Wir »Fahrradleute« – ein Auslaufmodell?

3. Juni 2014  |

Was unterscheidet die in der Wolle gefärbten Fahrradleute von den mehr und mehr automotiv geprägten E-Bike-Leuten? Und was verbindet sie?

Auf dem Branchenkongress Vivavelo vor ein paar Wochen in Berlin, unternahm Dietmar Hertel den interessanten Versuch, die Unterschiede in der »Denke« anschaulich herauszuarbeiten.

Branchenkongress Vivavelo

Vor vier Jahren war der Chronist das erste Mal auf diesem begrüßenswerten Branchenkongress und ist damals mit einem ganzen Rucksack voller Ideen und Inspirationen zurück gekommen.

Dieses Mal war die »Ausbeute« nicht so üppig, zumindest unter fahrradtechnischen Gesichtspunkten, denn die Mehrzahl der technischen Vorträge beschäftigte sich oder huldigte ausschließlich dem E-Bike. Wirklich elektrisierend waren aus der Chronistensicht einmal mehr die Vorträge aus dem Bereich der Verkehrs- und Stadtplanung. Seien es umgesetzte Projekte oder auch Zukunftsvisionen. Wenn zum Beispiel der Urbanisierungstrend so weiter geht, werden zur Mitte dieses Jahrhunderts 75 Prozent der Menschen in Metropolen leben. Dass Autos, die schon heute mehr Stehzeuge denn Fahrzeuge sind, in diesen Megacitys keinen Platz mehr haben, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dabei wird es völlig egal sein, ob sie fossil oder elektrisch angetrieben werden. Überraschend und ernüchternd, ambitionierte Fahrrad-Visionen findet man eher im Ausland. Damit ist nicht nur das unvermeidliche Vorbild Kopenhagen gemeint, sondern auch Städte wie Paris, Chicago, New Mexico, Detroit (!). – Dazu der Bürgermeisters aus Chicago: »You cannot be for a startup, hightech economy and not be probike«.

Okay, solche Kongresse sind natürlich auch politische Werbeveranstaltungen um Macht und Einfluss und da muss man sich im allerbesten Licht darstellen (es gibt zwar Menschen, die das auch von Velotraum sagen, aber die waren noch nie auf einem Branchenkongress…). Nun ist der Chronist kein routinierter Besucher derartiger Veranstaltungen und als Kontrastprogramm zu der schönen und verheißungsvollen Kongresswelt residierte ich 20 Kilometer außerhalb von Berlin mitten auf einem Campingplatz. In den drei Tagen sammelte ich so 150 Kilometer Berliner Radwege-Realität, da ist man dann wieder im Hier und Jetzt ;-)

Wir Fahrradleute i.S.v. Kurbelradler – Auslaufmodell oder Impulsgeber für smartere E-Bikes?

Auch auf der Vivavelo dominierte einmal mehr das E-Bike den Branchenauftrittt. Eine interessante Ausnahme machte der Vortrag des Rahmenbauers Dietmar Hertel. Getreu dem Motto, »erkenne dich selbst«, verdeutlichte er anhand einiger Beispiele, wie eingefleischte Fahrradleute im Vergleich zu den Fahrzeugleuten (E-Bike, Automotive) gestrickt sind.

  • Das rein mit Muskelkraft betriebene Fahrrad ist durch und durch von einem Mangel an Antriebsleistung gekennzeichnet, ganz grob so 100 bis 200 Watt Dauerleistung. Die Antwort auf diese evolutionären Randbedingungen ist Sparsamkeit, Leichtbau und höchste Energie-Effizienz in allen Bauteilen. Alle Entwicklungen am Fahrrad wurden früher oder später diesem Effizienzgedanken angepasst oder sind wieder verschwunden. Nicht so beim Auto. Während ein VW Golf II vor 30 Jahren um 850 Kilogramm wog, 470 Kilogramm Zuladung erlaubte und zirka sechs Liter Treibstoff konsumierte, wiegt ein aktueller Golf knapp 1.300 Kilogramm, bei unveränderter Zuladung und Verbrauch. Allein der Komfort und die Sicherheit haben zugenommen und die Motorleistung von 40 auf 60 kW. Ganz anders die Entwicklung beim Rennrad. Statt 11,0 Kilogramm wiegt ein modernes Rennrad nur noch 8,0 Kilogramm, hat aber dennoch einen wesentlich steiferen Rahmen und bessere Bremsen (Sicherheit) sowie eine erheblich verbesserte Schaltung (Komfort).
  • Auch an der Entwicklung der Beleuchtung lässt sich die Fahrrad-Denke schön illustrieren. Dank hocheffizienter LED-Leuchtmittel und Nabendynamos können mit 3 Watt Dynamoleistung inzwischen 300 lm Lichtstrom erzeugt werden. Da 150 lm eventuell auch ausreichend sind, sind nun kleinere und leichtere Nabendynamos mit 1,5 Watt Leistung im Gespräch.
  • Völlig anders die Vorzeichen und Schwerpunkte beim E-Bike. Hier ist quasi Leistung im Überfluss vorhanden (500 Watt), also ein Vielfaches dessen, was der durchschnittliche Radfahrer beisteuert. Dieses Dogma der hohen Leistungsreserven – analog zum Auto – führt dazu, dass die Räder besonders stabil und schwer konstruiert werden müssen, vom Motor- und Akkugewicht ganz zu schweigen. Dass sich das E-Bike so mehr und mehr vom Fahrrad entfernt, lässt sich von jedermann leicht überprüfen. Fahren sie einfach mal ein Pedelec ohne Motorunterstützung – Spaß ist was anderes…
  • Dabei könnte man sich durchaus eine Symbiose vorstellen, so Hertel. Der Mehrzahl der Fahrradleute täte es gut, sich in Sachen Qualitätsmanagement, Sicherheit und Zuverlässigkeit eine dicke Scheibe von der Fahrzeugtechnik abzuschneiden. Andererseits ist der alles prägende Sparsamkeits- und Effizienz-Gedanke der Fahrradleute die Voraussetzung für deutlich kleinere und leichtere E-Bike-Systeme mit nur 100 bis 200 Watt Leistung und einem Zusatzgewicht von drei bis vier Kilogramm. Solche Räder würden auch ohne Motorunterstützung funktionieren und vereinen die Vorzüge und Qualitäten beider Welten. Mit dem Gruber-/Vivax-Antrieb gibt es dafür auch schon ein prinzipielles Vorbild (allerdings mit Detailschwächen, wie wir aus eigener Erfahrung wissen).

Das Fahrrad im E-Bike-Schatten?

Auf der Vivavelo waren solche Überlegungen jedoch nur eine Randnotiz (aber immerhin). In den technischen Vorträgen kam das normale Fahrrad so gut wie nicht mehr vor, oder die Vorträge fanden vor leeren Rängen statt, wie ein ziemlich frustrierter Jo Klieber erleben musste. Auch die Politik und die Verwaltungen verbinden mit Fahrrad mehr und mehr ausschließlich das E-Bike, als wenn der Elektromotor die fehlende Infrastruktur ersetzen könnte (während meiner drei Tage in Berlin habe ich weniger E-Bikes gesehen, als in einer Viertelstunde auf einem touristischen Flusswander-Radweg).

Dass mit dem E-Bike eine tolle Ergänzung und Erweiterung zum Fahrrad zur Verfügung steht, ist uneingeschränkt zu begrüßen. Theoretisch könnten laut agfs 15 Millionen Pendler aufs E-Bike und Fahrrad umsteigen, wenn man die durchschnittlichen Pendlerdistanzen zu Grund legt!

Leider war auf der Vivavelo von dem »und« relativ wenig zu spüren. So stand für die völlig flache und kurze Stadtrundfahrt per Fahrrad ein E-Bike-Parkur zur Verfügung – völlig unverhältnismäßig… Die Tendenz, dass die geniale Maschine Fahrrad von großen Teilen der Branche und der Medien inzwischen aufs Abstell-, Sport- oder Liebhabergleis gestellt wird, fand auch in Berlin seine Fortsetzung. Lange, lange bevor nur ansatzweise das Potenzial des Effizienz-Wunders ausgeschöpft ist. Schlechte und in vieler Hinsicht unpassende Fahrräder (oft von den gleichen Herstellern, die jetzt die »Bosch-Räder« herstellen…) haben bei vielen Menschen das normale Fahrrad zu etwas Mühsamem und Beschwerlichem werden lassen, selbst auf ebenen und kurzen Strecken! Diese negativen Vorzeichen umzukehren, ist mit einem 500 Watt-Booster unter dem Hintern natürlich einfacher, als mit einem noch so passenden und effizienten Fahrrad, von der angeborenen Bequemlichkeit des Menschen ganz zu schweigen ;-)

Eine abschließende Antwort auf die Eingangsfrage zu geben, fällt mir daher schwer, nicht zuletzt wegen der eigenen Betriebs- und Branchenblindheit. Aber das Resümee des Hertel-Vortrags ist eine ganz schöne Vision, der wir uns voll und ganz anschließen wollen:

»In unserer Branche gibt es kurze Wege zwischen Einzelhändlern, Großhändlern, Herstellern und Zulieferern. Wir Fahrradleute haben die Chance, das Elektrofahrrad im Spannungsfeld zwischen Fahrrad und Kraftfahrzeug nach unseren Maßstäben und Kompetenzen zu gestalten.« [Dietmar Hertel 2014]

Kommentare

  1. Albert Herresthal, VSF Vorstand und vivavelo Initiator am 6. Juni 2014:

    Ja, es stimmt: In der öffentlichen Wahrnehmung steht das E-Bike im Fokus, aber auf den Straßen dominiert das unmotorisierte Fahrrad (Gottseidank, finde ich persönlich).
    Da aber das E-Bike eine politische und mediale Zugkraft besitzt, nutzen wir es bei vivavelo gezielt dafür, das Fahrrad insgesamt voran zu bringen! Das Kongressmotto lautet ja: “Impulse setzen für mehr Fahrrad”! Wenn Politikern und Verkehrsplanern einleuchtet, dass man für Pedelecs bessere (breitere) Radwege benötigt, dann können wir uns doch nur freuen, weil das Resultat für ALLE Radfahrer positiv ist.
    Das E-Bike hat mit dazu beigetragen, das Fahrrad politisch wieder interessant zu machen und in den Medien besser zu verankern. Deshalb haben wir es beim vivavelo Kongress in dieser Form erfolgreich genutzt.

  2. Martin aus Bern am 7. Juni 2014:

    Vor 2-3 Jahren liebäugelte ich auch mit dem Kauf eines E-Bikes. Zum Glück konnte ich in unserer Firma 2 solcher Räder ausprobieren. Als Testfahrt nahm ich den Bantiger nahe Bern in Angriff, ca. 400 Höhenmeter. Bei beiden E-Bikes waren die Erfahrungen gemischt. Das erste E-Bike hatte nach der Bergfahrt eine fast leere Batterie, so musste ich bei der Rückfahrt kräftig in die Pedale treten und dann fühlte es sich wie ein lahmer Esel an. Das 2. E-Bike hatte weniger mit dem Akku Probleme, aber das Antriebskonzept zeigte Schwächen am steilsten Stück der Bantigerroute und ich musste kräftig nachhelfen, dafür war die Batterie noch nicht am Anschlag. Dieses E-Bike war noch recht schnell und ein Speed von mehr als 40kmh ist schon etwas, was mir imponiert hat.
    Leider erkauft man sich diese Vorteile mit (viel) mehr Gewicht und an einen Crash mit diesem Speed mag ich auch nicht denken. Und im Winter bin ich froh, wenn ich treten kann (muss), denn dann erspare ich mir eine Heizung.
    Also meine E-Bike-Wunschvorstellung wäre ein Radl mit einem Gewicht von max. 15kg und einer Reichweite von 200km mit einer minimalen Speedunterstützung bis max. 25 km/h. Die Form/Aussehen sollte sich am klassischen Fahrrad orientieren, also keine groben Blöcke von E-Motor und Batterien am/im Rahmen. Ich denke darauf kann und werde ich getrost noch ein paar Jahre warten.
    Ein kleines elektrisches Gadget würde ich mir dann doch wünschen: ein Rahmenschloss, welches man konventionell mit der Hand(kraft) schliesst, sich aber mit einer Fernbedienung öffnen liesse. Die Fernbedienung könnte so wie beim Auto sein, ein Handy mit NFC oder das Schloss liesse sich auch mit einem “analogen” Schlüssel öffnen, für den Fall dass kein Strom mehr im Schlosssystem ist. Mal sehen, ob sich dieser Traum erfüllt.

  3. Henning am 7. Juni 2014:

    Treffend erkannt, war für mich absolut so zu erwarten, leider.
    Ist aber auch nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum E-Roller. Das E-Bike ist auch deshalb so beliebt, weil die Akkukapazität für die nötige Leistung und erforderlichen Strecken ausreichend ist. (im Gegensatz zum E-Roller) Mit besseren Akkus wird der E-Roller immer interessanter und ein Großteil der Menschen wird sich dann rein elektrisch auf noch viel schwereren Fahrzeugen fortbewegen, so wie in einigen Großstädten Chinas mit Verbrennungsmotorverbot für Motorroller. Da fährt dann keiner mehr Fahrrad außer die Bettler. Wenn dann noch die unsinnige Helmpflicht kommt ist das Rad tot, außer für Sportler.

  4. Basti am 7. Juni 2014:

    Wir haben ja allerorten diese Mode des »Hybriden« – der Zeitgeist scheint ein Bastard zu sein (ein hübsches deutsches Synonym ist »Blendling«). Vielleicht geht die Mode ja, wie die meisten, von alleine wieder vorüber, weil die nette Idee nicht dauerhaft überzeugen kann. Jedenfalls konnten auch mich die gemachten e-Bike-Erfahrungen nicht überzeugen. Von dem angenehmen bis durchaus verblüffenden Erlebnis beim »ersten Mal« blieb nichts übrig.

    Dessen ungeachtet wird es die Hybrid-Räder bestimmt als Problemlöser ganz individueller Nöte und Wünsche auf Dauer geben.

  5. Stefan am 7. Juni 2014:

    Ich habe mir die elektroräderle inklusive S-pedelecs angeschaut und zumindest für mich nix interessantes gefunden. Für mich auf meinem extrem flachen Weg zur Kita & Arbeit sind die E-Lösungen zu langsam wenn es erlaubt war. Und ich habe auch ein bischen Verständnis dass 50 km/h auf Waldradwegen gefährlich sein könnte ;-))

    Und so warte ich halt (die Gefühlte Lieferzeit ist immer Sommer ganz schön lang) auf mein Velotraum ohne Fremdschub …

  6. Basti am 7. Juni 2014:

    Gerade vorhin hab ich eine touristisch geführte Seniorengruppe auf e-Bikes durch München radeln sehen. Alle hatten die gleichen Räder, so dass ich davon ausgehe, ein kommerzieller Anbieter kümmert sich um Fahrradtechnik und geladene Akkus. Das scheint mir eine dauerhaft interessante Nutzungsmöglichkeit von elektrischen Fahrrädern zu sein.

    Ach, guck mal: Der 38-jährige Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker hatte auf dem vivavelo-Kongress genau das Thema »Maßgeschneiderte Pedelec-Flotten« abgedeckt. Man kann sich seine Folien zum Vortrag ansehen. Und weil er da den wirtschaftlich interessantesten Ausblick sieht, hat er gleich noch eine entsprechende Firma gegründet.

    Kampker sieht drei Pedelec-Gruppen (grundsätzlich oder nur für seine Firma?): Lasten-Pedelecs, Verleihsystem-Pedelecs und Dienst-Pedelecs. Ich denke, diese Herangehensweise (Pedelec-Flotten konzipieren und im Baukastensystem für große Kunden herstellen) könnte sich tatsächlich als trag- und ausbaufähig erweisen.

    Ob der Umkehrschluss »Individual-Pedelecs bleiben ein eher marginales Geschäft« zulässig ist, vermag ich derzeit nicht sicher einzuschätzen. Ich vermute allerdings, dass die Frustrationen im e-Bike-Alltag die Mode abebben lassen werden.

  7. Matthias aus Bochum am 7. Juni 2014:

    Hallo Stefan “Chronist”, sehr interessante Gedanken zum Thema. Aber auch die Ergänzung von Albert Herresthal hat ihre Berechtigung. Zu erwähnen ist noch, dass nach meiner Wahrnehmung das Pedelec “Fahrrad”-Fahren für manche Kreise (nach langer Zeit) überhaupt erst wieder interessant oder möglich macht. In der Unterschrift zum letzten Bild meinste bestimmt das andere Links? Oder haste aus medizinischer Sicht vom Körper des Fahrers aus gedacht? ;)

  8. B. Itte, Berlin am 7. Juni 2014:

    Herr Herresthal, könnten Sie bitte außerhalb Ihrer Kongresshomepage Ihren verdammten Lobbyistenton sein lassen? Danke.

  9. Ralf aus Hannover am 7. Juni 2014:

    Richtig umgesetzt sehe ich Elektrofahrräder fast nur positiv. Der CO2-Ausstoß soll beim gegenwärtigen Kraftwerksmix nur 5g/km betragen gegenüber 80g/km bei den sparsamsten derzeitigen Kleinwagen. Da die E-Biker durch ihre geringere Geschwindigkeit auch nie so viele km machen wie Autofahrer, kommt da nur eine Treibhausmenge zusammen, die sich regenerativ z.B. mit Windkraft ersetzen ließe. Technisch problematischer ist wohl eher die geringe Lebensdauer der Akkus von 3…4 Jahren oder 500…1000 Ladezyklen bei Kosten von ca 500€ pro Akku. Man kennt das ja auch von Laptop-Akkus.
    Technisch am überzeugendsten finde ich derzeit das Antriebskonzept Tretlagermotor (z.B. Bosch) mit robuster Nabenschaltung kombiniert, z.B. Shinamno 8-fach oder Rohloff oder Nuvinci. Von den Nabenschaltungsherstellern kenne ich bisher leider keine Freigaben. Da die bei Pedelecs üblichen 250 Watt aber mit sehr gleichmäßigem Drehmoment abgegeben werden, im Gegensatz zum menschlichen Körper, müsste eine Nabe mit Tandemfreigabe robust genug sein. Bei 26 Zoll ist die Belastung übrigens etwas geringer als bei 28 Zoll.
    Die Velotraum-Lösung mit Hinterradmotor ist auch noch i.O., inbesondere für sportlichere Einsätze. Nicht ganz nachvollziehen kann ich die Antriebslösung Mittelmotor mit Kettenschaltung. Kettenschaltungen haben schon bei normalen Fährrädern einen verdammt hohen Verschleiß. Die zusätzliche elektrische Antriebskraft bringt die nötigen Wartungsintervalle in völlig inakzeptable Bereiche. Da ich selbst kein E-Bike fahre, weiß ich nicht wie anfällig die Verkabelung ist, eine zusätzliche Schwachstelle ist sie auf jeden Fall. Daher sollte die bekannten Fahrradschwachstellen, wie z.B. Reifen, deutlich robuster ausgelegt werden als beim normalen Fahrrad, also z.B. Schwalbe-Marathon-Plus oder E-Bike-Reifen. Ein etwas schlechterer Wirkungsgrad und etwas höheres Gewicht finde ich dabei nicht so schlimm. Leichte E-Bikes gibt es aber z.B. von Electrolyte.
    Die Käufer müssen sich aber bewußt sein, dass erst für 2000€ ein brauchbarer E-Bike-Standard zu bekommen ist.
    Ich kenne leider persönlich Leute, die bei schnellen Elektrorädern (Schweizer Klasse bis 45 km/h) das Nummernschild abgeschraubt haben und dann illegal über die Radwege in der Stadt heizen oder bei einem normalen Trekkingrad einen 500 Watt-Motor in der Vorderrad-Gabel nachgerüstet haben (Bruchgefahr), alles verdammt gefährlich.
    Bei verantwortungsvollem Einsatz bietet der elektrische Zusatzantrieb auch für sportlichere Fahrer einen Zusatznutzen.
    Ich persönlich kaufe mir ein Pedelec erst dann, wenn ich es wirklich brauche. Zur Zeit komme ich dem Rad und ab und an Öffis überall hin.

  10. Tom aus dem schönen Kraichgau am 8. Juni 2014:

    Hallo!
    Ich halte e-Bikes nur für bedingt sinnvoll.
    Hauptkritikpunkt ist der Akku. Er besteht unter anderem aus Lithium. Dieser problematische Rohstoff ist nicht nachwachsend (siehe Wiki) und sehr gefährlich.
    Die Kosten sprechen auch gegen das E-bike (Anschaffung und Unterhalt).
    Vorteil : Für Menschen mit Handicap ist das Rad eine Möglichkeit der Unterstützung. Radler die ein schwierige Gelände auf dem Weg zu bewältigen haben (z.B im Mittelgebirge) haben hier sicherlich auch Vorteile.
    Ich zumindest fahre u.a. auch Rad um körperlich fit zu bleiben. Was soll ich dann mit einem teuren E Bike. Mein Rohloff VT ist für mich das ideale Gefährt.
    Gruß
    Tom

  11. Albert Herresthal am 9. Juni 2014:

    Lieber Herr oder Frau B. Itte aus Berlin (Kommentar Nr. 8)!
    Leider kann ich Ihren verdammt freundlichen Einwurf nicht verstehen. Geht´s vielleicht etwas konkreter/deutlicher? Das würde mir helfen.

    Beste Grüße
    Albert Herresthal

  12. Hans am 13. Juni 2014:

    Vor einiger Zeit habe ich einmal den Wirkungsgrad (WG) von eBike/ePKW verglichen mit dem eines hochtechnisierten Turbodiesel-PKW. Ein solcher PKW erreicht einen WG von nahezu 40%. Also ca. 40% der Energie, die im Sprit steckt, kommt auf die Strasse. Bei eMotion (PKW/bike) sind es zwischen 5% und 7% maximal. Diese hohen Verluste kommen hauptsächlich durch die (serielle) Verlustkette vom Kraftwerk bis auf die Räder zustande und sind rel. genau und eindeutig berechenbar. Wer also so elektrisch fährt, verlagert die Dreckproduktion einfach an einen anderen Ort und dort aber auch noch ca. 6-8 mal soviel Dreck. Erst wenn die gesamte (nationale) Stromproduktion (100%!) auf alternativen/erneuerbaren Energien beruht, macht e-fahren Sinn. Das Umwandeln von Lebensmitteln (Mais, Weizen, ….) in Strom etc. ist damit nicht gemeint, sondern vor allem Sonnenenergie.

  13. Hans am 13. Juni 2014:

    @9.Ralf aus Hannover am 7. Juni 2014:
    “Der CO2-Ausstoß soll beim gegenwärtigen Kraftwerksmix nur 5g/km betragen gegenüber 80g/km bei den sparsamsten derzeitigen Kleinwagen.”
    Das ist eine Milchmädchenrechnung, Ralf und in der Praxis so direkt nicht vergleichbar. Man muss schon vergleichbare Fahrzeuge miteinander vergleichen! Man kann nicht ein 300 Watt-ebike vergleichen mit einem 50.000 Watt-Antrieb in einem PKW. Genau deshalb hat ja auch fast jeder “Umweltschützer”, der mit dem ebike fährt, auch einen solchen PKW, oder einen noch viel größeren, zusätzlich auf dem Hof stehen; und wenn nicht, dann besitzt ihn halt die Frau/Freundin….und man nutzt ihn mit. Das ist unehrlich/scheinheilig. Jeder kann jederzeit ebike fahren; meinetwegen. Aber niemand soll behaupten er führe damit sauber! Einfach bei der Wahrheit bleiben.

  14. Ralf aus Hannover am 13. Juni 2014:

    Hallo Hans,
    der entscheidende Schritt für die Umwelt ist der Verzicht aufs Auto, da stimme ich zu. Und weil ein E-Bike auf langen Strecken, bei Wind, am Berg das Radfahren, falls gewünscht, leichter machen kann, fällt der Abschiede vom Pkw dann auch etwas leichter. In seltenen Fällen mal bei Freunden/ Verwandten oder dem Car-Sharing ein Auto auszuleihen ist vergleichsweise harmlos, ich selbst mache auch das kaum.
    Was mich etwas stört ist diese puristische Besserwisserei, mit der wir beim Normalkonsumenten eher Kopfschütteln ernten.
    Wir haben hier die Chance Leuten die Qualitäten des Radfahrens nahe zu bringen (Flexibilität, Natur, Unabhängigkeit, Gesundheit) und einige auf die “gute Seite” herüber zu ziehen, mit nur geringem ökologischem Fußabdruck. Dass das nicht bei allen gelingt, dass man auf vielen Ebenen ansetzen muss (z.B. bessere Infrastruktur, besseres Image über mehr Öffentlichkeitsarbeit, bessere Vernetzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln etc.), das ist doch völlig klar. Entscheidend für die Umwelt und die nachfolgenden Generationen ist, was hinten raus kommt aus dem Auspuff/ Schornstein. Und natürlich haben viele E-Bike-Käufer überhaupt keinen ökologischen Anspruch.
    Das vermutlich entscheidende Problem ist, wie bekomme ich die Leute nicht nur bei sommerlich schönem und warmen Wetter, sondern auch bei Nässe und/ oder Kälte aufs Rad. Diejenigen, die das umsetzen, verzichten dann häufig von allein aufs Auto. Wer’s erst gar nicht versucht, hat schon verloren und Radikalismus hilft nicht sondern schadet.
    Gruß Ralf

  15. Ralf aus Hannover am 13. Juni 2014:

    @12. Hans
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto unter Umweltbilanz:
    “Die CO2-Bilanz von Elektroautos ist Well-to-Wheel betrachtet in Deutschland auch mit Strom aus dem Strommix derzeit (Stand 2012) 30 bis 70 % besser als die von Autos mit üblichem Verbrennungsmotor.”
    40% Wirkungsgrad beim Verbrennungsmotor gegenüber 5…7% beim elektrischen Antrieb stimmen demnach nicht.
    …aber natürlich ist die gegenwärtige Elektromobilität mit Pkw unattraktiv, teuer, Reichweitenproblem, unzureichende Lithium-Ressourcen für weitere Verbreitung bzw. das gleiche Problem mit Platin für Brennstoffzellen.

  16. Hans am 13. Juni 2014:

    Hallo Ralf,
    ich glaube, da hast du was falsch verstanden: Ich plädiere FÜR das Auto mit sparsamem Verbrennungsmotor – nicht dagegen. Und zwar anstelle dieses e-Schrotts, der überall im Lande herumfährt und die Fahrer glauben macht, sie führen umweltschonend. Natürlich ist der Vergleich der Technologieen über den CO2-Ausstoß modern – aber leider falsch. Richtig ist der Vergleich über die Menge der verbrauchten Rohstoffe. Und hier liegt der Faktor leider bei 1:6 für PKW:eMotion. Zusammenfassung: Fahrrad fahren, wenn Lust darauf. Wenn nicht, sparsamste PKW verwenden. Statt eBike: Mofa (immer noch besser in der Bilanz). Später mal, wenn der Strom ganz aus der Sonne kommt, eMotion massenhaft. Aber bis dahin empfehle ich Velotraum ohne Motor oder eine Vespa GTS. Oder einen Hybrid-Porsche 911 Turbo Cabrio, der lt . Hersteller mit ca. 500 PS nur 2,5 L/100 Km verbraucht- angeblich. Und deshalb ist der nämlich saumäßig umweltschonend. In Wirklichkeit fährt mein 20 Jahre alter Mercedes Benz E280T mit über 10 Litern Benzin-Verbrauch umweltschonender, als das ganze eGerümpel, was man auf den Straßen sieht und auch als dieser 911-er. Auf jeden Fall hinterlässt mein Auto keinen Akku-Schrott, der massenhaft von Kindern auf indischen Müllhalden über Feuern zerlegt wird und die dann später daran krepieren.

  17. Ralf aus Hannover am 13. Juni 2014:

    Hallo Hans,
    ich plädiere weder für E-Autos noch für normale Autos.
    Von der VCD-Internetseite wird verwiesen auf http://www.besser-autokaufen.de/elektroauto.html, dort steht:
    “Wird der bundesweit durchschnittliche Strommix zu Grunde gelegt, erreichen heutige Elektroautos, die etwa zwischen zehn und 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer verbrauchen, im Schnitt keine wesentlich besseren CO2-Werte als Autos mit modernen, verbrauchsarmen Verbrennungsmotoren. Der CO2-Ausstoß kann dabei zwischen 60 und 120 Gramm pro Kilometer liegen – eine sehr große Spanne.”
    Also ein E-Auto hat zur Zeit keinen entscheidenen Vorteil oder Nachteil im Energieverbrauch im Vergleich zu normalen Autos, ein E-Bike schon. Natürlich sind die Fahrzeugkonzepte nicht vergleichbar, aber letztendlich geht es darum, dass ein Mensch von A nach B will.
    Ich wollte insgesamt sagen, dass sich E-Bike-Fahrer keine Sorgen um ihren Energieverbrauch machen müssen.

  18. Hans am 14. Juni 2014:

    Der Vergleich über die CO2-Ausstoße ist falsch, Ralf. Hier liegt der Hund begraben. Dieser Vergleich verschleiert die wirklichen Rohstoffverbräuche, weil die Hersteller der eMobilität (vor allem ebikes) zur Zeit das ganz große Geschäft machen und dafür eine scheinbar plausible Erklärung benötigen. Dass der CO2-Ausstoß zum Vergleich der Konzepte nicht wirklich taugt, kann man sich dadurch verdeutlichen: Er ist bei ein und dem selben Fahrzeug veränderbar. Durch entsprechende technische Einrichtungen. Der Ausstoß von CO2 spiegelt also nicht die Umweltverträglichkeit des Fahrzeugs wider, sonder nur dessen Stand der technischen Ausführung der CO2-Unterdrückung. Richtig wäre es aber, den Krafstoffverbrauch der Fahrzeuge zu senken, denn damit sinkt auch automatisch der Schadstoffausstoß. Hier werden wir alle (auch vom Marketing) von denen, die am Geschäft teilhaben wollen, auf den Arm genommen. Das ganze Geschäft läuft so ähnlich ab, wie das bei der Energiesparlampe, beim BIO-Sprit, …usw. der Fall ist/war.

  19. Ralf aus Hannover am 14. Juni 2014:

    Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema energetischer Rucksack des Elektro-Autos:
    http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-01/elektroauto-energiebilanz/seite-2
    Das IFEU-Heidelberg kommt darin auf Nachteile in der Produktion der E-Auto-Batterie, aber Vorteile im E-Auto-Betrieb, die sich nach rechnerisch 28000km aufheben. Danach gibt’s leichte Vorteile für’s E-Auto. Wenn man das alles auf’s E-Bike herunterrechnet bleibt da nicht viel schlimmes übrig. Ein normaler PKW mit Starterbatterie, Unmengen an Kunststoffen in Innenverkleidung, Sitzen, Stoßstangen, Lackierung etc. hat mit Sicherheit mehr Chemie an Bord als ein E-Bike.

  20. jufolan am 2. Juli 2014:

    Die “Senioren-Gruppe auf E-Biketour” – oh ja. Hier scheint noch keiner eine neue Gruppe von Radlern getroffen zu haben: Menschen, häufig gehobenes Alter, die lange Jahre nicht geradelt sind, oder Menschen ohne Fahrraderfahrung, denen ein Fahrradhändler ein E-Bike aufschwatzt. (Das Wort “gewissenlose” hab ich dann doch mal aus dem vorigen Satz rausgelassen…)
    Die armen Leut gefährden sich, die Mitmenschen und den Straßenverkehr, da sie ihr motorisiertes Gefährt
    a) nicht kontrollieren/ beherrschen können
    b) es zu schwer für sie ist

    Bevor jemand sagt “könnte bei normalen Radlern auch passieren” – ja das passiert auch, aber nicht im gleichen Umfang

  21. B.Lutzoll am 3. Juli 2014:

    @ jufolan,
    unbestritten gibt es die von Dir beschriebenen Auswüchse, aber man sollte doch die Verhältnismäßigkeit wahren. Der eigentliche Wahnsinn tobt in Sachen Mobilität und Freizeit an anderen Stellen. Zwei Beispiele: Motorrad und Ich-Prothese. Freuen wir uns daher über jeden, der auf einem E-Bike sitzt ;-)

  22. Hans am 3. Juli 2014:

    Meine Bekannten, die ein eBike fahren, sind ca. 50-60 Jahre alt und begründen das vorwiegend mit dem Wunsch nach mehr Reichweite auf Touren.

  23. Arnd am 6. Juli 2014:

    Was für Grundsatzdiskussionen!
    Ich habe sehr viel Geld auf den Tisch gelegt, um 90 km und 1000 Höhenmeter pro Tag mit einem Rad zur Arbeit fahren zu können. Mit meinem Velotraum bin ich die Strecke zur Arbeit mehrfach gefahren. Das ist mir auf Dauer zu anstrengend und es dauert zu lange.
    Mit meinem S-Pedelec brauche ich für die gesamte Strecke nur 1 h länger als mit dem Auto.
    Ich habe Sport, frische Luft und Spaß dabei.
    Das waren meine Kaufgründe.

  24. Roland am 7. Juli 2014:

    @ Arnd – Chapeau!!!
    Ich habe mir vor 3 Jahren so ein Teufelspedelec zugelegt (ohne S). Die damals große Zahl der Kritiker konnte ich durch die Festlegung des zulässigen Kritiklevels von min. 52 km und 600 hm täglich auf Null reduzieren. Nach langem Suchen und etlichen Umbaumaßnahmen (Lenker, Vorbau, Schutzbleche, Sattel, Pedalen, Beleuchtung…..) hatte ich ein alltagstaugliches Fahrzeug im Einsatz. Bilanz bis heute: 20.300 im Alltag zurückgelegte km, verbrauchte elektrische Energie = 122 kWh (der allergrößte Anteil wurde von den Energiewerken Schönau für mich eingespeist – d.h. NULL CO2!), CO2 Bilanz des Akkus = 1,0g/km (siehe ADFC Radwelt 3.14). Der Rest der Antriebsenergie wurde zum großen Teil aus regional produzierten Agrarrohstoffen umgewandelt, die da u.a, wären: Hartweizen und anderes Getreide , Käse, Gemüse, etwas Fleisch und Braugerste – z.T. bleifrei verarbeitet. Am Wochenende und im Urlaub fahre ich, konditionell bestens vorbereitet, mein Velotraum.

  25. der Tüftler am 21. August 2014:

    Guten Abend Leute,

    Ich habe an meinem Pedelec, die Betonung liegt auf MEINS (genauer gesagt, es passt mir perfekt) für eine Radreise den Antrieb entfernt und bin 1500km mit 35kg auf Reise gewesen. Da ich noch keine Zeit hatte, den Antrieb wieder zu montieren, bin ich heute zur Arbeit ohne den geliebten Antrieb gefahren, was mich aber nicht daran gehindert hat, die hübsche junge Lady auf Ihrem Mofaroller recht alt aus sehen zu lassen. Wenn ich den Antrieb wieder montiere, geht es weniger verschwitzt und dank der dauerhaft besseren Beschleunigung auch noch einen “ticken” schneller durch die City, Für die nächste Radreise kommt der Antrieb aber definitv wieder raus. Es ist einfach ein wenig einfühlsamer, so ganz ohne Strom.
    Ich finde, dass es schon ganz gute Lösungen gibt, Aber wer gibt für diese so viel Geld aus und seien wir ehrlich, wer kann so gut fahren das er mit solch einem “VOLLZORNTEIL” heile durch die Stadt kommt. Ich finde ja das alle die so einen E (wie EILIG) Antrieb benutzen, erst einmal ein Sicherheitstraining buchen sollten, ………….wenn es denn eins gäbe………!
    Und wenn mir einen einen E-Roller anbieten würde, würde ich begeistert wieder zu meinen Fahrrad greifen, denn es macht einfach mehr Laune und das war mir dass Geld wert.

    Denk ich so!

  26. Ralf am 26. August 2014:

    Hallo Miteinander,
    schade das alle nur Pedelec Fahrer sehen die “zu schnell” sind…
    Hier fahren mir die MTBler und Rennradfahrer auf dem Radweg um die Ohren,
    während ich mit 23-25 Km/h fahre “rasen” die mit weit über 30 hier entlang ;-)
    Außer an Steigungen sind hier die “normalen” Radler genauso schnell wie
    Pedelecler….. hier wird ein Schreckensszenario aufgebaut was real nicht existiert.
    Beide Welten sind wichtig für die mobile Fortbewegung.. und wie Vorredner sagten,
    mehr Radfahrer mehr Wege radgerecht…

  27. Stefan am 27. August 2014:

    wenn mir danach ist (es pressiert halt manchmal) fahre ich ja schon mit Velotraum + Cougar 1 27-28 km/h Schmitt, mit FollowMe geht es bis über 30 Km/h (Schnitt / in der wirklich platten Ebene).
    Das macht übrigens einen Spass ganz langsam an so einem Pedelec vorbeizuziehen, besonders der Gesichtsausdruck ist klasse, wenn die Leute den Anhänger sehen ;-)) Da schwitze ich auch gerne mal ….

    Grüße Stefan

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