besser. Lediglich bei den Felgen wird das geringe Gewicht mit einer etwas geringeren Halt- und Belast­barkeit erkauft. Die neue Shimano Deore-Gruppe ist eine verlässliche Basistechnik für Antrieb, Schaltung und Bremse und ein B+M LED-Scheinwerfer hebt die Licht­anlage auf Premiumniveau. Ab 1.420/1.700,00 Euro.

Unser Randon­neur

Ausstattungsvorschlag »4«. Ein wunderbares Reiserad mit Rennlenker. Daran hängt unser Herz ganz besonders. Denn der Renn­lenker ist nicht nur für Rennrad­fahrer sinnvoll – auch für die sportiven Alltagsfahrer, Vielfahrer und Radreisenden kann er wegen seiner vielen Griff­positionen das Optimum darstellen.

Velotraum »cross crmo«

Frei nach dem Globe­trotter-Motto »buy the best – leave the rest« finden sich in diesem Rad nur bewährte, robuste und im positiven Sinne simple Komponenten. Der »cross crmo«-Stahlrahmen – extrem steif und wunderschön proportioniert – ist natürlich geradezu prädestiniert für einen flotten und strapazierbaren Lastenesel. Die auf den ersten Blick antiquiert anmutenden Lenker­end-Schalthebel sind genial simpel, unkaputtbar und selbst mit dicken Handschuhen gut zu schalten. Ein fast vollwertiger Ersatz für die nicht mehr hergestellte hydraulische HS 66-Bremse ist die Kombi­nation aus LX-V-Brake und passendem Rennbrems­hebel: kraftvoll, zuverlässig und wiederum simpel aufgebaut. Das Ganze rollt auf leichten Racer-Reifen, die, mit extraleichten Schläuchen bestückt, jedem Rennrad­reifen Paroli bieten. Ab 1.670/1.960,00 Euro.

Kommentare

  1. Norbert M. aus Reutlingen am 24. September 2009:

    Schönes Konzept – Gratulation!
    Nur muss jeder wissen, was ihm wichtig ist. Bei einem Alltagsrad auf einen Nabendynamo aus Gewichts- und Leichtlaufgründen zu verzichten, erscheint mir absurd. Das halbe Jahr über benötige ich auf der Wegstreck Wohnung-Arbeitsstätte und zurück zumindest auf einer Strecke gutes Licht; vom Spätherbst bis Frühjahr benötige ich auf beiden Strecken Licht. Mich hier auf ein Batterie- bzw. Akkulicht zu verlassen kommt nicht in Frage. Beim Seitenläufer-Dynamo wird die Gewichtseinsparung durch ernorme Erhöhung des Rollwiderstands erkauft. Das macht keinen Sinn. Auch am Reiserad bringt der Nabendynamo Vorteile im Hinblick auf die neuen Anschlussmöglichkeiten für Handy, GPS etc. (siehe Entwicklung B&M). Mich interessieren in diesem Zusammenhang vielmehr die neueren Entwicklungen beim Nabendynamo, z.B. die kabellose Kontaktverbindung zwischen Dynamo und Gabel von SON. In wieweit habt ihr diese Entwicklung beim Velotraumbaukastensystem im Blickfeld?

  2. Christian aus München am 24. September 2009:

    da kann ich mich nur anschließen: Tolle Räder entwickelt und baut Ihr! Eine Frage aber auch von meiner Seite: Nachdem beim neuen Speedster keine Aufnahme für einen Seitenständer geplant ist, ist ja bei einem ›Rennrad‹ auch nicht wirklich sinnvoll, hat denn der cross 7500 zukünftig ein Ausfallende mit Seitenständerbohrungen? Wenn es beim crmo funktioniert kann es doch beim 7500 nicht so schwer sein?!

    herzliche grüße

  3. B.Stürzt am 24. September 2009:

    dieser Elektroantrieb ist irgendwie faszinierend und abschreckend zugleich (für mich)…keine Frage, der gehört als Option in das Sortiment einer Fahrradmanufaktur. Ich warte schon gespannt darauf, bis mich mal son ein Ding überholt und wer da so mit rumgondelt ;-) …fraglich: wo ist da denn die Grenze zwischen Fahrrad und motorisiertem Gefährt…die Motoren werden immer leistungsstärker. Ich könnte mir vorstellen dass vor diesem Hintergrund wieder einmal Diskussionen aufkommen, man müsste Fahrräder »anmelden«, versichern und mit Nummernschild versehen.

  4. Hinter Grund am 24. September 2009:

    @Norbert
    Du schreibst: »Bei einem Alltagsrad auf einen Nabendynamo aus Gewichts- und Leichtlaufgründen zu verzichten, erscheint mir absurd.«

    Das gilt doch a. nur für den Ausstattungs*vorschlag* Nummer »2«. Und der steht unter der Überschrift »Leichtbau«. Wenn Du einen Nabendynamo möchtest, wirst Du ihn selbstverständlich bekommen.

    Und b. bekommst Du den Nabendynamo Shimano N80 mit B+M Fly ohne Aufpreis eingebaut, wie ich gerade der Preisliste auf Seite 9 entnehme (andere Beleuchtungstechnik ist ebenso verfügbar, kostet dann freilich Aufpreis).

    Ist doch alles bestens, oder? ;-)

  5. F. aus M. am 24. September 2009:

    Hmm,

    zum Thema Seitenständer (auch: Hinterbauständer) kann man anmerken:

    Es exstieren ja auch Modelle die mittlels einer Querverstrebung an Ketten und Sitzstrebe montiert werden. Von Hebie gibts da einen, dieser findet sich auch an meinem (28 Zoll)-Randonneur (ja solche Räder werden auch noch gefahren) wieder. Leider ist zumindest diese Hebie Parkstütze minderwertig – mit Reisegepäck (eher 28 – 30 kg statt 40 kg) ist sie kurz vorm bersten. Am Rad eines Tourenpartner habe ich diese sich schon verabschieden sehen (Baugleiches Modell zu meiner).

    Das bringt mich zu der Frage:

    Was taugt die von Velotraum verbaute Hebie Stütze und warum wird nicht die gute ESGE Pletscher montiert ? Ich weiss die bräuchte andere Bohrungen an der Kettestrebe. An meinem Silkroad verrichtet die ESGE gute Dienste (Mist wieder kein Velotraum – da wärs aber fast eins geworden, leider gabs dass Silkroad zum Winterrabatt).

    grüßle

  6. Tom Strunz am 24. September 2009:

    Also wo wir gerade beim Thema Leichtbau sind hier mein (Velo-) Traum:
    der Rahmen aus edelstem Titan. Eine Rohloff als Antrieb. Ansonsten schnörkellos, ohne Lackierung. Einfach nur Titan. Das ist nur mein Traum. Bis Velotraum sowas baut, freu ich mich jeden Tag auf mein Velotraum Stahlross, natürlich auch mit Rohloff.

    Gruß
    Tom

  7. Ti Tan, Taiwan am 24. September 2009:

    Tja, Tom, dann sind wir schon zu zweit. Wenn wir noch 248 Leute verbindlich ins Boot brächten, würde uns der Velotraum-Boss vielleicht erhören. ;-)

  8. Adrian aus Köln am 24. September 2009:

    Mit dem ›Velotraum Konzept 2010‹ haben Sie sich ja wieder mal Einiges vorgenommen – super! Ihr E-Bike Prototyp sieht überaus gelungen aus, aber + 7 kg ist doch schon ein Wort. Und wo wird der Akku plaziert? Nur eigentlich mag ich als ›Veloträumer‹ keine ›E-Mopeds‹.
    Das 2-geteilte Ausfallende für den Gates-Riemenantrieb macht einen (form-) schlüssigen und stabilen Eindruck; bei der 3-geteilten Version mit nur einer oberen Schraubverbindung würde ich aber Bedenken für ein so hoch belastetes Bauteil wie das hintere Ausfallende haben. Und den Rahmen bei Riemenwechsel ›etwas‹ aufbiegen zu müssen, passt m. E. nicht so ganz zu der bisherigen Velotraum Philosophie. Laienhafte Frage: warum nicht ein 2-geteiltes Ausfallende mit einem darüber positionierten S&S Bicycle Torque Coupling (wenn es so etwas in der passenden Grösse gibt) kombinieren? Eine höhere Stabilität als bei den S&S Couplings gibt es wohl nirgends.
    Last but not least: wie ich sehe, sind Die Velotraum in schwarz ganz klamm heimlich um € 40 teurer geworden!

  9. Markus Mehigan von Velotraum am 25. September 2009:

    @ Norbert
    Bei der Lichtanlage sind wir ganz Deiner Meinung. Daher ist auch jeder Ausstattungsvorschlag (Link zum Konzept) mit einer Nabendynamo-Lichtanlage erhältlich.
    Zur kontaktlosen Gabel: Es sind bereits Velotraum-Gabeln bei SON, wir sind da also dran….

    @ Christian
    Da denken wir gerade drüber nach. Der neue Speedster wird mit Sicherheit keine Parkstützenaufnahme bekommen. Beim cross 7005 können wir uns das aber vorstellen.

    @ B. Stürzt
    Pedelecs, bei denen der E-Motor schneller als 25 kmh antreibt und reine E-Bikes sind bereits versicherungspflichtig.
    Die von uns verwendete Variante wird versicherungsfrei sein. Die Nutzung kann sicher vielfältig ausfallen. Ob als Bergfahrhilfe oder einfach um die eigene Reichweite im hügeligen Terrain zu erweitern.
    Auch kann ich mir das auf meiner täglichen Strecke zu Velotraum (40 km hin-zurück) vorstellen, um noch öfter das Auto stehen zu lassen zu können.

    @ F aus M
    Wir haben mit der Hebie-661-Stütze eigentlich keine Probleme. Und da sich die Hersteller nicht auf einen Befestigungsstandard geeinigt haben mussten wir uns entscheiden.
    An der ESGE-Stütz gefällt uns nicht, dass sie auf holprigem Untergrund gerne nachfedert.
    Und für ein vollgepacktes Reiserad könnten wir uns durchaus etwas stabileres vorstellen. Da wären sowohl ESGE als auch Hebie gefordert.

    @ Tom und Ti Tan
    Titan ist sehr teuer. Titan richtig gut zu verarbeiten ist sehr sehr teuer.
    Die von uns gewünschte Steifigkeit zu erzielen nicht ganz einfach, und ja, da sind dann auch noch die betriebswirtschaftlich notwendigen Mindeststückzahlen…

    @ Adrian
    Sobald das erste E-Bike fährt wird es davon sicher Bilder geben.

    Damit das teilbare Ausfallende keine Schwachstelle darstellt, wird es eben noch getestet, deswegen noch keine fertige Variante. Da wollen auch wir eine zuverlässige, aber auch nicht zu aufwändige (teure) Lösung.

    Dieser Preis musste angepasst werden, da wir mit der Oberflächengüte in der Serie nicht völlig zufrieden waren. Jetzt wird’s luxuriös: Jeder Rahmen wird wieder wie eine Einzelbeschichtung behandelt und das ist eben genau so teuer.

  10. Hans am 29. September 2009:

    Elektroantrieb aus dem Rollstuhl. Auch wenn aus der Schweiz. Wer das braucht, sollte sich besser einen Motorroller kaufen. Da kann ich zum Bleistft die Vespa GTS250/300 empfehlen. Die 250er fahre ich nebenbei. Knapp 22 PS und viel Spass beim Fahren. Einen elektrischen »Fahrradrollstuhl« brauche ICH JETZT noch nicht. Was ich z. Zt. bräuchte, sind 2 Felgen (Alu, 590er, 32 Loch, robust, so in der Qualität der Grizzly oder Andra30). Aber so etwas könnt ihr nicht liefern! Dazu reicht euere Kreativität nicht! Aber Elektroantrieb für Gehbehinderte fummeln.

  11. Hans am 30. September 2009:

    Hallo an @ Tom und Ti Tan,
    so einen Rahmen gibt es natürlich schon. Nur eben nicht hier. Schaut doch mal bei http://www.fahrradmanufaktur.de.
    Dieser Rahmen ist mit Sicherheit titan-korrekt verarbeitet, wahrscheinlich auch einzeln zu erschwinglichem Preis zu bekommen. Es gibt weitere solcher Möglichkeiten. Nur mal ordentlich recherchieren!
    Grüßchen

  12. Stefan am 30. September 2009:

    @Hans,
    in der Schule hättest du für Deinen Kommentar zum Thema E-Bike die Note »Thema verfehlt« erhalten!

    590er Felgen willst Du? Was können 590er besser als 559er, ausser in Deinem Rad drin sein? Warum willst Du in wahrscheinlich uralten »Krempel« noch Geld investieren?

    Hast Du Dir mal die Geometrie des Manufaktur Titanrahmens angeschaut? Hier gehts nicht um Titanrahmen als solches (da gibts noch viieeeel mehr), sondern um Titan und Velotraumgeometrie vereint in einem Rahmen. Kopfschüttel über solche Beiträge!

    Willst wahrscheinlich nur mal ein bisschen provozieren, oder?

    Auch Grüßchen

  13. Adrian aus Köln am 30. September 2009:

    @ Hans:
    irgendwie möchte ich bezweifeln, dass für Deine Kommentare vom 29. und 30. September hier das richtige Forum ist! Aber die ›Toleranz‹ für Negativ-Vorurteile und ›Werbung‹ für Fremdprodukte scheint ja bei Velotraum ungewöhnlich gross zu sein.
    Die gesuchten ›590‹ Felgen haben übrigens die französische Bezeichnung 650 A, bzw. 26 × 1 3/8 und waren mal vor langen Jahren d e r Standard in England. Heute gibt es wohl fast nur noch qualitativ sehr mässige Kastenfelgen (für Rollstühle?) in dieser Grösse. Sehr gute ›590‹ Sun CR-18 Hohlkammerfelge werden aber noch bei Harris Cyclery (Sheldon Brown)/USA zu echten Traumpreisen angeboten, wozu dann noch Fracht und Zoll kämen. Good luck!
    Ja, wunderschöne Ti-Rahmen gibt es schon sehr lange. Aber die meisten – sicherlich auch der von Fahrradmanufaktur (»Handgefertigt in Deutschland«????) – dürften mit Sicherheit nicht annähernd so verwindungssteif sein, wie bei Velotraum gewohnt! Und ›preisgünstig‹ oder umweltschonend ist Ti auch nicht gerade. Was Ti-Preise angeht, kann man u. a. beim Idworx Easy Ti Rohler sehen. Und in England offeriert Dawes den gleichen 28« Randonneur-Rahmen in Reynolds 853 für GBP 600 und auch in Ti – dann aber für sage und schreibe GBP 2000! (Exotische) Qualität hat seinen Preis!
    Kleine Fragen: woher nimmst Du Deine ›Sicherheit‹ in Sachen Qualität, Verfügbarkeit und Preis beim Fahrradmanufaktur Ti-Rahmen? Und warum kaufst Du Dir nicht einfach einen solchen Rahmen? Vielleicht passen ja auch die 590 Laufräder?
    An den obersten Veloträumer: nicht beirren lassen!

  14. Christian aus München am 1. Oktober 2009:

    @hans
    ja glaubst du denn, dass es auch nur einen nutzer dieses portals gibt der sich ernsthaft für fahrräder, insbesondere veloträume, interessiert, der die seiten von anderen deutschen herstellern nicht kennt und deine dämlichen hinweise braucht? geschweige denn einen tip für ein neues mofa haben will… deine beiträge sind absurd.

    @adrian
    vielen dank für deine sachliche argumentation!

    @velotraum
    ich finde, das konzept dieser seite ganz hervorragend und kenne keine vergleichbar informative, gut zu bedienende und unterhaltsame seite

    herzliche grüße

  15. Hans am 2. Oktober 2009:

    @Stefan, Adrian, Christian:

    1. Danke für den 590-Tip. Werde ich prüfen.
    2. ICH wolte nie einen Ti-Rahmen haben. Siehe oben, die Beiträge! Da wurde doch die Beiträge 6 und 7!
    3. Ich werfe doch meinen »alten Krempel« (wunderschöner 1a-Koga aus den 70ern; Chr-Mangan tutto completto, alles Handarbeit, lifetime garantee,…) nicht einfach weg, nur weil es was neueres gibt! Eine alte Rolex wirft man auch nicht einfach weg.
    4. Den E-Antrieb im Rad finde nicht nur ich zweifelhaft. Siehe oben!
    5. Ja! Ich provoziere liebend gerne.
    6. Ich habe gar nichts gegen VT. Sonst würde ich mich auf diesen Seiten nicht herumtummeln. Mein »erstes«-VT-Rad ist in der Projektierung (als Zweitrad zum Koga!), weil ich nämlich dummerweise in mein Koga keine Rohloff reinkriege.
    7. Ich verstehe nicht, warum sich der »oberste Veloträumer« von meinen belanglosen Beiträgen beirren lassen sollte??? Totaler Quatsch!
    8. @Adrian: Ich freue mich wirklich, dass ich in diesem Forum bleiben darf (Danke) und die Toleranz von VT ist diesbezüglich ja noch größer, als deine. Trotzdem danke für den Felgentipp.
    Ganz liebe Grüße an alle…
    Hans

  16. Roland am 3. Oktober 2009:

    @Hans
    obwohl ich mich nicht unbedingt als gehbehindert (Beitrag 10) bezeichnen würde (45km am Tag mit einem 15 Kilo Rucksack sind per pedes schon noch drin) könnte ich mir durchaus vorstellen mit einem E-Bike die täglichen 25 km (einfach) zur Arbeit zu fahren. Bei uns im Ländle kommen halt zur Entfernung noch die Höhenmeter dazu. In meinem Fall sind es täglich 800. Somit wäre ein E-Bike eine echte Alternative zur S-Bahn. Damit würde ich dann, im Gegensatz zur Fahrt mit der Vespa, nicht nur den Arsch sondern auch die (gehbehinderten??) Beine bewegen.
    Ich freue mich schon drauf mit dem E-Velotraum, fernab vom hektischen Straßenverkehr, zur Arbeit zu radeln.

  17. Hans am 12. Oktober 2009:

    Ja, @Roland, ich komme auch aus dem Ländle und weiß, was Steigungen sind. Damals, als die digitale Fotografie aufkam, habe ich mich auch fest an meine chemische Leica geklammert und alles Digitale zur Hölle gewünscht. Heute mache ich das auch digital. Also, zugegeben: manchmal habe ich mit solchen »Umstellungen« erst mal Probleme, die ich dann aber nach und nach (reumütig) aufgebe. Natürlich schadet es nicht, diesen eAntrieb weiter zu entwickeln und den Interessierten anzubieten. Aber warum 15 kg auf dem Rücken, wenn es einen TUBUS gibt?
    @Adrian: habe diese Felgen tatsächlich bestellen und bezahlen können. Was dann hier ankommt, werden wir sehen.

    Und nun ade und Gruß

  18. baumgartner j. am 16. August 2010:

    leider überhitzt der tesla koga ion motor nach 2,4km am berg schade.

Ihr Kommentar