Velotraum Finder 2017

14. Februar 2017  |

Unser B-Plus-Fahrrad war im ersten Jahr so erfolgreich, dass es für die Zukunft drei statt bisher zwei Ausstattungsvorschläge geben wird.

Der Finder wird wahrscheinlich nie zum Volumen-Produkt werden – Gott bewahre, aber er macht unseren Kunden und uns unheimlich viel Freude und birgt für die Zukunft – 2018, 2019, 2020… – jede Menge Potentiale und Ideen.

Die wichtigsten Erweiterungen und Änderungen für 2017/18:

  • Fünf statt bisher vier Rahmengrößen. Den FD100-Finderrahmen wird es ab Ende März auch in der Größe »S« geben. Die neuen Rahmengeometrien gibt es im Übrigen schon hier.
  • Federgabel – gleich zwei Federgabelmodelle erweitern die Finder-Welt. Eine leichte Magura TS8, die zwar für 29er-MTBs gedacht ist, aber ohne Schutzbleche prima mit dem Finder harmoniert. Eine echte B-Plus Gabel ist dagegen die Suntour Raidon mit 100 Millimeter Federweg und der Möglichkeit feste Schutzbleche zu montieren. Allerdings wird diese Gabel erst zur Jahresmitte verfügbar sein.
  • Blocklock Steuersatz – zwingend für die Verwendung von Federgabeln. Verhindert das Beschädigen von Rahmen oder Gabel bei einem Lenkeinschlag von mehr als 90 Grad.
  • SKS-Schutzbleche A75 – ein passendes Schutzblech für B-Plus in 75 Millimeter Breite. Allerdings warten wir noch auf ein Funktionsmuster (war für Dezember 2016 versprochen…). Wir haben aber schon mal Produktionskapazitäten reserviert, so dass wir – sofern die Muster unseren Anforderungen entsprechen – zumindest bis Ende März die Bleche haben ;-)
  • Vega-FD – ein für den Finder optimierter und ausgelegter Tubus »Vega«, mit Platz für Schutzbleche, Gepäckträger und Lichtkabelverlegung im Träger. Lieferbar ab April 2017.
  • Hope-Naben – trotz Brexit, britische Edelnaben in allen erdenklichen Eloxalfarben und Ausführungen. Als qualitative Alternative zu den Shimano XT-Naben und einer farblichen und organisatorischen Alternative zu DT-Swiss. Die Briten sind unvergleichlich besser lieferfähig und die Bestellung sowie Abwicklung läuft unkompliziert und schnell. Nicht nur in dieser Hinsicht sind sie den Schweizern aus Biel einige Nasenlängen voraus. Auch die universelle Verwendbarkeit der Freilaufkörper (11-fach MTB und 11-fach Road) und die Wahl zwischen Stahl oder Aluminium ist einfach zeitgemäßer.

Die neuen Ausstattungsvorschläge gibt es fürs Erste im PDF-Format, bis unser neues »Schlaues Buch« als Gesamtwerk online bzw. in den Druck geht.

Noch ein paar Worte zu den neuen Ausstattungsvorschlägen. – Auch an deren Aufmachung haben wir gefeilt. So finden sich nun bei allen relevanten Komponenten bzw. Wahlmöglichkeiten das maximale Systemgewicht. Ein konkretes Beispiel: »SG140« steht für ein maximales Systemgewicht von 140 Kilogramm.
Des Weiteren haben wir unser Nachschlagewerk etwas moderner und luftiger aufbereitet, ohne dass dabei Informationen verloren gegangen sind. – Wir sind gespannt was Ihr dazu meint.

Kommentare

  1. JB am 20. Februar 2017:

    Ein wirklich schönes Rad. Ich bin ja schon den Finder an einem Samstag Vormittag Probegefahren. Und nach dem ersten Rollen über einige sehr unterschiedliche Oberflächen war mir schnell klar, der Finder ist irgendwie eine eigene Sache. Das B-Plus Fahrrad ist etwas wo man eine Nische finden kann, obwohl das Fahrrad eigentlich in mehrere Nischen fallen kann. Ein spielerisches „Fernverkehr“ Arbeitstier. Ein Fahrrad das sich auf sehr unterschiedliche Nicht-Teer Oberflächen (da bin ich Zuhause) an denen es nicht viele Autos gibt wohlfühlt. Der Finder, ein Fahrrad mit dem ich glücklich werden kann.

  2. Tyler Durden am 22. Februar 2017:

    Ich lehne mich aus dem Fenster und sage, dass die heute noch oft belächelten 27,5”+Räder in Kombination mit den heute noch oft misstrauisch beäugten Schlauchlos-Reifen in Zukunft weit über ein bloßes Nischendasein im Radreisebereich hinausgehen werden. Dafür sind die Vorteile auf schlechten Straßen (Komfort), Schotterpisten (Komfort/Traktion/Spurtreue) und unbefestigten Pfaden (eine andere Welt) einfach viel zu groß.

    Der Nachteil des minimalen und kaum spürbar größeren Rollwiderstands auf Asphalt gegenüber anderen mit viel Gepäck belasteten Rädern mit 1,8/2,0/2,15 Zoll Reifen (die sowieso keine Rennpferde sind) lässt sich mit Leichtigkeit aufwiegen…. und hat darüber hinaus schlicht ein vielseitiger einsetzbares Rad.

    Für den möglichst auf Asphalt fahrenden, leichten und schnellen “Speedster”-Radreisenden ist vom Plus-Rad aber weiterhin wohl eher abzuraten. Die Entwicklungen in der Reifen- und Laufradbranche (Stichwort 26”/28” gegenüber 27,5”) werden ihr übriges dazu tun.

    Ansonsten ist den ersten drei Absätzen der Velotraum-Beschreibung für den “Finder” nichts hinzuzufügen (möglicherweise nur “er DARF auf holprige Pisten […] ausweichen” und “Dagegen gilt für die dicht besiedelten Regionen Mitteleuropas MEISTENS, dass da, wo eine asphaltierte Straße hinführt, es vorbei ist mit etwas Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit. Die kleinen und großen Abenteuer und Entdeckungen fangen SO GUT WIE IMMER da an, wo der Asphalt immer mal wieder endet”).

    Vielen Dank Velotraum für das grenzenlos fantastische Finder!

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