Wie kommt die Wunschfarbe auf den Rahmen? Ein Besuch beim Velotraum-Beschichter

11. April 2010  |

Eine völlig unterschätzte Komponente am Fahrrad ist der »Lack« – präziser: die Pulverbeschichtung.

Paradoxerweise herrscht noch immer der Glaube vor, dass die für den Fahrradrahmen besonders gut geeignete Pulverbeschichtung völlig simpel, quasi idiotensicher in der Umsetzung sei.

Gute Beschichter – eine rare Spezies

Dabei werden gute Beschichter unter hiesigen Fahrradmanufakturen wie Geheimtipps gehandelt, denn es gibt davon zu wenige. Das liegt aber nicht allein an der fehlenden Professionalität, sondern auch an der verkannten Komplexität und mangelnder Wertschätzung für das »notwendige Übel« Rahmenbeschichtung.

Auch wir mussten in einem aufreibenden Prozess – durch Ausprobieren diverser Beschichter – lernen, dass die vermeintlich simple Fahrradrahmen-Beschichtung ein ungemein diffiziler Prozess ist, bei dem es wenige wirklich sichere Erkenntnisse gibt und Erfahrung und Kontinuität das A und O sind.

Handwerkliche Hingabe und Nerven wie breite Nudeln

Während große, industrienahe Beschichtungsbetriebe mehr oder weniger voll automatisiert sind, arbeitet die auf Kleinserien und Einzelaufträge spezialisierte Firma Götz Pulverbeschichtung in Fellbach ausschließlich im handwerklichen Maßstab. Zudem hat sich Götz über viele Jahre das für uns so wichtige und bei Beschichtern selten anzutreffende Know-how für Premium-Fahrradrahmen erarbeitet. Dass man dafür eine gehörige Portion handwerkliche Hingabe und Nerven, so stark wie breite Nudeln, braucht, wollen wir mit einem Blick hinter die Kulissen zeigen.

Sobald man das schmuck- und namenlose Rolltor passiert hat, empfängt den Besucher ein grandioses Durcheinander. Überall stapeln sich Kartons, Autofelgen, Maschinenteile bis an die Decke, ragen Fahrradrahmen und Gabeln aus Regalen und Rollwagen. Dazwischen bewegen sich Menschen mit akrobatischer Geschicklichkeit, Ware wird abgeholt und angeliefert und über alles legen Abluft- und Strahlmaschinen einen monotonen Lärmteppich.

Wenn man das Geschehen jedoch eine Weile beobachtet, stellt man fest, dass der erste Eindruck trügt. Was auf den ersten Blick wie ein willkürliches Durcheinander wirkt, gehorcht einer geschäftigen und geschmeidigen Routine.

Anders wäre es auch kaum möglich, dass das nur neun Mann (und Frau) starke Team 15.000 Fahrradrahmen pro Jahr beschichtet, in reiner Handarbeit wohlgemerkt! Und da es sich überwiegend um Kleinserien oder Einzelbeschichtungen handelt, ist eine exakte Produktionsplanung nur begrenzt möglich. »Es kommt halt wie’s kommt«, so der Chef Oliver Götz.

Rahmenvorbereitung

Bevor ein Fahrradrahmen beschichtet werden kann, bedarf es einer ganzen Reihe von Vorbereitungen. Als Erstes gilt es, den richtigen Rahmen (Hersteller, Modell, Größe) in den haushohen Hochregalen zu finden. Denn nicht nur Velotraum unterhält ein Lager vor Ort, aus dem für die laufenden Aufträge das Passende entnommen wird.

In der Regel müssen die meisten Fahrradrahmen vor der eigentlichen Beschichtung feingestrahlt werden, damit das Pulver sich gut mit der Metalloberfläche verbinden kann. »Fein« meint, dass das Strahlgut sehr fein ist und die Oberfläche sehr schonend aufgeraut, verdichtet und gesäubert wird.

Je nach Finish und Güte des Rahmenbauers ist das Strahlen mehr oder weniger aufwändig (5 bis 20 Minuten). Besonders Stahlrahmen mit Flugrost und Löt- und Flussmittelrückständen sind zeitintensiv und verunreinigen auch noch das Strahlgut. Doch damit allein ist es nicht getan. Je nach Hersteller und Lieferzustand gehört zum Beispiel das »Ausgasen« im Brennofen mit zur Vorbereitung, damit es später keine Luftblasen in der Beschichtung gibt. Bei den aktuellen Velotraum-Rahmen werden solche »Sonderbehandlungen« jedoch nur noch in Ausnahmefällen benötigt, sie kommen in einem – auch für den Beschichter – vorbildlichen Zustand.

Die erste Pulverschicht: Der Decklack

Bevor das Farbpulver mit einer ganz speziellen Spritzpistole aufgebracht wird, werden zunächst alle Stellen, die keine Pulverung abkriegen dürfen, abgeklebt und abgedeckt. Danach wird der Rahmen nochmals auf kleine Unregelmäßigkeiten überprüft, indem mit Hand und Auge die Rohre abgetastet werden!

Danach geht es schnell. Innerhalb weniger Minuten ist der Rahmen gleichmäßig mit dem Farbpulver auf Polyesterbasis bedeckt und kann nun in den Brennofen. Zumindest dieser Vorgang sieht kinderleicht aus. Allerdings braucht es auch hier viel Erfahrung und Können, um nicht zu viel oder zu wenig Pulver aufzutragen. Speziell die vielen schwer zugänglichen Ecken und Kanten eines Fahrradrahmens sind dabei nicht ohne. Bei Alurahmen ist die erste Pulverschicht gleich die eigentliche Farbe – also der Decklack. Bei Stahlrahmen wird vor der Farbe noch eine Zinkgrundierung als zusätzlicher Korrosionsschutz aufgebracht und nur leicht eingebrannt.

»Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern« (Samuel Beckett), oder vom Einbrennen des Pulverlacks

Das Einbrennen der Pulverbeschichtung ist vielleicht der diffizilste Arbeitsschritt. Je nach Zink-, Deck-, Klarlack benötigt der Brennvorgang verschiedene Temperaturen. Aber auch die Aufenthaltsdauer im Ofen variiert je nach Rahmenmaterial und Materialwandstärke. Und dann muss auch noch berücksichtigt werden, dass die PVC-Folien, aus denen die Dekore hergestellt werden, eigentlich »nur« 130 Grad Celsius vertragen, das Pulver aber eigentlich eher 180 Grad benötigt…

Von Seiten der Pulverhersteller hat ein kleiner und spezialisierter Beschichter da relativ wenig Unterstützung zu erwarten. Die Pulverlacke sind in erster Linie für die industrielle Großserie optimiert und die Hersteller verweisen ansonsten auf ihre technischen Merkblätter. Daher sind Erfahrungswerte auch beim Brennen das A und O. So wird zum Beispiel bei Götz der Deck- und Klarlack in verschiedenen Öfen gebrannt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass im einen Ofen der Decklack, im anderen der Klarlack besser wird. Aber nicht nur der Ofen ist mit entscheidend, selbst die Position des Objektes im Ofen kann zwischen einem optimalen und einem nicht optimalen Ergebnis entscheiden…

Das Dekor, oder wie kommt das »velotraum« auf den Rahmen

Das Reich von André Vock ist ein kleiner, gemütlicher und von Lärm und Hektik der Produktionshalle abgeschirmter Raum. Hier produziert und appliziert Hutträger Vock in zen-buddhistischer Ruhe und großer Könnerschaft die Dekore auf den Decklack. Von den 50 möglichen Dekorfarben sind lediglich die gängigsten Farben als Velotraum-Logo vorrätig. Selten benötigte Dekorfarben werden bei Bedarf mit einem Schneideplotter hergestellt.

Das Aufbringen der Velotraum-Logos ist dabei vergleichsweise einfach, denn nur zwei Schriftzüge gilt es aufzukleben. Aber die müssen dafür perfekt sitzen! Also parallel zur Rohrkante, in der Längsrichtung weder zu weit oben, noch zu weit unten und in der Querachse leicht nach oben gedreht – schließlich schauen wir ja von oben auf unser Fahrrad. Da je nach Rahmen und Rahmengröße die Position des Aufklebers etwas anders ist, hilft hier nur ein gutes Auge und das absolute Gespür für die richtige Position. Schablonen oder Ähnliches wären viel zu umständlich und aufwändig.

Zuoberst: schützender Klarlack

Der Klarlack ist die letzte Schicht und damit zusätzliche Schutzschicht für den Decklack sowie das Dekor. Den Klarlack gibt es in glänzend und in matt. Das bedeutet, dass mit dem Klarlack darüber entschieden wird, ob die Rahmenfarbe und das Dekor brillant glänzt oder samtartig schimmert.

Nach dem Auftrag des Klarlacks geht es wieder in den Ofen und erst nach diesem letzten Arbeitsschritt entscheidet sich, ob die Beschichtung gelungen oder misslungen ist. Denn das finale Zusammenspiel von Decklack, Dekor und Klarlack ist immer mal wieder für eine Überraschung gut. Mal »säuft« das Dekor ab oder mal verfärbt es sich. Und wehe, wenn Rahmen und Gabel nicht mit der selben Charge gepulvert und im gleichen Arbeitsgang gebrannt werden. Je nach Farbe kann es zu einem unschönen Farbunterschied kommen.

Das Urteil »misslungen« hat dann zur Folge: Rahmen entlacken, gründlich spülen, im Ofen trocknen und dann alles nochmal von vorne…

»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit«

Dieses Zitat von Karl Valentin kommt einem unweigerlich in den Sinn, wenn man in einer vermeintlichen »Alles-geht-per-Knopfdruck-Welt« auf so viele manuelle Arbeitsschritte trifft. Und das allein für die Rahmenfarbe…

Doch genau das macht, so glauben wir, den entscheidenden Unterschied aus. Dabei ist es nicht nur der fühlbare Mehrwert, der so ein Manufaktur-Produkt von einem sehr guten Serienprodukt unterscheidet. Es ist das umfassend Passende, Persönliche und Gelungene, bei dem selbst so etwas Beiläufiges wie dem Lack noch viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Mit diesem kleinen Einblick in die Rahmenbeschichtung wird sicherlich nochmals besser nachvollziehbar, warum die Lieferzeit eines Velotraum-Fahrrads vier bis sechs Wochen beträgt. Allein drei Wochen davon reservieren wir für unseren Beschichter.

Und vielleicht versteht nun der Eine oder Andere besser, warum es keine »perfekte Beschichtung« geben kann. Wir haben zwar mit der Firma Götz ein sehr hohes Qualitätsniveau erarbeitet und vereinbart, es gibt aber einfach Grenzen bei der Umsetzung. Denn, wie bei allen handwerklichen Produkten, sind kleine Unregelmäßigkeiten schlicht Ausdruck unserer menschlichen Natur und Bestandteil jedes Unikats ;-)

Kommentare

  1. Jörg am 11. April 2010:

    Lieber Stefan Stiener,

    wieder mal eine gut geschriebene und vorallem toll bebilderte Reportage. Irgendwie muten die Arbeitsverhältnisse schon abenteuerlich an. Spontan fiel mir mein über 30 Jahre alter Raleigh-Rahmen ein, dem eine Farbkur (Bronze-metallic) gut anstehen würde.
    Zum Fundstück – das ist jetzt vielleicht off topic – das scheint mir eher die Tür eines alten Fiat 500 zu sein, beim Käfer war die Sicke oberhalb des Türgriffs.

    Schöne Grüße aus Lubu

    Jörg

  2. 500 am 11. April 2010:

    Jörg, der Hinweis auf den »alten Fiat 500« ist echt nicht schlecht. Ich glaub, Du hast recht. ;-)

  3. Alex Rims am 13. April 2010:

    es gab eine Zeit, da fragte ich mich wie die Streifen in die Zahnpasta kommen bzw. rauskommen. Bis ich eine Sendung sah…wie hieß die doch gleich…ach ich komm nicht drauf. Jedenfalls bin ca. 35 Jahre später froh zu wissen wie der Lack auf den Rahmen kommt. Bitte mehr solcher Berichte, Stefan Stiener. Die Seite wird immer vielschichtiger. Ich wünsche viel Zeit und Schmackes dazu.

  4. Matthias aus Bochum am 13. April 2010:

    @ Alex Rims:

    Die Sendung mit der Maus! Läuft immer noch…

    MfG und Sonne in den Speichen!

  5. Hans am 18. April 2010:

    Hallo Velotraum,

    “…Oliver Götz, der Mann mit Nerven wie breite Nudeln. Hier freut er sich über einen 2011er-Prototyp, der von unserem Rahmenbauer feingestrahlt und chromatiert geliefert …”

    was wird es denn Neues geben, bei den Rahmen (Stahl/Alu) Modelljahr 2011?

    Gruß

  6. Stefan Stiener von Velotraum am 18. April 2010:

    Hallo Hans,

    auch wenn wir da – für die besonders aufmerksamen Leser – einen kleinen Köder ausgelegt haben, bitten wir um Verständnis, wenn wir uns noch etwas bedeckt halten. Es gilt noch ein paar Tests abzuwarten, sowie Entwicklungen bei Lieferanten.

  7. Jimmy am 18. April 2010:

    Hallo, sehr schöner Beitrag. Mit großen Interesse gelesen. Habe eine Frage, was haltet ihr von dieser Designidee. http://www.aufkurs88.com/2010/03/07/ein-fahrrad-ohne-speichen/ Ich finde es ist allemal diskusionswürdig

  8. Ralph am 18. April 2010:

    @ Jimmy

    schöner entwurf. mehr auch nicht. technisch nicht umsetzbar. nicht alltagstauglich. nicht ergonomisch. aber elegant.

  9. F. Utur am 19. April 2010:

    Wenn der Designer John Villarreal aus Wisconsin die physikalischen und statischen Probleme des Entwurfs lösen können sollte, wird er den Nobelpreis für Physik bekommen. ;-) Aber hier ging es freilich um Neu-Denken und Freimachen von eingefahrenen Design-Gleisen, nicht um die Realisierbarkeit.

  10. Hans am 22. April 2010:

    Beitrag Nr. 6:
    Herr Stiener: Das ist doch – sorry – lächerliche Geheimniskrämerei. “Köder Auswerfen … “… Sind wir Leser denn Kleinkinder, die man so wie Deppen behandelt? Sagen Sie doch einfach, was es so geben könnte. Ganz einfach. Ganz unkompliziert.
    Schöne Grüße

  11. michael am 24. April 2010:

    Hallo, gerne schau ich mir von zeit zu zeit eure seite an optisch und inhaltlich superprima und informativ.
    vielleicht langt ja irgendwann mal das geld für ein neues rad von euch.
    ich habe einen einigermaßen guten rahmen der mal lackiert werden müsste, habt ihr einen tip? eventuell in eurer lackierwerkstatt?
    besten dank im voraus

  12. reiseradler am 25. April 2010:

    hallo,

    Oben in dem Artikel ist nichst zum Thema Hohlraumkonversierung geschrieben. Gerade bei den geschlitzen Tretlagergehäusen bildet sich dort doch wie man öfters liest ganz gerne die Braune Pest aus. Warum wird in diese Richtung nichst unternommen oder nichst zu geschrieben?

    fragende Grüße,

  13. Stefan Stiener von Velotraum am 26. April 2010:

    @ Reiseradler,

    Die »braune Pest« bildet sich in jedem Stahlrahmen aus, mit Schlitz weniger also ohne Schlitz, da der Schlitz die Belüftung fördert. Und wer einmal im Jahr den Exzenter ausbaut, alles reinigt und gut gefettet wieder zusammenbaut hat keine Probleme zu befürchten.

    Allerdings kann die Korrosion im Stahlrahmen an unzugänglichen Stellen in ganz, ganz selten Fällen tatsächlich zu Problemen führen, die nicht nur kosmetischer Natur sind. Ganzjahrsnutzung mit viel Streusalz, mangelnde Pflege und ein generell »die-Korrosion-förderndes-Milieu« können tatsächlich zum Durchrosten führen. Zumindest hatten wir einen (!) nachweislichen Fall innerhalb der letzten 15 Jahre.

    Eine Hohlraumkonservierung kann da eventuelle Abhilfe schaffen, zumindest wenn sie so aufwändig und durchdacht gemacht wird, wie vom Velotraum-Händler Thomas Lösch vom Velowerk in Schaffhausen bei seinen Longlife-Velos.

    Allerdings kann durch die Hohlraumversieglung eventuell die Neubeschichtung erschwert bzw. unmöglich werden. Es ist sehr schwierig bzw. unmöglich, die Konservierung wieder aus dem Rahmen heraus zu bekommen. Und spätestens beim Brennen läuft das Zeug dann aus dem Rahmen…

    Die aktuellen Velotraum-Stahlrahmen werden im übrigen vom Hersteller inzwischen komplett phosphatiert (innen und außen). Das entschärft die sehr, sehr langsam voranschreitende Korrosion im Inneren nicht vollständig, aber doch erheblich, so dass einem Fahrradleben von 10 bis 20 Jahren nichts im Wege steht. – Bei entsprechender Wartung und Pflege wohlgemerkt!

  14. Adrian aus Köln am 27. Mai 2010:

    Hallo,
    wie immer bei VT: ein sehr interessanter Bericht! Kleine Frage: wenn ich recht in der Annahme habe, dass der Schaft der A-425 Alu-Gabeln (Kinesis) mit dem ‘Unicrown’ Gabelkopf verpresst und verklebt ist, wie reagiert die Verklebung auf die 130° bis 180° Einbrenn-Temperatur? Die mir bekannten Kleber werden erfahrungsgemäss bei über 100° mehr oder weniger ‘weich’.
    Dank und Gruss aus Köln

  15. Stefan Stiener von Velotraum am 29. Mai 2010:

    @ Adrian,
    die Frage hatten wir uns auch gestellt, als es darum ging Alu-Gabeln ins Programm aufzunehmen. Die zum Einsatz kommenden Kleber haben laut Hersteller-Hersteller thermoplastische Eigenschaften, sprich nach dem Abkühlen ist die Festigkeit wieder da und der Kleber soll auch die beim Beschichten üblichen Temperaturen aushalten. Wichtig zu wissen ist vielleicht noch, dass die einwirkenden Kräfte überwiegend durch den Formschluss von Gabelschaft und Gabelscheiden übertragen werden und nicht allein über den Kleber.

  16. Christian am 28. Juli 2010:

    Darf ich hier dann gleich noch eine Frage zur Rahmenpflege einstellen?
    Ich bin auf der Webseite leider nicht fündig geworden.
    Zum einen hat mein Rahmen an einigen stellen seinen Glanz verloren (z.B. dort wo Kabel verliefen, also Reibestellen), zum anderen habe ich ein paar Lackabplatzer ausgebessert.
    1. Wie bekomme ich die matten Stellen wieder glänzend?
    2. Mit was (Klarlack?) soll ich über die ausgebesserten Stellen gehen?
    Gibt es da eine kleine Anleitung (z.B. Schleifpapier ja/nein…)?

    Grüsse

    Christian

  17. Stefan Stiener von Velotraum am 28. Juli 2010:

    @ Christian,

    zu 1.: Das beste Ergebnis erzielt man mit einer guten Autopolitur, diese Methode empfiehlt auch unser Beschichter.

    zu 2.: Bei Lackschäden mit Orginal-Pulver und Nitroverdünnung einen Ersatzlack »anrühren« und nach dem Abtrocknen polieren. Um Schäden im Klarlack auszubessern benutzen wir vor Ort Acryl-Klarlack. Schleifen – wenn dann nur mit 1200 Körnung nass, aber Obacht – spätestens hier beginnt der Experimentierbereich bei dem Gefühl und Erfahrung gefragt sind!

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