50.000 Kilometer später: ein Erfahrungsbericht zu Velotraum, Rohloff, Schwalbe, Magura…

30. September 2010  |

Thomas Fischer ist langjährigen Besuchern der Velotraum-Homepage sicherlich ein Begriff.

Genau, das ist dieser sympathische Vielfahrer, der so gar nichts von einem verbissenen Kilometerfresser hat. Doch Thomas Fischer ist nicht nur ein leidenschaftlicher Radler, er lässt auch alle Interessierten an seinen Erfahrungen teilhaben, anhand von ausführlichen und detaillierten Berichten.

Nach nur viereinhalb Jahren hat Thomas Fischer nun eindrucksvolle 50.000 Kilometer auf seinem Fahrradcomputer stehen und – Trommelwirbel – es gibt den dazu passenden 50.000-Kilometer-Erfahrungsbericht.

Lieber Thomas – von uns schon mal Chapeau für die stramme Leistung und herzlichen Dank für die tolle Dokumentation.

Überraschungen und Bestätigungen

Bei der zum Teil außergewöhnlich langen Haltbarkeit muss man sicherlich anmerken, dass Thomas Fischer mit knapp 70 Kilogramm Körpergewicht kein schwerer Fahrer ist. Hier bewegt er sich im Bereich von Profiradsportlern, die ja ganz gerne als »Qualitäts- und Belastungsmaßstab« herangezogen werden. Das Geheimnis hinter den zum Teil verblüffenden Laufzeiten ist aber sicherlich auch der intelligenten Wartung und Pflege sowie dem umsichtigen, wenn auch sehr intensiven Gebrauch durch den Daimler-Ingenieur Fischer zuzuschreiben. Ein tolles Vorbild finden wir ;-)

Geradezu unglaublich ist zum Beispiel, dass immer noch die ersten Steuerungsseile in der Rohloff-Nabe (interne Zugansteuerung) ihren Dienst tun. – Rohloff empfiehlt hier einen Wechsel nach 6.000 Kilometer! Ebenfalls grandios, die Laufleistung der Schwalbe Marathon Plus-Reifen mit 38.000 Kilometer, aber auch 50.000 Kilometer für die Exal-Felgen sind bemerkenswert. Das selbst ein einfaches Innenlager, wie die Shimano BBUN54-Patrone, 40.000 Kilometer im Ganzjahresbetrieb hält, ist ebenfalls eine Überraschung, wenn auch leider nicht repräsentativ.

Zu erwarten war, dass die Rohloff-Nabe, die Magura HS33-Bremsen und natürlich der Velotraum-Rahmen mit Exzenter klaglos ihre Dienste verrichten. Alles andere wäre eine Enttäuschung gewesen (auch wenn die Rahmenqualität des 2006er-Modells noch nicht dem aktuellen Niveau entspricht).

Etwas Schwund ist immer

Ungelöst sind jedoch die diversen Korrosionsprobleme bei einigen Komponenten, sowie gelegentliche und punktuelle Probleme bei der Beschichtung. Bei den Komponenten sind die Hersteller gefragt – die alle diesen Bericht von uns erhalten werden – ihre Produkte mehr für den Ganzjahreseinsatz zu optimieren.

Bei der Beschichtung haben wir in den letzten zwei Jahren vielfältige Anstrengungen unternommen, um hier die Langzeithaltbarkeit zu verbessern. So werden die Rahmen sofort nach der Produktion in Taiwan phosphatiert oder chromatiert. Sie bieten damit ideale Voraussetzungen für die spätere Beschichtung, die wir seit gut zwei Jahren ausschließlich in Deutschland bei der Firma Götz machen lassen (siehe auch: Besuch beim Velotraum-Beschichter).

Aber, machen wir uns nichts vor, mit dem einen oder anderen kleinen Manko werden wir – Kunden wie Hersteller – auch in Zukunft leben müssen, denn die Zielgruppe, die derart hohe Anforderungen an ihr Fahrrad stellt, ist immer noch sehr klein.

Dennoch, Thomas Fischers Bericht zeigt exemplarisch, dass sich der Nutz- und Gebrauchswert des Fahrrades – bei passender Technik und angemessener Pflege wohlgemerkt! – enorm gesteigert hat. Ergo: auch wenn der Winter naht, weiter rauf aufs Rad… :-)

Hier nochmals alle bisherigen Erfahrungsberichte von Thomas Fischer:

2005 | 100.000-Kilometer mit einem »cross crmo«

2007 | 20.000-Kilometer-Erfahrungsbericht

2008 | 30.000-Kilometer-Erfahrungsbericht

2010 | 50.000-Kilometer-Erfahrungsbericht

Kommentare

  1. Volker aus Nottingham am 30. September 2010:

    Hallo Thomas,
    vielen Dank fuer Deine Bericht und Gratulation zur Fahrleistung. Ich habe mit meinem “Velotraum 9” sehr aehnliche Erfahrungen gemacht. Meins ist 31 Monate alt und hat 22000km in Ganzjahreseinsatz gefahren. Ich verschleisse Ketten, Reifen und Bremsbelaege wesentlich schneller als Du was wohl auch daran liegt das ich ca 100kg wiege. Ich hatte vor kurzem einen Lagerschaden am SON welcher aber anstandlos und kostenfrei von der Fa Schmidt beseitigt wurde. Ich nehme an das ein Defekt am SON sowieso eine Ausnahme ist da nichts dergleichen im Internet berichte wird. Mein Ruecklicht ist verkabelt und hat noch nie versagt, ich habe immer Licht vorne und hinten auch waehrend der Fahrt zu und abschaltbar, weshalb ich selbst ein Verfechter dieser Version bin.
    Interne Schaltansteuerung. Das Schaltkabel musste nach ca 14000km gewechselt werden. Das zweite Kabel scheint auch nicht mehr allzu lange zu halten, aber ich finde das vertretbar.
    Magura HS33: eigentlich super, aber bei Regen muss man eben ein bisschen vorsichtiger fahren .
    Lack: nicht mehr ganz so schoen aber aber abgesehen von den Abplatzungen und Rost an den Radaufnahmen vorne und hinten, immernoch ganz okay.
    Mein einziger Verbesserungsvorschlag fuer Velotraum waeren Edelstahlausfallenden vorne und hinten, um das unschoene Rostproblem zu umgehen.
    Ansonsten gilt fuer mich: Wenn ich morgen ein neues Rad kaufen muesste dann waere es wieder ein Velotraum 9. Ich benutze das Rad an 6 Tagen der Woche fuer Pflichtfahrten und es besticht durch seine Zuverlaessigkeit und dem Fahrspass den man damit hat.

  2. Tom Strunz aus dem schönen Kraichgau am 1. Oktober 2010:

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für Deinen tollen und informativen Bericht. Ich fahre seit 2007 einen Stahlrahmen EX von Velotraum Variante 9. Statt Keramikfelgen habe ich CSS-Felgen genommen und bin damit zufrieden. Die Bremswirkung ist auch bei Regen noch akzeptabel, bei Trockenheit sehr gut. Die grauen Bremsbeläge haben sehr gequietscht. Die grünen sind schon besser, quietschen aber immer noch. Das Spannen der Kette empfinde ich als etwas “pfriemelig”. Dieses komische Spezialwerkzeug gefällt mir überhaupt nicht. Das Problem gibt es aber bei neueren EX Spannern nicht mehr. Am Rahmen habe ich noch keinen Rost. An den Ausfallenden hinten mußte ich aber schon nachlackieren. Die Rohloff hat bei sehr heißem Wetter leichte Undichtigkeiten im Achsbereich gezeigt. Laut Rohloff sei das noch unproblematisch. Könnte an der stärkeren Entlüftung bei hohen Außentemperaturen liegen. Ich werde die Sache weiter beobachten. Wenn die Dose weiter leckt, schicke ich das Laufrad zu Rohloff. Ansonsten bin ich mit meinem “Veloträumle” 100% zufrieden. Der hohe Anschaffungspreis hat zwar weh getan, aber jeder Cent hat sich gelohnt. Das Radeln macht einfach mehr Spaß. Ich freue mich jeden Tag drauf. Also nochmal Kompliment an das Velotraum Team.
    Übrigens: Euer Werkstattkurs hat mir sehr geholfen. Ist nur jedem zu empfehlen.

    Grüße aus dem schönen Kraichgau
    Tom

  3. Jürgen aus Sindelfingen am 1. Oktober 2010:

    Ich kann den Erfahrungsbericht nur bestätigen. Ich fahr mein Velotraum mit Rohloff nun auch schon 4 Jahre (allerdings “nur” 19.000 Km.
    Klasse Rad, sehr zuverlässig und es macht einfach Spaß nur zu fahren und kaum an Wartung zu denken.
    Das mit den Roststellen kann ich leider bestägigen: – verrostete Inbusschrauben am Lenker – rostige Schrauben an den Magura Bremsen – beängstigende Roststellen an den Speichennippeln – leider ist auch der Lack (selbst nach der Nachbesserung) nicht von bester Qualität.

    ….dennoch, immer wieder ein Velotraum, allein schon wegen des guten Service.

  4. Markus am 1. Oktober 2010:

    Hallo Thomas,

    Danke für den interessanten Bericht. Zwie Dinge würden mich noch interessieren: Du schreibst gar nichts über die verwendeten Padale? Wie sah es denn da mit dem Verschleiß aus?
    Desweiteren würde mich der Zustand der Ergon Griffe interessieren. Ich sehe jetzt nach 2 Jahren und 6000 km schon etwas Schwund an den Griffen, d.h. das Gummi wirkt etwas abgerubelt, sodaß ich eigentlich gar nicht mehr ohne Handschuhe fahren möchte.

    Ansonsten ist es natürlich toll und beeindruckend, wie das Rad die hohe Belastung bislang überstanden hat. Viel Spaß weiterhin beim Radeln.

  5. Richard / Lubu am 1. Oktober 2010:

    Hallo Thomas,
    wunderbarer, ausführlicher Bericht. Respekt vor der km-Leistung- bei dem Winter! Habe auch immer wieder den Vorsatz den Verschleiß an meinen Mädels (=2 Fahrrädern) zu dokumentieren. Scheitert aber immer wieder an Faulheit. Immer wenn eine ein Prob hat wirds kurz rep und kurze Zeit später ists nicht mehr nachvollziehbar .. Laufrad- und Antriebswechsel macht das ganze nicht einfacher ..

    Ride on

    p.p.s: beim Gepäckträger müsste es sich um das ältere Model eines Tubus Fly handeln. Wenn mich die “kupferne” Patina an der Strebe stören würde, würde ich sie ersetzen, evtl durch Edelstahl

  6. G.Vatter am 1. Oktober 2010:

    Hallo Thomas, Glückwunsch, ich schließe mich den Vorrednern an…Du schreibst dass die Kettenpflege enorm wichtig sei. Warum verkapselst Du den Antrieb nicht? Ich fahre Kettenschaltung und wra schon mehr als einmal kurz davor (vor allem wegen der lästigen Kettenpflege) auf Nabenschaltung umzusteigen und weil eben eine Verkapselung möglich ist. Hast Du Gründe die dagegen sprechen?
    Weiterhin gute Fahrt!

  7. Thomas Fischer aus Stammheim am 1. Oktober 2010:

    Hallo an alle,
    es freut mich natürlich sehr, von anderen Vielfahrern zu lesen, die ähnlich begeistert von Ihren Erfahrungen mit ihren Veloträumen schreiben. Interessant auch zu lesen, dass z.T. ähnliche Erfahrungen mit Komponenten gemacht werden, dass es aber auch durchaus große Unterschiede geben kann. Woran auch immer es liegen mag…! Mir ist schon klar, dass z.B. die Lebensdauer meines Steuerungsseils sicher eine rühmliche Ausnahme ist. Es zeigt aber auch, dass es technisch machbar ist. Und zwischen 6000 km und 50000 km ist ja doch ein erheblicher Unterschied. Da gibt es auch einiges dazwischen!
    @ G.Vatter: Ich habe bisher noch keinen vernünftigen Kettenschutz gefunden, der mit dem 46er-Kettenblatt kompatibel ist. Hast Du einen Tipp?
    @ Markus: Du hast Recht! Diese vielgetretenen Dinger (Pedale) habe ich bisher nie erwähnt, obwohl (oder vielleicht gerade weil) sie klaglos ihren schweren und undankbaren Dienst tun. Und das mittlerweile schon über mehr als 60000 km. Ich habe diese Shimano PDM 540 Pedale von meinem Vorgänger-Velotraum übernommen und in der Zwischenzeit ein oder zweimal zerlegt und die Lager gefettet und eingestellt. Das war´s. Das ist eigentlich schon erwähnenswert!!!.
    Die Ergongriffe sind mittlerweile ziemlich abgegriffen (glatt) und bekommen auch Risse. Ich reinige sie ab und zu mit Kunststoffreiniger aus dem Autozubehör.
    @ alle: Mich würde brennend interessieren, welche Erfahrungen mit welchen Ketten bzgl. Lebensdauer von Euch gemacht werden. Welche Zusammenhänge konntet Ihr feststellen? In meinem Bekanntenkreis gibt es da sehr sehr große Unterschiede!
    Allen eine gute Fahrt und viel Spass beim “V-Träumen”.
    Gruß
    Thomas

  8. Spätbremser am 2. Oktober 2010:

    Ein toller Bericht, jedoch verstehe ich nicht warum das Rad mit Keramikfelgen gefahren wird , wo doch jeder der sich in der Branche halbwegs auskennt weiss, dass das niemals gut geht und die Bremsleistung bei Nässe und Kälte gleich null ist. Die sind nicht original von V. eingebaut oder?

  9. Daniel Reister am 3. Oktober 2010:

    Hallo Thomas, Volker und Spätbremser mir wir immer ganz flau im Magen wenn ihr schreibt, dass ihr bei Nässe halt vorausschauender fahren müsst. In einem alten Beitrag auf der Velotraum Seite hat jemand vorne eine Scheibenbremse und hinten die HS 33. Genau so habe ich es gemacht und bin super zufrieden. Vorne große und schnelle Bremspower v. a. bei Nässe und hinten geniale Dosierbarkeit z. B. bei Schnee. Grüße aus Ffm Daniel

  10. Tom aus dem schönen Kraichgau am 3. Oktober 2010:

    Hallo Spätbremser, VT hat mir beim Kauf meines Rades von der Keramikbeschichtung abgeraten und eher zur CSS Beschichtung (wenn schon Beschichtung) geraten. Übrigens wurde mir bei der Rohloff auch von der externen Schaltansteuerung abgeraten. Beides habe ich beherzigt und habe es nicht bereut.

    Gruß
    Tom

  11. Hans am 4. Oktober 2010:

    Erscheint mir alles nicht ungewöhnlich. Die Ausblühungen an den Speichenlöchern der Felge kann man weitgehend unterdrücken durch Einsprühen mit Konservierungswachs oder Einfetten im noch neuen Rad. Was ich nicht verstehe ist: Fährt der Thomas F. ohne Kettenschutz? Hier kann ich nur einen chainglider etc.wärmstens empfehlen. Das alles hält jedes bessere Rad locker aus, wenn man es von Anfang an vernünftig “konfiguriert” und ebenso damit umgeht.

  12. Hans am 4. Oktober 2010:

    Noch eine Bemerkung zum R-Schaltseil:
    Seine Lebensdauer hält u. a. auch davon ab, wieviel ich schalte, wie es verlegt ist (Kettenstrebe/Sattelstrebe), wie stark/schwach es gespannt ist,…. Da gibt es einige Feiheitsgrade für die Lebenserwartung, auf die oben niemand eingegangen ist. Ein Wunder ist die gute Haltbarkeit nämlich nicht – dafür gibt es Gründe.

  13. Jürgen aus Sindelfingen am 4. Oktober 2010:

    Den hochgelobten Chainglider hab ich auch an meinem Rad, allerdings zum Schutz meiner Hosen (ich fahre schon auch öfters in meiner Bürokleidung in die Firma).
    Ich sehe darin überhaupt keinen Vorteil für die Kette, da der Chainglider den Schmutz nicht wirklich von der Kette abhält. Im Gegenteil, durch den Chainglider wird die Kette kaum noch gereinigt.
    Ginge es mir nicht um meine Hosen, ich würde lieber ohne Chainglider fahren und die Kette von Zeit zu Zeit reinigen.

  14. Hans am 4. Oktober 2010:

    Wenn ich meinen mal abnehme (1-2 mal/Jahr), finde ich eine überwiegend saubere Kette vor. 100% Schutz bietet er nicht, aber in Verbindung mit einem Spritzschutz am Schutzblech vorne komme ich schon auf sehr gute Werte. Meine tägliche Fahrleistung liegt bei ca. 50-70 Km bei jedem Wetter/Jahreszeit. Also, nicht dass mein Rad dem Schmutz gar nicht ausgesetzt wäre. Bei meinen Freunden ist das ähnlich. Außerdem hält so ein Chainglieder bei mir ca. 2-3 Jahre, dann muss er ersetzt werden, weil schwabbelig geworden. Aber das stört mich nicht. Ich höre immer wieder mal Negatives zu diesem Teil; bei mir tut er guten Dienst.

  15. S. Ockenschuss am 4. Oktober 2010:

    Jetzt reichts aber langsam mit Euerm scheiß Kettenschutz-Gequatsche.

  16. Thomas Fischer aus Stammheim am 4. Oktober 2010:

    Hallo miteinander,
    von Wunder redet hier keiner! Obwohl es mich doch manchmal wundert, wie groß die Unterschiede in der Haltbarkeit der Komponenten sind. Aber es ist jedem selbst überlassen, wie er die Dinge pflegt und behandelt. Sicher ist aber auch die Ausführungsqualität der Konstruktion und Montage des Fahrrades nicht unerheblich beteiligt an der Lebensdauer! Und da kann ich Velotraum nur immer wieder loben und be-“wundern”!
    Die Keramikfelgen sind Erstausstattung an meinem Rad. Allerdings ganz explizit auf eigenen Wunsch, da ich an meinem Vorgängerrad pro Jahr einen Satz Alu-Felgen durchgebremst habe. Da war ich eher beratungsresistent. Die Idee mit der Scheibenbremse vorne klingt gut…muss ich mir beim nächsten Gabeltausch überlegen.
    @Hans: Wie lange hält denn Deine Kette bei dieser Art “Pflege”? Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Kette mit montiertem Chainglider eher “trocken läuft” ?!
    Gruß aus Stammheim
    Thomas

  17. Hans am 5. Oktober 2010:

    @Thomas (Achtung: Ochsenschuss hört mit; egal!)
    Habe seit 11 Monaten eine Ro mit SLT99 und chainglider (cg) in Betrieb (cg nutze ich schon seit es ihn gibt). Über die obere Schmieröffnung des cg pumpe ich hin und wieder (alle 3 Monate vielleicht) reichlich Getriebeöl auf die Kette, die ich dabei drehe; solange, bis es unten wieder raustropft. Stelle für ein paar Tage eine Wanne drunter. Habe jetzt so ca. 7 T Km auf dem Set und noch kein erhöhtes Kettenspiel. Habe das gerade vor einer Woche geprüft. Durch das Öl läuft der Antrieb übrigens auch besonders leise (gleicher Effekt, wie bei der ölbadbetriebenen Rohloff).
    Richtig ist, dass bei sorglosen Zeitgenossen so die Kette trocken laufen kann. Solche habe ich schon in der Wartung gehabt: 15 Jahre mit Vollschutz gefahren und Kette durchhängend und furtztocken.

  18. Jörg am 6. Oktober 2010:

    Das mit der Scheibenbremse (Magura Louise) vorne und HS33 hinten bin ich. Die Kombination kann ich auch nach knapp 30TKm sehr empfehlen.
    Ich habe ähnliche Erfahrungen, allerdings verschleissen bei mir die Komponenten etwas schneller als bei Thomas. Muß wohl am schweren Rucksack liegen ;-)
    Momentan fahre ich die Kette KMC Z610HX, die macht bisher einen ganz guten Eindruck (~4TKm).

    Grüße aus Tübingen
    Jörg

  19. Rohloff AG Barbara Rohloff am 7. Oktober 2010:

    Wir freuen uns immer ganz besonders, wenn zufriedene Kunden ausführlich über das Leben ihrer Speedhub 500/14 berichten.

    Ganz ehrlich: Diese Kundenberichte sind unsere eigentliche Werbung.
    Deshalb von unserer Seite: Herzlichen Dank und weiter so!

    Wir gehen davon aus, dass Du in 4 Jahren zu den Kunden gehörst, die sicher die 100.000 km Leistung der Nabe zufrieden überschreiten.

    Beste Grüße aus Fuldatal
    Barbara Rohloff

  20. Christian aus München am 7. Oktober 2010:

    Hallo zusammen, Ockenschuss bitte weglesen,
    mag sein, dass meine Frage bei all den Vielfahrern hier banal klingt: Was versteht man denn unter einer ‘richtigen’ Kettenpflege. Ich hab vor, dieses Jahr mit meinem Rad auch im Winter zu fahren und will nicht im Frühjahr neues Zeug kaufen. Mein Rad ist über 20 Jahre im Einsatz aber Kette, Blätter und Ritzel sind vor 3000 km erneuert worden.

  21. Volker aus Nottingham am 8. Oktober 2010:

    Oh wie schoen,wir haben Besuch von Frau Rohloff!!
    Da habe ich gleich mal eine Frage. Was passiert eigentlich bei einer sogennanten “Generalueberholung” einer Rohloffnabe und wann wird so etwas faellig?

  22. Thomas Fischer aus Stammheim am 10. Oktober 2010:

    Hallo zusammen,
    die Frage von Volker an Fa. Rohloff bzw. die Antwort darauf würde auch mich brennend interessieren!!
    Zur frage der Kettenpflege gibt es wahrscheinlich kein Patentrezept. Wie man liest gibt es die Spanne von “Ölbadschmierung” bis “Furztrocken”. Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass die Ölbadschmierung aus technischer Sicht das Optimum darstellt, in der Realität aber kaum praktikabel sein dürfte. Ich kann hier nur kurz beschreiben, wie ich für mich ein Optimum mit relativ geringem Aufwand entwickelt habe. Bei Trockenheit 1x pro Woche und bei Regen und Schnee nach jeder Tagesetappe ziehe ich die Kette durch einen trockenen Wolllappen (ausgediente Socken oder Waschlappen tun hier gute Dienste), bis sie trocken und weitgehend sauber ist. Dann wird mäßig geölt (auf die Rollen) und die Kette mehrfach durchgedreht. Nach einiger (Einwirk-) Zeit gebe ich noch etwas Öl auf einen Lappen und fette die restlichen Teile der Kette noch leicht damit ein, indem ich diese durch den öligen Lappen ziehe . Die Kette sieht danach sauber aus und hat einen gleichmäßigen Fettfilm. Als Kettenöl verwende ich “Oil of Rohloff” oder “Finish Line grün” und habe damit beste Erfahrungen gemacht.
    So, jetzt gehe ich Radfahren.
    Grüße aus dem sonnigen Stammhein

  23. Rohloff AG Barbara Rohloff am 11. Oktober 2010:

    Alles zur Kettenpflege findet Ihr unter folgenden Links:
    Kettenreinigung
    Kettenschmierung
    Kettenverschleiss

    Eine Generalüberholung war bisher bei unseren Naben noch nicht wirklich notwendig. Alle 130.000 Naben laufen, einige mit Kilometerleistungen an die 200.000 km.

    Unsere Speedhub 500/14 ist dauerfest ausgelegt. Größerer Verschleiß oder Bruch findet nicht statt. In sehr sehr sehr seltenen Fällen geht mal ein Antreiberlager oder Gehäuselager kaputt. Das ist aber leicht bei uns zu reparieren. Interessant zu diesem Thema ist unser Buch »Rohloff-Geschichten«. Zu erhalten beim Fachhändler, im Buchhandel oder hier im Rohloff-Shop

    Beste Grüße aus Fuldatal

    Barbara Rohloff

  24. Martin Drerup am 13. Oktober 2010:

    Hallo, liebe Leute!
    Leider fahre ich kein Velotraum, sondern (noch) ein Gudereit LCR mit Rohloff. Das Rad ist nun 1 1/2 Jahre alt und hat 13.500 km gelaufen. Die Rohloff läuft weiter perfekt – lediglich hat das Salz im Winter zu Verfärbungen des Nabengehäuses geführt, die sich auch nicht mehr wegpolieren lassen. Evtl. ist hier eine eloxierte Variante im Vorteil. Ausserdem waren mehrfach die Schaltzüge eingefroren. Der Chainglider hinterlaßt ein gemischtes Bild. Einerseits gewährleistet er wirklich einen gewissen Schutz der Kette (und natürlch der Hose), andererseit ist es mühsam, ihn für Kettenpflege und Nachspannen immer wieder zu demontieren und wieder anzubringen. Einmal löste sich ein Teil des Chaingliders und das hintere Teil wurde von dem Rohloff-Ritzel “gefressen”, was zur vollständigen Blockade des Hinterrades führte. Der Chainglider und die Kette waren danach unbrauchbar, zwei Speichen mußten gewechselt werden. Die Rohloff-Kette hat bei mir lediglich 4.000 km durchgehalten, gute Erfahrungen habe ich mit einer SRAM 8-fach gemacht. Die Bremsbeläge der HS 33 verschleissen bei mir auch deutlich schneller, ich mußte sie schon 2- mal wechseln. Auch “Triple-compound-Beläge” – eigentlich von Magura nicht zugelassen – verbessern das Bremsverhalten bei Nässe nicht. Im Winter tendierte die Bremsleistung wegen vereister Felgenflanken gegen Null!
    Grüße aus Steinfurt!

  25. Achim am 13. Oktober 2010:

    Hallo, Thomas,

    auch von mir ein DANKESCHÖN für deinen interessanten Bericht.

    Ich habe eine Frage zu den Mänteln. Du hattest trotz der “unplattbaren” Marathon Plus Variante 2 Plattfüße hinten ?
    Nicht dass 2 Platte bei 23 000 km viel wären, aber wie kam es denn dazu? (War der Mantel schon sehr abgefahren, als er durchlöchert wurde?)

    Ich freue und wundere mich immer wie pannenresistent selbst der leichte Marathon Cross ist, den ich zur Zeit fahre. Und ähnlich wie du mag ich es auch nicht, z. B. morgens auf dem Weg zur Arbeit (u. U. bei Dunkelheit und Nässe) den Schlauch wechseln zu müssen; und überlege daher schon länger, auch auf die schwere, “sicherere” Plus Variante umzusteigen. Aber wenn ich von deinen Platten lese, scheue ich es doch wieder mir das höhere Gewicht auf die Felgen zu tun.

    Liebe Grüße aus Siegen vom Achim

  26. Thomas Fischer aus Stammheim am 14. Oktober 2010:

    Hallo Achim,
    ich schwöre auf den Marathon Plus! Der erste Plattfuß war einer nicht vermeidbaren Fahrt über eine zerbrochene Bierflasche geschuldet. Ein größeres Stück des Flaschenbodens hat die Lauffläche des Mantels aufgeschnitten (siehe Bilder im 30.000 km-Bericht). Im Schlauch war lediglich ein kleines Loch. Jeder andere Mantel wäre ein Totalschaden gewesen. Der Marathon Plus hat noch zig Tausend Kilometer durchgehalten!!! Allerdings zeigt das Foto auch, dass sich in dieser “Verletzung” immer wieder Splitsteinchen und ähnliches festgesetzt haben. Ein solcher Stein hat sich eines Tages bis zum Schlauch durchgearbeitet und einen schleichenden Platten verursacht. Das war´s.
    Was ich im Laufe der Jahre alles aus der Lauffläche des Mantels entfernt habe (Steinchen, Metallsplitter, Metallspäne, Scherben, Reißnägel etc.), ganz ohne Plattfuß… Das hat mich nachhaltig überzeugt!
    Egal auf welcher Sohle, ich wünsche allen eine pannenfreie Fahrt.
    Gruß
    Thomas

  27. Jochen am 25. November 2010:

    Hallo, Thomas!
    Vielen Dank für die interessanten Berichte! Ich würde mich noch über einen Kommentar zu den jetzt bald wieder nötigen Spikereifen freuen, zumal Du ja neben Schwalbe auch Erfahrung mit Nokian machst.
    Dank und Gruß!
    Jochen

  28. lovelo am 28. November 2010:

    Hallo Veloträumer
    Mich erstaunen die hohen Kilometer Leistungen von Thomas sehr, freut mich natürlich für ihn und alle die ähnliche Erfahrungen machen. Ich habe seit 4 Jahren (ca 22’000 Reise km) einen Velotraum CrMo Rahmen, das beste und vor allem steifste Tourenrad das ich je fuhr, auch bei über 40 kg Zuladung fährt es sich bergab bei über 70 km/h wie auf Schienen. Mit der Rohloff habe ich allerdings keine gute Erfahrung gemacht, nach rund 15’000 km ist bereits der Nabenflansch gebrochen, der Schaltkomfort bewegt sich auf Niveau einer Supermarkt Schaltung. Darum wechlse ich zurück auf Kettenwechlser… Meiner Erfahrung nach spielt vor allem das verwendete Kettenöl eine grosse Rolle bei der Laufleistung, sehr empfehlen kann ich Lubcon, musste die Kette viel weniger nachspannen als zB. mit Finish Line.
    Gruss
    Klaus

  29. Thomas Fischer aus Stammheim am 16. Dezember 2010:

    Hallo Jochen, rechtzeitig zum ersten Schnee habe ich auch in diesem Jahr die Spikes aufgezogen und bin seither jeden Tag froh dran. Ich fahre seit ca. sechs Jahren mit den Nagelpneus und kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich es die Jahre davor ohne geschafft habe. Begonnen habe ich mit dem Schwalbe snow stud mit 120 Zähnen und fahre jetzt den zweiten Winter die NokianMount&Ground 160 Spikes Drahtreifen. Ich komme sehr gut damit klar. Die Physik lässt sich allerdings auch damit nicht überlisten, aber deren Grenzen sind deutlich beherrschbarer. Eisplatten verlieren ihren Schrecken und jungfräulicher Neuschnee ist die pure Freude beim Fahren. Da ich keinen Radsatz zum wechseln habe bleiben die Winterreifen bis zum Frühjahr drauf. Hier sind die (nur) 160 Spikes ein guter Kompromiss auch auf Asphalt. Die snow stud haben dies immerhin über 12.000 km mitgemacht. Fazit: Ich kann die Spikes-Reifen für den Allwetterfahrer im Winter nur wärmstens empfehlen, würde aber nicht über 240 Nägel pro Reifen hinausgehen, außer man hat einen Wechselradsatz.
    Ich wünsche allen eine gute und sichere Fahrt.
    Grüße aus Stammheim von Thomas

  30. Komponenten Verschleißer am 28. Oktober 2011:

    Es ist erstaunlich wie weit hier einige mit ihrem Material kommen. Ich möchte an dieser Stelle mal die Vermutung äußern, dass dies sehr stark vom Einsatzbereich und der Fahrweise abhängt. Egal ob Velotraum oder nicht, meine Pedalen (PD M 520) waren nach 17.000 km so abgewetzt, das die Cleats wackelten (Fahrergewicht 71 Kg plus Alltagsrucksack). Nach ca. 10.000 km ist bei mir ein Marathon alle, in der Stadt muss man halt doch öfters mal ordentlich die Bremse benutzen. Scheibenbremsen kann ich für den Langzeiteinsatz nicht empfehlen, bei mir sind sie im Winter der aufwändigste Part.
    Bei mir ist es ein sehr großer unterschied, ob ich z.B. auf Radreise über 100 km am Tag gemütlich eine Asphaltstraße lang rolle, oder den täglichen Stadtwahnsinn fahre. Da für mich Ausfallsicherheit sehr wichtig ist fliegen viele Teile, wie z.B. Züge ab und zu einfach raus, egal ob sie kaputt gehen oder nicht.

  31. Thomas Fischer aus Stammheim am 4. November 2011:

    Hallo Komponenten Verschleißer, Du liegst sicher richtig mit Deiner Vermutung, dass Einsatzbereich und Fahrweise großen Einfluß auf den Verschleiß diverser Bauteile haben. Allerdings habe ich auch Vergleichsfahrer, die ein ähnliches Einsatzspektrum fahren, ähnliches Gesamtgewicht auf die Felgen bringen und trotzdem ihre Komponenten sehr viel früher wechseln müssen. Entweder liegt es da tatsächlich an der Fahrweise (Schalthäufigkeit, Schalten unter Last, öfter mal eine Vollbremsung o.ä.) oder/und auch an der Pflege. Ich lege z. B. schon sehr viel Wert auf die Kettenpflege und bin sicher, dass sich dies ausbezahlt. Die Ketten wechsle ich immer nach der Rohloff-Verschleißgrenze (0,075-Marke) und erreiche trotzdem über 6.000 km. Die Ritzel erreichen immer durchschnittlich deutlich über 20.000 km (4 Ketten). Ich gebe Dir aber Recht: man darf das auf keinen Fall verallgemeinern. Hier muss jeder seine Erfahrungen machen. Meine sind hier jedenfalls mehr als positiv. Mein Velo hat mittlerweile 62.000 km und läuft und läuft und….
    Es grüßt Euch
    Thomas aus Stammheim

  32. Henning Höhne am 4. November 2011:

    Hallo zusammen,
    zur allgemeinen Rahmen- und Lackpflege kann ich eine Hartwachspolitur (z. B. von Nigrin und eigentlich für diese vierrädrigen benzinangetriebenen Vehikel gedacht) empfehlen. Wenn man damit alle 3-4 Monate den Rahmen, Gabel, Schutzbleche, Naben, Speichen und auch die Felgen (nicht die Flanken!!) nach Anleitung pflegt, sieht der Lack auch nach mehr als drei Jahren Ganzjahresgebrauchs noch wie neu aus. Leichter Dreck nach Regen- oder Schneefahrten kann man dann mit einem Kunstfaserlappen einfach und leicht abwischen. Grüße aus Eberbach

  33. PeterundseinVtraum am 28. Dezember 2012:

    Hallo und erstmal Lob fuer den Chat! Viele tolle Tipps, die ein tolles Rad moeglichst lange auch soo toll bleiben laesst… Meine Frage: womit pflegt ihr die externe Schaltbox der Rohloff? Es gibt da ein Horrorbild aus den Velotraum-Berichten… kennt ihr vielleicht… aber Rohloff sagt nur bissl Fett auf die Verbindung, aber keine Tipps zu der Spindel und den offenen Zuegen, die nach starkem Regen in der Schaltbox rumoxidieren (koennten)… denke da an was wasserverdraengendes wie Teflonspray oder Brunox…
    Danke fuer eure Tipps!

  34. Hansi am 28. Dezember 2012:

    Schmeiß die externe weg, Peter. Dann kannst du diese Horrorbilder vergessen. Die interne ist vieeeel eleganter, direkter im Schalten und hält bei gepflegtem Umgang auch endlos. Gruß

  35. PeterundseinVtraum am 1. Januar 2013:

    Hallo Hansi.
    Naja das hilft mir jetzt nicht wirklich weiter… vor allem weil Eleganz Ansichtssache ist! Wenn ich mir bei der internen die nackten Zuege anschaue, die Wind und Wetter ausgesetzt sind, finde ich die externe, komplette gekapselte Loesung doch vieeel PRAKTISCHER! Und bei Bedarf nach Eleganz, schau ich mir einfach mein Singlespeed-Umbau von Colnago an… ;-)

  36. Maria am 8. April 2013:

    Hallo Thomas Fischer,
    was treibst du gerade so ?
    Fährst du nach wie vor recht viel Rad ?
    Fährt dein velotraum noch ?
    Protokollierst du deine Erfahrungen noch und hast evtl. Lust davon zu berichten ?
    Wir haben schon eine Weile hier nichts mehr von dir gelesen; aber dich nicht vergessen. :-)
    Mit neugierigen und herzlichen Grüßen.

  37. 31.Thomas Fischer aus Stammheim am 9. April 2013:

    Hallo Maria,
    bitte solche persönlichen Anfragen nicht öffentlich hier bei VT einstellen; das ist mir unangenehm und gehört nicht hier in das Forum.
    Es grüßt Dich
    Thomas aus Stammheim

  38. Gelegenheitsfahrer" Volker am 9. April 2013:

    Hallo Thomas,
    also ich glaube nicht das Maria es boese gemeint hat. im Gegenteil, fuer mich bist Du auch ein Velotraum Hero, obgleich ich verstehen kann das Dir solch Personenkult nicht unbedingt lieb ist. Nichts fuer ungut, wir alle nehmen uns an Deinem Eifer ein Beispiel und wuenschen Dir weiterhin gute Fahrt!!!
    ……und freuen uns darauf bald wieder von Dir zu hoeren.

  39. Thomas Fischer aus Stammheim am 16. April 2013:

    Hallo Maria, hallo Volker,
    ich weiß leider nicht, wer sich da meiner Identität bedient…?! Aber der Kommentar Nr 37 ist definitiv nicht von mir!!! Im Gegenteil: Solche Anfragen wie die von Maria ehren mich natürlich und spornen mich auch zu einer ehrlichen und vernünftigen Antwort an. Leider kann ich seit einiger Zeit aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr oder nur noch selten zur Arbeit fahren. Das reduziert natürlich die Gesamtkilometer. Ich versuche, dies in meiner Freizeit einigermaßen zu kompensieren. Mein Velotraum hat mittlerweile über 76TKm. Meinen bisherigen Erfahrungsberichten ist nichts hinzu zu fügen. Es läuft und läuft ohne Probleme und hat wieder einmal einen harten und salzreichen Winter hinter sich. Außer einigen Lack- und Oberflächenproblemen sowie ab und zu eingefrorenen Schaltzügen gibt es keine Beanstandungen. Außer Verschleißteile tauschen und Kettenpflege mache ich so gut wie nichts am Rad. Selbstverständlich führe ich meine Dokumentation in bewährter Weise weiter und überlege mittlerweile auch wieder, in welcher Form ich meine Erfahrungen über dieses Forum an Interessierte weitergeben kann.
    Es grüßt Euch ganz herzlich
    (der echte) Thomas aus Stammheim

  40. Maria am 21. April 2013:

    @ Thomas Fischer, “den Echten”:
    Danke für die erfreuliche Antwort !! Freut mich sehr, dir mit meiner “Nachfrage” doch nicht zu Nahe getreten zu sein :-)
    und es freut mich, dass du weiterhin – nach all den Jahren – zufrieden bist, mit deinem velotraum, deiner Rohloff, … den Bremsen, Felgen, … trotz Wintereinsatz

    Liebe Grüße

    (und auch Dank an Volker für die nette, verständige Reaktion; war ganz in meinem Sinne)
  41. Volker am 21. April 2013:

    Hallo Thomas,
    sag doch mal was für Reifen Du jetzt fährst und wie viele km?
    Eine lieben Gruss an Maria

  42. Thomas Fischer aus Stammheim am 7. Mai 2013:

    Hallo Volker,
    wie Du meinen Berichten entnehmen kannst, stehe ich auf den Schwalbe Marathon Plus. Er ist zwar etwas schwerer, besticht jedoch weiterhin durch absolute Pannensicherheit und hohe Lebensdauer. Ich möchte ihn nicht missen. In den Wintermonaten verlasse ich mich seit Jahren auf Spikesreifen. Die letzten 4 Winter war es der Nokian Mount&Ground mit 160 Spikes, der mich sicher und ohne Panne durch den Schnee und über das Eis gebracht hat.
    Liebe Grüße
    Thomas

  43. Volker aus Nottingham am 9. Dezember 2014:

    Hallo Thomas,
    Wenn ich heute mit dem Fahrrad von der Arbeit nachhause fahre, werde ich die 50000km Marke erreichen. Das rad laueft weietherhin sehr zuverlaessigAllerdings habe ich dann auch knapp 7 Jahre gebraucht. Ich nehem an Du wirst schon bald die 100000 Marke erreichen? . Lass doch mal wieder von Dir hoeren.

  44. Thomas Fischer aus Stammheim am 10. Dezember 2014:

    Hallo Volker, mea culpa, ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen (wo sind denn die 1 1/2 Jahre hingekommen??). Obwohl ich nicht mehr ganz so viel fahre habe ich mittlerweile die 93 TKm überschritten. Ich glaube, so langsam muss ich über die Nachfolge nachdenken. Ich mache brav die Rohloff-Ölwechsel und tausche Verschleißteile (überwiegend Kette, Ritzel, Kettenblatt). Ansonsten fährt das Rad weiterhin klaglos, übrigens immer noch mit dem ersten Schaltzug und dem ersten Felgensatz! Nach wie vor führe ich meine Dokumentation und ich hoffe, dass ich irgendwann mal die Muse habe, diese in eine Form zu bringen, damit ich sie veröffentlichen kann. Wie geht es denn den anderen Vielradlern? Der Winter ist ja bis jetzt sehr gnädig zu uns gewesen. Also kein Grund, das Fahrrad stehen zu lassen…..! Ich wünsche allen eine angenehme und unfallfreie Fahrt, noch eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten.
    Liebe Grüße.
    Thomas aus Stammheim

  45. Tommy am 8. Oktober 2015:

    Hallo Thomas, was gibt’s denn neues zu berichten…. Hast die 100000km Grenze geknackt ?
    Liebe Grüße aus Fürth Tommy

  46. Stefan Stiener von Velotraum am 8. Oktober 2015:

    @ Tommy,
    da Thomas sicherlich nicht in kurzen Abständen unsere Seite besucht, antworte ich in seinem Namen. Auf der Eurobike im August hat uns eine E-Mail von Thomas erreicht, in der er schreibt:

    »Hallo Velotraum-Team, es ist soweit: Mein Velotraum und ich haben in diesen Tagen die 100.000 Km – Marke überschritten«.

    Kurzum die 100.000 Kilometer-Marke ist zum zweiten Mal »geknackt« und im Winter möchte sich Thomas nach einem neuen Velotraum umschauen.

  47. Tommy am 10. Oktober 2015:

    @ Stefan
    Danke für die schnelle Info : )))
    Da bin ich gespannt wie das neue Velotraum aussieht. Es gibt mir sicher Anregung für mein neues Rad
    Viele Grüße und schönes Wochenende
    Tommy

  48. Thomas Fischer aus Stammheim am 26. Januar 2016:

    Hallo Tommy, Stefan hat Recht! Ich bin zwar ein treuer Velotraum-Anhänger und auch immer interessiert an Neuigkeiten. Trotzdem kann ich nicht gerade behaupten, dass ich regelmäßig auf dieser Seite unterwegs bin. Daher sorry für die späte Antwort. Mittlerweile habe ich ca. 105 Tkm auf dem Tacho (übrigens immer noch mit dem ersten Schaltzug und dem ersten Felgensatz) und frage mich manchmal, warum ich eigentlich dieses zuverlässige Rad ersetzen will. Aber alles hat seine Grenzen….. und außerdem möchte man dann doch mal wieder an den technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahre teilhaben. So habe ich mittlerweile das erste Beratungsgespräch mit Stefan geführt und die Eckdaten des neuen Velotraums stehen fest. Jetzt gilt es noch, einige Details abzuklären, die richtige Sitzposition einzumessen (man wird ja auch nicht jünger) und ein Terminfenster zu finden für den Umbau der Rohloffnabe auf Scheibenbremsaufnahme (durch Fa. Rohloff). Ja, ich will die Nabe am neuen Rad weiter fahren, da ich der festen Überzeugung bin, dass diese locker nochmals 100 Tkm problemlos macht. Scheibenbremsen, von Anfang an eine SON-Lichtanlage und der Vorhalt am Rahmen für einen späteren Umbau auf Riementrieb sind die größten Unterschiede zu meinen derzeitigen Rad. Weitere Details wie Farbe etc. sind in Klärung. Gut Ding braucht eben Weile! Sicher ist: Ich freue mich schon jetzt ungemein…!
    Liebe Grüße
    Thomas aus Stammheim

  49. Lukkas Gfeller am 16. Mai 2016:

    Wie lange hielt sich eigentlich der Schwalbe Marathon Plus am Vorderrad?

  50. Thomas Fischer aus Calw-Stammheim am 29. Mai 2016:

    Hallo Lukkas, auf dem Vorderrad habe ich den Marathon jeweils bei ca. 40tkm gewechselt. Im Winter fahre ich in der Regel Spikesreifen, so dass die Marathons kein Schnee, Eis und Streusalz gesehen haben. Übrigens: bis auf eine Ausnahme (eine dicke, fette Glasscherbe hat sich in die Lauffläche eingearbeitet) hielten die Reifen über die vielen Tausend Kilometer, was sie versprachen, sie waren unplattbar!!!

  51. Tommy am 30. Mai 2016:

    Der Marathon plus soll ja recht schwer sein. Warum nicht ein Supreme oder ein Racer ?? Die haben ja auch einen Pannenschutz und gerade als Vielfahrer doch interessant ; ))

  52. Thomas Fischer aus Calw-Stammheim am 11. Juni 2016:

    Hallo Tommy, bei der Reifenwahl stand für mich noch nie Gewicht oder Geschwindigkeit im Vordergrund. Vielmehr lege ich ausgesprochen viel Wert auf Laufleistung, Pannenschutz und Vielseitigkeit. Der Marathon Plus mag kein Leichtgewicht sein, aber ich kann mit ihm Asphalt, Wald- und Feldwege bis hin zu groben Schotterpisten fahren, und das bei jedem Wetter! Ich kann und will das Risiko nicht eingehen, dass ich bei Nacht und Nebel, womöglich noch bei Regen , Kälte und/oder Schnee einen Plattfuß flicken muss. So viel weniger kann ein Reifen gar nicht wiegen…!

Ihr Kommentar