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Stefan S. im »Winterblues«

Endlich mal wieder etwas Sonne und erträgliche Sturmböen, zumindest morgens auf der Fahrt in den Betrieb.

Dabei sind es nicht allein Schnee, Glatteis, Nässe, Kälte und Dunkelheit, die das Alltagsradeln zur nicht ungefährlichen Herausforderung werden lassen. Je länger der Winter andauert um so mehr hadere ich mit der Tatsache, dass es nicht einmal ansatzweise wintertaugliche Fahrradwege gibt, also asphaltiert, markiert und geräumt … Ein Missstand, der einem zu dieser Jahreszeit immer besonders deutlich vor Augen geführt wird.

Der Alltagsradler – noch dazu im Winter – ist für hiesige Planer und Verwaltungen nicht existent, da haben auch zwei Legislaturperioden Grüner Landesregierung rein gar nichts bewegt. Schade eigentlich, da verhält man sich in jeder Hinsicht vorbildlich und als gesellschaftliche Anerkennung und Unterstützung würde man sich nichts weiter wünschen, als eine gleichwertige Infrastruktur wie sie mit völlig selbstverständlich als Autofahrer zur Verfügung steht – Tagträume eines Radfahrers …

Doch bevor mich der Silvestermüll am Straßenrand (zehn Wodka-Flaschen usw. auf drei Kilometer idyllischer Waldstraße) noch verdrießlicher werden lässt, schalte ich auf den »Haben-Modus« um und schätze mich einfach nur glücklich mit dem Fahrrad – respektive Pedelec – unterwegs sein zu können.

Nachdem meine Pedelec-Euphorie für ein Jahr ruhte, habe ich im hiesigen Winter meinen FD2E-Pedelec wieder über alle Maßen schätzen gelernt. Nach einem anstrengenden Arbeitstag und angesichts der oben geschilderten Unbilden, hat es schon etwas tröstliches, sich so einem Rad anvertrauen zu dürfen; frei nach dem Motto: »Beam me home, FD2E« ;-)

Am nächsten Morgen ist der Schnee schon wieder Geschichte

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