Mitarbeiter(in) für die Werkstatt gesucht

24. November 2010  |

Ab Februar 2011 brauchen wir eine passende Verstärkung für Werkstatt und Produktion.

Die Kernaufgabengebiete sind der Laufradbau und die Montage von Velotraum-Fahrrädern.
Nachtrag 17.12.: Die Stelle ist inzwischen besetzt.

Aufgabenbereich und Profil

Das Aufgabengebiet für die Ganztagsstelle umfasst den Laufradbau (50%) und die Montage hochwertiger Velotraum-Fahrräder in Einzelplatzfertigung. Jedes Rad ist ein für den Kunden gefertigtes Unikat. Das erfordert eine absolut verlässliche, eigenständige und verantwortungsvolle Umsetzung des Produktionsauftrags.

Als Qualifikation erwarten wir eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Zweiradmechaniker(in) oder Fahrradmonteur(in) oder eine entsprechende Berufs- und Praxiserfahrung. Begabte Quereinsteiger mit zwei rechten Händen und einer hohen Affinität zum Fahrrad können sich ebenfalls gerne bewerben.

Wichtig, neben der fachlichen Qualifikation, sind eine gelebte Leidenschaft fürs Fahrrad, insbesondere für hochwertige Manufakturprodukte à la Velotraum und das Verstehen und Mittragen der Velotraum-Firmenphilosophie. Dafür bieten wir weit mehr als einen normalen Job, nämlich die Teilhabe an einem kleinen, feinen Mikrokosmos, der in der Firmenreportage aufs Trefflichste beschrieben ist.

Organisatorisches

  • Bei Fragen zu den Stellenprofilen wenden Sie sich bitte an Stefan Stiener oder Patricia Rose. Hier sind die Kontaktdaten (Telefon und E-Mail).
  • Bewerbungen nach Möglichkeit nur per E-Mail senden.
  • Per Post zugesandte Bewerbungen werden nicht zurückgeschickt.

Kommentare

  1. Tom aus dem schönen Kraichgau am 26. November 2010:

    Hallo,

    finde ich ja toll, dass Ihr neue Arbeitsplätze schaffen könnt. Würde am Liebsten mitmachen. Schätze aber, dass ich allenfalls einen Platten flicken oder die Werkstatt fegen kann.

    Gruß
    Tom

  2. Hans am 26. November 2010:

    Lieber Tom,
    auch das Fegen will gelernt sein und ist in jeder Werkstatt wichtig!
    Dazu folgende Episode:
    Als ich 1972 meine Lehre gemacht habe, mussten wir Lehrlinge unsere Lehrwerkstatt täglich fegen. Das ist ziemlich wichtig genommen worden. Als ich eines Abends am Fegen war und links die Schaufel, rechts den Besen den Schmutz auf die Schaufel schob, sah das der Meister und rief alle anderen (19) Lehrlinge dazu und sagte: “Schaut euch das genau an. So fegt man richtig…”. Er fand es gut, dass ich es alleine beidhändig schaffte, ordentlich sauber zu machen. Damals fuhr ich abends dann ganz zufrieden nach Hause. So kann man auch durch Fegen Erfolgserbenisse haben. Eine saubere Werkstatt ist eben wichtig, wenn man es ernst meint. Auch heute noch. Sei gegrüßt.

  3. Tom aus dem schönen Kraichgau am 17. Dezember 2010:

    Wie, Stelle ist besetzt. Aber ich wollte doch… Ich meine Werkstatt fegen und so. Na ja, dann bleibe ich doch bei meinen Computern und ärgere mich dort rum :-)
    Herzlich Willkommen an den Neuen/die Neue. Vielleicht gibt es mal ein Foto

    Gruß
    Tom

  4. Dagmar am 22. Dezember 2010:

    Hallo Tom,

    ich hab grad hier reingeschaut und dachte genau das! Schade, dass man nix gscheits gelernt hat (bin Jurist), könnte man stattdessen Fahrräder bauen oder eben fegen, ein Traum! Glückwunsch dem Glücklichen! Wünsche Euch eine geruhsame Zeit über die Festtage und ein super neues Jahr!

    Grüße von Dagmar aus dem wilden Osten bei Chemnitz!

  5. Hans am 22. Dezember 2010:

    Also, Dagmar, mal ehrlich, das ist jetzt aber nicht wirklich ernst gemeint; kann nicht sein. Allein an der Profession kanns ja nicht liegen – die kann man ja erwerben. Du sicherlich auch, wenn du wirklich wolltest. Klingt ja gerade so, als ob dein Jura dich unglücklich machen würde??? Wenn du nicht gerade in Harz4 untergekommen bist, müßtest du als Fahrradmechanikerin ganz sicher auf einen Großteil deines jetzigen Einkommens verzichten. Willst du das?
    Ich habe 7 Jahre Ausbildung Maschinenbau in der Firma meines Vaters, Ausbildung zum Elektromechaniker, Studium Elektrotechnik, Studium Mathematik, Studium Geografie und gelte im Freundeskreis als praktisches Genie (stammt nicht von mir!). UND: Fahrräder sind eine meiner Leidenschaften. Damit käme ich gut an, in dieser Branche. Aber ein Wechsel würde mich zum “armen” Mann machen. Von meinem jetztigen Jahreszielgehalt können Fahrradmechaniker bestenfalls träumen. Ganz unmöglich! Müßte fast alles aufgeben, was mir lieb und “teuer” geworden ist. Also, was soll das, was du da oben redest???? Du Unglückliche. Wahrscheinlich bist du in Wirklichkeit überwiegend stolz auf dein Jura :-). Aber im nächsten Leben treffen wir beide uns in einem Fahrradladen und Schrauben da mit Leidenschaft.

  6. radlimus am 12. Januar 2011:

    Ja ich wünsch Euch viel Spaß mit dem Gesellen.
    Und das Ihr Ihn mir gut füttert und regelmässig seine hübschen Uhren bewundert.

  7. Stefan Stiener von Velotraum am 12. Januar 2011:

    @ Radlimus,
    danke, Spaß werden wir sicherlich haben. Der neue »Geselle« wurde natürlich auf Herz und Nieren geprüft. Zum Testprogramm gehörte auch unser gemeinsamer Mittagstisch, beim dem wir schon gemerkt haben: ein guter Esser mehr in der Runde ;-)

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