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Stefans Karfreitag-Tour

Eigentlich wollte ich über Ostern meinen neuen Speedster »SP1« einweihen, aber wie so oft kam alles anderes und am Karfreitag lachte die Sonne strahlend vom Himmel, so dass ich mich kurzerhand auf mein Winterfahrzeug – den E-Finder schwang.

Auf meiner ersten längeren Tour wollte ich auch die Tauglichkeit meines neuen Smartphones testen, sowohl als Navigationsgerät wie auch als Immer-dabei-Reportage-Kamera. Zuvor hatte ich mit Mapout – innerhalb weniger Minuten – eine ausgesprochen hügelige Strecke von Bad Liebenzell nach Vahingen-Enz und zurück geplant. Zwar war der Akku am E-Finder noch nicht ganz voll geladen als ich los wollte – sei’s drum, ein geduldiger Mensch war ich ja noch nie … ;-)

Meine 80-Kilometer-Ostertour war in jeder Beziehung ein schönes Erlebnis. Einmal mehr faszinierte mich, wie viele wunderschöne Stellen es in einer so dicht besiedelten und prosperierenden Region zu entdecken gibt, wie dramatisch sich die Orte verändern und dass unser Wohlstand, der einen förmlich anzuspringen scheint, manchmal seltsame Blüten treibt. Unterwegs habe die Route spontan ein paar mal geändert, dass Fotografieren mit dem Smartphone hat mehr Spaß gemacht als gedacht und nach vier Stunden Dauerbetrieb war zumindest der Akku des Smartphones noch zu einem Drittel gefüllt.

Gerächt hat sich jedoch das Losfahren mit nicht ganz vollem E-Finder-Akku. Die knapp 1.000 Höhenmeter durchs Gäu forderten ihren Tribut und die letzten drei Kilometer ging’s mit reiner Muskelkraft nach Hause. Gefühlt in Schleichfahrt, als ich aber am letzten Anstieg an einem Vater mit seinem kleinen Sohn vorbei schnaufte – beide ihre Fahrräder schiebend – meinte der Papa: Schau mal, der hat’s einfach, der hat einen Motor … ;-)

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