Rahmen- und & Gabeldesign

Viel Herzblut und noch mehr Arbeit stecken in unserem Kernprodukt, den Velotraum-Rahmen und -Gabeln. Und das ist auch gut und richtig so. Schließlich bestimmt der Rahmen und die Gabel grundlegend die späteren Eigenschaften und Möglichkeiten des Fahrrads.

In besonderem Maße trifft dies auf die nun mehr zwölf ­verschie­denen Velotraum-Rahmen, mit ihren außerordentlich vielfältigen Möglichkeiten zu.

Die Velotraum-Rahmen

cross 7005 Alu Kettenschaltung 11 Größen
cross crmo Stahl Kettenschaltung 05 Größen
cross 7005 EX Alu Plattformrahmen 07 Größen
cross crmo EX Stahl Plattformrahmen 10 Größen
cross 7005 EX TD Alu Plattformrahmen 03 Größen
cross 7005 EX Plus Alu Plattformrahmen 05 Größen
cross 7005 EX Komf. Alu Plattformrahmen 07 Größen
cross 7005 Pinion Alu Pinion-Getriebe 04 Größen
Speedster SP100/200 Alu nur Rennlenker 05 Größen
Finder FD100 Alu 650B-Plus 04 Größen
Pilger PG100 Alu Fatbike 03 Größen

Produkte der Praxis

Die Velotraum-Rahmen spiegeln unsere mittlerweile 20-jährige Erfahrung und Auseinandersetzung mit den vielfältigen Anforderungen ihrer Nutzer wieder. Kurzlebige Trends und Moden interessieren uns dabei genauso wenig, wie der Zwang zu immer Neuem. Unsere Rahmen und deren kontinuierliche Weiterentwicklung sind keine Kopfgeburten, sondern Antworten auf die Anforderungen und Wünsche, die uns tagtäglich begegnen.

Entstehung

Die Impulse für ein neues Rahmenmodell bzw. die Rahmen-Weiterentwicklung kommen im wesentlichen aus vier Bereichen: Fahrradtechnik, Kundenanforderungen, Reifenformate und Lenkerformen. Dazu ein paar konkrete Beispiele:
Fahrradtechnik — Der Siegeszug der Nabenschaltung und das Spannen der Kette. Velotraum war der erste Hersteller, der 2002 einen Exzenter statt verschiebbaren Ausfallenden verwendete. Heute ist der Exzenter der Status Quo bei hochwertigen Fahrräder. Wir gehen allerdings noch einen Schritt weiter. Alle Velotraum-Rahmen mit Exzenter sind inzwischen sogenannte Plattformrahmen die für unterschiedlichste Naben- und Kettenschaltungen geeignet sind.
Kundenanforderungen — Die Erkenntnisse aus der Anpassung mittels Messmaschine finden ihre direkte Umsetzung in der speziellen Geometrie unserer Rahmen, die wir in inzwischen in bis zu elf fein abgestuften Größen pro Modell anbieten. Modelle, wie z.B. der »VT-100«, »VT-400« und der »VT-1100« gibt es darüber hinaus noch in unterschiedlichen Rahmenlängen.
Reifenformat — Nicht nur völlige Neuentwicklungen wie Plus-Formate oder das Fatbike verlangen nach einem passenden Rahmen bzw. Gabel, auch der eindeutige und nachhaltige Trend zu mehr Reifenbreite verlangt eine permanente Optimierung des Rahmendesign.
Lenkerform — Lenker ist nicht gleich Lenker. So hat die Form des Lenkers einen sehr starken Einfluss auf die sogenannte Sitzlänge, also den Abstand zwischen Sattel und Griffposition(en). Ganz besondere Anforderungen stellt in dieser Beziehung der Rennlenker, aus diesem Grund ist zum Beispiel der »Speedster« nur für diese Lenkerform konzipiert und optimiert.

In der Praxis ist natürlich nie nur ein Aspekt ausschlaggebend, sondern es ist immer eine Mischung aus allen Faktoren. Die Beispiele sollen nur verdeutlichen: überall wo Velotraum draufsteht, ist auch Velotraum drin. Unsere Rahmen sind keine, mit ein paar Modifikationen versehene, Standardrahmen aus irgendeiner beliebigen Rahmenschmiede, sondern hundertprozentige Eigenentwicklungen.

Entwicklung, Konstruktion & Produktion

Bevor die erste Schweißnaht gezogen werden kann, ist erstmal Fleißarbeit angesagt. Umfangreiche Analysen und Recherchen zu den jeweiligen technischen Standards, egal ob es eine Kurbelgarnitur, eine Schaltung, eine Getriebebox oder ein Reifen ist. Schließlich soll das Neue mit dem Bestehenden reibungslos funktionieren. Danach kommt die Vorkonstruktion und es folgen die genauen Spezifikationen aller Details, die wiederum weitere Unterprojekte genieren, wie z.B. neue Ausfallenden. Nicht nur jede Rahmengröße, auch jedes noch so kleine Detail will in Form und Position eindeutig bestimmt und mittels CAD dokumentiert werden.
Generell werden von allen Neuentwicklungen Musterrahmen gebaut, die hier vor Ort auf alle möglichen Belange geprüft werden oder zu externen Test gehen. Der ganze Prozess benötigt zwischen sechs und neun Monaten, und dann erst fängt die eigentliche Fertigung der Rahmen an.
Die Produktion der Rahmen erfolgt in Asien, genauer gesagt in Taiwan, wo zur Zeit sicherlich die mit Abstand besten Voraussetzungen vorhanden sind, um Fahrradrahmen aus Metall fertigen zu lassen. Wo sonst könnte ein kleiner Hersteller wie Velotraum sich Rohrsätze mit speziellen Durchmessern und Wandstärken fertigen lassen?!

Stahl und Aluminium

Um den Fahrradrahmen, speziell um die verwendeten Materialien und Verarbeitungsformen ranken sich unzählige Mythen und Legenden, die zwar in schöner Regelmäßigkeit durch wissenschaftliche Tests widerlegt werden, aber dennoch von der Branche und manchen Fachmagazinen gerne »kultiviert« werden. Der Mumpitz von harten Alurahmen, komfortablen Stahlrahmen oder gar weich gefahrenen Rahmen hält sich unglaublich hartnäckig, ist aber einfach falsch. Ebenso überholt sind Aussagen, dass Stahlrahmen generell länger halten als Alurahmen (eher eine Frage der Dimensionierung), oder dass gelötete Stahlrahmen haltbarer sind als geschweißte (war mal vor 30 Jahren aktuell).
Wir orientieren uns beim Rahmenbau an den späteren Anforderungen, den physikalischen Materialeigenschaften, den neuesten fachlichen Erkenntnissen und unseren eigenen, nun schon langjährigen Erfahrungen. Vordergründige Trends (Leichtbau zu Lasten der Funktion), kurzfristige Moden (dünne bzw. schlanke (Stahl)Rohrdurchmesser) oder erzwungene Neuheiten (die einzig den Zyklen der Fachmessen geschuldet sind) sind uns suspekt.

Anlötteile

Die Rahmen sind mit allen notwendigen Anlötteilen ausgestattet. In der Regel Ösen für drei Flaschenhalter und belastbare Gepäckträgergewinde sowie Lowrider-Ösen. Als Besonderheit sei noch die variable Bremszugverlegung erwähnt, die sowohl ein perfektes Verlegen von konventionellen Seilzügen als auch Hydraulik­leitungen ermöglicht. Die Rahmen von Speedster, Finder, Pilger und der VT-1300 sind nur für Scheibenbremsen – alle anderen Modelle auch für Felgenbremsen – geeignet.

Rahmengeometrie

Velotraum-Räder sind agil, wendig, aber nicht nervös und lassen sich mit einer verblüffenden Präzision und Sicherheit steuern und fahren. Dafür verantwortlich ist in hohem Maße die Rahmengeometrie, die für die Fahreigenschaften und die Passform von herausragender Bedeutung ist – und nachträglich nicht mehr geändert werden kann. Ein Grund, warum wir an dieser Stelle einen enormen Aufwand betreiben.
Damit alle Velotraum-Räder die unisono hochgelobten, typischen Velotraum-Fahreigenschaften haben (unabhängig vom Modell, Material oder Größe), ist die Lenkgeometrie bei allen Rahmen innerhalb eines Konzept’ gleich. Feine und größere Unterschiede finden sich bei den gekonnt aufeinander abgestimmten Längen und Winkeln von Ober-, Steuer- und Sitzrohr, also der drei Rahmenhauptrohre. Die Maße und Verhältnisse unterscheiden sich dabei nicht nur in jeder Rahmengröße, sondern auch von Modell zu Modell. Daher ist die Anpassungsfähigkeit unserer Räder sehr umfassend und ist einem Maßrahmen – den man zuvor weder sehen noch fahren kann – ebenbürtig.
Noch tiefer wollen wir an dieser Stelle nicht in die komplexe Materie eintauchen, Kenner und Kundige finden alle relevanten Daten in unserem »Schlaues Buch«. Wesentlich anschaulicher und vergnüglicher lassen sich die beschriebenen Eigenschaften vor Ort (Fachhändler oder Velotraum) vermitteln und erleben.

Zertifizierte Rahmen-Steifigkeit

Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die hohe Steifigkeit unserer Rahmen. Sie gibt nicht nur Auskunft darüber, wie viel Kraft man aufwenden muss, um unsere Rahmen horizontal zu verformen, sondern erlaubt auch Rückschlüsse darauf, ob der Rah­men zum Aufschaukeln neigt. Beim Aufschaukeln, auch Flattern genannt, wird der Rah­men mit seiner Eigenfrequenz angeregt und fängt an, unangenehm zu schwingen – und das nicht notwendigerweise bei hohen Geschwin­digkeiten. Die Schwingungen können so stark sein, dass ein Weiterfahren unmöglich ist.
Das Aufschaukeln von Rahmen ist ein teuflisch komplexes und daher kaum erfor­schtes Gebiet, denn als Auslöser können Rahmen, Reifen, Sitzposition, Laufräder, Fahrer, Gabel oder Gepäck fungieren. Aus Erfahrung weiß man jedoch, je steifer ein Rah­men, desto geringer ist seine Tendenz zum Aufschaukeln. Aus­geschlossen ist es je­doch nie. Wir lassen unsere Rahmen beim Ingenieurbüro Zedler hinsichtlich der Tretlager- und Lenkkopfsteifigkeit zertifizieren, um zumindest über diese wesent­lichen Fakto­ren Bescheid zu wissen und sie gezielt optimieren zu können.
Wir wollen noch darauf hinweisen, dass ein steifer Rahmen dabei nicht unkomfortabler ist, als ein labiler Rahmen. Fahrradrahmen in Diamantform sind, in vertikaler Richtung immer unnachgiebig. Auf die Praxis bezogen bedeutet dies: Rahmen und Gabel sollten für die Fahrsicherheit steif sein, die »Federung« sollte man Reifen, Lenker, Vorbau, Sattel oder Federungselementen überlassen.

Geprüfte Betriebsfestigkeit

Das Grundprinzip aktueller Velotraum-Rahmen beruht auf der seit 150 Jahren bewährten und immer noch unerreicht effizienten Diamant-Rahmenform. Daher haben wir ein umfangreiches und langjähriges Erfahrungswissen hinsichtlich der Grundform unserer Rahmen.
Dieses Erfahrungswissen hilft uns bei der Konstruktion moderner Premium-Rahmen nur noch bedingt weiter und wir betreten als Hersteller zwangsläufig konstruktives Neuland. Gemeint ist damit unter anderem: hochspezialisierte Aus- fallenden, raffinierte Verstärkungen, Exzenter-Tretlagergehäuse, trennbare Hinterbauten für den Riemenantrieb, Aufnahmen für das Pinion-Getriebe und Systemgewichte mit bis zu 180 Kilogramm.
Ohne aussagekräftige Betriebsfestigkeitsprüfung, welche die Belastungen eines Fahrradlebens im Zeitraffer simuliert, ist für Velotraum eine Produktentwicklung nicht mehr vorstellbar, auch wenn diese Prüfungen zeit- und kostenintensiv sind.
Wir lassen daher Rahmen-Neuentwicklungen beim Zedler-Instituts nach den anspruchvollsten Standards (Advanced Plus) prüfen. Als Produktentwickler und Hersteller stehen einem da schon ein wenig die Haare zu Berge, wenn man sieht (und mitleidet), wie sich der »Prüfling« in den Prüfapparaturen biegt und windet – eine regelrechte hightech »Material-Folter-Anstalt«. Der Lohn für den Aufwand: Brüche bei Velotraum-Rahmen liegen bei Stahl und Aluminium im Promillebereich.

Stahl- und Alu-Gabeln

Die Gabel ist ein völlig unterschätztes und wenig beachtetes Bauteil. Dabei ist die Gabel das am stärksten belastete Bauteil am Fahrrad und ist für die Sicherheit von größter Bedeutung. Es gibt bei der Gabel keine sogenannte Redundanz, also eine Art von Reserve(rohr), wie beim Rahmen. Ein Bruch des Gabelschaft’ oder der Gabelscheiden bedeutet immer einen Sturz mit eventuell schwerwiegenden Folgen. Daher muss ein Gabelbruch nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden.
Aus diesem Grund lassen wir die Gabeln bei allen Weiterentwicklungen sowie in regelmäßigen Abständen in Deutschland (bei EFBe) testen und zwar ebenfalls nach den höchsten Standards. Diese Um- und Vorsicht hat sich bewährt, denn trotz der hohen Belastungen, denen unsere Gabeln ausgesetzt sind, gab es in den letzten 17 Jahren keinen einzigen Gabelbruch.
Weiter gilt es zu berücksichtigen, dass gefederte Sattelstützen und Federgabeln besondere Anforderungen an die Rahmengeometrie stellen. Nur wenn diese größeren Einbaulängen im Rahmendesign vorgedacht und berücksichtigt sind, können Sie, ohne Nachteile für die Fahreigenschaften oder Ihre individuelle Sitzposition, diese Komfortkompo­nenten problemlos verwenden oder bei Bedarf nachrüsten.

Weiterführende Informationen

Weiterführendes zu den Rahmen und Gabeln finden Sie im unter dem Menüpunkt Service

Velotraum-Rahmenbau-Meilensteine

Als Fahrradhersteller im Land »der Tüftler und Denker« sind uns Halbherzigkeiten ein Dorn im Auge. Egal, ob es um die Rohrdurchmesser, Wandstärken, Anlötteile, Ausfallenden, Geometrie usw. geht – jedes dieser Details ist für die späteren Eigenschaften von zum Teil großer Bedeutung. Andererseits ist uns ein dem Selbstzweck dienender Perfektionswahn oder Detail-Fetisch, der ein Produkt nur unnötig verteuert, völlig fremd. Uns geht es immer darum, was Wirkung erzielt:

2002 | EX wie Exzenter

In der Velotraum-Nomenklatur steht das Kürzel »EX« für Rahmen mit exzentrisch gelagertem Tretlager. Hinter dieser langatmigen Bezeichnung verbirgt sich eine ebenso alte wie bewährte Technik, die wir als einer der Ersten für Nabenschaltungsräder wiederentdeckt haben. Fünf Jahre Feinschliff und Optimierung haben die EX-Rahmen inzwischen vom Nabenschaltungs-Spezialisten zum Generalisten reifen lassen. Kein anderer Velotraum-Rahmen erlaubt einen so umfassenden Einsatz von verschiedenen Schaltungs-, Brems- und Federungssystemen.

2003 | Plattform-Rahmen mit Exzenter

Velotraum-Rahmen sind als universelle und hochfunktionelle Plattform konzipiert. Dieses vom Automobilbau auf das Fahrrad übertragene Prinzip ermöglicht es, mit einem intelligent entwickelten Rahmen (Plattform) sehr unterschiedliche Fahrräder zu bauen. Die Räder können dabei so unterschiedlich sein, dass nur ausgewiesene Fachleute die identische Rahmenbasis erkennen würden. Während die Plattformstrategie beim Automobilbau in erster Linie der Kostensenkung dient, steht bei uns die optimale Anpassbarkeit auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt.

2005 | Zertifizierte Rahmen-Steifigkeit

Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die hohe Steifigkeit unserer Rahmen. Sie gibt nicht nur Auskunft darüber, wieviel Kraft man aufwenden muss, um unsere Rahmen horizontal zu verformen, sondern erlaubt auch Rückschlüsse darauf, ob der Rah­men zum Aufschaukeln neigt. Beim Aufschaukeln, auch Flattern genannt, wird der Rah­men mit seiner Eigenfrequenz angeregt und fängt an, unangenehm zu schwingen – und das nicht notwendigerweise bei hohen Geschwin­digkeiten. Die Schwingungen können so stark sein, dass ein Weiterfahren unmöglich ist.

Das Aufschaukeln von Rahmen ist ein teuflisch komplexes und daher kaum erfor­schtes Gebiet, denn als Auslöser können Rahmen, Reifen, Sitzposition, Laufräder, Fahrer, Gabel oder Gepäck fungieren. Aus Erfahrung weiß man jedoch, je steifer ein Rah­men, desto geringer ist seine Tendenz zum Aufschaukeln. Aus­geschlossen ist es je­doch nie. Wir lassen unsere Rahmen beim Ingenieurbüro Zedler hinsichtlich der Tretlager- und Lenkkopfsteifigkeit zertifizieren, um zumindest über diese wesent­lichen Fakto­ren Bescheid zu wissen und sie gezielt optimieren zu können.

Wir wollen noch darauf hinweisen, dass ein steifer Rahmen dabei nicht unkomfortabler ist, als ein labiler Rahmen. Fahrradrahmen in Diamantform sind, in vertikaler Richtung, alle unnachgiebig. Auf die Praxis bezogen bedeutet dies: Rahmen und Gabel sollten für die Fahrsicherheit steif und unnachgiebig sein, Federung und Dämpfung sollte man Reifen, Lenker, Vorbau, Sattel oder Federungselementen überlassen.

2006 | Velotraum-Ausfallenden

Früher waren dies einfache und preiswerte Zukaufteile. Inzwischen sind die Ausfallenden wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts und ebenso aufwändige wie kostspielige Eigenentwicklungen. Speziell auf der linken Seite müssen Nabe, Momentabstützung, Scheibenbremse, Parkstütze und Gepäckträger auf engstem Raum arrangiert werden. Riemenantrieb und Pinion-Getriebebox bedeuten zusätzliche Anforderungen wie trenn- und verschiebbare Ausfallenden auf der rechten Seite.

2008 | Steuerrohr mit V-Logo

Sowohl bei den Stahl- als auch bei den Alurahmen kommen spezielle CNC-gefertigte und verstärkte Steuerrohre zum Einsatz. Sinn dieser einmaligen Velotraum-Lösung ist mehr Lenkkopfsteifigkeit, da mehr Anschweißfläche für Ober- und Unterrohr vorhanden ist und eine belastbarere Steuersatzaufnahme. Das aus dem Vollen gefräste V-Logo unterstreicht nochmals die funktionale Besonderheit.

2009 | Velotraum-Sitzrohr

Einen ähnlichen Aufwand betreiben wir beim Sitzrohr, das nicht nur mehrfach konifiziert ist, sondern im Bereich der Sattelstütze und des Knotenpunkts mit Oberrohr und Sitzstreben speziell verstärkt ist. Zudem legen wir großen Wert darauf, dass alle Velotraum-Rahmen einen identischen Sattelstützdurchmesser von 31,6 Millimeter haben. Die Sicherheits- und Steifigkeitsreserven bei diesem, im Premiumbereich sehr gebräuchlichen Durchmesser, sind enorm.

2012 | Rahmenlänge statt Rahmengröße

Für die passende Sitzposition ist die Sitz- und somit die Rahmenlänge von wesentlich größerer Bedeutung, als die Rahmengröße. – Eine Erkenntnis, die mit dem Modell »cross 7005 EX Komfort« umgesetzt wurde. Darüber hinaus gibt es bei Velotraum inzwischen drei Modelle, bei denen es jede Rahmengröße in zwei unterschiedlichen Rahmenlängen gibt.

2015 | Pinion Plattform-Rahmen

Als Antwort auf die zunehmende Bedeutung des Riemenantriebs und die Erweiterung der Pinion-Produktpalette von einem auf vier Getriebe, haben wir für den »cross 7005 Pinion« ganz besondere Ausfallenden entwickelt. Der Pinion-Rahmen bietet nun zusätzliche Optionen, wie Ketten- oder Riemenantrieb und die Kombination mit einem Alber-Elektro-Nabenmotor.

2016 | Finder Plattform-Rahmen

Ein konsequent auf das 27,5-Plus-Reifen-Format zugeschnittener Rahmen und Gabel, der ebenfalls über alle wichtigen Velotraum-Eigenschaften verfügt wie: Ketten- oder Nabenschaltung, Starr- oder Federgabel, Exzenter, multifunktionale Ausfallenden und hohe Belastbarkeit.